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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 3. Oktober 2011 um 16:48
    • #1.661

    Ein stolzer Anfangs-Startpreis für die 3 ersten Marken von China. Ob sie es denn auch wert sind, wird sich wohl erst am Schluss zeigen, also in knapp 6 Tagen.
    Den ehrlichsten Preis erhält man zurzeit, wenn man die Ware zu 1,- EUR einstellt, aber manche Händler wollen nach Möglichkeit alles ausreizen mit der Gefahr, die Marken wegen überhöhten Preisen dann nicht los zu werden:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 3. Oktober 2011 um 16:49
    • #1.662

    Diese kleine, aber feine Sammlung mit 2 großen und 3 kleinen Drachen liegt schon bei 261,- EUR und noch 3 Tage Laufzeit. Die Marken sind jedenfalls bestmöglich und größtmöglich abgebildet, so dass man keine Lupe dazu mehr braucht.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 5. Oktober 2011 um 18:28
    • #1.663

    Noch 9 Tage Laufzeit und schon so hoch? :O_O:

    Vor ca. 3 Wochen war dieser Satz schon mal angeboten, allerdings gestempelt und zerstückelt in Einzelwerte. Damals brachte er „nur“ 2.036,29 EUR für den Verkäufer. Was so ein bisschen Stempel und Zerreißen doch preislich ausmachen kann, eine unglaubliche Wertevernichtung! Bin gespannt auf das Endergebnis:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 5. Oktober 2011 um 18:43
    • #1.664

    Solche wertlosen Super-Raritäten sieht man immer wieder bei Ebay. Auch wenn der Verkäufer nicht weiß, ob die Marke jetzt aus Japan oder aus China ist, auf jeden Fall handelt es sich seiner Meinung nach um eine große Rarität, was man mit 10 zusätzlichen Ausrufezeichen noch unterstreicht. Wenigstens hat er nicht einen dieser „Rarität“ angemessenen hohen Startpreis gewählt, sondern fängt mit moderaten 1,- EUR an. :)

    Angesichts der Massenware (China Michel-Nr. 238 von 1933, Dr. Sun Yat-sen) ist wohl auch dieser Preis noch zu hoch. Aber man kann ja nie wissen: ;)


    Gruß kartenhai

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  • Zackenzaehler
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    • 7. Oktober 2011 um 16:28
    • #1.665

    Irgendwie kann ich hier der Artikelbeschreibung nicht folgen:
    (Affiliate-Link)
    Bei der Ansichtskarte handelt es sich möglicherweise um eine Ansicht von Charbarowsk, aber wohl eher von Harbin.
    Leider ist der Scan sehr undeutlich.
    Der Aufgabestempel ist jedenfalls: HARBIN VOKZ(AL) = HARBIN BAHNHOF.
    Der Transitstempel MOUKDEN ist kein japanischer IJPO-stempel, sondern wie der Ankunftstempel TSINAN auf der Rückseite ein chinesischer Stempel.

  • kartenhai
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    • 7. Oktober 2011 um 17:14
    • #1.666

    Berichtigung zu meiner ersten Antwort:

    Der Name rechts oben heißt eindeutig Chabarowsk, auch wenn er etwas schlecht zu sehen ist. Die Karte wurde allerdings in Charbin oder Harbin abgestempelt, das zu dieser Zeit noch russisch war.


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (8. Oktober 2011 um 11:32)

  • kartenhai
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    • 8. Oktober 2011 um 14:28
    • #1.667

    Die Klassik-Sammlung China mit den 2 großen und 3 kleinen Drachen brachte 840,- EUR bei 34 Geboten:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 12. Oktober 2011 um 21:39
    • #1.668

    Die Rarität, von der der Verkäufer nicht einmal wusste, ob sie aus Japan oder aus China stammte, fand auch für 1,- EUR keinen Käufer. Wer hätte das gedacht ?( (z. B. ich!) :D


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 12. Oktober 2011 um 21:41
    • #1.669

    Dichter Mao mit 13 seiner Gedichte in gestempelt fand bei Ebay zwar einen Käufer für satte 2.010,- EUR, dieser hatte aber unglücklicherweise nur eine einzige Bewertung und war kurz nach Beendigung der Auktion nicht mehr bei Ebay angemeldet. Also wohl ein Spaßbieter, von denen es bei den teuren chinesischen Werten zurzeit immer mehr gibt.
    Anstatt den Satz dem Zweitbieter für 2.000,- EUR anzubieten, hat der Verkäufer alles noch mal von vorne eingestellt. Da der Zweite unter privat läuft und der Drittbieter nur noch 1.500,- EUR zu zahlen bereit war, ist wohl der zweite auch ein Spaßbieter und vielleicht auch ein Komplize vom ersten ?(

    Nichtsdestotrotz sind auch 1.500,- EUR eine Menge Geld für ein paar Gedichte, noch dazu abgestempelte, die nur Chinesen lesen können. Da könnte man sich auch eine große Anzahl von Büchern dafür kaufen.


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 12. Oktober 2011 um 21:43
    • #1.670

    Die drei großen Drachen, zwei davon am Unterrand ziemlich angeknabbert, brachten immerhin noch 880,- EUR, 5,- EUR mehr als den Startpreis, dafür gab es auch nur 2 Bieter. Die drei ersten Marken von China sind immer wieder sehr begehrt, egal welche Erhaltung.
    Der Verkäufer hat anscheinend viel Ahnung von der aktuellen Bewertung: :)


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 15. Oktober 2011 um 21:25
    • #1.671

    Der Zusammendruck von Maos Direktiven brachte erstaunliche 8.360,- EUR, während dieselben Marken vor einigen Tagen, jedoch gestempelt und als Einzelmarken nur knapp über 2.000,- EUR erzielt hatten. Mich würde mal interessieren, wie viel Geldvernichtung durch das Zertrennen dieses ZD entsteht. Der größte Teil des Preisunterschiedes macht aber wohl die Stempelung aus.

