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Baden Briefe und Briefmarken

  • Baldersbrynd
  • 20. Januar 2010 um 08:38
  • balf_de
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    • 23. März 2010 um 14:52
    • #141

    Hallo mtcyrus !

    Zur Nummer 10: schade – die Stempel sind wirklich schlecht zu lesen. Die erste 10b stammt vermutlich auch aus Mannheim (Zackenkranz 87), die zweite – ebenfalls b – ist klar: aus Mannheim mit dem typischen beschädigten Stempel (der unbeschädigt kaum zu finden ist). Die dritte, eine 10a, würde ich eher nach Freiburg (43) einordnen. Die letzte 10b zeigt einen schönen Stempel aus Lahr (79) – dort hat man in der Regel sehr ordentlich gestempelt.
    Den Farbenunterschied a und b kann ich an einem Beispiel zeigen (links a, rechts b)

    Bei der Nummer 11 hast Du selbst einen guten Farbvergleich. Gut, dass Du die angeschnittenen Marken nicht weggeworfen hast – zur Identifizierung Deiner besseren Marken aus Karlsruhe (24) und Mannheim (87) sind sie gut zu gebrauchen. Der Stempel auf der geprüften 11b ist auf jeden Fall 3-stellig, aber in Anbetracht des Zustands der Marke ist es nicht wichtig, ob er nach Oberkirch (101), Offenburg (104), Pforzheim (109) oder zu einem kleineren Ort gehört.

    Viele Grüße
    balf_de

    Einmal editiert, zuletzt von balf_de (23. März 2010 um 14:52)

  • balf_de
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    • 23. März 2010 um 18:32
    • #142

    Hallo zusammen !

    Offen gestanden war es mir bis heute gar nicht bewusst, dass ich keine einzige Michelnummer 13 aus Heidelberg zeigen kann (Noch nicht einmal eine silbergraue ...) So weit bin ich also schon vom Katalognummern-Sammeln entfernt.

    Dabei habe ich eigentlich ein Faible für die Zwischenausgabe von 1862. Die Nummern 13-15 stehen irgendwie im Schatten der viel beliebteren ersten gezähnten Baden-Marken einerseits und der wesentlich langlebigeren Wappenausgabe mit glattem Untergrund mit ihren hohen Auflagen andererseits. Erforderlich wurde die Zwischenausgabe, weil Baden sich bereit erklärte, bei der im DÖPV einheitlichen Farbgebung für wertgleiche Briefmarken teilzunehmen: 1 Kreuzer schwarz, 3 Kreuzer rot, 6 Kreuzer blau und 9 Kreuzer braun. Aufgrund der relativ niedrigen Auflagenzahlen ist die Zwischenausgabe in den Katalogen eigentlich deutlich unterbewertet.

    Mangels einer Nummer 13 zeige ich gleich die Nummer 14 – und zwar sofort mit Übergang zur nächsten Nummer ...

    Mein kleiner Damenbrief ging im Juli 1864 von Heidelberg nach Genf, portorichtig mit 15 Kreuzern frankiert. 9 Kreuzer behielt Baden für die Beförderung nach Basel, 6 Kreuzer gingen an die Schweiz – Genf liegt im zweiten Rayon.
    Die Briefmarken: Nummer 14b und 15c.

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. März 2010 um 19:20
    • #143

    Lieber balf_de,

    schöner Brief mit rot ausgewiesenem Weiterfranko für die CH - sicher nicht häufig als Farbfrankatur ins Ausland dieser nicht häufigen Ausgabe.

    Aber dass du keine Nr. 13 aus Heidelberg hast, kann ich gar nicht glauben, bei dem, was du uns alles schon gezeigt hast.

    Also weiß ich, wonach ich suchen kann ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    • 28. März 2010 um 17:50
    • #144

    Lieber bayern klassisch !

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Aber dass du keine Nr. 13 aus Heidelberg hast, kann ich gar nicht glauben, bei dem, was du uns alles schon gezeigt hast.


