Briefmarken - für die einen sind sie alltäglicher Gebrauchsgegenstand, abgeleckt, aufgeklebt und trotz Zeiten der elektronischen Post noch immer tausendfach verschickt. Für andere sind die kleinen Bildchen faszinierende und begehrenswerte Sammelobjekte. Und sie erzählen die Geschichte der Reformation auf ganz eigene Weise.
Vorzugsweise zu Jahrestagen und runden Jubiläen ergreifen die Postverwaltungen weltweit gerne die Gelegenheit, philatelistische Schlaglichter auf historische Ereignisse und Personen zu werfen. Die Reformation mit ihren Gestalten und Geschehnissen bietet dafür zahlreiche Anknüpfungspunkte.
Das Jahr 2009 geht dabei als besonders »reformationslastiger« Briefmarken-Jahrgang ein. Nicht nur stehen im Calvin-Jahr einige neue Marken mit dem Gesicht des Genfer Reformators zu Buche, sondern auch eine neue Sondermarke, die an die jüngst zum »Weltkulturerbe der UNESCO« erhobenen Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg erinnert.