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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • saeckingen
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    • 13. Januar 2011 um 09:09
    • #961
    Zitat

    Original von Zackenzaehler
    Gut zu wissen, dass 150€ wohl zu teuer ist. Hatte den Preis in der Liste eines ausländischen Literaturverkäufers gefunden.

    Hier ein Angebot aus Deutschland, wo die Portokosten etwas günstiger ausfallen dürften:


    Ansonsten gibt es zu China jede Menge Literatur, wie man alleine an dem Angebot bei diesem deutschen Spezialanbieter für philatelistische Literatur erkennen kann:

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

    Einmal editiert, zuletzt von saeckingen (13. Januar 2011 um 09:11)

  • kartenhai
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    • 13. Januar 2011 um 09:49
    • #962

    Eine interessante Karte von Kiautschou nach Oberkassel bei Bonn aus dem Jahre 1897, gestempelt Kaiserlich Deutsche Marine-Schiffspost Nr. 15 (S.M.S. Kaiserin Augusta). Der deutsche Besatzungs-Soldat mit der damals typisch deutschen Überheblichkeit: Ein Chinese dient als Sofa, der andere als Schreib-Unterlage.

    Trotz des hohen Ausruf-Preises von 49,- EUR dürfte diese Ansichtskarte mit schöner Frankatur erheblich höher aus dem Rennen gehen, obwohl noch kein Gebot vorliegt, sie läuft noch 3 Tage.


    Dieselbe Karte nach Harburg, nicht so schön frankiert, aber deshalb etwas billiger: 39,90 EUR Anfangspreis:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 13. Januar 2011 um 09:50
    • #963

    Hier vergnügt sich ein deutscher Matrose mit 2 chinesischen Schönheiten mit der Inschrift „Deutsche Eroberungen“. Gelaufen 1898 ebenfalls von Kiautschou nach Harburg. Anfangspreis: 39,90 EUR:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 13. Januar 2011 um 09:51
    • #964

    Dieses brandneue Präsentationsbuch mit Briefmarken darin und 65 Seiten Umfang ist anscheinend sehr begehrt mit bisher 9 Geboten und 40,50 EUR. Dass China-Neuheiten auch so hoch im Kurs sind, ist mir neu.


    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
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    • 13. Januar 2011 um 17:45
    • #965

    Einer der Top10-Motivsätze weltweit (?!):


    Ein kleiner Wert fehlt, Kleinwerte mit Zahnfehlern, immerhin sehen die beiden Schlüsselwerte zu 22 und 30 fen auf den Scans ganz gut aus.
    Hier sind die Gefälligkeitsstempel auch am Unterrand angebracht, so wie ich sie persönlich bevorzuge.

    FRAGE:
    Sehen das andere Chinasammler mit den Gefälligkeitsstempeln auch so?!

    Etwas haarsträubend erscheint mir auch folgender Satz in der Artikelbeschreibung:

    Am Besten ist Sie gehen vor Ihrem Gebot vom schlechtesten aus was Erhaltung und Zustand angeht und Sie können erfreut sein wenn es besser kommt.

    Momentan 22 Gebote! bei 19,50€ (240 M€ minus x), noch 3 Tage -
    bin mal gespannt.

    Gruss Zackenzaehler

    PS: Danke an saeckingen für die Links!

  • roschc
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    • 13. Januar 2011 um 19:08
    • #966

    Die Marken mit Gefälligkeitsstempeln sehen eigentlich immer so aus (Eckstempel). Chinese bevorzugen diese gestempelten Marken mit unberührtem Originalgummi. Eine Falz Marke mit Stempel wird als minderwertig angesehen, anders als bei den deutschen Sammlern. Ich spreche jetzt von Marken neuerer Ausgaben.

