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1930 - 1945

  • mx5schmidt
  • 8. März 2010 um 22:04
  • mx5schmidt
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    • 10. Oktober 2010 um 09:37
    • #61

    Heute wird es hier recht "gebirgig":

    Drucksache, Portostufe 3 Pf, am 30.8.30 aufgegeben in HIRSCHBERG (RIESENGEBIRGE), adressiert nach "Birngrütz im Isergebirge".

    Die Entwertung erfolgte per Maschinenstempel mit Werbung "Werdet Rundfunkteilnehmer".

    Philatelistisch interessant dabei ist, dass die "3" in der Jahreszahl und die "3" im Datum unterschiedliche Schrifttypen darstellen! Da muss die Maschine wohl irgendwann einmal umgebaut oder ergänzt worden sein!???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 12. Oktober 2010 um 22:20
    • #62

    Auch heute wieder ein wie ich finde sehr interessantes Stück aus dieser Zeit:

    Postkarte aus der Schweiz, aufgegeben am 27.V.1944 in Zürich, entwertet per Maschinenstempel mit Werbeeinsatz zum Thema "SCHWEIZER HEILBÄDER" mit dem sicherlich auch heute noch werbewirksamen Slogan "VORBEUGEN HEILEN VERJÜNGEN".

    Die Postkarte lief nach Schweden als nachträgliche Anfrage eines Briefmarkenhändlers, ob eine Auswahlsendung genehm wäre. Diese Mitteilung wurde geschickt, nachdem die Auswahlsendung bereits geschickt und scheinbar nicht angekommen war!???

    Prüfstempel "Oberkommando der Wehrmacht" sowie Zensurvrmerk per Bleistift weisen auf eine deutsche Zensur hin.

    Interessant für mich als Chemiker ist jedoch insbesondere der Farbstrich in blauer Farbe vorderseitig sowie rückseitig, denn dabei handelt es sich um eine chemische Zensur zum Auffinden von Mitteilungen, geschrieben in Geheimtinte.

    Üblich waren solche chemischen Tests mit mindestens zwei verschiedenen Chemikalien, hier erfolgte der chemische Test lediglich mit einer Chemikalie!

    Solche Belege dürft Ihr für mich bitte beim Auffinden jederzeit sicherstellen, sofern diese für maximal 5 Euro pro Stück zu haben sind!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (12. Oktober 2010 um 22:24)

  • mx5schmidt
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    • 17. Oktober 2010 um 22:09
    • #63

    Heute fand ich zum Thema diesen Bedarfsbrief mit einer 12 Pf Hindenburg aus Markenheftchen mit anhängendem Zierfeld mit dem Motto "Unterstützt die NS-Volkswohlfahrt!"

    Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) wurde am 3. Mai 1933, nur wenige Monate nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten als Organisation der NSDAP und eingetragener Verein gegründet.

    Der Sitz befand sich in Berlin-Wilmersdorf, dessen Gebäudekomplex von dem Architekten Hugo Constantin Bartels stammt.

    Im Zuge der Gleichschaltung mit dem Verbot der Arbeiterwohlfahrt trat die NSV als Staatsorganisation und Verein neben die sieben verbliebenen Wohlfahrtsorganisationen.

    Zwar gelang der NSV trotz des Verbotes der Arbeiterwohlfahrt nicht die Monopolisierung der gesamten freien Wohlfahrt, jedoch wurden ursprünglich führende Verbände wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die evangelische Diakonie oder die katholische Caritas zurückgedrängt.

    Die Struktur der NSV glich dem Aufbau der NSDAP mit Orts-, Kreis- und Gruppenverwaltungen. Sie untergliederte sich in sechs Ämter: Organisation, Finanzverwaltung, Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe, Volksgesundheit, Propaganda und Schulung. Die NSV erhielt ihre Richtlinien vom „Hauptamt für Volkswohlfahrt“.

    Mitte 1939, als dieser Beleg entstand, bestand die NSV aus 40 Gau-, 813 Kreis-, 26138 Ortswaltungen, 97161 Zellen und 511689 Blocks.