    An diesem Kommentar sehe ich nur einmal mehr, wie sehr ich hier überschätzt werde. Du wirst schon noch sehen, dass dies meine „kleine“ Lücke war, eine 30-mal größere steht noch bevor ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Also weiß ich, wonach ich suchen kann ... ;)


    Ja, bitte! Wenn möglich eine schöne Einzelfrankatur!
    Das ist vermutlich die einzige badische Marke, wo eine Einzelfrankatur seltener und teuerer ist als ein Dreierstreifen auf Brief. Klar: die Marke kam im September 1862 an die Postschalter – am 1.10. fiel das 1-Kreuzer-Porto für Nahverkehrsbriefe weg. Und als diese Portoerhöhung im Juli 1864 zurückgenommen wurde, gab es bereits die Nummer 17. Zumal auch das Bestellgeld entfiel, waren die Verwendungsmöglichkeiten stark eingegrenzt. Bei näherer Betrachtung ist das Fehlen der Nummer 13 bei meinen Belegen vermutlich nicht ganz zufällig.

    Hallo zusammen !

    Bei der Nummer 15 sieht es da schon wieder besser aus.
    Ich möchte einen Postvereins-Brief nach Preußen zeigen, portorichtig mit 9 Kreuzern für die Beförderung von Heidelberg nach Erfurt – mehr als 20 Meilen entfernt. Die Einschreibegebühr von 6 Kreuzern musste bei Aufgabe bar entrichtet werden (vor 1868). Es fehlt eine Reco-Nummer, ebenso ist das Jahr nicht identifizierbar. (Die Siegelseite zeigt nur einen kaum lesbaren preußischen (?) Stempel).
    Interessant ist aber die Adresse: der Max Weber (den auch die Münchner gut kennen) kann eigentlich nicht gemeint sein; er lebte zwar ab 1864 in Erfurt, aber eben erst ab 1864 ... Aus seiner Bibliographie geht allerdings hervor, dass auch sein Vater Max Weber hieß und in den 1860er Jahren als Jurist in Erfurt lebte. Bitte, helft mir mit der Entzifferung der Adresse! Steht da eine Berufsbezeichnung?

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. März 2010 um 18:31
    • #145

    Lieber balf_de,

    der Empfänger war Stadtrath dort. :)

    Danke für die Ausführungen zur 1 Kr. schwarz - noch mehr ein Grund, etwas zu finden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    • 29. März 2010 um 20:16
    • #146

    Lieber bayern klassisch !
    Danke für Deine bewährte Hilfe – jetzt bin ich mir sicher, dass der Vater des bekannten Soziologen den Brief erhielt: er war auch politisch tätig – später Abgeordneter der Nationalliberalen Partei – und mit Verbindungen nach Heidelberg (Burschenschaft Allemannia). Der Sohn hat allerdings nichts mit Weiß Ferdl’s Max-Weber-Platz zu tun (Ein Wagen von der Linie 8 ...), wie ich irrtümlich annahm. Schon wieder etwas dazugelernt dank Philatelie ! :D

    Hallo zusammen !

    Die „rätselhafteste“ badische Briefmarke ist die Nummer 16. Meines Wissens die einzige Marke, bei der es heute noch Zweifel über die Auflagenhöhe gibt. Sie passt hinsichtlich der engen Zähnung von 13 ½ zu den ersten gezähnten Marken – Nummer 9-12, hinsichtlich des Markenmotivs – badisches Wappen auf weißem Grund – zur nächsten Ausgabe (Nummer 17-22). Auch die Michelnummerierung entspricht nicht der zeitlichen Reihenfolge: sie war vor den Nummern 13-15 in Gebrauch.

