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1930 - 1945

  • mx5schmidt
  • 8. März 2010 um 22:04
  • mx5schmidt
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    • 29. März 2010 um 21:32
    • #41

    Der See-Fliegerhorst Bug auf Rügen lag etwa 30 km nord-nordwestlich von Stralsund und 5 km südwestlich von Wiek am Nordende der Halbinsel Bug.

    Der Seeflugplatz Bug wurde am 27. Januar 1917 offiziell eingeweiht.

    Bereits 1920 mußte er im Zuge der Bestimmungen des Versailler Vertrages demontiert werden.

    Mit Befehl vom 14. August 1933 wurde mit dem Wiederaufbau der "Bomben- und Maschinenwaffenschule Bug" begonnen.

    Bereits am 1. April 1934 wurde eine getarnte Fliegerhorstkommandantur aufgestellt.

    Ebenfalls zum 1. April 1934 soll der erste getarnte Fliegerwaffenlehrgang begonnen haben.

    Am 4. April 1936 wurde aus den getarnten Fliegerwaffen-Schulungen die "Fliegerwaffenschule (See) Bug a.R.".

    Am 16. Januar 1940 wurde die Schule in "Fliegerwaffenschule (See) 2" umbenannt und ging im Dezember 1940 in der "Bombenschützenschule Bug" auf.

    Am 1. Januar 1942 wurde die Schule in Stab / Kampfbeobachterschule Bug und am 15. Oktober 1942 in Stab / Kampfbeobachtervorschule 2 umbenannt und im Januar 1943 aufgelöst.

    Aus der Zeit, als die Einheit "Kampfbeobachterschule" hiess stammt dieser hübsche Feldpost-Vordruckbrief mit TSt BUG vom 25.9.42 mit Absenderangabe "Gefr. Kesselheim Bug/Rügen Kampfbeobachterschule 9./Schüler Kompanie/3" und Briefstempel "Kampfbeobachterschule / Schülerkompanie".

    Für den Betrieb des Flugplatzes wurde bei Kriegsbeginn das Platzkommando Bug gegründet.

    1944 kam dann die Fliegerhorst-Kommandantur E (v) 208/I auf den Platz.

    Ab September 1942 wurde in Bug aus der I. / Kampfbeobachtervorschule 2 die II. / Bordschützenschule 1 neu aufgestellt.

    Am 8. August 1944 wurde in Bug noch die Luftkriegsschule 12 neu aufgestellt.

    Die Schule wurde erst am 16. April 1945 aufgelöst.

    Als erster Einsatzverband wurde im September 1939 die 1. / Küstenfliegergruppe 306 auf den Horst verlegt.

    Diese wurde aber bereits am 22. Oktober 1939 zurück nach Dievenow verlegt.

    Am 9. April 1944 wurde die 9. Seenotstaffel nach Bug verlegt und hier am 3. Oktober 1944 aufgelöst.

    Anfang August 1944 war für einige Zeit die Bordfliegergruppe 196 auf dem Platz.

    Im Dezember 1944 kamen der Stab und die 2. und 3. Staffel der Seeaufklärungsgruppe 126 mit der Bv 138 C nach Bug.

    Ende März 1945 wurden die Staffeln nach Parow verlegt.

    Anfang März 1945 begannen die Evakuierungsflüge der Luftwaffe aus Nest, Kolberg und Kamp.

    Die meisten der überladenen Flugzeuge landeten in Bug.

    Am 5. Mai 1945 starteten die letzten Maschinen der Seenotgruppe 81 von Bug aus nach Westen.

    Nach Kriegsende wurde der Platz von der Roten Armee dem Erdboden gleich gemacht.

    Später nutzte die NVA das Gelände.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (29. März 2010 um 21:34)

  • Fredi90
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    • 29. März 2010 um 21:44
    • #42

    Hallo Rüdiger,
    Ich muss dir auch hier mal ein kompliment machen ;)
    Deine Beiträge sind wirklich super interresant und ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag ;).

  • mx5schmidt
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    • 30. März 2010 um 22:04
    • #43

    Hallo Fredi90,

    vielen Dank für das Kompliment!

    Hier kommt der nächste Beitrag zum Lesen.

    Heute geht es um die Galoppveranstaltung "Das Braune Band", die von 1934 bis 1944 insgesamt elfmal stattfand.

    Interessante Detailinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet Ihr hier:


    Sämtliche elf Veranstaltungen sollten mit großer Wahrscheinlichkeit philatelistisch belegbar sein.

