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Halt´Augen auf - bei Tausch und Kauf

  • Berni17
  • 24. Juni 2006 um 09:55
  • Berni17
    aktives Mitglied
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    248
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    Männlich
    Geburtstag
    17. Februar
    • 24. Juni 2006 um 09:55
    • #1

    Vor einiger Zeit erschien zum Schutz der Sammler der folgende Anzeigenführer des Bundes Deutscher Philatelisten e.V.

    Dieser "Anzeigenführer" des Bundes Deutscher Philatelisten e.V." soll Sie vor Schaden bewahren und macht auf häufig vorkommende Formulierungen in Anzeigen aufmerksam, die man mit Vorsicht zur Kenntnis nehmen sollte.

    Lesen Sie Anzeigen richtig und Sie haben weniger Ärger!

    Passen Sie auf, denn ...

    Ungebraucht mit feinster Gummierung bedeutet meist nachgummierte oder reparierte Gummierung!

    Ungebrauchte Marke ohne Falz mit unbeschädigter, feinster Gummierung ist eine einwandfrei nach-/neugummierte Marke!

    o.O. "ohne Obligo" bezeichnet in der Regel verfälschtes, ungeprüftes und/oder manipuliertes Material.

    Angebot ohne Obligo, Irrtum vorbehalten heißt, hier kann die Angebotsbeschreibung ebenso falsch wie die Produkte der Lieferung sein!

    Mit sauberem Rundstempel können auch nicht lesbare Eckabschläge oder sonstige nicht prüfbare Stempel sein!

    Saubere Zähnung sagt als Begriff wenig aus. Was ist nicht alles "sauber"? Nur der Begriff "einwandfrei" definiert den Anspruch!

    gepr./Attest ist keine volle Information. Prüfen kann jeder. Auch Atteste ausstellen. Die namentliche Referenz (zB Prüferbund = BPP) mit Qualitätsangabe ist gefordert. Achten Sie auf das Prüfgebiet des Prüfers!

    Es gelten branchenübliche Lieferbedingungen bedeutet: Wer nur soviel in einer Anzeige sagt, hat event. viel zu verbergen, denn wer sagt denn, was branchenüblich ist?

    Rückgabe gegen Gutschrift besagt, hier erhält man nicht sein Geld zurück, nur neue (vielleicht wieder reklamationsnotwendige!) Ware! Deshalb: Augen auf, Vorsicht!

    Super-Hammer - Juwelen - 50 Pfünder oder Superspar-Tipps:
    Superlative hat meist der nötig, dessen Ware erst gepuscht werden muss! Misstrauen bei allen Superlativen ist angesagt!

    "Ausverkauft-/Verramschungs-Anzeigen" zu 2,5 oder 8 % MICHEL sollten misstrauisch machen. Keiner hat etwas zu verschenken! Auf jeden Fall keine First-Class-Ware, die zu guten, hohen Preisen zu verkaufen ist!

    Quelle: Die Briefmarke Nr. 5/2006

  • Nimrod
    Gast
    • 24. Juni 2006 um 11:22
    • #2

    Und das Wichtigste sollte man auch nicht vergessen: E-bay Angebote mit nicht-öffentlicher Bieterliste!

    Ein seriöser Verkäufer braucht so etwas nicht, er stellt mit ein bis zwei Euro ein und ist sich über die Qualität der Ware im Klaren. Er muß nicht heimlich puschen! Noch besser, wenn auch weniger sportlich, sind Angebote mit höherem Einstellpreis, oder gar Fixpreis. Da kann man als Käufer entscheiden, ob man gewillt ist den Preis zu bezahlen, oder nicht.