    Solange die Massenarbeitslosigkeit noch bestand, half die NSV bedürftigen Familien auch finanziell, danach (etwa ab 1938) verlagerte sie sich auf reine Dienstleistungen. In diesem Zusammenhang betrieb die NSV Kindergärten, die in Konkurrenz zu vergleichbaren kirchlichen Einrichtungen traten. Partei-Mitglieder brachten ihre Kinder in die neuen NSV-Kindergärten mit ihrem Hitlerkult-Motto: „Händchen falten, Köpfchen senken - immer an den Führer denken. Er gibt euch euer täglich Brot und rettet euch aus aller Not.“

    Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges übernahm die NSV immer mehr (eigentlich staatliche) Aufgaben, vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Sie organisierte ab 1940 die Kinderlandverschickung für Kinder unter zehn Jahren. Eines der bekannteren NSV-Hilfswerke wurde „Mutter und Kind“ genannt. Dieses betreute die „arischen“ Frauen während der gesamten Schwangerschaft wie auch nach der Geburt des Kindes. Mütter wurden auch weiterhin in Notfällen finanziell unterstützt. In den Kindergärten und Mütterheimen der NSV fand die Betreuung ihre Fortsetzung.

    Finanziert wurde die NSV aus Spenden und den Beiträgen ihrer zahlenden Mitglieder. Ende 1938 gab es etwa eine Million ehrenamtliche Mitarbeiter der NSV. Zu Kriegsbeginn zählte die NSV elf Millionen Mitglieder.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 17. Oktober 2010 um 22:28
    • #64

    Mein heutiger ganzer Stolz, geborgen aus einer Grabbelkiste beim Grosstauschtag in Viersen-Süchteln:

    Postkarte, aufgegeben vom Finanzamt ADORF im Vogtland am 7.12.42 mit Werbestempel zum Thema Teppiche, die sicherlich aus reiner heimischer Schurwolle gefertigt waren!

    Die Karte mußte nicht frankiert werden, da Ablösung erfolgte, worauf der Absenderstempel hinweist!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 19. Oktober 2010 um 21:26
    • #65

    Reichsgartenschauen fanden dreimal statt:

    1.
    Reichsgartenschau
    1936 in Dresden
    auf dem Städtischen Ausstellungsgelände und im Großen Garten

    2.
    Reichsgartenschau
    1938 in Essen
    im Grugapark

    3.
    Reichsgartenschau
    1939 in Stuttgart
    auf dem Killesberg

    Die 1. Reichsausstellung des deutschen Gartenbaues fand vom 24. April bis zum 11. Oktober 1936 auf dem Städtischen Ausstellungsgelände und in Teilen des Großen Gartens in Dresden statt und wurde kurz "Reichsgartenschau Dresden" genannt.

    Für dieses Großereignis macht der hier gezeigte Maschinenstempel Werbung auf einer Ortsdrucksache, gelaufen innerhalb von Dresden.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Zähnetigger
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    • 20. Oktober 2010 um 08:38
    • #66

    - gelaufene Postkarte mit Abbildung einer Feierabendtätigkeit
    der Reichsarbeitsmänner aus Holz .

    Grüsse ZT

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    -----------------------------------------

    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • SammlerBernd
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    • 20. Oktober 2010 um 13:18
    • #67

    Eine nette Volksgenossin entschuldigt sich auf dieser Karte mit dt. Gruß für Ihre Abwesenheit beim weiteren Ausbau der "Strassen des Führers"- oh wie schön. :D

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  • SammlerBernd
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    • 20. Oktober 2010 um 13:30
    • #68

    Und so beganns: :(
    In der Garnisionskirche mit dem Handschlag zwischen Reichspräsident Gfm.v.Hindenburg und dem neuen Reichskanzler Hitler.
    Diese sog. Verbrüderung zwischen dem alten Preussen und dem "Neuen" Deutschland nationalsoz. Prägung.
    Diese Neueröffnung des Reichstages am 21. März 1933 in der Garnisionskirche ist als
    "Tag von Potsdam"
    in die Analen der Geschichte eingegangen.

