Auf Einladung der Briefmarkenfreunde tagten die Arbeitsgemeinschaft Thurn und Taxis und der Deutsche Altbriefsammlerverein in Hechingen.
Die überaus zahlreichen Teilnehmer der Frühjahrstagungen in der Villa Eugenia kamen aus Italien, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und dem ganzen Bundesgebiet. Die Landesverbände aus Baden-Württemberg, der Pfalz und aus Bayern waren mit ihren Vorsitzenden in Hechingen genauso vertreten wie der Präsident des Schweizer Philatelistenverbandes, Dr. Claude Montandon, und Kurt Kimmel als Vertreter des Weltverbandes und Leiter der FIP-Kommission für Postgeschichte.
Am Freitagabend erlebten die Teilnehmer mit einem Vortrag von Uwe Decker eine "Philatelistische Zeitreise" durch Hechingen. Dabei wurde die Geschichte der Zollernstadt von der Grafschaft zum Fürstentum mit Briefen und Bildern dargestellt, ebenso die Anfänge des Postwesens nach der Gründung der Kaiserlichen Reichsposthalterei 1756. Beim abendlichen Rundgang mit Stadtführerin Johanna Werner, wurde durch Anekdoten und Erzählungen die Historie wieder lebendig. Der Spaziergang endete in der Synagoge mit einem spannenden Vortrag über das ehemalige jüdische Leben in der Stadt und Madame Kaulla, die damals reichste Frau Europas.
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