    Ich fange heute mal einfach mit diesem Maschinenstempel vom 13.7.39 zur 6. Veranstaltung an, die im Rahmen der Internationalen Rennwochen München vom 12.-30. Juli 1939 stattfand.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 5. April 2010 um 22:28
    • #44

    Postkarte im Fernverkehr von Pinneberg nach "24 Barmstedt", Portostufe 6 Pf, am 22.6.44 als Dienstpost portogerecht freigemacht mit zwei Werten zu 3 Pf der Ausgabe "Dienstmarken der Partei".

    Interessant ist der Inhalt dieser Postkarte:

    Demnach wurde ein "Jugenddienstpflichtiger" vom "Jugendführer des Deutschen Reichs" zwangsverpflichtet, sich einer Zahnsanierung bei einem Zanarzt oder Dentisten seiner Wahl zu unterziehen.

    Dieses hat der zu freundlich dazu aufgeforderte Herr "Klaus Othmer" dann auch brav getan und der Zahnarzt Dr. Biesterfeldt hat am 22.8.44 bescheinigt, dass er seinen Patienten an diesem Datum "saniert entlassen" konnte.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 8. April 2010 um 22:14
    • #45

    Heute frisch aus dem Posteingang, in der elektronischen Lagune zum Startpreis abgefischt und damit trotzdem inklusive Porto über 50 % vom Katalogpreis bezahlt:

    Brief mit EF des 12 Pf Wertes der Freimarkenausgabe des Deutschen Reiches, Grundmarke Michelnummer 788 vom Oberrand mit Reihenwertzahl "10,80", mit Aufdruck "Ostland".

    Diese Michelnummer 8 der am 04.11.1941 mit Gültigkeit in Estland, Lettland, Litauen und Weißrussland erschienenen Ausgabe von insgesamt 18 Werten wurde am 29.10.1942 in Lettland auf einem Bankbrief der "LATVIJAS BANKA" gebraucht.

    Der TSt "- RIGA" vom "29.X.42" muss ein aptierter sowjetischer Stempel, aus der Zeit der Besetzung Lettlands und Eingliederung in die UdSSR sein.

    Die Angabe "CCCP" und Hammer und Sichel im Stern im oberen Segment sowie die Ortsangabe in kyrillischer Schrift unten links wurden entfernt.

    Lediglich der kyrilische Unterscheidungsbuchstabe "zh" blieb unversehrt.

    Vielen Dank an northstar für die Korrektur dieser Beschreibung!

    Sämtliche 18 Werte dieser Ausgabe sind auf Brief laut Michel mit Briefpreisen von 3 bis 15 Michel-€ spottbillig, es muß sie also wohl wie Sand am Meer geben!???

    Ich werde auf jeden Fall weiter nach interessanten Stücken mit dieser Ausgabe suchen und diese Stücke im Erfolgsfalle hier zeigen!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (10. April 2010 um 14:26)

  • mx5schmidt
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    • 9. April 2010 um 22:44
    • #46

    Heute wird es hier mal rein postalisch!!!

    Postkarte mit Eindruck des 5 Pf Wertes Hindenburg entsprechend dem Tarif einer Postkarte im Ortsverkehr.

    Diese Postkarte wurde am 09.11.1940 als Postkarte im Fernverkehr gebraucht und entwertet mit Maschinenstempel BERLIN N 4, UB "an", mit Posteigenwerbung als Hinweis auf die Berliner Rohrpost "Rohrpost / bringt / Zeitgewinn".

    Für das Fehlporto in Höhe von 1 Pf wurde das Eineinhalbfache als Nachgebühr fällig.

    Rechnerisch ergeben sich so 1,5 Pf, die zu 2 Pf aufgerundet wurden, die in Blaustift als Nachgebühr vermerkt und vom Empfänger eingezogen wurden!

    Auf diese einzuziehende Nachgebühr weist ein einzeiliger roter Stempel "Nachgebühr" hin.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • northstar
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    • 10. April 2010 um 13:44
    • #47

    Hallo mx5schmidt,

    nochmal zurück zum Brief aus Riga. Der Stempel muss ein aptierter sowjetischer Stempel, aus der Zeit der Besetzung Lettlands und Eingliederung in die UdSSR sein. Die Angabe "CCCP" und Hammer und Sichel im Stern im oberen Segment sowie die Ortsangabe in kyrillischer Schrift unten links wurden entfernt. Lediglich der kyrilische Unterscheidungsbuchstabe "zh" blieb unversehrt.

    Zur Ergänzung Deines Posts zeige ich zwei Postkarten aus Lettland:

    1. während der deutschen Besetzung

    Postkarte von Riga nach Limbazi, gestempelt in Riga (Nr. des Postamts unleserlich) am 13.07.1943 mit unverändertem lettischen Tagesstempel

    Gedruckt wurde die Karte von der Lettischen Wertpapierdruckerei. Die Angabe "Postkarte" auf der Anschriftenseite gibt es nur in deutsch. Die Beschriftung auf der Bildseite ist zweisprachig deutsch - lettisch.

