1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Motivmarken
  5. Geschichte

1930 - 1945

  • mx5schmidt
  • 8. März 2010 um 22:04
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 28. Oktober 2010 um 22:09
    • #81

    So hübsche Zeitdokumente wie dieses aus Grabbelkisten herauszuziehen ist für einen Philatelisten doch immer wieder ein echtes Erlebnis:

    Auslandsdrucksache, Portostufe 5 Pf, als EF frankiert mit einem 5 Pf Wert Hindenburg und entwertet am 7.3.38 in BERLIN N 4 per Maschinenstempel mit Propagandaeinsatz "Jeder Deutsche trägt das Zeichen des wehrhaften Geistes".

    Absender war die bekannte Firma Schering und die Destination Britisch-Ostafrika dürfte auch nicht gerade zu den häufig zu findenden Adressen zu zählen sein!???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0002.jpg
      • 266,6 kB
      • 1.862 × 899
      • 483
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 31. Oktober 2010 um 21:23
    • #82

    Der "GARE CORNAVIN" ist der Hauptbahnhof der Stadt Genf.

    Diese Postkarte wurde am 30.VII.37 in den dortigen Briefkasten aufgegeben.

    Thematisch dazu passend ist auch die Frankatur mit einer Marke zu 20 Rappen mit der Darstellung von schweizerischen Eisenbahnschienen!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0011.jpg
      • 313,79 kB
      • 1.382 × 989
      • 453
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 1. November 2010 um 13:49
    • #83

    Luftpostbrief, aufgegeben am 23.01.1942 in Lynn in Massachusetts, gelaufen nach Schweden.

    Der Brief wurde von der britischen Zensur an drei Seiten geöffnet, wohl, um den Umschlag auch von innen inspizieren zu können. Anschließend wurde der Beleg an den drei Seiten mit braunen Kontrollstreifen mit Aufdruck der britischen Krone wieder verschlossen und es wurde ein Stempel des prüfenden Zensors "214" abgeschlagen.

    Nach dieser Prozedur wurde der Beleg dem "Fröken" endlich zugestellt!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0012.jpg
      • 253,37 kB
      • 1.274 × 813
      • 439
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 2. November 2010 um 22:23
    • #84

    Heute eine portopflichtige Dienstsache vom 30.3.37, als Drucksache portogerecht freigemacht mit einer Dienstmarke zu 3 Pf.

    Es handelt sich um eine vorgedruckte Karte zur wöchentlichen Meldung der amtlich gemeldeten Fälle von übertragbaren Krankheiten. Die vorgedruckten Empfänger "Regierungspräsident / Landrat / Amtsarzt" wurden dabei allesamt durchgestrichen und die Sendung ging "An den Herrn Landesarzt".

    Sofern das nicht zu viele übertragbare Krankheitsfälle waren, in diesem Falle waren es gerade mal drei Fälle, dann brauchte nicht allzu viel handschriftlich eingetragen und die Sendung konnte noch als Drucksache deklariert werden, um das Postkartenporto zu sparen!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0005.jpg
      • 335,21 kB
      • 1.389 × 982
      • 430
    • IMG_0006.jpg
      • 383,97 kB
      • 1.389 × 973
      • 434
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 5. November 2010 um 21:35
    • #85

    Drucksache, Portostufe 3 Pf, mit portogerechter EF des 3 Pf Wertes Hindenburg mit Trauerrand vom 31.12.1934.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0003.jpg
      • 306,51 kB
      • 1.340 × 856
      • 418
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 7. November 2010 um 15:46
    • #86

    MeF aus der Schweiz, aufgegeben in ROMANSHORN am 22.VI.40.

