Tolle Idee ![]()
MfG
Collie
Tolle Idee ![]()
MfG
Collie
Die Idee finde ich auch gut!
Eine Frage habe ich aber noch zum Ablauf ( ich habe noch nie einen unterfrankierten Brief bekommen ). Wird die Nachforderung direkt bar beim Postboten bezahlt? Und wenn ich nicht zu Hause bin, bekomme ich dann eine Nachricht wie beim Einschreiben? Oder wird der Brief wieder zurück geschickt? Und was passiert, wenn der Brief gar nicht frankiert ist?
Gruß
Marc
Ist die Feststellung der Unterfrankierung eigentlich Sache der Post oder des Briefträgers ?
Ich frage nur, weil mich in letzter Zeit mindestens 2 unterfrankierte, bzw. mit ungültigen Marken frankierte Briefe, ohne Probleme und ohne Nachportoforderung erreicht haben.
Unser Briefträger ist allerdings auch wahrlich kein Meister seines Faches und an seiner Arbeit auch nicht wirklich interessiert, glaube ich - zumindest wird auch bei Einschreiben etc. nie geklingelt, sondern kommentarlos eine Benachrichtigung eingeworfen...
LG
Michael
Mein Briefträger mag mich (z.B. weil ich ihn schon mal bei mir auf die Toilette gehen lasse). Deshalb wurden auch bei mir in den letzten Jahren unterfrankierte Briefe ohne weiteres in den Briefkasten geworfen.
In Erinnerung habe ich aus den letzten Jahren jetzt nur noch, das ein Brief mit 10.- in Bar, den ich eingeschrieben nach Litauen geschickte hatte, dort verloren gegangen ist.
Beim zweiten Versuch habe ich die 10.- Euro im doppelten Boden einer Glückwunschkarte normal verschickt. Kein Problem!
Und vor ca. 4 Wochen ist ein Einschreiben aus Ungarn bei mir nicht angekommen. Ärgerlich weil der Inhalt relativ wichtig für meine Sammlung war.
ZitatOriginal von cybrun
Als letzte Möglichkeit haben wir dann die Briefe unterfrankiert, siehe da, es kamen alle Briefe an.
Das klappt heute auch nicht mehr, da solche Briefe an den Absender zurück gehen und einen gelben Aufkleber mit der Nachforderung erhalten ![]()
Zu den Verlusten:
Meine ebay-Käufe und sonstige Sammlerpost ist bislang immer angekommen. Das einzige Einschreiben, welches mir mal abhanden gekommen ist, war eine wohl mit Bogenstücken von Dauerserien zu auffälig frankierte Sendung. Die hat meinen Empfänger nie erreicht und richtig Michel-Schaden hinterlassen, das war allerdings auch schon Anfang der ´90-er Jahre.
Und ein Paket hat sich auf dem Weg von meiner Poststelle zum Paketzentrum in 2008 auch in Luft aufgelöst. Das ärgerliche daran: Es war eine Rundsendung im Bar-Wert von 2.500€. DHL hat damals nicht mal das Porto erstattet, weil ich gegen deren Bestimmungen verstossen habe und Briefmarken verschickt wurden. Das ist laut deren AGB nicht erlaubt und daher habe ich schön Nase gamacht
Zum Glück war diese Rundsendung über die ARGE versichert und hat mich dann "nur" das Porto und nicht unerhebliche Telefongebühren mit dem Rundsendewart gekostet. Toller Service von DHL, kassieren und keine Leistung erbringen ![]()
Das waren aber auch (zum Glück) meine einzigen Verluste.
Ich hatte das Problem, also ich umgezogen war, anfangs alles wunderbar, Post angekommen, dann auf einmal 2 Wochen keine Post bekommen, dabei waren mitunter wichtige Dokumente. Tja und schwup auf einmal ging wieder alles. Post habe ich mich mehrfach beschwert, war denen schlichtweg scheißegal. Ich war immer Schuld, schlussendlich wurde mir vorgeworfen mir was einzubilden usw. das war schon ein hartes Stück. Seltsammerweise bekam ich aber wieder auf einmal Post.
Sonst Postverlust von eBay Auktionen, zum Glück, noch 0. Sonstier Postversand, schon einige sachen nicht angekommen. Beste war Urlaubskarten, 4 Stück an Verwandschaft im gleichen Ort. 2 Davon im Zustellbereich eines Briefträgers, nicht angekommen...
Unterfrankiert ist eine sehr gute Idee und werde ich für die Zukunft auch mal in betracht ziehen!
Grüße
@All
erst fand ich unterfrankierte Briefe genial, allerdings habe ich mich von dieser Idee gedanklich getrennt.
Wie ich hier schon lese, könnte es zurückgehen und wenn ich mein "Gegenüber" nicht kenne - kann auch alles mögliches schief gehen.
Generell versende ich Marken und Belege so, dass ich immer ein Gewicht von über 20 Gramm bekomme. Gefaltete A4 Umschläge + Pappe eignen sich hierfür. Meist auch als Übergabeeinschreiben - wertvolleres per DHL-Paket.
