1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Briefmarken Allgemein

Besondere Schriftstücke

  • Lordhelmlein
  • 2. August 2010 um 20:16
  • Lordhelmlein
    aktives Mitglied
    Beiträge
    104
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1977 (49)
    • 2. August 2010 um 20:16
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    habe dieses Schriftstück hier in der Sammlung endeckt und kann auch hier mal wieder nichts mit anfangen. Hat schon jemand soetwas gesehen bzw. kann mir jemand etwas darüber brichten? Vielleicht auch einen Wert? ich dachte immer 1861 gabs schon Briefmarken :)

    Viele Grüße und ich hoffe auf Antwort
    Lordhelmlein

    Bilder

    • Post0001.jpg
      • 398,25 kB
      • 800 × 1.158
      • 517
    • Post0002.jpg
      • 485,92 kB
      • 826 × 1.166
      • 604
  • Lordhelmlein
    aktives Mitglied
    Beiträge
    104
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1977 (49)
    • 2. August 2010 um 20:27
    • #2

    Hier ein weiteres Schriftstück. Das kuriose ist dabei, dass auf der Rückseite eine Marke aus Mecklenburg Schwerin drauf ist? Wer kann mir hierüber etwas sagen und was soll diese Franktur?

    Bilder

    • Dokument0001.jpg
      • 487,68 kB
      • 759 × 1.053
      • 499
    • Dokument0002.jpg
      • 378,1 kB
      • 764 × 1.052
      • 542
    • Dokument0004.jpg
      • 483,76 kB
      • 1.093 × 837
      • 508
    • Dokument0003.jpg
      • 481,85 kB
      • 1.077 × 815
      • 470
  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 2. August 2010 um 20:32
    • #3

    Hallo Lordhelmlein

    ich habe immer wieder die üblichen "Leseprobleme".

    Wie auf dem Dokument schon steht, handelt es sich um ein Post-Insiunations-Dokument, welche von Gerichten verwendet wurden.

    Der Postbote brachte das komplette Dokumet zum Empfänger und musste dies dem "Empfänger" sogar vorlesen, wenn er nicht lesen konnte.
    Der Erpfänger bestätigte den Empfang und das "Restschreiben", also was Du hier zeigst, ging retour an das Gericht zurück.

    Dies erfolgte häufig portofrei.
    Es gibt auch francierte, dies was jedoch auch "bar" möglich. Ab 1850 konnten dann auch Marken verwendet werden.

    Die Bewertung, wie für diesen ist meist einstellig. Stempel-Sammler können dies jedoch auch anders sehen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 2. August 2010 um 20:35
    • #4

    Hallo Lordhelmlein

    dabei könnte es sich um den Inhalt eines Streifbandes handeln. Leider habe ich von diesem AD-Staat keine Ahnung.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Lordhelmlein
    aktives Mitglied
    Beiträge
    104
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1977 (49)
    • 2. August 2010 um 20:48
    • #5

    Hee Danke für die schnelle Antwort...Da wäre das erste Dokument schon identifiziert :) Fehlt nur noch das zweite....Komisch ist auch, dass es aus fast durchsichtigem dünnen Pergament oder Transparent besteht. Wer macht denn sowas?

    Außerdem sieht die Marke irgendwie halbiert aus. Gibts soetwas?

    Gruß Lord

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.157
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. August 2010 um 21:12
    • #6

    Wenn das Papier fast durchsichtig ist, wiegt es wohl sehr wenig und kostet deshalb weniger Porto. Es handelt sich um eine Preisliste von Wolle mit verschiedenen Qualitäten.
    Das Dokument war zusammengefaltet mit Anschrift und Briefmarke versandt worden.

    Leider ist die Marke von Mecklenburg-Schwerin sehr winzig und fast nicht zu identifizieren. Ist es ein Viertel Schilling in rosa oder eine andere Wertstufe? Kannst Du diese Marke allein etwas vergrößern? Wenn sie in Ordnung ist, kann sie auch mehr wert sein. Auf keinen Fall vom Schriftstück ablösen!