    Laut rückseitigem Verschlußzettel, Kennbuchstabe "e", vom Oberkommando der Wehrmacht geöffnet und geprüft.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0004.jpg
      • 340,49 kB
      • 1.277 × 1.014
      • 398
    • IMG_0005.jpg
      • 297,96 kB
      • 1.308 × 1.042
      • 406
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 7. November 2010 um 21:14
    • #87

    Der sowjetische Kriegsveteran Michail Petrowitsch Minin hißte die rote Fahne auf dem Reichstagsgebäude in Berlin.

    Zum 30. Jahrestag dieses denkwürdigen Ereignisses erschien am 06.05.1976 in der DDR diese Blockausgabe, Michelnummer 42.

    Hier die komplette historisch belegte Geschichte zum interessanten Anlass:

    Wie Russlands Fahne 1945 auf den Reichstag kam

    Michail Petrowitsch Minin musste 50 Jahre lang darauf warten, bis sein aus russischer Sicht heldenhafter Kriegseinsatz von seinem Land geehrt wurde: Denn er war es, der tatsächlich das rote Siegesbanner hisste.

    Zwei Tage nachdem Michail Minin die rote Flagge auf dem Reichstag hisste, wurde das Foto aus politischen Gründen von Russlands Machthabern nachgestellt

    Es ist eines der bekanntesten Fotos aller Zeiten: Zwei sowjetische Soldaten hissen auf dem Dach des Reichstages die Rote Fahne. Das Bild steht wie kein anderes für die Niederlage Hitler-Deutschlands. Dabei hat die Aufnahme mit der Realität nichts zu tun: Sie wurde erst am 2. Mai 1945 fotografiert, zwei Tage nach der tatsächlichen Flaggenhissung.

    Die beiden darin gezeigten Rotarmisten waren in Wirklichkeit nicht an der symbolischen Tat beteiligt; eigentlich fand sie nachts statt. Vergangene Woche ist jener ehemalige sowjetische Soldat gestorben, der tatsächlich das „Banner des Sieges“ über Berlin hisste: Michail Petrowitsch Minin.

    „Die ersten Versuche, den Reichstag auf einen Streich zu stürmen, waren vergeblich. Ich muss direkt sagen, der Feind verteidigte sich gekonnt und mit großer Würde“, sagte Minin in seinem letzten Interview vor Kameras des ZDF. Zusammen mit mehreren Kameraden erlebte er die letzte Schlacht um Berlin, bei der viele sowjetische Soldaten ums Leben kamen: „Der Reichstag konnte nur von Menschen erstürmt werden, doch die deutschen Maschinengewehre hatten leichtes Spiel gegen die menschliche Kraft.“

    Die Sowjetsoldaten wollten unbedingt, dass am 1. Mai die Rote Fahne über dem Reichstag weht – ob es eine entsprechende Weisung Stalins gab, ist aber unklar. Minin erinnerte sich an die Konsequenz: „Als wir am Morgen des 30. April gesehen haben, dass der Reichstag nicht im Streich genommen werden kann, hat das Korpskommando die richtige Entscheidung getroffen, den Sturm im Schutz der Nacht zu starten. Diese Entscheidung hat uns den Erfolg gebracht.“

    Minin war als Anführer eines kleinen Aufklärungstrupps eingeteilt und hatte Befehl, die MG-Nester der deutschen Verteidiger auszuspähen, damit sie bei der Vorbereitung des Sturmangriffs in der Dunkelheit gezielt ausgeschaltet werden konnten. Die Stimmung unter den Soldaten war seiner Erinnerung nach schlecht: „Am Abend des 30. April 1945 hat niemand seine Nase gezeigt, niemand wollte in den Tod gehen. Alle haben daran gedacht: Der Krieg ist zu Ende, und hier konnte man so leicht noch den Tod finden.“

    Reichstagstor mit Stamm aufgebrochen

    Also versprachen die Offiziere, wer als erster ein rotes Stück Stoff auf dem Reichstag hisse, werde den höchsten Orden „Held der Sowjetunion“ erhalten. Doch seine Kameraden und er hatten sich schon freiwillig gemeldet: „Wir gingen nicht wegen der Auszeichnung. Es war nur eine Art Ermunterung.“

