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Ersttagsblätter/FDC

    • Wertermittlung
  • winne
  • 21. Januar 2010 um 15:02
  • Erledigt
  • winne
    neues Mitglied
    Beiträge
    25
    • 21. Januar 2010 um 15:02
    • #1

    Liebe Sammlergemeinde.
    Bei meinem Nachlass mit dem ich nicht so recht weiß, was ich damit anfangen soll, muß ich ja nun so langsam wohl mal wissen, was und ob einzelne Bestandteile überhaupt etwas wert sind bzw. ob sich der Aufwand, es anzubieten(hier oder bei EBAY) lohnt, oder man die Sachen an Sammler kostenlos abgeben sollte, die zum Beispiel Jugendliche betreuen.(keine Junghändleranfragen bitte) :D
    Dass FDC kaum beliebt bzw. faktisch wertlos sind, habe ich schon in einigen Beiträgen gelesen.
    Dennoch bitte ich um die Einschätzung seriöser Sammler, ob dem wirklich in jedem Fall so ist.
    Bei meiner Anfrage handelt es sich um 2 Alben mit FDC beginnend so um 1959 bis ca. 1984.
    Einen Michelkatalog von 2007/8 habe ich mitgeerbt und da natürlich reingeschaut. Der Erblasser hat auch mit Bleistift entsprechende Michelnotierungen angebracht.
    Aber die Michelpreise helfen mir wohl überhaupt nicht, wie ich hier so gelesen habe.
    Einige, die ich beispielhaft abgebildet habe, sind gemäß Michel gar nicht mal so wenig wert.
    Wie ist Eure Einschätzung. Einfach in die Ecke legen ist nicht mein Ding.
    Weg sollen alle meine Briefmarken auf jeden Fall.

    Vielen Dank
    Winne

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  • uli
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 21. Januar 2010 um 16:22
    • #2

    Eine nicht ganz einfache Frage. Die heute noch halbwegs interessanten FDC sind vor 1959 heraus gekommen. Ich würde die FDC komplett anbieten und im Angebot die teureren Stücke präsentieren. Die Erwartungen solltest du trotz der hohen Michel-Notierungen nicht zu hoch schrauben. Einen Schmuck-FDC mit dem Widerstandsblock habe ich letztes Jahr bei ebay mehrfach anbieten müssen, bevor ich überhaupt Interessenten hatte; Verkaufserlös 2 oder 3 Euro bei einer (vollkommen irrealen) Michelnotierung von 100,- Euro.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Stamps
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 21. Januar 2010 um 16:54
    • #3

    Hallo!
    Zu diesem Thema möchte ich auch mal einen Beitrag leisten!

    Aus meiner Erfahrung mit FDC´s ist es so das es immer irgendeinen gibt der eventuell gerade das sucht was du hast.
    Aus diesem Grunde bin ich hingegangen habe den ganzen Spass gescannt und eingestellt.Alles mit Startpreis 1 €.

    Natürlich, steht nicht im Verhältnis zum Aufwand.

    Die FDC´s die gesucht sind treiben den Preis automatisch hoch.

    Zu Ersttagsblättern kann ich nur sagen:
    Die gingen nicht mal für nen Euro weg.Aber nicht einzeln sondern Satzweise mit bis zu 26 Stück.

    Bei Marken oder FDC´s wo du nicht sicher bist ,mach es wie ich.
    Probiere einen Teil hier,orientiere dich auf E Bay was da so gezahlt wird,oder beobachte mal den Artikel um zu schauen für was er weg ging.

    Grundsätzlich gilt aber:Immer vom miesesten ausgehen.

    Bei Sachen wo du dann glaubst einen Griff dabei zu haben,auf zu den Briefmarkenfreunden bei dir in der Region und einfach mal unverbindlich anschauen lassen.
    Habe ich auch gemacht und bin schon einen Schritt weiter.

