1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Besatzungszonen 1945–1949
  6. Französische Zone

Beleg MiF Franz. Zone - Ziffernausabe

  • Andrew
  • 21. Dezember 2009 um 10:46
  • Andrew
    aktives Mitglied
    Beiträge
    95
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1967 (58)
    • 21. Dezember 2009 um 10:46
    • #1

    An alle Spezialisten,
    ich möchte hier einen ungewöhnlichen Beleg zur Diskussion vorstellen. Ich habe mit diesem Beleg ein Problem, denn ich weis, dass Mischfrankaturen zwischen den Ausgaben der franz. Zone und den Ziffernmarken der Gemeinschaftsausgaben nicht erlaubt waren. Entweder ist dieser Brief eine Fälschung oder es war der gelungene Versuch eine Mischfrankatur dieser beiden Ausgaben auf legale Weise zu erlangen.
    Dazu habe ich jetzt folgende Fragen:

    1. Bestand die legale Möglichkeit einen Brief mit normalen Briefporto (24 Pf. franz. Zone) zu frankieren, jedoch als Einschreiben kenntlich zu machen (Stempel), so dass dieser am Ort des Empfängers als R-Brief behandelt (nachfrankiert und nachträglich Entwertet) wurde?
    2. Wenn ja, war das ohne Strafgebühr möglich?

    Wenn diese Vorgehensweise legal möglich war, dann ist dieser Beleg zwar stark philatelistisch beeinflusst, aber dennoch eine legale Möglichkeit, an eine an sich nicht mögliche Mischfrankatur zu gelangen.

    Was sagen die Spezialisten in diesem Forum dazu?

    Beste Grüsse
    Andrew

    Bilder

    • E-Bf. Frz. Zone Ziffern MiF.jpg
      • 183,22 kB
      • 978 × 717
      • 477
  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.511
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 21. Dezember 2009 um 11:43
    • #2

    Also ich habe schon mehrere solche Briefe gesehen auch frühen Verwendungsdatums, wobei diese alle normal abgestempelt wurden, ohne nachträglich entwertet, dies seh ich hier zum ersten mal. Fraglich ist, ob es zur damaligen Zeit nicht einfach geduldet wurde.
    Gerade keinen Michel zur Hand, aber Porto stimmt ja, 60 Pf für einschreiben und 24 PF Fernverkehr.

    Brief könnte normal versand worden sein, mit wohl falschen bzw. nicht erlaubten Marken, diese wurden ja auch nicht abgestempelt, sondern Brief lief dennoch weiter, Einschreibevermerk vielleicht später hinzugefügt, mit Marken beklebt und nachträglich entwertet in Jena 5 Tge später. Vielleicht wusste der Postbeamte in Jena nicht, dass die Kontrollratausgaben in FZ nicht erlaubt waren, stempelte nach und leitete Brief weiter. Erklärt aber immer noch nicht warum dies nicht schon bei der Briefaufgabe moniert wurde.

    Oder als Einschreiben, Portorichtig, nur mit flaschen Marken, somit lief er bis Jena und dort wurde die Einschreibegebühr abgestempelt.

    Ok, hört sich alles seltsamm an, aber was anderes fällt mir dazu gerade irgendwie auch nicht ein, netter Beleg :).

    Ansonsten hilft hier sicher auch gerne die entsprechende ArGE weiter:

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    2 Mal editiert, zuletzt von Ron Alexander (21. Dezember 2009 um 11:55)

  • SitzendeUndMehr
    aktives Mitglied
    Beiträge
    249
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. September 1965 (60)
    • 21. Dezember 2009 um 16:52
    • #3

    Hallo,
    ich habe bei mir auf Anhieb zwei Belege gefunden, MiF Ziffer mit Allgemeiner Ausgabe. Beide vom gleichen Absender an den gleichen Empfänger, rückseitig mit Ankunftsstempel, portorichtig, Einschreiben, philatelisch gemacht.
    Dein Beleg ist aber interessant durch den abweichenden Stempel auf den Ziffermarken. Aber was dafür der Grund ist, da habe ich auch keine Ahnung. Hast Du mal einen Scan der Rückseite?
    Gruß,
    SitzendeUndMehr

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.511
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 25. Dezember 2009 um 16:57
    • #4

    So, habe mal im Handbuch der ArGe FZ nachgelesen, dort sind auch mehrere solche Belege aufgeführt. Briefe wurde teilweise einfach nicht beanstandet, die kann mehrere Gründe haben, zum einen Nichtwissen, Briefmarkenknappheit und zum anderen einfach, die Menschen hatten damals andere sorgen und die Postbeamten haben mal beide Augen zugedrückt, so das die Menschen miteinander Kontakt halten konnten.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.595
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 25. Dezember 2009 um 19:11
    • #5

    Der Brief war als Einschreiben aufgegeben worden, da der Postler in der FZ die Kontrollratausgabe nicht anerkennen dürfte blieben diese Marken ungestempelt. Am Empfangsort nachträglich entwertet und als Einschreiben demzufolge behandelt.

    Strafgebühr war nicht zu erheben.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • SitzendeUndMehr
    aktives Mitglied
    Beiträge
    249
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. September 1965 (60)
    • 25. Dezember 2009 um 19:15
    • #6
    Zitat

    Original von doktorstamp
    Der Brief war als Einschreiben aufgegeben worden, da der Postler in der FZ die Kontrollratausgabe nicht anerkennen dürfte blieben diese Marken ungestempelt. Am Empfangsort nachträglich entwertet und als Einschreiben demzufolge behandelt.

    Strafgebühr war nicht zu erheben.

    mfG

    Nigel

    Aber: Hätte der Postler in der FZ den Brief wegen seiner nicht ausreichenden Frankatur dann überhaupt als Einschreiben versenden dürfen???

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.595
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 25. Dezember 2009 um 19:27
    • #7

    Er ist erst am Bestimmungsort als Einschreiben behandelt.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • SitzendeUndMehr
    aktives Mitglied
    Beiträge
    249
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. September 1965 (60)
    • 25. Dezember 2009 um 20:06
    • #8
    Zitat

    Original von doktorstamp
    Er ist erst am Bestimmungsort als Einschreiben behandelt.

    mfG

    Nigel

    Hallo Nigel,

    das kann man in der Tat aus dem Stempel "Einschreiben" und dem fehlenden R-Zettel ableiten. Nur: Warum hätte man den Brief am Bestimmungsort als Einschreiben behandeln sollen statt ihn einfach auszuliefern? ?(

    SitzendeUndMehr

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.595
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 26. Dezember 2009 um 00:53
    • #9

    Wenn du deine Frage nicht aus der Geschichte erlesen kannst, ist die Hoffnung bei dir verloren.

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Andrew
    aktives Mitglied
    Beiträge
    95
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. April 1967 (58)
    • 30. Dezember 2009 um 11:29
    • #10

    Vielen Dank an alle für eure Antworten.

    Also stimmt meine Vermutung, dass es sich bei diesen Beleg um eine legale Möglichkeit, an eine an sich nicht mögliche Mischfrankatur zu gelangen, handelt. Der Beleg erscheint zwar als philatelistisch "gemacht" aber ich werde ihn in meiner Sammlung behalten.

    Nochmals vielen Dank

    Andrew

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™