    Am Abend des 30. April brachen Minin und seine Männer auf. Die meisten Verteidiger hatten sich ins Innere und in die Keller zurückgezogen, das Abwehrfeuer war schwach. Erst gegen 22 Uhr, als sich mehrere sowjetische Trupps dem Gebäude näherten, begann massives Artilleriefeuer. „Als wir uns im Lauf näherten und etwa 100 Meter entfernt waren, konnten wir schon die Säulen des Reichstags erkennen. Nicht alle Säulen waren verrußt oder schmutzig vom Staub.“ Sie kamen an die Türen zum Reichstag, die bis auf eine zugemauert waren.

    Ein Kamerad erinnerte sich, dass er auf dem Weg einen Baumstamm gesehen hatte. Die Männer holten ihn und rammten damit das Tor: „Wir stießen mit dem Stamm gegen den Riegel in der Tür, um ihn zu brechen. Als der Riegel endlich kaputt war, sind alle zehn Männer, die den Stamm gehalten haben, förmlich ins Gebäude rein geflogen.“

    Ein zerstörtes Rohr als Fahnenmast

    Nun suchten sich die Männer um Minin den Weg nach oben. Gegen 22.40 Uhr hatten sie ihr Ziel erreicht: „Wir fühlten, dass wir auf dem Dach waren, weil das Dachblech unter unseren Füssen krachte. Wir konnten nichts sehen. Doch es gab in Berlin viele Brände und der Feuerschein erhellte die Szenerie.“

    Die sowjetischen Soldaten hatten nur ein rotes Tuch dabei, keine Fahnenstange. Also nahmen sie ein zerstörtes Rohr der Installation: „Wir haben den roten Stoff mit kleinen Stricken an das Metallrohr gebunden.“ Dann steckten sie die improvisierte Fahne in eine halbzerstörte Frauenfigur, nach Minins Erinnerung eine Victoria. „Ich war grenzenlos froh, dass ich das Ziel erreicht habe, dass ich die Fahne hisse und damit meine Pflicht eines einfachen Soldaten erfüllt habe. Mehr nicht. Da war nur das Gefühl der Freude und Euphorie.“

    Allerdings wurde die Geschichte rasch umgedeutet. Zuerst verbreiteten Politoffiziere, die Rote Fahne habe bereits um 14.25 Uhr auf dem Reichstag geweht – in Wirklichkeit war es kurz vor 23 Uhr. Außerdem wurden, aus propagandistischen Gründen, ein Russe und ein Georgier ausgesucht, die „offiziell“ für die Heldentat geehrt wurden: „Dies tat und tut mir mein ganzes Leben weh“, sagte Minin. „Alles, was ich mit reinem Gewissen tat und gleich danach dem Korpskommandeur berichtete, hat man missbraucht und vergessen.“

    Selbst das Bild entwickelte seine eigene Geschichte. Der Fotograf Jewgeni Chaldej musste die Armbanduhr des Soldaten wegretuschieren, damit der Rotarmist nicht wie ein Plünderer aussieht. Minin wurde erst zum 50. Jahrestag 1995 in Russland für seine Rolle beim Sturm auf den Reichstag geehrt. Vor kurzem ist er, mit 85 Jahren, gestorben.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0010.jpg
      • 362,06 kB
      • 1.324 × 930
      • 393
    • Reichstag_DW_Kultur_484795p.jpg
      • 40,51 kB
      • 483 × 322
      • 390
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 8. November 2010 um 20:45
    • #88

    Gestern habe ich diesen schönen Brief zum Thema erstehen können!

    Es handelt sich um eine EF des 15 Mils Wertes aus der Freimarkenserie "Pictorials", die von 1927 bis 1945 erschien!