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  • doktorstamp
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    • 20. Oktober 2010 um 17:01
    • #69

    Vorsichtshalbe schreibt man auf Englisch Annal mit doppel n. Bei dem Deutsch wäre dies auch nicht unangebracht.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • SammlerBernd
    Gast
    • 20. Oktober 2010 um 17:57
    • #70
    Zitat

    Vorsichtshalbe


    What that ??? :D

  • Bayern-Nerv
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    • 20. Oktober 2010 um 18:10
    • #71

    ... Werbe - Propaganda aus der Zeit um 1940 aus Belgien..

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv
    Volker

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nerv
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    • 21. Oktober 2010 um 16:07
    • #72

    ... und noch eine (An)Werbe - Propaganda Karte aus Belgien, ca. nach 1940.

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv
    Volker

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Zähnetigger
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    • 21. Oktober 2010 um 17:00
    • #73

    - von 1943 - Vater/Mutter und ihre großen Kinder :O_O:
    Die beiden Söhne sind im Krieg dann geblieben :(

    In Gedenken ZT

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    -----------------------------------------

    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • mx5schmidt
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    • 22. Oktober 2010 um 20:57
    • #74

    Nach dem Krieg war Papier sehr knapp, daher wurden Briefumschläge häufig, wie hier von den Städtischen Betriebswerken in Hannover praktiziert, erneut verwendet!

    Philatelistisch viel interessanter ist bei diesem Beleg jedoch der abgeschlagene Maschinenstempel, der zwei völlig unterschiedliche Stempeleinsätze enthielt, einen Zweikreisstegstempel sowie einen Stegstempel mit Bögen oben und unten!

    Eine solche Kombination hatte ich bis zum vergangenen Sonntag auch noch nicht gesehen, weshalb mir der Griff in die Grabbelkiste in diesem Falle sehr leicht viel!

    Fazit: Philatelie ist und bleibt einfach nur spannend, lohnend, und bezahlbar, sofern man sie nur mit immer offenen Augen, gerade für die kleinen Aussergewöhnlichkeiten, betreibt!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 23. Oktober 2010 um 07:01
    • #75

    Heute mal eine nicht so häufig zu findende Sendungsart, eine "MISCHSENDUNG" aus Österreich, laut Hinweisstempel "Mischsendung laut § 61 P.O. Rechnung u. Erlagschein".

    Zu den österreichischen Bedingungen dazu habe ich spontan nichts gefunden, im Deutschen Reich galt folgendes:

    Mischsendungen waren bei der Deutschen Reichspost zusammengepackte Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben. Für sie bestand Freimachungszwang, das Höchstgewicht betrug 500g, die Mindestmaße entsprachen denen der Drucksachen. Das Zusammenpacken von Drucksachen und Warenproben wurde zum 5. Januar 1867 gestattet, da die Gebühren für beide Sendungsarten gleich waren.

    1872 gab es unterschiedliche Höchstgewichte, Drucksachen 500g, Warenproben 250g, was dazu führt, das der Anteil der Warenproben in Mischsendungen auch nur 250g wiegen durfte. Mit der Einführung der Geschäftspapiere durften auch diese in Mischsendungen enthalten sein. Höchstgewicht nun 1 kg. 1917 dürfen auch Blindenschriftsendungen eingepackt sein. Mit der Einführung des Päckchens zu 2 kg. wird das Höchstgewicht auf 500g gesenkt. Nach dem 1. Juli 1954 gib es im Inlandsdienst diese Bezeichnung nicht mehr. Warenproben dürfen Drucksachen, den Geschäftspapieren, Warenproben und Drucksachen beigefügt werden.

    Und so ähnlich werden die Verhältnisse wohl auch in Österreich gewesen sein!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (23. Oktober 2010 um 07:02)

  • mx5schmidt
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    • 23. Oktober 2010 um 16:15
    • #76

    Konzentrationslager Sachsenhausen (auch: KZ Sachsenhausen) war der Name eines ab 1936 eingerichteten nationalsozialistischen deutschen Konzentrationslagers im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen nördlich von Berlin.