    Es wird häufig behauptet, gestempelte Marken seien unterbewertet, das stimmt auch (oder ungestempelt ist überbewertet). Der Chrysamthemensatz von '61 ging ungestempelt weg zu 900.- und gestempelt (Gefälligkeit) zu 30.-, irgendwas kann da ja nicht stimmen.

  • Zackenzaehler
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    • 13. Januar 2011 um 20:20
    • #967

    Ich meinte eher, ob es da einen Unterschied geben könnte, ob die Marken im unteren Bereich oder in einer der beiden oberen Ecken den Gefälligkeitsstempel tragen.
    In meinen Augen empfinde ich den Stempelteil oben links oder rechts optisch störend, insbesonders, wenn der Stempelanteil größer als 25% ist.

    Demzufolge habe ich auch immer Sätze und Einzelmarken gegen (subjektiv) bessere Exemplare ausgewechselt, wenn sich hierzu eine Gelegenheit
    ergab. Habe dabei auch auf Gummierung (Originalzustand) geachtet.

    Vieleicht ist meine Frage aber auch zu haarspalterisch... ;)

    Gruss Zackenzaehler

    2 Mal editiert, zuletzt von Zackenzaehler (13. Januar 2011 um 20:23)

  • ligneN
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    • 13. Januar 2011 um 20:28
    • #968

    ..der ATM Satz von China kostet lt. Michel ja auch was - wenn man dann den Michel hätte, um das nachzuschlagen ;)

    "Schlitzaugenbelege"

  • valgrande
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    • 15. Januar 2011 um 17:17
    • #969

    Diese Einzelmarke ging für 400,00 EUR weg; wer weiß etwas näheres über diese Marke?


    Die gleiche Marke wird wieder mal von der Anbieterin ella.k1234 - mit ihrer Fälschung - angeboten:

    Gruß valgrande

  • roschc
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    • 15. Januar 2011 um 17:49
    • #970
    Zitat

    Diese Einzelmarke ging für 400,00 EUR weg; wer weiß etwas näheres über diese Marke?

    Aus der Kulturrevolution. Hat nur sowenig gebracht, wegen den Stockfelcken.

  • Zackenzaehler
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    • 15. Januar 2011 um 17:54
    • #971

    Diese Marke (# 992) und # 990 zeigen den "Stellvertretenden Vorsitzenden" Lin Biao.

    Siehe auch:

    Ebenso, wie bei den "Mao Bibeln", wo nach seinem Ableben das von ihm verfasste Vorwort verschwand, sind die Marken mit seinem Abbild aus dem Verkehr gezogen worden, während andere Marken der Kulturrevolution länger an den Schaltern waren.

    Wenn die Marke echt war, hat der Käufer eben 100% Michel für ein Randstück bezahlt...

    Ich kann nur jeden vor mittlerweile häufig anzutreffenden Fälschungen warnen!

    Studieren Sie die anderen Artikel der Reproduktionshändler!

    Ich habe zum Beispiel schon # 1029/32 FALSCH auf einem Tauschtag gesehen - waren in einem Posten Massenware untergemischt! Erkannt habe ich sie an dem etwas verwaschen wirkenden Druck und dem etwas eigentümlichen Stempel.
    Hatte Scans vorher bei ebay gesehen.

  • roschc
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    • 15. Januar 2011 um 18:05
    • #972

    Danke Zackenzaehler für den wertvollen Beitrag. Mittlerweile sind bald 50% aller besseren chinesischen Marken falsch die bei Ebay verkauft werden (aber niemanden stört es).

  • valgrande
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    • 17. Januar 2011 um 11:11
    • #973

    @ Zackenzaehler

    danke für Deine informative Auskunft, ist immer hilfreich von Sammlern, die Detailkenntnisse haben.


    @ roschc

    Der Anlass der Marke ist mir bekannt, ich meinte mehr die Hintergründe. Danke jedenfalls.