    Schon 1894 schreibt Carl Lindenberg in seinen „Briefmarken von Baden“ über die Nummer 16:

    „Bei diesen 3-Kr.-Marken bedarf nun ein Punkt ganz besonders der Erörterung. Es ist bekannt, dass die neuen 3 Kr. Marken mit der bisherigen engen Durchlochung und mit der weiten, welche auf jeder Seite 12 Löcher hat (nach philatelistischer Zählung gezähnt 10), vorkommen. Aktenmäßig ist über die Änderung der Durchlochung nichts festgestellt, da aber feststeht, dass im Frühjahr 1862 die Durchlochungsmaschine einer durchgreifenden Reparatur unterzogen wurde, so ist anzunehmen, dass bei dieser Arbeit die Stellung und Größe der die Durchlochung bewirkenden Stifte geändert ist, um ein bequemeres Arbeiten zu ermöglichen. Man legte auf diese Änderung so wenig Gewicht, dass darüber gar nicht verhandelt wurde, und dass noch viel weniger den Postanstalten eine Nachricht von derselben zuging.
    Da schon im Anfang Juni neue Marken der anderen Wertsorten, welche bekanntlich sämtlich die weite Durchlochung tragen, abgeliefert wurden, bleibt nur anzunehmen, dass die erste am 26. März 1862 abgelieferte Menge von 2.000 Bogen noch die enge Durchlochung gehabt hat. Hiernach sind von diesen Marken nur 200.000 Stück hergestellt, was ihre Seltenheit erklärt.“

    Heute gibt es aufgrund der doch relativ zahlreich erhaltenen Marken Zweifel an dieser Zahl, aber wesentlich höher ist sie sicher nicht. Sie wurde auch nicht flächendeckend verteilt; es gibt eine ganze Reihe Orte, wo sie nicht nachgewiesen ist. Ungebraucht ist die Marke eine echte Rarität: der Prüfer Englert kennt 1994 63 Stück. Ganz sicher handelte es sich beim Druck um einen „Schnellschuss“, weil die aktuellen 3-Kreuzer-Marken – Nummer 10 – in vielen Postämtern knapp wurden. Nur so ist es zu erklären, dass sie noch vor der bei Lindenberg erwähnten Reparatur, aber schon mit dem neuen vom Graveur Kurz gefertigten Stempel mit weißem statt liniiertem Wappen-Hintergrund gedruckt wurden.

    Mein Beispiel ist ein innerbadischer Brief von Heidelberg nach Pforzheim vom 26. September 1862 – wenige Tage vor der Tarifänderung am 1. Oktober, wo die Entfernung innerhalb Badens keine Rolle mehr spielte. Da die Strecke Heidelberg -> Pforzheim noch unter 10 Meilen beträgt, sind 3 Kreuzer auch da schon portorichtig.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Stefan79
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    • 30. März 2010 um 08:50
    • #147

    Mich interessieren bei Baden nur die Marken.
    Irgendwelche Briefchen finde ich stinklangweilig.

    Besser wäre es, 2 Threads aufzumachen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2010 um 08:57
    • #148

    Hallo Stefan79,

    wer hält dich davon ab, deine hochinteressanten Marken ohne langweilige Briefe in einem eigenen Thread zu zeigen? Also bitte loslegen.

    Ich bin gespannt, was da so kommt. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2010 um 10:29
    • #149

    ... und jetzt wieder zu etwas Sinnvollem zurück:

    Von einem netten Mitglied der ARGE Baden bekam ich diesen Brief fast geschenkt, wobei es Interpretationsmöglichkeiten gibt, was die Markenfrankierung angeht:

    Geschrieben in Mannheim, wurde er zuerst mit einer anderen Marke frankiert und diese auch entwertet. Dann wurde die Marke abgenommen und die jetzige 3 Kr. Marke aufgeklebt an der Stelle, an der die 1. Marke sass.

    Diese wurde auch übergehend gestempelt Mannheim 10. Aug..

    Wer hierzu Ideen hat, sollte sie nicht für sich behalten. ;)

    Angefügt ist ein Scan des Briefes nach Abnahme der jetzigen Marke und ein Scan nach Fixierung derselben mit einem Falz, um das urspüngliche Aussehen zeigen zu können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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  • drache
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    • 30. März 2010 um 12:16
    • #150
    Zitat

    Mich interessieren bei Baden nur die Marken. Irgendwelche Briefchen finde ich stinklangweilig.