    Auch die Chinesen unterliegen dem Postfrisch-Wahn, und zahlen dafür erheblich mehr Geld:


    Gruß kartenhai

    PS.: Von unseren Politikern gibt es keine Marken mit Direktiven oder Gedichten, ist das nicht schade ?(:D

  • kartenhai
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    • 15. Oktober 2011 um 21:27
    • #1.672

    Die beiden Militärpostmarken von China Michel-Nr. 1 und 2 wurden zu 3.809,51 EUR verkauft:


    Weiß vielleicht jemand, was die echt gelaufen auf Brief kosten?

    Gruß kartenhai

  • roschc
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    • 15. Oktober 2011 um 23:45
    • #1.673

    Die Nr. 2 gibt es meines Wissens nicht echt gelaufen auf Brief ..

  • kartenhai
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    • 16. Oktober 2011 um 17:43
    • #1.674

    Immer wieder Mao mit seinen Direktiven, die Chinesen sind ganz scharf auf diese Art von Marken aus der Kultur-Revolution. Die Marke mit Mao und 2 Fünferstreifen ungeknickt erzielten 1.221,- EUR. Der obere Streifen sieht mir eigentlich postfrisch aus, dort kann ich keine Stempel erkennen wie bei den anderen Marken. Die vom Verkäufer angegebenen Marken mit 2 kleinen Flecken (nur auf der Rückseite erkennbar) sind für mich nicht wertmindernd, das sind wohl normale Papier-Einschlüsse:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 16. Oktober 2011 um 17:45
    • #1.675

    Mal wieder ein Rotband-Brief von China im Angebot, nicht die beste Erhaltung, aber so etwas geht immer weg. Zurzeit noch bei relativ günstigen 38,- EUR:


    Gruß kartenhai

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  • Ron Alexander
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    • 16. Oktober 2011 um 18:08
    • #1.676

    Huhu kartenhai,

    ich habe meine Chinamarken ja auch verkauft (im 4stelligen Bereich). Marken waren mit Falz, da gab es schon einiges an abschlägen. Postfrisch gingen dagegen für 100% Michel und mehr weg. Ist die Frage was mit solchen gefalzten Marken in China passiert. Ich vermute ja wieder "aufbereitet" und auf den Markt als Postfrisch gebracht.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Zackenzaehler
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    • 16. Oktober 2011 um 18:20
    • #1.677

    Tja, überall , wo es um Geld geht, sind auch Schlaumeier bzw. Betrüger unterwegs.
    Das mit dem "Entfalzen" und "Nachgummieren" ist ja auch bei teuren Deutschland-Marken ein Thema.
    Damit wurde schon in den frühen 70er Jahren begonnen, als bei uns - wirtschaftswunderbedingt - die Deutschland-Preisexplosionen stattfanden...

    Z.

    Einmal editiert, zuletzt von Zackenzaehler (16. Oktober 2011 um 18:22)

  • kartenhai
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    • 18. Oktober 2011 um 13:04
    • #1.678

    In China wächst zurzeit eine gewaltige Immobilienblase heran. So etwas hat in der Vergangenheit schon einmal Japan und USA ins wirtschaftliche Verderben gestürzt. Wenn diese Blase einmal platzt und die Wirtschaft nicht mehr boomt, rechne ich auch bei den Briefmarken mit einer größeren Korrektur, die die bei einigen Zeiträumen völlig abgehobenen Marktpreise wieder etwas auf den Boden zurückbringen könnte:


    China vor Revolution
    Wir haben in China eine unvorstellbare große Immobilienblase. Erste Hedgefonds wetten hier bereits auf den Zusammenbruch. Die Preise sind weit jenseits von gut und böse. Bis zu 60% Leerstände. Leere Vorstädte, das kann nicht gut gehen. Chinas Wirtschaft hängt von den Immobilien ab. Wenn die Blase platzt, dann kommt es in China zu einer neuen Revolution, dann gehen die Massen auf die Straße.

    Gelesen in:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. Oktober 2011 um 17:25
    • #1.679

    Für den Verkäufer ist zu hoffen, dass diesmal keine Spaßbieter mehr dabei waren wie beim ersten Versteigerungsversuch vor ein paar Tagen. Statt 2.010,- EUR gibt es jetzt nur noch 1.310,- EUR. Es war wohl doch nicht so klug vom Verkäufer, diesen teuren Satz nicht gleich dem Drittbieter anzubieten, statt ihn neu einzustellen, denn dann hätte es fast 200,- EUR mehr gegeben.

    Aber wer weiß, wie wenig für den Satz vor vielen Jahren bezahlt wurde? Der Gewinn ist gewiss auch so enorm! :O_O::)


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. Oktober 2011 um 17:27
    • #1.680

    Dieser Rotbandbrief brachte nur 56,65 EUR, die Erhaltung und die Einzelmarke darauf waren wohl nicht besonders attraktiv für einen Sammler. Da gibt es wesentlich schönere Exemplare, die auch interessantere Frankaturen aufweisen und gar noch ins Ausland gegangen sind:


    Gruß kartenhai

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