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Baden Briefe und Briefmarken

  • Baldersbrynd
  • 20. Januar 2010 um 08:38
  • balf_de
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    • 18. Mai 2010 um 14:51
    • #281

    Jetzt zur Nummer 18:

    Zitat

    Original von mtcyrus
    Nr. 18 mit dem Stempel Nummer 15, oder???

    Ich kann anhand des Scans die Nummer nicht eindeutig erkennen, vermute aber, dass Jørgen recht hat. Erstens hat er wahrscheinlich bessere Augen als ich und zweitens gab es die Postexpedition Blumenfeld mit dem Nummernstempel 15 nur bis Oktober 1864 und ist daher auf der Nummer 18 relativ selten (lt. Sem-Handbuch +50 Euro).
    Von daher wahrscheinlicher ist die Nummer 13 - Bischofsheim an der Tauber.

    Aus meiner Sammlung "Nummernstempel auf der Nr. 18" habe ich die beiden Stempel vergrößert gescannt, vielleicht hilft Dir das weiter.

    Viele Grüße
    balf_de

  • mtcyrus
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    • 19. Mai 2010 um 23:59
    • #282
    Zitat

    Original von balf_de
    Hallo mtcyrus !

    Zunächst zur Nummer 23:


    Du hast den Nummernstempel schon davor: 3 = Adelsheim


    Viele Grüße
    balf_de

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    ABER????

    In dem SEM den ich von dir habe, ist kein Einkreis verzeichnet unter Ortstempel, ist das überholt, oder wo finde ich den Stempel???

    DANKE und MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • mtcyrus
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    • 20. Mai 2010 um 00:03
    • #283
    Zitat

    Original von balf_de
    Jetzt zur Nummer 18:


    Ich kann anhand des Scans die Nummer nicht eindeutig erkennen, vermute aber, dass Jørgen recht hat. Erstens hat er wahrscheinlich bessere Augen als ich und zweitens gab es die Postexpedition Blumenfeld mit dem Nummernstempel 15 nur bis Oktober 1864 und ist daher auf der Nummer 18 relativ selten (lt. Sem-Handbuch +50 Euro).
    Von daher wahrscheinlicher ist die Nummer 13 - Bischofsheim an der Tauber.

    Aus meiner Sammlung "Nummernstempel auf der Nr. 18" habe ich die beiden Stempel vergrößert gescannt, vielleicht hilft Dir das weiter.

    Viele Grüße

    balf_de

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    DANKE auch hier, der Stempel ist nur bei der Nummer 13 einsortiert, meine Badensammlung hat durch diesen Thraed eine neue Form angenommen, wo für ich mich bedanken möchte!!!!

    Ich bin froh das hier immer weiter geholfen wird.

    Ausserdem habe ich bei einer kürzlichen Auktion mehr Baden als TuT gekauft, dass war schon erschreckend :P

    Die Stücke aus der Auktion werde ich noch zeigen

    MfG

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  • balf_de
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    • 20. Mai 2010 um 15:04
    • #284
    Zitat

    Original von mtcyrus
    In dem SEM den ich von dir habe, ist kein Einkreis verzeichnet unter Ortstempel, ist das überholt, oder wo finde ich den Stempel???

    Hallo mtcyrus !

    Im neuen Sem-Handbuch ist bei Adelsheim ein "Zweizeiler (2)", "Einkreis (3)" und ein "Rahmenstempel (4) gelistet.
    Die Nummern beziehen sich auf das Baden-Handbuch Band III der ArGe Baden. Eigentlich ist das die einzige mir bekannte vollständige Quelle, in der die Stempel abgebldet sind.
    Einen kleinen Ausschnitt daraus von Adelsheim füge ich an.

    Viele Grüße
    balf_de

  • balf_de
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    • 21. Mai 2010 um 19:04
    • #285

    Hallo zusammen !