    Hallo Stefan79,

    in diesem Forum sollte man einen Preis für den dämlichsten Beitrag ausrufen.
    Deiner hätte gute Chancen in die Top 10.

    drache

  • balf_de
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    • 30. März 2010 um 15:09
    • #151
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ... und jetzt wieder zu etwas Sinnvollem zurück:

    Wer hierzu Ideen hat, sollte sie nicht für sich behalten. ;)


    Lieber bayern klassisch !
    Was fällt mir dazu ein? Zuerst das Wichtigste, was Du bestimmt nicht erraten hast: ein 3-Kreuzer-Postvereinsbrief in die bayerische Pfalz – das gab es wohl nur aus Nordbaden.

    Erste Vermutung: der Absender, der den Brief persönlich zur Post brachte, hatte eine 6-Kreuzer-Marke aufgeklebt. Der Postbeamte entdeckte noch rechtzeitig – aber erst nach der Entwertung -, dass 3 Kreuzer ausreichten ..... oder eher nicht (es war wohl auch eher eine halbierte 6-Kreuzer-Marke ..... eher auch nicht)

    Zweite Vermutung: es gab keine andere Marke. Beim Entwerten löste sich die Marke vom Brief, weil sie nicht richtig aufgeklebt war; der Stempel rutschte sozusagen unglücklich ab. Der Postbeamte fixierte die Marke und stempelte nochmals. Dafür spricht die gleiche Zeitzone auf beiden Stempeln.
    Bitte, fragt mich nicht, wie die unbefestigte Briefmarke sich zur Hälfte in Luft auflösen konnte - aber „shit happens“ ...

    Ernsthaft: ist es ein Faltbrief oder ein Briefumschlag? Ein Kuvert könnte zum zweiten Mal verwendet worden sein, wenn der Empfänger zwischenzeitlich den Absender in Mannheim besucht hatte und ihm den (ersten) Brief zurückgab.

    Schade, dass ich mich mit GIMP 2 noch nicht auskenne; vielleicht könnte man etwas entdecken, wenn man die beiden Scans übereinander legt.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: „Briefmarken-Freunde“ weghören:
    Nach einem Telefonat mit meinem Kommissionär bei Köhler kann ich demnächst (hoffentlich) einen ausschließlich für Liebhaber von Briefen interessanten neuen Beitrag im „AD <-> Grossbritannien“-Thread beisteuern (zumal hier die Nummer 15 schon an der Reihe war)

    Einmal editiert, zuletzt von balf_de (30. März 2010 um 15:15)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2010 um 15:51
    • #152

    Hallo drache,

    kaum ist der eine Trottel ausgeschaltet (mr920), kommt der nächste nach ... :(

    Aber ich gebe dir Recht - in die Top 10 der dümmlichsten Beiträge käme Stefan79 aus dem Stand heraus. :D

    Lieber balf_de,

    danke für deine Interpretationen. Aber ab 1868 hätte der Brief aus jedem Teil Badens nur 3 Kr. gekostet, wenngleich die Wahrscheinlichkeit der Versendung aus Nordbaden groß war. :)

    Leider kenne ich mich mit GIMP oder anderem noch weniger aus als du, so dass uns alten Hasen vlt. ein Junger mit entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten auf die Fährte führt. :)

    Es ist übrigens ein Kuvert, welches aber sicher nur einmal verwendet wurde.

