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Sachsen Briefe

  • Schnulli
  • 29. Dezember 2009 um 17:07
  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    947
    Geburtstag
    5. Dezember 1963 (62)
    • 14. September 2010 um 17:50
    • #41

    hallo Bayern Klassisch

    die ersten genannten Gebiete leuchten mir ein , aber warum Zuwiderhandlung ( Contravention ) bei Absendern?
    Vieleicht hat derjenige der den Brief versandte auch nicht gewusst das Altona eine eigenständige Stadt unter Verwaltung der Dänischen Krone war.

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    947
    Geburtstag
    5. Dezember 1963 (62)
    • 14. September 2010 um 17:52
    • #42

    hallo Sammlerfreunde

    hier ein Brief von Leipzig nach Lichtenstein in Sachsen.

    Gruß der Gernesammler

    Bilder

    • Leipzig - Lichtenstein.jpg
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      • 1.728 × 832
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    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. September 2010 um 18:19
    • #43

    Hallo,

    eine Zuwiderhandlung deshalb, weil entweder porto oder franko versandt werden sollte. Wußte dies der Absender nicht, so hatte er es zu erfragen.

    Streng nach dem ursprünglichen Postvertrag wären die 3 Ngr. verfallen und der Brief hätte wie ein gänzlich unfrankierter Brief taxiert werden müssen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 15. September 2010 um 06:55
    • #44

    Hallo,

    der Brief von Dresden nach Altona dürfte vom Oktober 1851 sein,
    denn die Ortsstempelentwertung in Sachsen begann ab 17.3.1852.
    Das Herzogtum Holstein trat am 1.7.1850 ebenfalls dem DÖPV bei,
    war ab 18.2.1852 wieder unter dänischer Verwaltung. Der Brief war
    daher mit 3 Neu-Groschen richtig frankiert.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. September 2010 um 11:25
    • #45

    Lieber VorphilaBayern,

    du hast Recht - ich hatte ursprünglich als Datum 1860 angenommen, aber das scheint es nicht zu sein.

    Ein ausgewiesener Sachsenkenner hat mich auf denselben Sachverhalt aufmerksam gemacht und meinte auch, dass es ein Brief aus Okt. 1851 sein müsse.

    Also: Kommando zurück! :ups:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.546
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    7. August 1955 (70)
    • 15. September 2010 um 12:45
    • #46

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank.
    Briefe aus dem DÖPV in das Herzogtum Holstein
    aus dieser Zeit sind sehr selten, darum Gratulation
    an Gernesammler für das Zeigen dieses interessanten
    Briefes.
    Kann dazu einen Literaturhinweis geben, der auf
    diese Problematik von 1850 bis 1867 hervorragend
    eingeht:

    "Dr. Ludwig Döring - Der Briefpostverkehr zwischen dem
    Deutsch-Österreichischen Postvereinsgebiet und den Elb-
    herzogtümern Schleswig, Holstein und Lauenburg - Heft 142
    Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V. von 1995".


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    5. Dezember 1963 (62)
    • 15. September 2010 um 15:11
    • #47

    hallo Bayern Klassisch und VorphilaBayern

    vielen lieben Dank für die genaue Erklärung zum Brief hab es mir sofort aufgeschrieben und kann so den Brief jetzt vernünftig mit Text präsentieren.
    Nochmals Danke!

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (64)
    • 15. September 2010 um 17:17
    • #48

    Hallo Zusammen

    könnte jemand den russischen Text auf der Rückseite der "Post-Declaration", eine Seite davor, übersetzen. Es ist der Beleg von Leipzig nach St. Petersburg.

    Die Frage bezieht sich darauf, da ich einen Hinweis auf die letzte Zeile bekam. Dort sind 3 Rubel 66 Kopeken vermerkt wurden. Könnte es sein, dass sich dies mit auf das Paket bezieht, also eine Art Empfangbescheinigung ist?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • peterhz
    aktives Mitglied
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    • 16. September 2010 um 10:48
    • #49

    Hallo zusammen,

    ein paar nette Briefe aus der Kramkiste
    Interessant finde ich die 1/2 Groschen Ganzsache mit den vielen siegelseitigen Ausgabestempel.

    schönen Gruss
    Peter


    Falls jemand an den 4 Sachsenbriefe Interesse hat einfach mal anmailen

  • Totalo-Flauti
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    • 17. September 2010 um 10:34
    • #50

    Liebe Sammlerfreunde,

    Ich zeige heute einen Portobrief innerhalb des DÖPV von Leipzig nach Aachen vom 14.1.1859. Auf eine Entfernung von über 20 Meilen und einem Gewicht von bis 1 Loth waren 3 Silbergroschen vom Empfänger zu zahlen. Weiterhin musste gem. Art. 19 unfrankierte Briefe des Vereinsvertrages ein Zuschlag i.H.v. 1 Silbergroschen gezahlt werden. Die 4 Silbergroschen wurden auf der Vorderseite in blau vom preussischen (?) Postbeamten vermerkt.
    Bemerkenswert finde ich immer wieder die kurzen Laufzeiten der Briefe. Dieser hier wurde am Nachmittag 17:30 Uhr aufgegeben und am folgenden Tag am frühen Nachmittag gegen 14:00 Uhr wieder bestellt.

