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Maxikarte von 1956 Buchenwald ?

  • Gerhard2
  • 28. Juni 2010 um 18:50
  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    588
    Geburtstag
    10. Juli 1970 (55)
    • 28. Juni 2010 um 18:50
    • #1

    Schönen guten Abend,

    habe hier eine Karte, die mir einige Kopfzerbrechen bereitet.

    Sie schaut aus wie eine modernere Maxikarte und hat auch den Ersttagsstempel.
    Allerdings habe ich weder im Michel Spezial, im Ganzsachenkatalog und auch nicht im Briefekatalog etwas darüber gefunden.

    Auch ein FDC ist es meiner Meinung nach nicht.

    Mit Bleistift ist rechts oben E 1 notiert, hier lässt mich Google leider im Stich, da habe ich mit diversen Suchbegriffen leider auch nichts gefunden.

    Währe über Hilfe dankbar, damit ich die Karte in meine Sammlung richtig einordnen kann.


    Mfg. ,

    Gerhard

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  • SammlerBernd
    Gast
    • 28. Juni 2010 um 19:11
    • #2

    Es ist eine Spendenkarte der DDR zum Aufbau der Gedenkstätten für die Opfer des NS-Regimes.
    Kostenpunkt war 1,-DM (Ost).
    Kann man wertmäßig wie einen FDC dieser Marke werten. Mi-Nr. 651- 2,50,-
    Sammlergruß SB

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    • 28. Juni 2010 um 19:20
    • #3

    Hallo Bernd,

    vielen Dank für die Antwort :)

    Puhhhhhh hab nun ca 2 Stunden versucht im Netz und in meinen Katalogen/Literatur eine Antwort selber zu finden, bin nun echt erleichtert hehe.

    Darf ich fragen wo Du diese Spendenkarte gefunden hast ?
    Gerade im Berreich DDR fehlt mir noch so einiges an Literatur.


    Mfg. ,

    Gerhard

  • SammlerBernd
    Gast
    • 28. Juni 2010 um 19:25
    • #4

    Hallo Gerhard

    ..."Darf ich fragen wo Du diese Spendenkarte gefunden hast ?"
    Meinst Du im Katalog oder in echt bei mir ? ?(
    Zum 1. Ja sogar in meinem "D-Junior" 8-)
    zum 2. nein, mit D. habe ich abgeschlosssen- natürlich nur philatelistisch :D
    und bin zum "Motivi" mutiert... 8-)
    Gruß SB

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    10. Juli 1970 (55)
    • 28. Juni 2010 um 19:33
    • #5

    Hallo Bernd,

    meinte im Katalog :D

    Mhhhh, in meinem D-Junior von 2010 steht nur die Marke einzeln drinn, in meinem D-Spezial von 2007 die Marke, der FDC und die 2 Wasserzeichenvarianten, im Ganzsachenkatalog wie gesagt garnüx und im Briefekatalog auch nicht *grübel*

    Bitte kläre mich auf wo genau im Junior ;)


    Mfg. ,


    Gerhard

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    10. Juli 1970 (55)
    • 28. Juni 2010 um 19:35
    • #6

    Ups gerade gesehen, Du schreibst 651, es ist aber die 538 :)


    Aber auch da steht nix dabei .....

  • SammlerBernd
    Gast
    • 28. Juni 2010 um 19:45
    • #7

    Jo,
    das hat man nun davon- von einer Brille Fielmann. :D
    Dann geb´ich nochmal 4,50 Mi. dazu... ;)
    Gruß SB

  • Gerhard2
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    10. Juli 1970 (55)
    • 28. Juni 2010 um 19:52
    • #8

    Hehe, auch ich hab eine Brille von Fielmann, aber meistens trotzdem Tomaten auf den augen :O_O:

    Die FDC Bewertung habe ich auch gefunden, meinte, woher Du weisst das es eine Spendenkarte ist ?


    Mfg. ,

    Gerhard

  • SammlerBernd
    Gast
    • 28. Juni 2010 um 20:29
    • #9

    ....weil wir als Schüler diese kaufen durften/mußten. ;)
    Aber psst,
    das braucht keiner zu wissen. :D
    Gruß SB

  • Gerhard2
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    • 28. Juni 2010 um 20:35
    • #10

    Ahhhhhh Insider Informationen :D

    Dann bedanke ich mich nochmal recht herzlich, solche Infos sind die besten.

    Nun kann ich endlich die Karte in meine Sammlung integrieren.