    Schön, wenn du bei Köhler etwas an Land ziehen konntest - das schaue ich mir gerne an, wie alles, was du uns hier zeigst. :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 30. März 2010 um 15:54
    • #153

    Lieber Balf_de

    ich habe Dir und natürlich auch für allen anderen die beiden Stempel übereinander gesetzt. (Der linke ist in rot - rechte in grün eingefärbt)
    Bei der "Arbeit" fiel auf, dass beide Stempel in unterschiedlicher Stellung (Winkel) aufgebracht wurden - ca 10° Unterschied.
    Desweiteren habe ich den rechten auf linken Stempel (links unten) und rechts unten genau umgekehrt dargestellt.
    Zumindestens sieht es nach dem gleichem Stempel aus.

    Ich hoffe geholfen zu haben.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Hatte das Bild vergessen.....:oneien: :oneien: :oneien:

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (30. März 2010 um 15:55)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2010 um 16:18
    • #154

    Lieber Magdeburger,

    vielen Dank an den EDV - Spezialisten. :)

    Vermutlich war eine andere Marken mit unterschiedlicher Nominale aufgeklebt, die man dann zeitnah entfernte. Eventuell eine 7 Kr. Marke für schwere Briefe und der Brief war dann doch nur einfach.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 31. März 2010 um 19:59
    • #155

    Hallo zusammen !
    Unbeirrt von Briefmarken-Querschlägern und technischen Problemen (danke, Magdeburger, ich werde doch noch einen Lehrgang brauchen ...) werde ich hier weiter mein Ding machen. Nachdem der Beifall für meinen Nr. 16-Brief verebbt ist, kommt die Nummer 17 an die Reihe.

    Sie kam gerade rechtzeitig zur Portosenkung für Ortspost im Juli 1864 an die Schalter. Mein leider nicht datierbarer Brief blieb im Stadtgebiet von Heidelberg; die 1-Kreuzer-Frankatur ist richtig.

    Für Briefmarkenfreunde: die schwarzen badischen 1-Kreuzer-Marken lassen sich folgendermaßen unterscheiden: eng gezähnt (13 1/2): Nummer 9; weit gezähnt (10) mit schraffiertem Hintergrund hinter dem Wappen: Nummer 13 und weit gezähnt mit glattem Grund: 17.
    Von der 13 und der 17 gibt es auch "silbergraue" - die bekommt man eigentlich nur bei e-Bay günstig ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • mtcyrus
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    • 31. März 2010 um 20:22
    • #156

    Hallo Balf nur kurz:
    mache nicht so schnell!^^
    Und ich hatte auch Glück beim Köhler, man wird es bei TuT sehen!^^

    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 1. April 2010 um 20:45
    • #157
    Zitat

    Original von mtcyrus
    Hallo Balf nur kurz:
    mache nicht so schnell!^^
    Und ich hatte auch Glück beim Köhler, man wird es bei TuT sehen!^^


    Hallo mtcyrus !
    Keine Sorge, Du bekommst Deine Chance: bei der Nummer 18 habe ich gute Möglichkeiten, mich etwas länger zu verweilen.
    Ab morgen werde ich auch bei TuT vorbeischauen - ich bin gespannt, was Du bekommen hast. Für meinen Teil habe ich heute immerhin schon die Rechnung bekommen; als alter Kunde war ich ziemlich frustriert, dass nicht gleichzeitig mein Briefchen dabei war; es wäre ein schönes Ostergeschenk geworden ...
    Man ist wohl sehr vorsichtig bei Köhler - hoffentlich nicht nur bei den Kleinen!

    Hallo zusammen !

    Einen "weichen" Übergang zur Nummer 18 kann ich heute schon zeigen:

    Diesmal ist es eine Nachnahme aus Heidelberg ins benachbarte Neckargemünd vom 6. November 1867., frankiert mit einem Paar Nr. 17a und einer Nr. 18. 3 Kreuzer betrug das Porto, 2 Kreuzer die Nachnahmegebühr für Beträge über 1 bis zu 5 Gulden. Dies galt seit Anfang 1867, davor wären 3 Kreuzer Gebühr angefallen (40 Kr - 3 Gulden).
    Der Postbeamte kassierte für die Anzeige in der Heidelberger Zeitung neben dem Nachnahmebetrag von 3 Gulden 3 Kr auch das verauslagte Porto - zusammen 3 Gulden 8 Kr.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: für Briefmarkenfreunde (sofen sie immer noch mitlesen): Schade, dass die 3-Kreuzer-Marke Zähne hat - die helle Farbe und zeitliche Zuordnung würden gut zum Stockach-Provisorium passen ...
    Aber das gibt es leider ;) nicht aus Heidelberg.