    Gruss Totalo-Flauti

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    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (17. September 2010 um 10:34)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. September 2010 um 10:43
    • #51

    Hallo Totalo-Flauti,

    die 4 hat der Postbeamte der Aufgabepost notiert.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    5. Dezember 1963 (62)
    • 17. September 2010 um 11:49
    • #52

    hallo Sammlerfreunde

    leider nur eine Briefvorderseite aber die Stempel entschädigen das. Brief von Schellenberg ( Zwickau/Flöha ) nach Rochlitz ( Leipzig ) , Entfernung 10 Meilen, stimmt da eigentlich das Porto.
    Frankiert mit einer Mi.Nr.15 , 1/2 Neugroschen.

    Gruß der Gernesammler

    Bilder

    • Schellenberg - Rochlitz.jpg
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    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Roda127
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    • 17. September 2010 um 12:10
    • #53

    Hallo Gernesammler,

    nach meinen Unterlagen "Postgebühren für Sachsen, Leipzig 1850" beträgt die Entfernung von Schellenberg nach Rochlitz 4 Meilen und die Briefportotaxe für bis mit 5 Meilen 1/2 Neugroschen. Somit ist der Brief richtig frankiert.
    Beste Grüße
    Roda127

    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

  • Gernesammler
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    • 17. September 2010 um 12:32
    • #54

    hallo Rhoda127

    nach der Rechnung über das Post- und Telegraphenhandbuch sind es bei mir 10 Meilen.
    Bei Google Maps geringste Entfernung sind 47,8 km das geteilt durch die Kursächsische Postmeile 9,02 ist immer noch 5,27 Meilen.
    Die höchste Entfernung sind 62,5 km das geteilt durch 9,02 sind 6,92 Meilen.
    Was stimmt nun?

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • mars
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    • 17. September 2010 um 12:40
    • #55

    Hallo Totalo-Flauti,

    ich lese gerade, dass der Brief einen Bahnpoststempel von Leipzig hat. 1859 dürfte ein Bahnpostbrief von Leipzig nach Aachen in Leipzig auf dem Thüringer Bahnhof abgefertigt worden sein. Aufgrund der Besitzverhältnisse der Bahn könnten dort auch sächs. Beamte oder Beamte aus den Herzogtümern tätig gewesen sein. Der Postbeamte musste also nicht unbedingt preussisch sein.

    Als 1915 ? die Bahnhöfe gemeinsam unter dem Dach des jetzigen Lpz-ger Hauptbahnhofes betrieben wurden, gehörten z.B die Bahnsteige 1 - 13 zu Preussen mit preuss. Beamten und die Bahnsteige 13 -26 nach Sachsen mit sächs. Beamten. Technologisch hat sich vieles aus dieser Zeit immer noch erhalten, so fahren in der Regel auch heute noch die Züge Richtung Norden (Preussen) von Bstg. 1 - 13 und nach Sachsen Süddtl. usw. meistens 14 - 26.

    Viele Grüsse

    mars

  • Roda127
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    • 17. September 2010 um 13:05
    • #56

    Hallo Gernesammler,

    anbei ein Auszug aus der "Post - Taxordnung für das Königreich Sachsen..." von 1850.
    Rechte Spalte 1. Zeile steht: Rochlitz 4 Meilen. danach ist der Postbeamte auf jeden Fall gegangen.

    Beste Grüße
    Roda127

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    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

  • Totalo-Flauti
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    • 17. September 2010 um 13:19
    • #57

    Hallo mars,

    der Stempel LEIPZIG-BAHNH. wurde auf der Postexpedition des Dresdener Bahnhof's verwendet. Dort wurde ab 1847 eine Postexpedition unterhalten. Die Postexpedition auf dem Thüringer Bahnhof wurde "erst" 1863 eröffnet. Die beiden Bahnhöfe und Ihre Postanstalten gingen zusammen mit dem Berliner und Magdeburger Bahnhof, wie Du schon schreibst, im Hauptbahnhof auf.

    Gruss Totalo-Flauti

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    • 17. September 2010 um 18:06
    • #58

    hallo Rhoda127

    dann sollte ich mir die mal zulegen, vielen Dank fürs zeigen.

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • mars
    aktives Mitglied
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    154
    • 17. September 2010 um 18:54
    • #59

    Totalo-Flauti,

    danke, wieder etwas dazugelernt. Ich bin bei meinem Kommentar vom Eröffnungsjahr des Bahnhofs ausgegangen und der Warscheinlichkeit der Zuständigkeit aufgrund der Strecken, dass die Postexp. erst später eröffnet wurde, wusste ich nicht.

    Danke,

    mars

  • Roda127
    neues Mitglied
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    • 21. September 2010 um 15:40
    • #60

    Hallo Gernesammler,

    ich versuche die Berechnung der Entfernung mal nach dem "Post- und Telegraphen-Handbuch" von 1868; Heft 29 der Arge Norddeutscher Postbezirk.
    Entfernungsmesser -
    Seite 67 Rochlitz Ziffer I (72) Ziffer II (136)
    Seite 71 Schellenberg Ziffer I (76) Ziffer II (134)
    Berechnung nach Seite 2 und folgende
    Differenz aus Ziffern I (4) aus Ziffern II (2)
    die Zahl 4 mit sich selbst multipliziert 16 plus die Zahl 2 mit sich selbst multipliziert 4 = 20. die der 20 am nächsten liegende Quadratzahl ist die 16 mit der Wurzelzahl 4 = 4 Postmeilen.
    Etwas kompliziert und ich hoffe ich habe nichts vergessen.

    Beste Grüße
    Roda127

    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

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