  • forensucht
    aktives Mitglied
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    • 24. Juni 2006 um 11:46
    • #3
    Zitat

    Original von Nimrod
    Und das Wichtigste sollte man auch nicht vergessen: E-bay Angebote mit nicht-öffentlicher Bieterliste!

    dabei seh ich immer das es zum schutz der bieter sei
    damit dieser keine "unseriösen"günstigere angebote dritter erhält *g*

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
    Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
    Jean Paul Getty, 15.12.1892 - 05.06.1976

  • shqip
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    23. Juni 1952 (73)
    • 24. Juni 2006 um 12:11
    • #4

    Ich sehe manche Machenschaften bei Ebay auch als höchst fragwürdig an und halte grossen Abstand von Angeboten mit "nicht öffentlicher Bieterliste". Von einigen Berliner Bfm-Verkäufern weiss ich sogar, dass regelmässig gepusht wird, um die Ebaygebühren kleinzuhalten.
    Das regt mich jedes Mal wieder auf. X( Ich halte das für sehr unseriös. :gangsta:
    Wenn ich meine Kleinlose einstelle, zahle ich lieber einen höheren Einstellpreis an Ebay , kann aber dann mit der Auktion besser schlafen. :zZz: :zZz: :zZz:

    Gruß Shqip

  • rothilo
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    4. März 1992 (34)
    • 24. Juni 2006 um 12:16
    • #5

    aber es gibt auch verkäufer die keine öffentliche bieterliste haben da sie sagen das ihre kunden immer wieder beobachtet wurden wie sie auf einen artikel geboten haben und den nicht bekommen haben weil sie überboten wurden dafür wurden sie von anderen verkäufern mit werbung für den selben artikel zugemüllt. deshalb halten auchmanche verkäufer die bieterliste geheim

    gruß
    rothilo
    rothilo online :ok:

    Bitte beachte meine Fehlliste im Profil
    Suche immer welche die tauschen wollen

  • shqip
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    • 24. Juni 2006 um 12:25
    • #6

    rothilo

    Zugemüllt kann man immer werden, sobald man auf der Ebay - Plattform aktiv ist. Habe deshalb sogar schon einmal eine Mailbox einfach geschlossen und eine neue verwendet. Die Spamflut hörte dann schlagartig auf. :veryhappy:
    Transparenter für potentielle Käufer ist allemal eine öffentliche Bieterliste ! :smilie:

    Gruß Shqip

  • Coki
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    10. April 1975 (51)
    • 24. Juni 2006 um 12:52
    • #7

    Mit nichtöffentlicher Bieterliste habe ich als Käufer bisher immer "schlechte" Erfahrung gesammelt. In 4 von 5 Fällen wurde mein Maximumgebot ausgereizt.

    Seitdem überlege ich mir sehr genau, ob ich bei sowas mitbiete und im Normalfall lasse ich es.

    Gruss,

    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    650
    • 24. Juni 2006 um 14:01
    • #8
    Zitat

    Original von shqip
    Von einigen Berliner Bfm-Verkäufern weiss ich sogar, dass regelmässig gepusht wird, um die Ebaygebühren kleinzuhalten. Das regt mich jedes Mal wieder auf.


    Wenn diejenigen eBay um die Gebühren und/oder das Finanzamt um die (Mehrwert-/Einkommen-)Steuer be***en, ist mir das vollkommen egal. Außerdem sind das pro Artikel ja nur Peanuts (ok, Kleinvieh macht auch Mist) im Vergleich zu den dadurch künstlich in die Höhe getriebenen Preisen, die letztlich wir als Sammler bezahlen! X(

    Mit den eBay-Gebühren für "Shops", "Powerseller" usw. kenne ich mich nicht so aus. Ich frage mich allerdings, wie ein norddeutsches Auktionshaus derzeit bei ebay.com in der Rubrik "Germany & Area" über 5.000 Auktionen (!!! von insgesamt etwas über 10.000 angebotenen Artikeln in dieser Kategorie) mit absoluten Mondpreisen am Start hat, infolgedessen kaum etwas davon los wird und dabei trotzdem kostendeckend bleibt bzw. einen Gewinn macht? ?(

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (24. Juni 2006 um 14:09)

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