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Landbriefträger

  • bayern klassisch
  • 7. Dezember 2009 um 18:29
  • Bayern-Nils
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    • 15. Januar 2010 um 18:59
    • #161

    Hallo mikrokern

    Wer hätte denn dieser Strich gesehen? Keine ausser der der Brief in die Hände hält. ;)


    Hallo bayern klassisch

    Ich habe die zwei Namen bei Gogel Maps eingestellt und es sieht aus als die zwei ein Ort macht. Es war damals natürlich ganz anders. Lokalbrief ist dann ganz richtig ;)

    Viele grüsse
    Nils

    NEH

  • Michael D
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    • 17. Januar 2010 um 11:58
    • #162

    Liebe Sammlerfreunde,

    nach den letzten wunderschönen Belegen möchte ich heute mal ein Beispiel für einen "normalen" Beleg zeigen, wie man sie häufiger findet. Auch diese lohnen manchmal einen 2. Blick.

    Ein portofreies Insinuationsdokument, zurückgeschickt an das Kreisgericht von Preußisch-Stargardt. Man sieht sie oft in dieser länglichen Form gefaltet und in aller Regel auch portobefreit, da es sich meistens um Zustellungsurkunden von Gerichtssachen handelt.
    Dieses hier gezeigte Dokument konnte der betroffene Landbriefträger auch erst beim zweiten Versuch an den Mühlenbesitzer Carl Possel zu Brattian (Landgemeinde, der Post-Expedition Neumark in Westpreußen zugeordnet, spätere poln. Schreibweise Bratjan) zustellen, wenn auch nicht ihm selbst, so zumindest dessen Ehefrau - was genau zu notieren war. Neben dem Empfänger hatte der vereidigte Landbriefträger auch zu unterschreiben. Die Richtigkeit wurde dann noch durch den Kronenstempel der Post-Expedition bestätigt.

    Unterhalb des eigentlichen Formulars werden die wichtigsten Bestimmungen für die Zustellung aufgeführt.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    2 Mal editiert, zuletzt von Michael D (17. Januar 2010 um 13:04)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2010 um 13:01
    • #163

    Lieber Michael,

    der Brief passt ja auf Fragen in dem Thread perfekt - danke fürs Zeigen. :)

    Nun ist wieder Bayern dran mit 2 Briefen.

    Der 1. wurde in Berneck vom dortigen Expeditor mit einer 3 Kr. Portomarke beklebt, weil er bis 1 Loth wog und in den Lokalbezirk nach Nemmersdorf lief.

    Der Landbote quittierte den Erhalt des Briefes mit 3 Kr. Ablieferschuldigkeit, stellte ihn im Rahmen seiner Tour zu, bekam die 3 Kr. und lieferte diese am Abend seinem Expeditor wieder ab.

    Portomarken selbst führte ein LBT niemals bei sich!

    Der 2. aus Reichenhall lief nach Marzoll, ebenfalls einem Seitenort mit LBT - Bestellung. Hier zeigt sich ein etwas anderes Vorgehen: Zuerst wurde der Brief aufgabegestempelt mit dem Halbkreisstempel 16/6 ohne Stundenangabe. Dann wurde geschaut, wohin der Brief ging. Als man feststellte, dass er in den Lokalbezirk gehörte, wurde die Portomarke geklebt und mit dem Halbkreisstempel mit Stundenangabe entwertet. Der Rest siehe oben.

    Gerade bei Briefen in den Lokalbezirk finden wir hin und wieder (zeitlich) unterschiedliche Stempel auf der Adress - Seite.

    Frage: Was wäre zu tun gewesen, wenn man wegen der 3 Kr. Portomarke die Annahme des Briefes verweigert hätte?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (17. Januar 2010 um 13:02)

  • Michael D
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    • 19. Januar 2010 um 17:45
    • #164

    Lieber bayern klassisch,

    mit so etwas wie Porto-Marken kann ein Preußen-Sammler nicht dienen :(

    Kannst Du den Ausländern unter den Lesern dieses schönen Threads vielleicht kurz erläutern, wie sie gehandhabt wurden ? (ohne zu viel von der Lösung zu verraten ...)

    Die Erläuterungen im D-Spezial unseres süddeutschen Katalogriesen erschließen mir den Sinn nicht wirklich. :oneien:?(


    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (19. Januar 2010 um 18:00)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Januar 2010 um 18:03
    • #165

    Lieber Michael,

    zum 1.10.1862 wurden diese Marken an die Poststellen gegeben für die unfrankierten Briefe im Ort und im Lokalbezirk. Bekamen früher dergleichen Briefe eine blaue 3 aufgemalt, bzw. wenn sie schwerer waren eine blaue 6, so sollte nun das Porto (und ab 1.3.1874 auch die Chargégebühr) mit diesen Marken dargestellt werden.