    2. Lettland erneut unter sowjetischer Herrschaft

    Postkarte von Riga nach Leningrad, gestempelt am 12.09.1945 in Riga 11 mit zweisprachigem russisch-lettischem Tagesstempel

    Auch diese Karte wurde von der Lettischen Wertpapierdruckerei gedruckt. Die Beschriftung war durchgehend zweisprachig deutsch-lettisch. Nur die deutschsprachige Angabe „Postkarte“ hat man gelassen. Die erläuternden Angaben in deutsch „Heldenfriedhof“ auf der Bildseite und auf der Anschriftenseite wurden dagegen geschwärzt.

    Leider habe ich keine weitere lettischen Postkarten aus dieser Zeit und kann nicht sagen, ob die Schwärzung seriellen Charakter hat oder der Absender, ein Angehöriger der Roten Armee (vgl. violetter Dreieckstempel „NKO / Krasnoarmeijskoe pis´mo bezplatno“), diese individuell vorgenommen hat.

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    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • mx5schmidt
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    • 10. April 2010 um 14:33
    • #48

    Hallo northstar,

    vielen Dank für die Korrektur und Ergänzung meiner Beschreibung des Briefes aus Riga, die ich direkt korrigiert habe!

    Deine zwei Postkarten aus Riga finde ich zum Thema hochinteressant!

    Auch in diese Richtung muss ich mich also mal auf die Suche machen!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • northstar
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    • 10. April 2010 um 22:02
    • #49

    Hallo mx5schmidt,

    jetzt muss ich mich korrigieren: in meinem Fundus habe ich doch noch eine Karte von Riga aus jener Zeit, jedoch ungebraucht. Auch hier ist der deutsche Text geschwärzt. Dh., die Bestände wurden wahrscheinlich vor Abgabe an das Publikum behandelt.

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    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • mx5schmidt
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    • 11. April 2010 um 19:10
    • #50

    Brief im Fernverkehr, Portostufe 12 Pf, am 15.4.39 portogerecht freigemacht mit einem 12 Pf Wert der Dauerserie Hindenburg mit Wasserzeichen "Hakenkreuze", Michelnummer 519.

    Es wurde ein Vordruckumschlag der Firma Otto Schrimpff, Fabrik von Gold- und Silber-Gespinsten, Roth bei Nürnberg, verwendet.

    Das Postwertzeichen wurde mit einem entsprechenden TSt "ROTH b. NÜRNBERG" entwertet.

    Der Brief ging an den Chef, "Herrn Fabrikdirektor Otto Schrimpff", der stilvoll residierte "z. Zt. Hotel Europäischer Hof" in "Bad-Nauheim".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 14. April 2010 um 22:10
    • #51

    Postkarte im Fernverkehr, Portostufe 40 Cents, am 01.03.1933 portogerecht verwendet ab PÜTTLINGEN (SAAR) nach Berlin an "Berlins Paketfahrt-Spedition und Lagerhaus AG", mit dortigem Eingangsstempel vom 3.3.33.

    Laut Text wurde dieser Beleg abgesandt vom Inhaber der "Glückauf-Apotheke":

    "Ihre Karte vom 27.2.33 wurde meinem Sohn Alfred Saal, cand. med., nach hier nachgesandt. Die Koffer A.S. 1 und A.S. 2 enthalten Kleider, Wäsche und Bücher, alles getragen und gebraucht, sog. Studentenausstattung. Bitte die Koffer baldmöglichst abzusenden. Hochachtend Dr. Otto Saal".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (14. April 2010 um 22:15)

  • mx5schmidt
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    • 15. April 2010 um 22:19
    • #52

    Zur Dokumentation des Mai 1933 habe ich aus der elektronischen Lagune diesen Beleg aus Schweden frisch erstanden!

    Da mein Schwedisch recht rudimentär ist bin ich für jede Berichtigung bzw. Ergänzung sehr dankbar!

    Postkarte "Brevkort", als Dienstsendung "Tjänsteförsändelse" aus dem Pfarramt "Pastorsämbetet" in Åhus portofrei aufgegeben am 23.5.33, adressiert an das Pfarramt "Pastorsämbetet" in Rinkeby Wiby.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • William
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    • 16. April 2010 um 07:18
    • #53

    Ich hat Marken aus Automatenrollen auf Briefe gesucht und kauft
    diese Stück für ein Paar Euro vor 10 Jahren.

    19.April 1945 in Berlin.

    Postamt Mitte(1) C25. - (C2) Am Königsgraben 5.

    Cheers, William.