    Das Problem, das mtcyrus mit der Identifikation eines Ortsstempels auf einer losen Marke hatte, von dem nur ein Bruchstück sichtbar ist, kenne ich ebenfalls gut:
    Wenn man z.B. "...lsheim..." lesen kann, ist es schön, wenn man den Ort über die Suchfunktion in einer maschinenlesbaren Tabelle finden kann.
    Ich habe mir deshalb einmal die Mühe gemacht, mir mit Hilfe des Baden-Handbuchs, des Sem-Katalogs und des alten Simon-Handbuchs eine solche Tabelle zusammenzustellen. Inzwischen brauche ich sie nur noch selten - noch ein Vorteil, wenn man nur einen Ort sammelt :D

    Man findet dann relativ schnell heraus, dass "..lsheim.." zu mehreren badischen Postorten passt: zu Adelsheim, Gondelsheim, Heidelsheim, Külsheim, Liedolsheim und Mingolsheim. Ganz ohne Vergleichsstempel, die man vermutlich nur im Baden-Handbuch Band III findet, kommt man mit der Tabelle vermutlich auch nicht zurecht, aber eine Hilfe ist sie auf jeden Fall (solange man die über 500 Postorte nicht auswendig kennt).

    Falls Interesse besteht - natürlich muss auch MS Office auf dem Rechner installiert sein - stelle ich meine Tabelle gerne zur Verfügung. Ich denke, wenn ich Spalten mit Katalogpreisen weglasse, verletzte ich auch kein Copyright.
    Eigentlich bin ich mir sicher, zumindest mtcyrus damit etwas Gutes tun zu können ... ;)

    Viele Grüße
    balf_de

  • philazacke
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    • 22. Mai 2010 um 11:29
    • #286

    :)Hallo,

    zum Thema Stempelteile habe ich mal einen Link eingefügt. Dort können die Fragmente des Stempels eingegeben werden und nach dem Ausschlußprinzip wird man häufig fündig!


    Gruß und frohe Pfingsten
    philazacke

    "Sammler sind gklückliche Menschen!

  • balf_de
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    • 23. Mai 2010 um 13:16
    • #287

    Hallo philazacke !

    Danke für den Hinweis – so lernt man jeden Tag etwas dazu! Wenn ich bedenke, wie viel Arbeit ich alleine mit den badischen Orten hatte, kann ich mir gut vorstellen, mit wie viel Ausdauer und Sachkenntnis diese gewaltige Tabelle erstellt werden musste.

    Hallo zusammen !

    Entsprechend meinem „roten Faden“ bei der Vorstellung der badischen Marken ist eine Einzelfrankatur mit der Nummer 24 an der Reihe. Kein allzu großes Problem – nach der Nummer 18 war die 3-Kreuzer-Marke von 1868 mit einer Gesamtauflage von über 20 Millionen die zweithäufigste badische Briefmarke.

    Der kleine Brief von Heidelberg nach Weinheim, den ich vorstellen möchte, ist nicht unbedingt der „attraktivste“ aus meiner Sammlung. Aber er weist eine Besonderheit auf, die man auf den ersten Blick nicht ohne weiteres sieht – man braucht schon die Siegelseite und den Inhalts-Text dazu.

    Wenn ich frage, was für eine Besonderheit ich meine, kostet es die Fachleute hier sicher ein müdes Lächeln, auch wenn sie keine Baden-Speziaisten sind ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Mai 2010 um 13:25
    • #288

    Lieber balf_de,

    31.12.1871 - der Letzttag der badischen Marken?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mtcyrus
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    • 23. Mai 2010 um 13:47
    • #289
    Zitat

    Original von balf_de
    Hallo zusammen !