    Der Empfänger eines solchen Briefes musste nur den Text auf der Marke lesen und wusste, was er zu zahlen hatte.

    Auf Briefen außerhalb des Bezirks einer Expedition hatten sie nichts zu suchen, kamen jedoch hin und wieder als Freimarke benutzt vor.

    Die Marken wurden nicht an das Publikum abgegeben. Sie mussten zu Beginn auch nicht entwertet werden, weil sie ja mit Zahlung der 3 Kr. abgegolten waren. Später hat man aber doch die Abstempelung verlangt, was dazu führt, dass alle Portomarken der Kreuzerzeit gebraucht wesentlich seltener sind, als ungebraucht. Daher gibt es zahlreiche Stempelfälschungen und nur der Kenner sollte ungeprüfte Stücke erwerben.

    Es ist sogar ein Brief bekannt (bitte nicht nach den Gründen fragen, ich weiß sie auch nicht), bei dem eine 3 Kr. Frankomarke (Nr. 9) als Portomarke benutzt wurde.

    Die Lösung noch schnell: In diesem Falle war der Grund der Zahlungsverweigerung siegelseitig zu notieren und der LBT musste ihn wieder seinem Chef vorlegen. Dieser eruierte den Absender und ließ die 3 Kr. nun von diesem einziehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 19. Januar 2010 um 18:20
    • #166

    Hallo bayern klassisch

    Es ist ja zwei Traumbriefe :P :P :P :P
    Danke fürs Zeigen
    und die Erklärung dazu :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Michael D
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    • 19. Januar 2010 um 20:35
    • #167

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für die Erklärung.
    So weit, so einleuchtend.

    Hatten die bayerischen Postbeamten eine so schlechte Handschrift, dass die bayerischen Kunden (incl. Briefträger) nicht wussten, was sie zu zahlen hatten ??
    Oder vereinfachte es die postintere Abrechnung ?
    Anscheinend wurden die Portomarken auch nicht konsequent benutzt - sie finden sich nicht auf jedem Porto-Lokalbezirkbrief ab 1.10.62, oder ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Januar 2010 um 20:52
    • #168

    Lieber Michael,

    über die tieferen Gründe, warum man diese Marken wirklich eingeführt hat, kann man streiten. Ich halte statistische Gründe für ausschlaggebend, aber das ist nur meine private Meinung.

    Es ist übrigens interessant, dass es fast keine Privatbriefe mit diesen Marken gibt bzw. gibt. Praktisch alle waren portopflichtige Dienstbriefe, also i. d. R. Parteisachen. Briefe von Müller an Maier sollte man daher nicht gering schätzen.

    Ob sie die Abrechnung vereinfachten? Für die Obrigkeit vermutlich, für die Expeditoren wohl nicht. Aber die hat auch keiner gefragt (ist ja ähnlich wie heute - was aus Brüssel oder Berlin kommt, taugt selten etwas, muss aber umgehend ausgeführt werden).

    Die Umsetzung war aber ohne Ausnahmen erfolgt - aus der Hüfte fällt mir kein einziger Brief ein, bei dem man die Marke pflichtwidrig weggelassen hätte. Da war man ausnahmsweise mal akkurat (ist ja eher den Preußen nachgesagt worden).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 20. Januar 2010 um 17:00
    • #169

    Lieber bayern klassisch,

    mit diesen Infos kann man deine beiden Briefe viel mehr würdigen - Danke für die Erläuterung und fürs Zeigen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 20. Januar 2010 um 17:56
    • #170

    Liebe Sammlerfreunde,

    ein weiteres Insinuations-Dokument zeigt die Vorgehensweise, wenn der Empfänger des Schreibens unkundig war. (Ich meine, dass war auch eine der Fragen von bk)

    Ein Insinuations-Dokument von Stuhm (Post-Expedition im Reg.Bez. Marienwerder, Westpreußen) nach Graudenz (Stadtkreis, ebenfalls in Westpreußen, erst 1815 an Preußen gefallen, vorher Herzogtum Warschau) aus dem Jahre 1849.

    Der Landbriefträger traf in Honigsfelde nur die Ehefrau des Adressaten an. Diese, des Schreibens unkundig, machte mit Bleistift 3 Kreuze und der LBT schrieb daneben ?? die Frau Metz in Abwesenheit ihres Mannes

    In dem darunter auszufüllenden Bericht schrieb er dann
    ... und ist der Empfang der Verfügung von dessen Frau unterkreuzigt.
    Zachowski
    Postbote

    besiegelt mit einem schönen Negativstempel.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Januar 2010 um 18:18
    • #171

    Lieber Michael,

    schon wieder eine kleine Rosine. :)

    Da steht H. Z. für Handschriftlich zeichnet ...

