Bei der Auktion der Briefmarkenfreunde kommen viele Sammlerstücke unter den Hammer. Die Experten von "Embrica" haben zuvor ihren Wert recherchiert. Mancher Dachbodenfund erweist sich so als richtiger Schatz.
Von wegen langweiliges "Alt-Herren-Hobby": Wenn Herbert Kappelhoff und Gerd van Room über Stempel und Marken sprechen. geraten sie schnell ins Schwärmen. Zum Beispiel über jenes "Los", das am 8. November im Rheinmuseum als Letztes zur Versteigerung aufgerufen wird – eine Briefmarke des Deutschen Reiches aus dem Jahr 1913, abgestempelt ein Jahr später. Ihr Wert damals: zehn Pfennig. Ihr Katalogwert heute: 5000 Euro.
"Briefmarken können eine gute Wertanlage sein, aber sie sind auch mehr als das. Wenn man sich mit der Materie richtig befasst und selber sammelt, wird man schnell merken, dass da auch jede Menge Emotionen mit im Spiel sind", sagt Herbert Kappelhoff.