    Details dazu findet Ihr hier:


    Die Abbildung zeigt die Omar-Moschee in Jerusalem, auch bekannt als Felsendom oder Haram asch-Scharif.

    Umfassende Information zum Thema Palästina-Philatelie findet Ihr hier:


    Nach Studium dieser hochinteressanten Seite muss ich feststellen:

    Das könnte durchaus ein weiteres Sammelgebiet für mich werden!!!

    Mal sehen, ob weitere Belege dazu auffindbar und bezahlbar (bis 10 €!) sind!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0007.jpg
      • 274,01 kB
      • 1.472 × 1.171
      • 399
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 9. November 2010 um 21:21
    • #89

    Drucksache als Dienstpost am 14.11.35 portogerecht mit 3 Pf frankiert, Absender "Der Vorstand des Badischen Viehversicherungsverbandes Karlsruhe", adressiert "An den Vorstand der Ortsviehversicherungs-Anstalt".

    In dieser Zeit kam man in Absender- und Empfängeradresse problemlos ohne Strasse und Hausnummer aus, wozu sollte also bloß der entsprechende Einsatz im Maschinenstempel der Post gut sein???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0002.jpg
      • 326,57 kB
      • 1.856 × 1.184
      • 360
  • Bodo35
    aktives Mitglied
    Beiträge
    176
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. Februar 1978 (48)
    • 10. November 2010 um 07:45
    • #90

    Hier sicher auch interessant für das Thema die Ortsnamensänderungen im dritten Reich. Habe ein paar Scans zum Thema Litzmannstadt(Lodz) gemacht.

    Gruß
    Bodo35

    Bilder

    • Litzmannstadt.jpeg
      • 173,06 kB
      • 1.203 × 849
      • 381
    • Litzmannstadt I.jpeg
      • 485,61 kB
      • 1.650 × 1.174
      • 383
    • Litzmannstadt II.jpeg
      • 270 kB
      • 1.208 × 1.665
      • 394
    • Litzmannstadt III.jpeg
      • 405,3 kB
      • 1.644 × 1.213
      • 367
    • Litzmannstadt IV.jpeg
      • 185,01 kB
      • 1.203 × 1.659
      • 379
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 13. November 2010 um 07:13
    • #91

    Hallo Bodo35,

    sehr interessant, Dein Punkt zu den Änderungen der Ortsnamen. Ich nehme diesen Aspekt gerne auf und mache mich mal auf die Suche nach einem Beleg mit beiden Ortsbezeichnungen!

    Heute zeige ich einen Brief "Frei durch Ablösung Reich", der daher nicht frankiert zu werden brauchte.

    Absender ist "Der Generalstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht Stuttgart", also eine juristische Person, die bei dieser Schreibweise genau wie eine natürliche Person klingt.

    Der Brief lief am 4.1.40 in STUTTGART 1 durch die Stempelmaschine und erhielt einen Stempel, Kennbuchstabe "d", mit dem Zusatz "STADT DER AUSLANDSDEUTSCHEN" sowie einem interessanten Einsatz mit Posteigenwerbung

    "Auf Briefsendungen nach Stuttgart den Ortsbezirk N, O, S, W oder das Postschließfach angeben".

    Diesen Ratschlag der Post hätte der Empfänger dieses Schreibens, Herr Dr. Eugen Becker aus Landau/Pfalz" bei seinem Antwortschreiben sicherlich gerne befolgt, aber leider war der Absender noch nicht soweit, diese von der Post benötigten Daten anzugeben!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 14. November 2010 um 06:51
    • #92

    Palästina zum Zweiten:

    Luftpostbrief per Einschreiben, frankiert als MiF mit drei Werten zu 15 Mils, 100 Mils sowie 20 Mils.

    R-Zettel HAIFA waagerecht gezähnt, also wohl "von der Rolle" stammend.