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (2. August 2010 um 21:48)

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 2. August 2010 um 21:22
    • #7

    Hallo Lordhelmlein

    ergänzend zu Kartenhai möchte ich noch soviel schreiben:
    Ein Streifband war in der Regel ein Streifen Papier, welches um die Sendung angebracht war. Darauf durfte sich nur die Anschrift des Empfängers befinden. Absendersangaben gab es selten. Weitere Informationen waren nicht gestattet.
    Das Band wurde nun mit der Marke an die versendenden Sendung angebracht, dass es sehr häufig zur Zerstörung der Marke führte um beide Teile zu trennen.

    Meckenburg-schwerin führte Marken zu 4/4 Schilling, in Viererblöcken. Für Drucksachen musste zwei zusammenhängende verwendet werden. Ein Teil ist auf dem Band, der Rest auf dem Inhalt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (2. August 2010 um 21:23)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.157
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. August 2010 um 21:28
    • #8

    @ Magdeburger:

    Kann es auch sein daß die Preisliste zusammgefaltet war und am Rande verklebt, so daß am Ende nur noch 2 Seiten übrig blieben, eine mit der Anschrift und eine mit der Briefmarke drauf? Also keine Banderole um ein zweites Schriftstück herum?

    Gruß kartenhai

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 2. August 2010 um 21:36
    • #9

    Lieber Kartenhai

    theroretisch ist dies möglich, laut Michel kostet eine Drucksache 1/2 Schilling, und damit hätten es zwei Marken sein müssen. Deshalb bin ich von einem Band ausgegangen.

    Vielleicht gibt hier jemanden, der "Licht in das Dunkel" bringen kann.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.157
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. August 2010 um 21:46
    • #10

    @ Magdeburger:

    Dann ist dieser Beleg kein Streifband, sondern eine zu einem Brief umfunktionierte Preisliste. Diese wurde so lange gefaltet, bis sich eine bestimmte Briefgröße ergab, dann an der Seite verklebt und mit Anschrift und Briefmarke versehen. So wurden früher öfters Briefe fabriziert, ohne einen Extra-Umschlag verwenden zu müssen.

    Lordhelmlein kann den Beleg ja mal solange falten an den vorhandenen Faltspuren, bis der ursprüngliche Versand-Beleg übrig bleibt. Aber vorsichtig!

    Gruß kartenhai

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 2. August 2010 um 21:56
    • #11

    Lieber Kartenhai

    die Idee mit dem Umfalten, wäre richtig.
    Leider kann ich auf dem Scan nicht erkennen, was verklebt wurde. Handelt es sich um 1/4 Schilling, dann ist dies nicht ausreichend. 1/2 kosteten Drucksachen und auch Streifbänder.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.507
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. August 2010 um 06:04
    • #12

    Hier ein Beispiel britischer Preislisten mit engl. Marken frankiert. Könnte es sein, das der Empfämger ein Teil der Preisliste weitergeschickt hat oder Nachporto?

    Bilder

    • OpenRegNEU.jpg
      • 491,21 kB
      • 2.008 × 1.180
      • 410
    • PrintedCircular1.jpg
      • 233,64 kB
      • 1.161 × 1.535
      • 350
  • phila4ever
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.500
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. März 1972 (54)
    • 3. August 2010 um 07:36
    • #13

    asmodeus: traumhaftes Stück nach Alexandria, Ägypten :jaok:

    Gratulation, denke nicht, daß Du dich davon trennen würdest, da ich zudem nicht viel Raritäten aus GB anzubieten habe :oneien:

    Aber es ist ja in guten Händen...
    phila4ever


    zum Thema: leider hab ich grad keine bayerische Preisliste da (hab eine von einem Münchner Schokoladenlieferant) die kam aber als normaler Brief im Postverein mit 3 Kreuzer.


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.507
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. August 2010 um 14:58
    • #14
    Zitat

    asmodeus: traumhaftes Stück nach Alexandria, Ägypten Ja / Ok Gratulation, denke nicht, daß Du dich davon trennen würdest, da ich zudem nicht viel Raritäten aus GB anzubieten habe Nein Aber es ist ja in guten Händen... phila4ever

    Ich habe noch 10 weitere solcher Belege vom gleichen Absender an den gleichen Empfänger..... Ja, sind recht selten, aber nur wegen der Destination.