    Viel Glück und auch Spass beim weiterauflösen.
    Jeden Tag ein kleines Stück---Kleinvieh macht auch Mist und ist noch überschaubar. ;)

  • winne
    neues Mitglied
    Beiträge
    25
    • 21. Januar 2010 um 17:52
    • #4

    Oh Gott, wie furchtbar.
    Also , ich möchte in der heutigen Zeit nicht Briefmarkenhändler sein und auf Riesenbeständen sitzen.
    Da kann man ja im Zusammenhang mit dem trüben Wetter im Moment Depressionen kriegen.
    Also ich werde die Stücke, die einen Michelwert von ca. über 50 Euro haben, herausnehmen, zusammenrechnen und extra irgendwo anbieten.
    Aber ohne die Alben, dann kann man sie einfacher scannen und besser versenden.
    Die Alben werde ich in die Tonne drücken und die restlichen Ersttagsbriefe verschenken.
    Das hat doch alles nichts mehr mit Briefmarkensammeln zu tun.
    Das ist doch Veralberung von Konsumenten pur.
    Die Frage ist meiner Meinung nach tatsächlich, ob man Jugendliche mit gutem Gewissen an so einen Unsinn, wie derartige "Sonderausgaben"
    heranführen sollte.
    Und warum "Michel" überhaupt noch Kataloge mit derartigen Notierungen herausbringt, versteht wahrscheinlich kein Mensch.
    Es gibt auch auf anderen Gebieten Kataloge. Ich sammle zum Beispiel kaiserliche Orden. Wenn dort ein Orden mit 100 Euro bezeichnet ist, dann liegt der Marktwert tatsächlich in einem Bereich zwischen 70 und 100% und selbst der gewerbliche Händler zahlt für derartige Orden (auch bei Massenware, wie dem Eisernen Kreuz 2. Klasse) im Ankauf in der Regel nicht unter 50%.
    Aber dass man Dinge (wie hier Briefmarken und was damit zusammenhängt) zum Teil überhaupt nicht verkaufen kann, ist doch nicht normal, Sammelleidenschaft und nicht finanzielle Interessen hin oder her.
    Gruß
    Winne

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.811
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    Männlich
    • 21. Januar 2010 um 18:34
    • #5
    Zitat

    Also ich werde die Stücke, die einen Michelwert von ca. über 50 Euro haben, herausnehmen, zusammenrechnen und extra irgendwo anbieten.


    Wie mein Vorschreiber halte ich das nur für das zweitbeste Vorgehen.

    Zitat

    Die Frage ist meiner Meinung nach tatsächlich, ob man Jugendliche mit gutem Gewissen an so einen Unsinn, wie derartige "Sonderausgaben" heranführen sollte.


    Die Antwort in bezug auf "Kartonphilatelie" kennen wir schon lange.

    Zitat

    Und warum "Michel" überhaupt noch Kataloge mit derartigen Notierungen herausbringt, versteht wahrscheinlich kein Mensch


    Doch, viele verstehen das. Das ist eine Mischung aus Politik, Historie und "was sollen die Notierungen aussagen".

    Zitat

    Aber dass man Dinge ... zum Teil überhaupt nicht verkaufen kann, ist doch nicht normal,


    Nicht? Ich finde das sehr normal. Schau doch mal bei ebay abseits der Briefmarken, was so alles für 1 Euro keinen Abnehmer findet.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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  • winne
    neues Mitglied
    Beiträge
    25
    • 21. Januar 2010 um 20:56
    • #6