    Die Entwertung erfolgte per ovalem Stempel "REGISTERED / 11 JAN / 41 / HAIFA", der nicht nur zweimal vorderseitig abgeschlagen wurde, um die Frankatur zu entwerten, sondern auch noch dreimal rückseitig abgeschlagen wurde!???

    Sofern der erste gezeigte Brief mit 15 Mils das korrekte Porto für einen Luftpostbrief darstellte dann sollte die Gebühr für das Einschreiben 120 Mils betragen haben!???

    Der Beleg lief dann jedenfalls durch die Zensur in Palästine, wurde geöffnet, mit zwei Verschlußstreifen wieder verschlossen und diese wurden vorder- sowie rückseitig mit einem jeweils auf den Umschlag übergehenden violetten Rahmenstempel "PALESTINE. / OPENED AND / PASSED BY / CENSOR. / H54" versehen. Das "H54" dürfte die individuelle Nummer des Zensors gewesen sein!???

    Absender war ein Sergeant im Polizeihauptquartier in Haifa.

    Jeder Philatelist hätte diesen hübschen Beleg selbstverständlich an der den Verschlußstreifen gegenüber liegenden Seite geöffnet!

    Nicht jedoch Mrs. Dagden, die diesen Brief genau an den Verschlußstreifen öffnete. Dabei kam leider die rechte obere Ecke des Beleges mitsamt eines Teiles des 15 Mils Postwertzeichens sowie des Verschlußstreifens abhanden.

    Dieser Fakt macht den Beleg nach meiner Einschätzung aber eigentlich nur noch authentischer(und wahrscheinlich auch deutlich bezahlbarer als ein entsprechendes Stück, an dem "alles dran" gewesen wäre)!

    Passt auf jeden Fall toll in diese Sammlung, verdoppelt den Bestand an Belegen meines neuen Teilsammelgebietes Palästina von einem auf zwei Stücke und macht Lust auf mehr!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG.jpg
      • 382,64 kB
      • 1.354 × 1.046
      • 317
    • IMG_0001.jpg
      • 275,59 kB
      • 1.354 × 1.050
      • 307
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 14. November 2010 um 21:51
    • #93

    Heute beim GT in Nettetal-Breyell für 0,50 € aus einer Grabbelkiste gezogen:

    Postkarte des Saargebiets mit TSt "SAARBRÜCKEN 2 / * (BHF.) 1" vom ersten Sonntag der für diesen Thread gewählten Zeitperiode, dem 5.1.30.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0006.jpg
      • 375,47 kB
      • 1.376 × 976
      • 306
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 16. November 2010 um 21:41
    • #94

    Auch dieses hübsche Stück wurde am vergangenen Sonntag einer Grabbelkiste entrissen:

    Postkarte vom Wintersportplatz Kitzbühel in Tirol, entwertet am 17. II. 30 mit wie ich finde sehr interessanter Stempelform!

    Liebe Grüße

    mxschmidt

    Bilder

    • IMG_0004.jpg
      • 208,37 kB
      • 1.286 × 813
      • 289
  • Saguarojo
    Gast
    • 17. November 2010 um 09:45
    • #95

    Brief aus Baltimor, USA vom 30.11.1939, angekommen am 1.3.1940 in Duderstadt, Südniedersachsen. Mit NS-Zensur.

    Bilder

    • Zensur Vorderseite.jpg
      • 176,73 kB
      • 499 × 348
      • 290
    • Zensur Rückseite.jpg
      • 169,16 kB
      • 499 × 348
      • 275

    Einmal editiert, zuletzt von Saguarojo (17. November 2010 um 09:46)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.219
    • 17. November 2010 um 10:30
    • #96
    Zitat

    Original von Saguarojo
    Mit NS-Zensur.

    Könntest Du bitte erklären, was "NS-Zensur bedeutet ?

    "Nichts sehen" ?
    "Normal schön" ?
    "National Sozialistisch" ? :oneien:

    Das ist eine OKW - Zensur und bedeutet "Oberkommando der Wehrmacht".