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    29. Juli 1980 (45)
    • 1. April 2010 um 21:29
    • #158
    Zitat

    Original von balf_de


    Hallo mtcyrus !
    Keine Sorge, Du bekommst Deine Chance: bei der Nummer 18 habe ich gute Möglichkeiten, mich etwas länger zu verweilen.
    Ab morgen werde ich auch bei TuT vorbeischauen - ich bin gespannt, was Du bekommen hast. Für meinen Teil habe ich heute immerhin schon die Rechnung bekommen; als alter Kunde war ich ziemlich frustriert, dass nicht gleichzeitig mein Briefchen dabei war; es wäre ein schönes Ostergeschenk geworden ...
    Man ist wohl sehr vorsichtig bei Köhler - hoffentlich nicht nur bei den Kleinen!


    Diese Gedanken hatte ich auch heute, dass man den Brief hätte mit senden können.
    Und als Kunde hätte ich auch nicht damit gerechnet dass sie auf Vorkasse bestehen, aber naja so freue ich mich auf den Brief nach Ostern!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. April 2010 um 21:33
    • #159

    Hallo,

    Köhler verschickt prinzipiell immer zuerst die Rechnung, und dann die Ware.

    Es gibt aber auch Kunden des Hauses, die bekommen bei der Auktion die Lose gegen Unterschrift mit, ohne zahlen zu müssen bei der Übergabe ...

    Wie sagt die Werbung: Alles eine Frage der Technik! :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (1. April 2010 um 21:33)

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    521
    Geschlecht
    Männlich
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    26. August 1943 (82)
    • 1. April 2010 um 22:15
    • #160

    Hallo mtcyrus !
    Gut zu wissen, dass ich einen Leidensgenossen habe - geteiltes Leid ist halbes Leid ..
    Und da gibt es ja noch das andere Sprichwort, dass die Vorfreude die schönste Freude ist. Und noch eines: "schau'n mer mal, dann seh'n mer schon" ...

    Lieber bayern klassisch !

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Wie sagt die Werbung: Alles eine Frage der Technik! :D


    Aha: dann werde ich einmal üben, die Biettafel besonders vertrauenswürdig zu heben - oder doch besser besonders Ehrfurcht gebietend ?(

    Hallo zusammen !

    Bei der Suche in meiner Sammlung nach "weichen Übergängen" von der Nummer 17 zur 18 bin ich auf einen "Partner" meines schon gezeigten Nachnahmebriefs gestoßen, der eine ungewöhnliche Siegelseite zeigt:

    Frankatur, Nachnahme-Grund und die Zeit sind identisch - im Jahr 1867 sollte eine Zeitungsanzeige bezahlt werden. Diesmal ging die Post aus Heidelberg nach Tiefenbach (zwischen Sinsheim und Eppingen) und war etwas teuerer: 3 Gulden 27 Kr. + 5 Kreuzer.

    Zur Siegelseite: dass der Brief per Bahn nach Bruchsal gebracht wurde - ein deutlicher Umweg - zeigt, dass die Schnelligkeit der Beförderung Priorität vor der Entfernung hatte. Dass aber sowohl in Bruchsal als auch in einer Bruchsaler Postablage (!) Durchgangsstempel abgeschlagen wurden, dass habe ich bisher in dieser Form noch nicht gesehen. Im Landort Tiefenbach befand sich lediglich eine Postablage von Eppingen, deshalb ist von dort auch kein Ankunftstempel zu erwarten.
    Vielleicht ist hier unterwegs etwas schief gegangen ?

    Viele Grüße
    balf_de

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