    Das Problem, das mtcyrus mit der Identifikation eines Ortsstempels auf einer losen Marke hatte, von dem nur ein Bruchstück sichtbar ist, kenne ich ebenfalls gut:
    Wenn man z.B. "...lsheim..." lesen kann, ist es schön, wenn man den Ort über die Suchfunktion in einer maschinenlesbaren Tabelle finden kann.
    Ich habe mir deshalb einmal die Mühe gemacht, mir mit Hilfe des Baden-Handbuchs, des Sem-Katalogs und des alten Simon-Handbuchs eine solche Tabelle zusammenzustellen. Inzwischen brauche ich sie nur noch selten - noch ein Vorteil, wenn man nur einen Ort sammelt :D

    Man findet dann relativ schnell heraus, dass "..lsheim.." zu mehreren badischen Postorten passt: zu Adelsheim, Gondelsheim, Heidelsheim, Külsheim, Liedolsheim und Mingolsheim. Ganz ohne Vergleichsstempel, die man vermutlich nur im Baden-Handbuch Band III findet, kommt man mit der Tabelle vermutlich auch nicht zurecht, aber eine Hilfe ist sie auf jeden Fall (solange man die über 500 Postorte nicht auswendig kennt).

    Falls Interesse besteht - natürlich muss auch MS Office auf dem Rechner installiert sein - stelle ich meine Tabelle gerne zur Verfügung. Ich denke, wenn ich Spalten mit Katalogpreisen weglasse, verletzte ich auch kein Copyright.
    Eigentlich bin ich mir sicher, zumindest mtcyrus damit etwas Gutes tun zu können ... ;)

    Viele Grüße
    balf_de


    danke sehr und es ist auch abgespeichert,

    MfG und schöne Pfingsten

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • balf_de
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    • 23. Mai 2010 um 15:42
    • #290
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    31.12.1871 - der Letzttag der badischen Marken


    Lieber bayern klassisch !

    Dass mein kleines Rätsel für Dich keine echte Herausforderung bedeutet, hatte ich mir schon gedacht. Nur schade, dass sich der Heidelberger Postbeamte am letzten Tag wirklich keine große Mühe mehr gab, seinen Stempel ordentlich zu reinigen - er freute sich wohl schon auf den nagelneuen Reichspost-Stempel. Insofern ist es bestimmt wahrscheinlicher, dass ein Stempelabschlag vom 1. Mai 1851 deutlicher lesbar ist. So richtig häufig ist der allerdings nicht :(- und viel, viel billiger war mein Briefchen auch .... :)

    Aber natürlich würde ich gerne gegen einen schöneren tauschen, wenn es die Gelegenheit gibt.

    Liebe Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Mai 2010 um 16:30
    • #291

    Lieber balf_de,

    vlt. findet sich mal ein Heidelberger Brief vom 1.1.1872 mit einer Baden - Nr. 24, auf dem neben der Marke steht: "1. Leerung, gilt noch". :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    • 24. Mai 2010 um 20:33
    • #292
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    vlt. findet sich mal ein Heidelberger Brief vom 1.1.1872 mit einer Baden - Nr. 24, auf dem neben der Marke steht: "1. Leerung, gilt noch". :)


    Lieber bayern klassisch!
    Alles klar: und dieser Text dürfte sogar undeutlich geschrieben sein - ich würde ihn trotzdem gerne haben ....

    Hallo zusammen !

    Bei der Suche nach einem „weichen Übergang“ von der Nummer 24 zur 25 bin ich auf einen passenden Brief gestoßen, der mich an ein früheres Statement von @bayern klassisch in diesem Thread erinnert hat:

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Ja, und nicht nur in Baden, sondern auch in den Postbezirk des Norddeutschen Bundes, nach Strarkenburg, Württemberg, Bayern, Österreich, Luxemburg und Ungarn.
    Es wäre sicher keine unsportliche Aufgabe, Belege Badens nach genau dorthin zusammen zu tragen - immerhin hat man 4 Jahre Zeitgeschehen dafür zur Verfügung (1868-1871). Ich fürchte jedoch, dass es sich leichter hier liest, als es tatsächlich zu schaffen.