    Ab 1872 hätte der LBT einen Zeugen hinzu ziehen müssen, der die 3 Kreuze der Frau mit seiner Unterschrift bestätigte. Du hast gut aufgepaßt bei meinem Rätsel. :)

    Danke fürs Zeigen dieses feinen Stückes.

    In über 30 Jahren habe ich nur 2 Retour - Recepissen in den Lokalbereich gesehen. Viele wird es auch damals schon nicht gegeben haben.

    Hier ein Stück aus Walchshofen, welches Herr Moser ausfertigte, und das nach Aichach retour lief. Der LBT konnte hier, weil sie nicht eingeschrieben war (!!) im Jahr 1868 die Zustellung in Walchshofen locker bewirken und nach seinem Gang wieder dem Bezirksamt in Aichach aushändigen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (20. Januar 2010 um 18:18)

  • Bayern-Nils
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    • 22. Januar 2010 um 09:26
    • #172

    Hallo Freunde

    Erstmals ein herzlichen dank an Michael und bayern klassisch für Zeigen. Sehr schöne Briefe. In dieser Klasse ist mein Brief nicht, obwohl auch sehr gut.

    Es ist ein Orts oder Bezirksbrief. Ich bin hier nicht ganz sicher wie man es nennen soll. Velden in Niederbayern hatte 3 verschiedenen Ruralstempeln; V1, V2 und V3. Oft waren die Stempeln in kleinere Orte gebunden, aber nicht immer. Der hier gezeigte Stempel V2 war an kein bestimmter Ort gebunden. Ob der Landbriefträger den Stempel die ganze Runde mitgebracht hatte, weiss ich nicht, ist aber wahrscheinlich.
    Bei Schulinspektion in Seifriedswörth, 10 Km Südost von Velden, hatten sie 7. April 1863 ein Brief an den Distriktschulinspektion Vilsbiburg I in Velden. Auf die Runde hat der Landbriefträger dieser Dienstbrief sofort gestempelt und weiter auf den Weg getragen. Der Distriktschulinspektion war, wie es sieht aus, auf den Weg zurück nach dem Postamt, weil der Brief nie in Postamt gelandet war. Es gibt keine andere Stempeln als dieser auf den Brief.

    Höre gern Kommentare an meine Erklärung hier.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 22. Januar 2010 um 12:22
    • #173

    Lieber Nils,

    ich meine mich erinnern zu können, in einem jüngere Rundbrief der Arge Bayern eV 1997 einmal einen Artikel über diese Stempel gelesen zu haben, da kamen auch "V"-Stempel vor.

    Bei der 22. Deider-Auktion 1999 war unter Los-Nr. 830 ein Bischofsbrief mit dem Stempel "V1" und HKS "Velden" im Angebot, der vom Pfarramt Wambach (lag im BZA Erding) aufgegeben worden war.

    Bei Rauhut war vor einiger Zeit ein V2 im Angebot, der - meine ich - von Vilsheim nach Velden lief.

    Bei der 24. Sem-Auktion 2007 (Los-Nr. 749) war es eine kirchliche Dienstsache, ebenfalls aus Wambach, die nur mit dem Stempel "V7" (oder doch nur "V1"?) und keinem weiteren Aufgabestempel versehen worden war. Dieser nach Velden adressierte Brief wurde "vermutlich bei einem Bestellgang direkt ausgeliefert". Dummerweise war der Brief im Katalog nicht abgebildet, blieb unverkauft, und als er bei der 40. Deider-Auktion 2007 (mit Abbildung) wieder auftauchte, kam ich leider nicht zum Zuge ...

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    Korrektur vom 25.1.2010: Der Brief, der bei Rauhut angeboten wurde, trug einen "V3"-Stempel - und er befindet sich dort, wo er hingehört - in der Sammlung von Nils:

    Für das dritte Stück gab es keine Abbildung, es war bei Deider nur besser beschrieben - ganz so gut ist mein Gedächtnis doch nicht mehr, wie Nils meinte ...

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (25. Januar 2010 um 10:51)

  • Bayern-Nils
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    • 22. Januar 2010 um 14:25
    • #174

    Hallo Erdinger

    Du hast wirklich eine gute Erinnerung :)

    Ein V7 kenne Sem nicht (ich auch nicht), sicher ein V1. Aber ich lasse mich gern überweisen dass es nicht der Fall ist. :)
    Sem nennt das V1 von der Ort Buchbach kommt. Mein V1 hat leider kein Ortsangabe. Falls du ein Brief von Pfarramt Warmbach mit V1 hast, muss ich mein Buch korrigieren.