    Gruß valgrande

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 15:38
    • #974

    Auch unsere Nachbarn in Österreich helfen fleissig mit, wertlose China-Nachdrucke teuer unters Volk zu bringen und das Sammelgebiet China immer mehr in Verruf zu bringen: X(


    Block 19 Kinder, Originalton des Verkäufers: "kaum zu unterscheidender Nachdruck/Neudruck des Spitzenblocks!" steht 2 Tage vor Auktionsschluss bereits bei unglaublichen 56,- EUR bei 7 Geboten. Wundern würde es mich nicht, wenn er noch über 100,- EUR steigt. :oneien:

    Für mich läuft dies unter "Auswüchse der Philatelie"! Die Welt will betrogen sein. Eines schönen Tages werden die China-Sammler und -Spekulanten aufwachen und merken, daß 90 oder mehr % aller teuren Marken und Blocks dieses Landes Fälschungen oder Nachdrucke sind.
    China war ja schon immer ein Meister der Kopien und Reproduktionen.

    Ob die Käufer dieses Schrotts aus lauter Dämlichkeit so viel bezahlen oder aus Berechnung, um den Mist schnell wieder teurer und als echt an den nächsten Blöden weiterzuverkaufen ?(

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 18:38
    • #975

    Die zehn relativ jungen Automaten-Werte von 1999 im Tastensatz erbrachten gute 505,- EUR. Weiß jemand, was diese Werte mit Ersttags-Stempel oder sogar auf FDC kosten?
    Sicher etwas mehr, könnte ich mir vorstellen.
    Wenn ich mir da wieder die Preisentwicklung der ersten Bund-ATM ansehe!


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 18:39
    • #976

    Diese Sammlung brachte 1.990,- EUR, obwohl nicht mal seltene Blöcke dabei waren.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 18:40
    • #977

    71,- EUR brachte dieses Heft, obwohl erst 2010 herausgegeben. Es wird wohl limitiert gewesen sein oder und nur in der EXPO erhältlich. Auf Briefmarken-Ausstellungen gibt es immer jede Menge Souvenir-Hefte, Ausstellungsblöcke und Besonderheiten, die aber später nie einen nennenswerten Wertzuwachs erhalten. China ist wohl eine Ausnahme!


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 18:41
    • #978

    Die 3 Ansichtskarten-Lithos aus Kiautschou nach Deutschland fanden keinen Käufer. Entweder war der Startpreis zu hoch, oder die Schuld hatte der Verkäufer selbst, weil er die 3 Karten nur unter der Kategorie Briefmarken eingestellt hatte, auch das erste Bild zeigte nur immer die Frankaturseite. Obwohl die Ansichts-Seite hier viel interessanter gewesen wäre, fanden die Ansichtskarten-Sammler diese Karten nicht, normalerweise ist so was unter Ansichtskarten-Kolonien eingestellt.


    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
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    • 17. Januar 2011 um 20:55
    • #979

    Das sehe ich auch so.

    Bei teuren Chinaausgaben sollte man als Käufer auf einen Kurzbefund oder ein Photoattest von Herrn Havemann BPP bestehen.

    Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr, wenn die allereinfachsten Inflawerte geprüft werden sollten und andererseits viel Geld blind für ungeprüfte Chinamarken geboten wird.

  • kartenhai
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    • 17. Januar 2011 um 21:42
    • #980

    12 Goldfische von 1960 für 643,- EUR! Wem das zu teuer ist, sollte sich die gestempelte Erhaltung zulegen, die gibt es gerade im Sonderangebot, für nicht einmal ein Zehntel des Postfrisch-Preises: 59,99 EUR im Sofortkauf!

    Die Preisschere zwischen postfrisch und gestempelt klafft unwahrscheinlich auseinander bei manchen Ausgaben Chinas! Wenn man bedenkt, dass das vielleicht auch nur eine Gefälligkeits-Stempelung auf früher mal postfrischen Marken ist, eine unglaubliche Wertevernichtung allein durch die Stempel!


    Gruß kartenhai

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