    Eine der einfacheren Teilaufgaben der sportlichen Herausforderung kann ich mit diesem Brief immerhin kurz vor dem badischen „Toreschluss“ abhaken: Auch bei meinem kleinen Einschreibebrief aus Heidelberg nach Freistadt in Oberösterreich vom 30. September 1869 reichten 3 Kr. Porto aus; hinzu kam die Einschreibegebühr von 7 Kr., was ebenfalls einen „Inlandstarif“ bedeutete.

    Nicht ganz klar ist mir allerdings die handschriftliche Eintragung „WII 6“: es muss sich wohl um eine Reko-Nummer W116 handeln – die mögliche Bedeutung „Weiterfranko 6“ ist bei 3 Kr. Porto doch eher unwahrscheinlich ...

    Viele Grüße
    balf_de

    Einmal editiert, zuletzt von balf_de (26. Mai 2010 um 17:13)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Mai 2010 um 07:42
    • #293

    Lieber balf_de,

    mit deinen Briefen kann ich natürlich nicht mithalten, aber einen unfrankierten nach Frankreich möchte ich nicht zu zeigen vergessen:

    Er wurde in Schopfheim geschrieben und dort nicht frankiert. Baden stempelte B.6 K. und drückte damit die badische Forderung an die französische Post aus. Frankreich erhielt ihn nicht über den Paketschluß Kehl - Strasbourg, sondern über Basel, wie der mir nicht häufig vorkommende Grenzübergangsstempel vom 3.8.1860 zeigt.

    Beim Empfänger wurden auf der Post 6 Decimes erhoben, weil der Brief poste restante gestellt werden musste. Diese vergleichsweise hohe Gebühr war korrekt, denn er lag mit "9 gr" (oben links notiert) in der 2. Gewichtsstufe.

    Wenn mir jemand etwas über die Usancen bei eingehenden poste restante Briefen in Frankreich sagen könnte, wäre das sicher von Vorteil. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • balf_de
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    • 29. Mai 2010 um 09:49
    • #294

    Lieber bayern klassisch !

    Diese Brief braucht sich vor niemandem zu verstecken!
    Zuerst sind da die glasklaren Stempel auf der Adressseite – einer schöner als der andere – zumal der knallrote Baseler Stempel auf dem blauen Papier auch für die weniger postgeschichtlich orientierten ein echter Leckerbissen ist. Und dann noch die kalligraphische Schrift ...

    Auch wenn ein etwas schlichterer Sammler (wie z.B. ich) die „6“ nicht so souverän interpretieren kann wie Du, so sehe ich doch das Musterbeispiel für die korrekte Verwendung des „B-6-K“-Stempels. Leider habe ich keine Ahnung bezüglich der französischen Usancen mit Poste-restante-Sendungen.

    Natürlich macht auch der Leitweg über Basel statt über Kehl-Straßburg Sinn, wenn man sich die Karte ansieht, aber selten ist das auf alle Fälle. Und die siegelseitigen Durchgangsstempel zeigen auch sehr schön den Weg auf der Bahnlinie Basel -> Paris (nicht alle Wege führten nach Paris, aber zumindest ein Stück weit ...) bis nach Belfort; von da aus ging es wohl „konventionell“ weiter.

    Aber das meiner Meinung nach Wichtigste wollen wir doch nicht unterschlagen: sicher hast Du schon bei Wikipedia nachgeschaut, woher die Marke „Peugeot“ stammt:

    Der Brief aus Schopfheim ging nicht an irgendwen, sondern an ein damals schon sehr fortschrittliches und bedeutendes Industrieunternehmen – schön, dass er erhalten geblieben ist!

    Danke fürs Zeigen, @bayern klassisch, Du hast „unseren“ Baden-Thread aufgewertet!

    Liebe Grüße
    balf_de

  • balf_de
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    • 31. Mai 2010 um 17:34
    • #295

    Hallo zusammen !