    Diese verbrämten Pauschalierungen beginnen langsam nervig zu werden.
    Bitte exakt formulieren oder es lassen.

    Gruß
    KJ

  • SammlerBernd
    Gast
    • 17. November 2010 um 10:46
    • #97

    Also diese Form der Führung der 3 Teilstreitkräfte war auch eine Spezialität im NS-Staat.
    Unter Ltg. des GFM Keitel (Lakaitel) war es direkt Hitler unterstellt.
    Die eigentlich zuständigen Kriegsminister Fritsch, v. Brauchitsch waren entmachtet oder durch Intrigen gestürzt.
    So lenkte das Staats- & Regierungsoberhaupt ("Der Führer") die WM höchstpersönlich, beanspruchte die Erfolge selber und schob die Niederlagen auf die Heerführer.
    Keitel wurde genau wie sein Stellvertreter in Nürnberg 1946 gehängt.
    Bei Bedarf gebe ich gerne weitere Erklärungen; sozusagen als Auch-Motivi. ;)
    SG SB

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd (17. November 2010 um 10:52)

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 17. November 2010 um 20:55
    • #98

    Auf die im gewählten Zeitraum sehr vielseitigen Zensuren werden wir hier in diesem Thread sicherlich noch häufiger eingehen, ich werde sehr gerne auf dieses Thema zurück kommen, denn ich habe dazu einen netten Bestand vorzustellen!

    Machen wir heute aber erst einmal weiter mit meinem Palästinabeleg Nummer drei, der gleichzeitig den ersten im Inland gelaufenen Brief darstellt.

    EF des 10 Mils Wertes, entwertet per Maschinenstempel JERUSALEM 8-PM 19 APR 1943 mit Welleneinsatz mit 7 Linien, gelaufen nach TEL AVIV, mit rückseitigem Ankunfstempel vom 21 AB 43.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    PS:
    Ab wie vielen Belegen spricht man über eine Sammlung? Gilt das bereits für 3 oder müssen da noch mehr hinzukommen??? :D

    Bilder

    • IMG_0002.jpg
      • 311,23 kB
      • 1.453 × 1.165
      • 245
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 18. November 2010 um 22:56
    • #99

    Und gleich Beleg Nummer 4 aus Palästina hinterher, der heute per bei mir einging:

    Brief im Inland gelaufen mit EF des 10 Mils Wertes Pictorials, entwertet mit TSt TEL AVIV am 4 MY 42, gelaufen nach KINNERET am See Genezareth, mit rückseitigem Ankunftstempel vom 6 MY 42.

    Ist übrigens mein erster Brief mit kompletter Beschriftung in hebräischer Sprache (und konnte trotzdem Dank der Poststempel gedeutet werden!!!).

    PS:
    Falls jemand das lesen kann und für mich übersetzen möchte, dann immer her mit der Übersetzung, denn ich kann leider kein Hebräisch!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG_0002.jpg
      • 350,46 kB
      • 1.442 × 1.165
      • 223
  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.406
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (68)
    • 19. November 2010 um 23:06
    • #100

    Fast baugleich ist dieser Beleg, die Nummer 5 meiner Sammlung Palästina.

    Es handelt sich um einen weiteren Inlandsbrief mit einer EF des 10 Mils Wertes, gelaufen am 23 JU 41 ab JERUSALEM, entwertet mit entsprechendem TSt.

    Der Brief lief nach HAIFA und trägt rückseitig gleich zwei Stempel vom 24 JU 41!???

    Zwei Fragen des Anfängers für dieses Sammelgebiet:
    Steht das "JU" für Juni oder Juli???
    Warum sind auf der RS zwei verschiedene Stempel von Haifa???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • IMG.jpg
      • 341,16 kB
      • 1.498 × 1.190
      • 253
    • IMG_0001.jpg
      • 433,95 kB
      • 1.491 × 1.168
      • 217

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™