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. August 2010 um 16:15
    • #15

    Hallo,
    zu der Drucksache von Mecklenburg-Schwerin:
    Anbei eine Drucksache unter Streifband von Sachsen.
    Die Marke wurde nur gerettet, weil ein guter Mensch damals das Streifband zerschnitt, sonst wäre etwas weniger als die Hälfte der Marke noch da.
    Die Warenliste ist aus ganz dünnen Papier, uns dies hatte einen Sinn. Der Postbeamte konnte so sehen, das alles gedruckt war. Aus diesem Grund mussten gefaltete Drucksachen auch unter Streifband mit offenen Seiten versendet werden, bei einem zugeklebten Brief hätte der Beamte keine Chance zu erkennen, ob die Sendung den Anforderungen der verbilligten Gebühr für eine Drucksache entspricht. Leider ist der Beleg von Lordhelmlein von der Markenseite aus rechts beschnitten, aber man erkennt ganz rechts das Rest-Unterteil eines blauen Firmenstempels. Das Oberteil von diesem, der Rest der oberen Marke und natürlich das Oberteil des Stempels des Mecklenburg-Schweriner Postamtes in Hamburg war auf dem Streifband. Das fehlt leider, was aber ganz normal war, denn der Empfänger brauchte nur die Liste.
    Ein wunderbarer Beleg, auch wenn etwas fehlt.
    Beste Grüsse Bernd

    Bilder

    • Streifband.jpg
      • 72,2 kB
      • 944 × 544
      • 341

    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (3. August 2010 um 16:19)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. August 2010 um 16:16
    • #16

    Hallo asmodeus,

    hast du auch welche von Sept. 1870 bis Mai 1871?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Lordhelmlein
    aktives Mitglied
    Beiträge
    104
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1977 (49)
    • 3. August 2010 um 19:10
    • #17

    Hier nochmal die Marke in Groß...Sowie die Adresse...

    Kanns leider nicht lesen :)

    Bilder

    • Mecklenburg0001.jpg
      • 233,27 kB
      • 894 × 706
      • 359
    • Mecklenburg0002.jpg
      • 412,46 kB
      • 1.384 × 813
      • 345
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.157
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. August 2010 um 21:25
    • #18

    Da die Preisliste von 1866 ist, müßte es sich bei der Marke um Mecklenburg-Schwerin Michel-Nr. 5 1/4 Schilling von 1864 handeln. Die übirg gebliebene Marke sieht noch gut aus und ist auch keine Massenware.

    Was die Marke heute wert ist und besonders der Beleg als Ganzes, kann ich leider nicht sagen mangels aktuellem Katalog.

    Gruß kartenhai

  • Michael D
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.017
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. August
    • 3. August 2010 um 21:39
    • #19

    Hallo,

    die Nr. 5 wertet auf Brief lt. Katalog ca. 200 Euro.
    Bei einer Drucksache würde ich aber nur bedingt nach Katalog bewerten.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • senziger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    176
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    27. Juni 1962 (63)
    • 3. August 2010 um 21:57
    • #20

    Hallo,

    es handelt sich hier um eine Drucksache, die ursprünglich mit 2/4 der Mi.-Nr. 5 freigemacht war. Sie wurde abgestempelt vom mecklenburgischem Postamt in Hamburg.

    Es handelt sich um eine Preisliste für Baumwolle aus England, die privat (möglicherweise durch einen Handlungsreisenden) nach Hamburg gelangte und dort der Post übergeben wurde. Dies ist aber zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich.

    Leider sind der Drucksache im Lauf der Zeit große Teile der Frankatur verloren gegangen und in dieser Erhaltung ist sie m.E. nicht viel Wert.

    Gruß

    senziger

    3 Mal editiert, zuletzt von senziger (3. August 2010 um 22:14)

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™