    Wenn man von den drei Landpostmarken absieht, die ja keine Freimarken im eigentlichen Sinne sind - sie wurden auch nicht ans Publikum abgegeben -, sind wir bei der Auflistung der badischen Briefmarken schon am Ende angekommen. Die 25 ist die letzte Michelnummer.

    Ein Brief nach USA (den ich im AD->USA-Tread sicher schon einmal gezeigt habe) passt hierher.

    Seit 1868 konnte man über den Leitweg Bremen/Hamburg für 14 Kr. bis 1 Loth schwere brief nach USA versenden. Mein Brief aus Heidelberg nach New York vom 1. Dezember 18?? ist mit zweimal Nr 25a richtig frankiert.

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 17:45
    • #296

    Lieber balf_de,

    ein Zuckerstückchen!

    Verrätst du mir das genaue Datum des Ankunftsstempels oder gibt es siegelseitig noch andere Stempel, dann kann ich dir das Jahr der Verwendung sagen?

    Zwei könnte ich auch noch zeigen mit der Nr. 25, soll ich?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    • 31. Mai 2010 um 19:40
    • #297
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Verrätst du mir das genaue Datum des Ankunftsstempels oder gibt es siegelseitig noch andere Stempel, dann kann ich dir das Jahr der Verwendung sagen?


    Lieber Bayern klassisch !

    Zu gerne würde ich Dir mehr verraten, aber der Ankunftstempel ist absolut unleserlich - gerade das "DEC" von December lässt sich noch entziffern und die Siegelseite ist ebenso öd und leer wie der Briefumschlag ...
    Eines ist klar: wenn irgendwo eine Aachen-Stempel erkennbar wäre, müsste der Brief ziemllich sicher vom Dezember 1870 stammen: bei dem Leitweg über Preußen reduzierte sich erst am 25.6.1870 das Porto auf 14 Kr. Und Ende 1871 findet man normalerweise die "himmelblaue" 25b.
    Aber wenn er über Bremen ging, kann er auch aus 1868 oder 69 sein.

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Zwei könnte ich auch noch zeigen mit der Nr. 25, soll ich?


    Und ob Du sollst - oder möchtest Du, dass ich Dir die Freundschaft kündige? :D

    Liebe Grüße
    balf_de

    PS: bitte, schaue in nächster Zeit einmal nach "Briefmarken allgemein" - ich habe da ein Problem und möchte gerne etwas fragen ...

  • balf_de
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    • 1. Juni 2010 um 18:46
    • #298

    Hallo zusammen !

    Ohne mich vordrängen zu wollen - wir warten bekanntlich auf @bayern klassischs Ausflug ins Badische - ich habe noch einen "Abschiedsbrief".

    Dem Herrn Grafen Gamberini war es wohl Mitte November 1871 in den Bergen am Comer See zu kühl geworden; er zog sich deshalb in sein Stadthaus in Mailand zurück - die Post musste nachgesandt werden.

    Seine Heidelberger Briefpartnerin (der leider leere Umschlag eines kleinen Damenbriefchens) frankierte portorichtig mit 10 Kr. entsprechend dem Tarif vom 1. April 1869.

    Hier hätte man übrigens auch ohne lesbare Durchgangs- und Ankunftstempel den Jahrgang eindeutig bestimmen können: die Nummer 25b gab es erst seit Frühjahr 1871.

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 19:22
    • #299

    Lieber balf_de,

    du bist mir natürlich mal wieder zuvor gekommen mit deinem Traumbrief, der noch dazu weiter geleitet wurde und zwar ab 1868 gratis (sonst hättest du noch die ein oder andere italienische Marke als Nachsendefrankatur auf dem Brief und dann wäre er richtig teuer geworden). Aber auch so ist es eine Augenweide, von vorn bis hinten.