    Danke, aber ich habe die Antworten leider nicht verstanden. Den Begriff "Kartonphilatelie" kenne ich nicht.
    Und den Vergleich mit anderen Sachen bei EBAY habe ich auch nicht verstanden.
    Ich interessiere mich nicht für Überraschungseier und Telefonkarten und Göde-Medailleneditionen usw.
    Möglicherweise meinst du so etwas ?
    Hier geht es meiner Meinung nach darum, dass einer Riesengemeinschaft (hier Briefmarkensammlern) in Form von Katalogen Preise suggeriert werden, die überhaupt keinen Bezug zur Realität haben.
    Der oft gebrauchte Begriff "Vergleichswerte" ist Unsinn. Man könnte auch die realen Marktwerte der Marken in den Katalogen anführen.
    Da es aber augenscheinlich viel mehr Händlerbestände, die verkauft werden müssen, gibt, als Sammler, die Ihre Bestände verkaufen wollen, ist es mir schon klar, warum die Preisbewertungen so hoch sind.
    Das einzige Problem ist eben für die Händler, beim Ankauf zu argumentieren, warum sie nur 5 % vom Michel zahlen (wenn überhaupt).
    Und wenn es eben so hohe Bestände gibt und die Sachen unverkäuflich sind, ja, dann müssen eben die Katalogpreise nach unten korrigiert werden.
    Aber letzlich interessiert es mich wenig. Ist auf jeden Fal kein Hobby für mich. Geld verbrennen kann man auch anders.
    Und wenn ich mir ein Auto kaufe, das nach 10 Jahren auch keinen Wert mehr hat, habe ich wenigstens einen Gebrauchswert gehabt.
    Aber auf einer Briefmarke kann ich nicht von A nach B fahren.


    Meine FDC habe ich hier unter "verschenken" eingestellt

    Bitte fairerweise keine Händleranfragen.
    Gruß
    Winne
    ----------------------------------------------------------------------------------------------

    Einmal editiert, zuletzt von winne (21. Januar 2010 um 21:16)

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 21. Januar 2010 um 21:12
    • #7
    Zitat

    Original von winne

    Meine Ersttagsbriefe werde ich bei "verschenken" einstellen.
    Bitte fairerweise keine Händleranfragen.--

    Moin winne,

    wenn Du möchtest, kann ich Dich an eine Jugendgruppe vermitteln, die freuen sich über alles, von der einzelnen Marke über Briefe/Belege bis hin zu Alben. Absolut seriös und reell, da die Sachen ausschliesslich für die Jugendarbeit genutzt werden.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • gisi
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    11. April
    • 21. Januar 2010 um 21:40
    • #8

    Hallo Winne,
    moechtes Du es nicht mal bei verschiedenen Auktionshaeusern mit den Marken probieren. Habe vor kurzem Belege bei Peter Harlos Auktionen zur Versteigerung gegeben. Die guten Stuecke wurden als Einzellose aufgefuehrt und auch ersteigert, die weniger interessanten Artikel wurden gebuendelt und als Los eingestellt. Immerhin wurden manche Belege fuer Euro 50+ versteigert, was ganz beachtlich in meinen Augen war.
    Vor Jahren arbeitete ich mit dem Auktionshaus Juergen Goetz zusammen, wo ich auch gute Erfahrungen gemacht habe.
    Ein anderer Vorschlag ist noch die Seite Philasearch.de aufzurufen, wo die verschiedenen Auktionshaeuser aufgefuehrt sind und was gerade zum Verkauf eingestellt ist.
    Kenne die Situation nicht in der Du Dich befindest, aber den Kopf nicht haengen lassen. Es ist sehr zeitaufwendig und irgendwann lasse ich mir schon noch was einfallen, wie ich die Briefmarken, die mein Vater mit viel Geldaufwand und Geduld und Liebesmueh gesammelt hat an den richtigen Mann/Frau bringe
    Gruss Gisi

    gisi

  • winne
    neues Mitglied
    Beiträge
    25
    • 21. Januar 2010 um 22:09
    • #9