    Mfg. ,


    Gerhard

  • Wandervogelgelb
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    • 28. Juni 2010 um 21:23
    • #11

    Derartige Karten - aber auch die Blocks 11, 14 und 15 (Gedenkstätten) und 12 (Schiller-Jahr), gab es noch viele Jahre nach ihrer Erstausgabe an speziellen Kiosken in den KZ-Gedenkstätten Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück.

  • Gerhard2
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    • 28. Juni 2010 um 21:41
    • #12

    Hallo Wandervogel,

    wieder was gelernt, vielen Dank für die Information :)

    Sammel mitlerweile auch begeistert DDR, zwar nur nebenbei zu meinen Sammelgebieten, aber nichtsdestotrotz, ein interesantes Sammelgebiet.

    Meine Frage dazu : Die Karten und Blocks, wurden auch später mit dem Ersttagsstempel abgestempelt, oder Tagesstempel ?

    Bzw. wurden Sie auch Jahre später Postfrisch verkauft ?


    Mfg. ,


    Gerhard

  • SammlerBernd
    Gast
    • 28. Juni 2010 um 22:05
    • #13

    Naja
    soviel ich weiß wurde immer eine bestimmte Menge vorgestempelt
    als stille Reserve & für Devisen... :D
    SG SB

  • Wandervogelgelb
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    • 29. Juni 2010 um 14:19
    • #14

    Der Export/Import von Briefmarken wurde in der DDR vom VEB Philatelie Wermsdorf als Monopolist betrieben. Dieser Betrieb gehörte - was damals die wenigsten Leute wußten - zum KoKo-Imperium unter Alexander Schalk Golodkowsky, das für die SED, die Stasi und den Staat Devisen zu erwirtschaften hatte. Und dabei war man, was die Methoden anging, nicht gerade zimperlich. Nachauflagen oder Vorabstempelungen von im Westen begehrten DDR-Briefmarken wären da noch das kleinste aller Übel gewesen. Wenn ich alleine an die Unmasse von maschinengestempelten DDR-Dienstmarken oder ZKD-Marken denke, oder auch an die "Marketingstrategie" mit den sogenannten Sperrwerten. Es gab damals nur wenige Möglichkeiten, über die offizielle Zuteilung als organisierter Briefmarkensammler (Kulturbund, max. 3 Sätze) hinaus, ganze Sätze kaufen zu können, dazu gehörten die KZ-Gedenkstätten (Gedenkmarken) oder auch das Postamt im Palast der Republik. Da wäre im Detail sicherlich noch einiges an Forschungsarbeit zu leisten.

    Manchmal bin ich selber erstaunt, was es so alles an philatelistischen Elaboraten gegeben hat.

    Souvenirausgabe zum 100. Geburtstag von Felix Dzierzynski, dem Begründer des sowjetischen Geheimdienstes Tscheka (innen Block 49, aus dem Nachlaß eines Stasi-Offiziers)

    Souvenirausgabe des Oberbürgermeisters von Ost-Berlin zur 750-Jahrfeier (innen Zehnerbogen und Satzausgabe Berliner Brücken)

    Gedenkausgabe Widerstandskämpfer (Mi. 1014 ff, hergestellt vom VEB Buch- und Stahlstichdruck Greiz)

    Bilder

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    4 Mal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (29. Juni 2010 um 22:07)

  • Bernd HL
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    • 29. Juni 2010 um 20:56
    • #15
    Zitat

    Original von Wandervogelgelb
    Es gab damals nur wenige Möglichkeiten, über die offizielle Zuteilung als organisierter Briefmarkensammler (Kulturbund, max. 3 Sätze) hinaus, ganze Sätze kaufen zu können, ...

    Also dazu habe ich mal eine blöde Frage:

    Wenn früher nur bestimmte Mengen von Sammlern gekauft werden konnten, woher stammen dann die kompletten Bogen, die es heute noch gibt? Genauso kann ich mich erinnern, auf einer Ausstellung haufenweise Zusammendrucke von Heftchenbogen und Sondermarken gestempelt(!!!) gesehen zu haben (alle Möglichkeiten, die es gibt). Und das waren keine maschinengestempelten Marken, vieles sogar auf gelaufenen Belegen eines Absenders. Kannst Du mich da bitte mal aufklären?