    Als Nachtrag zur verflossenen Nr. 24 darf ich noch, weil es in einem Zusammenhang steht, einen Brief aus Mannheiim vom 31.7.1869 nach Bad Dürkheim in der Pfalz zeigen, dessen Format allein schon kaum bis 1 Loth gereicht haben dürfte. So war der Brief denn auch (oben mittig) 2f(ach).

    Unfrankierte Briefe über 1 - 15 Loth kosteten 11 Kr.. Unterfrankierten wurde(n) die Marke(n) angerechnet, so dass wir hier 11 - 3 = 8 Kr. Nachporto beim Empfänger erkennen können. Den mittigen Rötelkrüppel konnte man damals wohl selbst nicht mehr identifizieren. :D

    Richtig machte es ein anderer Mannheimer am 16.2.1869, als er auf einen schweren Brief nach München gleich eine schöne Nr. 25 klebte, leider keine 25b.

    Den Abschluß bildet ein Laufzettel aus Meersburg vom 6.10.1870 für eine Fahrpostsendung vom 7.8.1870, die der Absender verschollen glaubte. Er ließ für 7 Kr. all inclusive einen Laufzettel abspedieren, der den Weg der verloren geglaubten Fahrpostsendung nachzuvollziehen hatte. In Stuttgart schön gestempelt, hat man ihn in München zwar inhaltlich behandelt, aber ungestempelt weiter nach Wien geleitet, wo der Empfänger den ordnungsgemäßen Erhalt der Fahrpostsendung innen bestätigte.

    So ausgefertigt sandte man den Brief geradewegs wieder zurück zum Absender, der es für den Postschein am Schalter getauscht hat und Gott-sei-Dank nicht wegwarf.

    Ich fand das Stück chic - und Laufzettel über Bayern, für die man nichts bekam, sind sicher keine Massenware, schon gar nicht von Baden. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • balf_de
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    • 2. Juni 2010 um 18:29
    • #300

    Lieber bayern klassisch !
    Da hatte ich doch die richtige Ahnung, mich mit meinem letzten Beleg zu beeilen, um Dir das „Finale furioso“ zu überlassen!

    Die 8 Kr. beim ersten Brief hast Du souverän ermittelt – ich wusste das bis heute nicht. Vermutlich hätte ich folgendermaßen gerechnet: das doppelte Porto für den einfachen Brief 3+3 Kr. + den Mehrbetrag für das Übergewicht 4 Kr. = 10 Kr. minus die frankierten 3 Kr. ...

    Interessant am Rande: der Mannheimer Bankier Carl Ladenburg ist auch in meinem Nr. 12-Brief von dem Liberalen-Treffen (siehe weiter oben) erwähnt. Sehr wahrscheinlich war er aber kein Philatelist, der einen Katalog suchte sondern eher ein – besonders sparsamer – Weintrinker, der das damals schon existierende Dürkheimer Weingut anschrieb. Oder - noch wahrscheinlicher - der sicher reiche Pfälzer Weinhändler war Kunde bei Herrn Ladenburg.

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Richtig machte es ein anderer Mannheimer am 16.2.1869, als er auf einen schweren Brief nach München gleich eine schöne Nr. 25 klebte, leider keine 25b.


    Da hatte er keine Chance: die 25b gab es erst ab Mai 1871.

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Den Abschluß bildet ein Laufzettel aus Meersburg vom 6.10.1870 .....
    ... und ihn Gott-sei-Dank nicht wegwarf. .....
    ....sicher keine Massenware, schon gar nicht von Baden. ;)


    Das kann man wohl sagen! Wer hob denn so etwas auf? Ohne weiteren Kommentar füge ich einen Abschnitt aus dem Sem-Handbuch bei – ich hoffe, Herr Sem wird mir verzeihen ...
    Jedenfalls: Gratulation zu einem tollen Beleg – die wenigsten von uns haben so etwas schon einmal gesehen - Danke !

    Liebe Grüße
    balf_de

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