    Durch die Nähe zu Berlin und damit auch zur Gestapozentrale in der Prinz-Albrecht-Straße hatte dieses Lager eine Sonderrolle im KZ-System. Ein großes SS-Kontingent war hier stationiert. Das Lager diente als Ausbildungsort für KZ-Kommandanten und das Bewachungspersonal im ganzen NS-Bereich (ähnlich wie das KZ Dachau). Insgesamt wurden ca. 200.000 Häftlinge nach Sachsenhausen deportiert, nur etwa 140.000 davon wurden registriert. Im August 1941 wurde eine Massenerschießungsanlage errichtet, in der dann etwa 13.000 bis 18.000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet wurden. Insgesamt sollen mehrere zehntausend Häftlinge ermordet worden sein.

    Die DDR errichtete 1961 eine Gedenkstätte, zu deren Einweihung diese Markenausgabe mit anhängenden Zierfeld erschien. Hier eine Maximumkarte mit passendem Werbestempel vom 20.4.61.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 24. Oktober 2010 um 22:55
    • #77

    Die korrekte Bezeichnung für ein solches Sammelstück (Danke heide1) ist "Beutelfahne", hier eine mit TSt 14.12.45 für "Einschreibbriefe"!

    Ist mit Sicherheit keine Massenware!???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (25. Oktober 2010 um 11:39)

  • heide1
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    • 25. Oktober 2010 um 09:41
    • #78
    Zitat

    Original von mx5schmidt
    Ich glaube, die korrekte Bezeichnung für ein solches Sammelstück ist "Vorbindezettel"(!???), hier einer mit TSt 14.12.45 für "Einschreibbriefe"!

    Ist mit Sicherheit keine Massenware!???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Moin mx5schmidt,
    meines Erachtens ist es eine Beutelfahne. Vorbindezettel sind rechteckig. Seltenheit garantiert!
    Ich habe solche Beutelfahnen für Päckchen und Vorbindezettel als Originale, "Postfrisch", zeige sie bei Gelegenheit mal - wenns interessiert.
    Kleine Wortauswahl bei versch. Beutelfahnen, nicht vollständig für:
    -Vorortsbeutel
    -Landbeutel
    -Leitbereichsbeutel
    -Leitraumbeutel
    -Leitzonenbeutel
    Merksatz: Für Briefsendung, Eilsendung, Wertsendungen etc. gab es nur Beutel - keine Säcke, auch wenn die Bunde in den Beutel "versackt" sind.
    Nichtsdestoweniger wurde für Paketsendungen der Beutel als Sack bezeichnet.

    Ein geflügeltes Wort bei alten Postlern: Es gibt nur Beutel bei der Post und alte Säcke.

  • mx5schmidt
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    • 25. Oktober 2010 um 11:37
    • #79

    Hallo heide1,

    vielen Dank für die Unterstützung zum Thema Beutelfahne, jetzt kenne auch ich den Unterschied!

    Hier eine Abbildung eines Vorbindezettels, zu dem ich folgende Definition gefunden habe:

    Das ist ein "Briefbundzettel", auch unter dem Namen "Vorbindezettel" bekannt. Diese Bunde, sie enthielten gewöhnliche Briefe (an der Aufschrift und der Farbe erkennbar), die dann in einen Beutel für den Leitbereich (mit Beutelfahne) "versackt" wurden.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (25. Oktober 2010 um 12:12)

  • heide1
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    • 25. Oktober 2010 um 11:48
    • #80
    Zitat

    Original von mx5schmidt
    Hallo heide1,

    vielen Dank für die Unterstützung zum Thema Beutelfahne, jetzt kenne auch ich den Unterschied!

    Hier eine Abbildung eines Vorbindezettels, zu dem ich folgende Definition gefunden habe:

    Das ist ein "Briefbundzettel", auch unter dem Namen "Vorbindezettel" bekannt. Diese Bunde, sie enthielten gewöhnliche Briefe (an der Aufschrift und der Farbe erkennbar), die dann in einen Sack für den Leitbereich (mit Beutelfahne) "versackt" wurden.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Moin,
    so ist es, man lernt nicht aus...aber den Sack bitte mit Beutel benennen. Bezeichnung Sack gab es dafür nicht, auch wenn das vielerorts so rumschwirrt.
    Und weiter zum Thema, hier die Verschnürung der Beutel. Wichtig war dabei auch, dass der Bindfaden ohne Knoten sein musste!

    Einmal editiert, zuletzt von heide1 (25. Oktober 2010 um 11:54)

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