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Wandervogelgelb
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    • 29. Juni 2010 um 21:22
    • #16

    Die Beschränkungen betrafen im Wesen den sogenannten "Sperrwert", jeweils eine Marke aus den größeren Sätzen, die anderen Marken waren, auch im Bogen, frei verkäuflich. Jeder organisierte Sammler bekam eine Art Ausweis mit Abschnitten und konnte sich die ihm zugestandene Anzahl von Sätzen dann innerhalb einer bestimmten Frist an der für ihn bestimmten Postfiliale abholen. Für nichtorganisierte Sammler bestand eine kleine Chance, am Tage nach dem Auslaufen der Abholfrist noch den einen oder anderen vorhandenen Sperrwert zu ergattern. Innerhalb der DDR war der Briefmarkentausch ja erlaubt (mit dem Ausland nur unter kontrollierten und genehmigungspflichtigen Bedingungen). In den Westen wurde durch Philatelie Hermsdorf natürlich großzügiger exportiert, mit Vorliebe natürlich gestempelte Postbezugsware.

    Zur Ergänzung, zusammengedruckte Marken hatten meist keinen Sperrwert, deshalb waren die Spielereien mit den Varianten möglich, die im Übrigen auch als Set im Briefmarkenhandel und für den Export angeboten wurden.

  • Kontrollratjunkie
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    • 29. Juni 2010 um 21:55
    • #17

    Die Briefmarken - Verkaufsstelle der DDR in Wermsdorf verfügte zu DDR - Zeiten über ungeheure Mengen jeder Sorte der Neuausgaben der Post. Teilweise wurden zehntausende Exemplare jeder Neuausgabe nach dorthin geliefert.
    Einzelne Sonderausgaben wurden auch von dort iniziiert.
    So "lustige" Sachen wie Jahrbücher, Gedenkblätter, Maximumpitzkarten, massengestempelte Bogenware und sonstiges Zeug wurde wohl auch auf Bestellung von Wermsdorf für den Aussenhandel gegen dringend benötigte Devisen produziert.

    Meiner persönlichen Meinung nach existieren diese Bestände in großen Teilen noch heute. Die Nachfolgefirma dieser Vertriebsstelle nennt sich heute "DPS" (Deutscher Philatelie Service) und ist immer noch groß im Briefmarkenhandel tätig.

    Gruß
    KJ

  • Wandervogelgelb
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    • 29. Juni 2010 um 22:29
    • #18

    War als KoKo- Unternehmen selbst ein Außenhandelsbetrieb.

    Wenn die Chinesen in ein paar Jahren anfangen sollten, die DDR als Sammelgebiet zu erschließen, könnten mit den dortigen Lagerbeständen die halben Staatsschulden der DDR nachträglich beglichen werden. Die Preise für die alte DDR-Ware sind jedenfalls heftig. Der volkseigene Laden wurde dem damaligen bundesdeutschen Post- und Kommunikationsministerium unterstellt .... Wenn es ums Geldverdienen geht, ......

    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (29. Juni 2010 um 22:36)

  • DrMoeller_Neuss
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    807
    • 29. Juni 2010 um 22:34
    • #19

    Für die (N)ostalgiker: Hier ist ein Sammlerausweis, der zur Abholung von je zwei Sätzen einer Neuausgabe auf einem festgelegten Postamt berechtigt hatte.

    Rechts vom Sammlerausweis befanden sich 30 Coupons, pro Ausgabetag wurde ein Abschnitt vom Schalterbeamten oder -beamtin abgetrennt.

    Für das Ausstellen des Ausweises wurde eine Gebühr von 2,-- M berechnet, die in Postwertzeichen verrechnet wurde.

    P.s. Frankreich hatte ein ähnliches System, hier konnte man auch einen Ausweis beantragen, auf den die Neuausgaben in der Post hinterlegt wurden.

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  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 29. Juni 2010 um 22:44
    • #20
    Zitat

    Original von Wandervogelgelb

    Wenn die Chinesen in ein paar Jahren anfangen sollten, die DDR als Sammelgebiet zu erschließen, könnten mit den dortigen Lagerbeständen die halben Staatsschulden der DDR nachträglich beglichen werden. Die Preise für die alte DDR-Ware sind jedenfalls heftig. Ich würde gerne wissen, ob die Treuhand den Laden damals auch für nur eine DM verscherbelt hat.

    Wenn der gesamte dortige Bestand zu den Preisen verkauft würde, die man heute in Wermsdorf ansetzt, könnte man Griechenland aus der Schuldenfalle holen :D.

    Wenn der Laden seinerzeit für 1 DM den Besitzer gewechselt hat würde mich interessieren, wie die heutigen Besitzverhältnisse des riesigen Lagers zu definieren sind.

    Gruß
    KJ

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