    Hoffentlich taucht es wieder einige Briefe auf :)

    Danke für deine Antwort.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Januar 2010 um 15:06
    • #175

    Hallo Nils,

    dein Brief wurde in Seifriedswörth mit dem Ruralstempel V2 bedruckt, denn oben hatte sich der Absender dieses wunderbaren Dienstbriefes verewigt.

    Dieses liegt etwa 7 km südöstlich der Expedition Veldens.

    Der Brief wurde demnach bei dem 2. Briefkasten auf der Tour des LBT mit dem Ruralstempel bedruckt, der im Briefkasten hing.

    Da er nach Velden gerichtet war und zwei Protokolle enthielt, sonst aber keine Qualifikation erhielt, durfte/musste der LBT ihn auch umgehend austragen, hier also bei Beendigung seiner Tour am Abend in Velden.

    Prinzipiell war jeder Stempel an den betreffenden Briefkasten eines Ortes gebunden. Es kam aber immer wieder zu Verschiebungen bzw. Änderungen der Tour des LBT, die mannigfaltige Gründe haben konnten.

    Dann konnte es passieren, dass der Ort A den Stempel mit der Nr. 5 bekam, während er zuvor noch die Nr. 2 hatte. Auch gab es Fälle, bei denen Orte gar nicht mehr angelaufen wurden, weil das Postaufkommen zu gering war, während andere Nebenorte prosperierten und größere Korrespondenzen nach sich zogen. Die Eisenbahn tat ein übriges dazu.

    Wenn man einen Vorweis hätte, könnte man alle Orte nachvollziehen. Sem bzw. den Verfassern vor ihm lagen die entsprechenden Vorweise vor und/oder es gab Briefe, aus deren Absenderangaben und Nummern die Route rekonstruiert werden konnten.

    Jedenfalls gibt es heute nur ganz wenige Briefe, die vom LBT auf ihrem Bestellgang ausgetragen wurden. Ich kenne keine 10 Stück.

    Der Kenner kauft so etwas und freut sich. :)

    Danke fürs zeigen dieser Rarität in sehr guter Qualität und liebe Grüsse von bayern klassisch

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (22. Januar 2010 um 15:45)

  • Bayern-Nils
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    • 22. Januar 2010 um 15:25
    • #176

    hallo bayern klassisch

    Besten Dank für deine ausführliche Antwort :)

    Kleine Korrektion. Es ist der Stempel V2 und nicht V1.
    Macht aber bei der Antwort keinen Unterschied.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Januar 2010 um 15:45
    • #177

    Hallo Nils,

    danke für die Korrektur - schon passiert. :) Meine Finger sind halt dicker als ein Ruralstempel ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 22. Januar 2010 um 17:34
    • #178

    Hallo, bayern klassisch und Bayern-Nils,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    dieser sehr schönen und sehr seltenen Belege.

    Liebe Sammlerfreunde,
    ich möchte folgenden Brief zeigen:
    Regierungssache von Ahornberg nach Kemnath,
    die den Landbriefträger auf seinen Bestellgang
    in Ahornberg mitgegeben wurde. (Ahornberg
    lag im Bestellbezirk der Postexpedition Kemnath
    Oberpfalz). Ankunftsstempel Kemnath, 12.4.1877.
    Konnte bisher nur diesen Beleg finden (ohne Auf-
    gabe- aber mit Ankunftsstempel).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (22. Januar 2010 um 17:35)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Januar 2010 um 17:53
    • #179

    Lieber VorphilaBayern,

    ein besonderer Brief, der sich nur wenigen Sammlern erschließt.

    Zu so später Zeit waren die meisten Ruralstempel defekt, verschwunden oder einfach links liegen gelassen, daher blieb der Brief ohne Stempel.

    Wenn man sich die (wenigen) Vorweise aus der Pfennigzeit betrachtet, dann fällt auf, dass einige Orte ausgespart wurden und einige Anlaufstationen keinen Abdruck mehr aufweisen.

    Vielleicht findest du noch einen Vorweis von Kemnath aus dieser Zeit - ich würde es dir wünschen. :)

    Danke fürs zeigen dieser Rosine und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 23. Januar 2010 um 07:33
    • #180

    Hallo VorphilaBayern

    Ein sehr interessanter Brief. Danke fürs Zeigen :)
    Wusste nicht dass es sowas gab..
    Dann muss ich auch hierfür die Augen offen halten

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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