Zu DHL-Paketen:
Maximale Haftungssumme beträgt 500 Euro!!!!! Wird etwas versendet, was deutlich darüber liegt, verliert man den kompletten Schutz bei Sendungsverlust. Briefmarken und auch normal wiederbeschaffbare Belege sollten darüber "versichert" sein bis zu diesem Wert. (Das in der Regel alles Unikate sind und nur ähnliches beschaffbar wäre ist denke ich jedem von uns klar!)
Mir ist nichts bekannt, wie eine Privatperson Wertsachen versenden kann, welche auch ausreichend "versichert" wäre.
Wertbriefe wurden leider abgeschafft....
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
ZitatMir ist nichts bekannt, wie eine Privatperson Wertsachen versenden kann, welche auch ausreichend "versichert" wäre.
Wertbriefe wurden leider abgeschafft....
Bislang hatte ich praktisch auch keine Sendungsverluste, bis auf einen aktuellen Fall. Sendung Übergabeeinschreiben, Inhalt Briefmarken für ~ 50,- € aus ebay-Verkauf. Und der Brief befindet sich auch nach 3 Wochen in der Zustellung! Irgendwann wird die Post wohl die obligatorischen 25,- € ersetzen <bezahlt sie eigentlich auch das Porto?>, und in Zukunft werde ich wohl bei diesen Beträgen auch auf die privaten Anbieter zugreifen. Leider kann ich dann meine Post nicht mehr mit Bogenmarken Blumen etc. frankieren, aber schließlich soll ja der Inhalt auch ankommen. Die von mir gewählte Alternative ist Hermes, so einen Shop habe ich gleich "um die Ecke", und ist wesentlich günstiger als ein Paketversand per Post-express!
ZitatOriginal von Magdeburger
Mir ist nichts bekannt, wie eine Privatperson Wertsachen versenden kann, welche auch ausreichend "versichert" wäre.
Wertbriefe wurden leider abgeschafft....
Wenn die Sendung entsprechend beschaffen ist, könnte man vielleicht eine Aufteilung auf mehrere Pakete ins Auge fassen, die den Wert von € 500,- nicht übersteigen.
Dies bedeutet natürlich auch höhere Portokosten.
Bei DPD sind Pakete übrigens bis 520,- € versichert - eine Höherversicherung bis 13.000,- € ist auch dort leider nur für Fest(Geschäfts-)kunden zu bekommen.
LG
Michael
Mir fällt gerade noch ein, dass man als Privatperson auch "iloxx value" nutzen kann - bis 5000,- € Wert und die holen sogar ab.
Ist aber teuer...
LG
Michael
Hallo rainer,
so weit ich weiß, sind Briefmarken bei hermes nicht versichert.
"Was kann ich nicht verschicken?
Sendungen, deren Beförderung gegen gesetzliche Vorschriften und / oder behördliche Anordnungen verstößt. Sendungen von außergewöhnlichem und / oder schwer schätzbaren Wert wie Kunstwerke, Münzen, Banknoten, Briefmarken, übertragbare Handelspapiere, Edelmetalle, Edelsteine, Industriediamanten. "
ZitatOriginal von drache
Hallo rainer,
so weit ich weiß, sind Briefmarken bei hermes nicht versichert."Was kann ich nicht verschicken?
Sendungen, deren Beförderung gegen gesetzliche Vorschriften und / oder behördliche Anordnungen verstößt. Sendungen von außergewöhnlichem und / oder schwer schätzbaren Wert wie Kunstwerke, Münzen, Banknoten, Briefmarken, übertragbare Handelspapiere, Edelmetalle, Edelsteine, Industriediamanten. "
Gerade schwer schätzbar finde ich bei Briefmarken etwas übertrieben. Es gibt schlussendlich z.B. Michel der es katalogisiert und entsprechende Handelswerte aufm freien Markt. Kunstwerke verstehe ich ja, sind einmalig, unterliegt so sehr stark dem "liebhaberwert".
Grüße
Wenn ich wirklich wertvolles Zeug verschicken will, nehme ich:
max. Versicherungswert dort 50.000 €
ZitatOriginal von cybrun
Hi Leutz,Bei den Postlern wußte wohl jemand das der Empfänger Marken sammelt und auch schon mal höherwertige Marken bekommt.
Auch ein Einschreiben nutzte dort nicht viel, denn auch die kamen weg.Als letzte Möglichkeit haben wir dann die Briefe unterfrankiert, siehe da, es kamen alle Briefe an.
Der ein oder andere wird sich jetzt fragen warum, ganz einfach, die Post bekommt in dem Moment der Unterfrankatur ja noch Geld vom Empfänger und diese Briefe werden komischerweise extra sortiert und auch mit höherer
Sorgfalt transportiert.cybrun
Hi !
Interessant, lag es am Zusteller ?
Zusteller kennen Ihre Postkunden im grunde sehr genau und wissen, wer, was, und bei wem die Kundschaft einkauft. Der Zusteller weiß daher wer bei Beathe Uhse Kunde ist, wer mit der Staatsanwaltschaft in Konflikt steht u.s.w. Er weiß auch das wir Philatelisten sind, daher kann er in etwa auch erahnen welcher Inhalt die Zusendung ist.
Einem Zusteller bin ich wohl ein Dorn im Auge, wenn auf einer Zusendung Marken mal nicht entwertet wurden so kreuzigt er die was nicht nötig wäre.
Hätte die Marken ja noch brauchen können
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