    Danke Gisi,
    die meisten meiner Ausführungen sind eigentlich auch nur prinzipieller Art. Natürlich handelt es sich bei meinen anfänglichen Vorstellungen nicht gerade um die besseren Stücke des Nachlasses und dank einiger Ratschläge hier und den Vergleichen bei EBAY habe ich jetzt schon einen Anhalt, wie ich die kompletten bzw. unvollständigenBRD/Berlin Sammlungen usw. preislich ansetzen kann und wie ich sie am besten beschreibe.
    Letztlich ging es mir in den letzten Beiträgen nur darum, dass man sich als Sammler doch veralbert fühlen muß, wenn auch gute Marken/Blöcke, die zum Beispiel im Michel mit 130 Euro (Deutsches Reich, Block Nr.10,gestempelt) zum Beispiel bei EBAY von Profihändlern im Sofortkauf für 25 Euro angeboten werden müssen, weil der Marktwert einfach nicht höher ist. Davon gehen dann noch ca. 10 % Verkausprovision ab.
    Was soll also der haarsträubende Unsinn mit Michel-Katalogen. Für wen und für was sind diese Bewertungen hilfreich.
    Aber dafür kann hier niemand etwas, aber wo, als in einem Forum, wie hier, könnte man seine Gedanken in dieser Form artikulieren. ;)
    Einlieferungen bei Auktionshäusern sind leider oft mit sehr hohen Ggebühren belastet. Dagegen steht natürlich ein äusserst internationales Publikum. ich kenne dies allerdings nur von anderen Sammelgegenständen, und nicht bei Briefmarken.
    Also dann
    Winne

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.811
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    Männlich
    • 22. Januar 2010 um 09:31
    • #10
    Zitat

    Der oft gebrauchte Begriff "Vergleichswerte" ist Unsinn. Man könnte auch die realen Marktwerte der Marken in den Katalogen anführen


    Nur ein Aspekt: Die Katalognotierungen sind die Verkaufspreise eines Händlers mit einem Ladenlokal in gehobener Lage (Zentrum einer Stadt mit mehr 500.000 Einwohner) für absolut einwandfreie Stücke. Oder anders gesagt: Es sind Maximalpreise. Beim online-Handel fallen einige Kosten schon mal nicht an. Unter Sammlern fällt beim Verkauf sogar der komplette Kostenapparat eines Profis und der zum Überleben nötige Gewinn weg. Das drückt den Preis um weit mehr als die Hälfte.

    Und dann darf man nicht übersehen, dass weit mehr als 90% der bei ebay angebotenen Stücke nicht absolut einwandfrei sind. Da bei Briefmarken sehr auf Qualität geachtet wird, führen schon kleinste Makel zu erheblichen Abschlägen.

    So erklärt sich schon einmal ein Teil des Unterschieds zwischen Katalognotierungen und dem, was du "reale Marktwerte" nennst. Darüber hinaus gibt es weitere Gründe, sowohl prinzipielle, als auch spezielle. Die Bewertung von Briefen ist z.B. ein Kapitel für sich. Das Thema insg. ist leider viel zu komplex, um es hier in halbwegs übersichtlicher Weise erklären zu können. Wenn es dich wirklich interessiert, dann nehme dir mal einen halben Tag Zeit und suche nach den passenden Diskussionen hier im Forum, wie auch im Forum des BdPh ().

    Die Briefe zu verschenken ist sehr großzügig, bei ebay hätte der gesamte Posten m.E. durchaus ein paar Euro "eingespielt".

    Zitat

    Und wenn ich mir ein Auto kaufe, das nach 10 Jahren auch keinen Wert mehr hat, habe ich wenigstens einen Gebrauchswert gehabt.


    Auch beim Sammeln gibt es einen Gegenwert. Dieser nennt sich "Spaß und Freude" (und ist *mir* mehr wert als Autofahren :D).


    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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    2 Mal editiert, zuletzt von uli (22. Januar 2010 um 09:39)

  • winne
    neues Mitglied
    Beiträge
    25
    • 22. Januar 2010 um 11:19
    • #11

    Danke für deine Erläuterungen. Das ist nachvollziehbar.

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