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  • mx5schmidt
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    • 3. Oktober 2010 um 22:27
    • #54

    Wenden wir uns heute nach relativ langer Abstinenz mal wieder diesem Thread zu.

    Ich konnte heute beim Tauschtag in Nettetal meinen zweiten Beleg mit einer schrägen Halbierung der Michelnummer 218 von Großbritannien erwerben.

    Somit kann ich ich hier nun die beiden unteren Hälften dokumentieren, die beiden oberen Hälften sowie alle anderen 2 Pence Marken von GB, die so verwendet wurden, fehlen mir noch für meine Sammlung:

    Brief vom 17.01.1941, entwertet per Maschinenstempel mit Welleneinsatz GUERNSEY.

    Brief vom 19.02.1941, entwertet per Handstempel GUERNSEY CHANNEL ISLANDS.

    Solch schräge Halbierungen der Michelnummer 218 von Großbritannien waren auf Guernsey ab 27.12.1940 zulässig und wurden als 1-d-Marken anerkannt bis 22.02.1941.

    Auf Nebenpostämtern wurden solche Halbierungen noch bis Ende Juli 1941 stilllschweigend geduldet.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    PS:
    Interessant zu diesen Belegen war auch die Preisstellung:
    Während ich für den ersten Beleg mit Maschinenstempel in der elektronischen Lagune 65 % Michel zahlte gab es das zweite Stück mit Handstempel dann heute für gerade mal 10 % Michel!

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  • Zähnetigger
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    • 4. Oktober 2010 um 11:40
    • #55

    Der Spruch könnte heute auch noch zutreffen :jaok:
    Das letzte E von Energie ist absolut führertreu gelungen ?( :D

    In Treue ZT

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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • doktorstamp
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    • 4. Oktober 2010 um 12:33
    • #56

    mx5schmidt

    Halbiert auf der Insel wurden Marken KGV 2d. orange mit Wz12, 15, und die spätere Photogravure Ausgabe. KGVI 2d. orange, sowie die abgebildtete 2d. Marke aus dem Satz 100 Jahre Briefmarken.

    Sie gelten alle als philatelistisch beeinflüßt, lediglich wird die eine oder andere tatsächlich Bedarf erfüllt haben. Sind aber selten. Sie werden leider relativ hoch gehandelt (um 40-50 Euronen).

    Auf der Insel selber wenn man dort Urlaub macht werden sie oft als teueres Andenken verkauft und teils zu Mondpreisen gehandelt, (über £75)

    Die KGV Marken sind eben seltener weil der vorhandene Bestand nur aus Sammlerhand kam. Sie waren längst nicht mehr bei der Post zu erwerben.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • mx5schmidt
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    • 5. Oktober 2010 um 21:33
    • #57

    Hallo Zähnetigger und doktorstamp,

    vielen Dank für Eure Beiträge!!!

    Aus dem Jahre 1930 stammt diese Drucksache, Portostufe 5 Pf, in einer sehr interessanten Form:

    Eine Zahlkarte wurde gefaltet zu diesem Beleg, für den dann galt:

    "Öffnen durch Herausziehen der Zunge!"

    Wenn die Zahlkarte benutzt wurde, was sicherlich in den meisten Fällen geschah, dann wurde dieser schöne philatelistische Beleg leider zerstört.

    Allzu viele solcher Belege dürften also wohl nicht die Zeiten überdauert haben und ich freue mich, diesen hier präsentieren zu können!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 6. Oktober 2010 um 21:31
    • #58

    Nach dem interessanten Beleg gestern aus der Anfangszeit der gewählten Zeitperiode heute ein Bedarfsbrief, der zwar aus dem relativen Ende der gewählten Zeitperiode stammt, aber ebenso interessant ist:

    Ausgabe der PD Provinz Sachsen, Michelnummer 71 X, vom linken Bogenrand, am 12.11.45 ab "(19) MAGDEBURG BPA 7" auf Brief nach Suhl in Thüringen.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Zähnetigger
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    5. Juni 1958 (67)
    • 7. Oktober 2010 um 18:50
    • #59

    Hatten im 3.Reich eine hohe Wertschätzung :jaok:
    Der Nachschub von Soldaten musste ja sichergestellt werden :O_O: .
    Die aufgedruckte Nominalwertmarke gabs als separate BM nicht .

    Philgr. ZT

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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • mx5schmidt
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    • 8. Oktober 2010 um 22:23
    • #60

    Hallo ZT,

    hier die von Dir gezeigte Ganzsache zum Thema Reichswettkämpfe Berlin, 15.-17.Juli 1938 gleich noch einmal, jetzt aber mit passendem Werbestempel vom 17.7.38 als Letzttag der Veranstaltung, Kennbuchstabe "c".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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