1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. DDR 1949–1990

DDR 327 als Einzelfrankatur?

  • harweg
  • 15. September 2009 um 23:21
  • PW0001
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    603
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juni 1950 (75)
    • 19. September 2009 um 22:31
    • #21

    Mir stellt sich das jetzt so dar, eigentlich ähnlich wie heutzutage:

    Man bekommt einen Werbebrief. Darin sind Informationen oder Angebote. Wenn man interessiert ist soll man irgendwas unterschrieben oder ausgefüllt zurück schicken. Dafür ist ein Rücksendeumschlag beigefügt. Dieser ist entweder mit "frei" oder "frankieren wenn Marke zur Hand" oder "bitte frankieren" oder "Porto zahlt Empfänger" oder so ähnlich i.d.R. an der Stelle gekennzeichnet ander üblicherweise die marke kleben soll.

    Der hier gezeigte Umschlag scheint für die portofreie Rücksendung vorgesehen zu sein, da, wie @harwig sagt, nichts unter der Marke erkennbar ist. Der Stempel Werbeantwort weist eindeutig auf diese Verwendung hin.

    Nun gibt es aber Zeitgenossen, damals wie heute, die das entweder nicht begreifen und unschlüssig sind ob nun mit oder ohne Marke zurückzusenden ist. Also pappt man anstandshalber wenigstens irgendwas drauf. In diesem Fall eine 2Pf. Marke.

    Da diese draufklebt wird sie natürlich auch entwertet aber keine Nachgebühr berechnet weil Werbeantwort draufsteht und zu beiweiszwecken der Umschlag unverschlossen ist.

    Diese Briefe werden im Auslieferungspostamt gezählt und das Porto dann in Summe nacherhoben oder anderweitig verrechnet.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • harweg
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    6.454
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. Februar 1950 (75)
    • 20. September 2009 um 09:33
    • #22

    hallo Peter,
    diese Begründung scheint mir sehr einleuchtend zu sein. Würde dann auch diese Zählnummer erklären.
    Habe übrigens nochmal versucht, das WZ zu identifizieren. Es handelt sich mit 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit um "Kreuzblumen" und damit also um die SBZ-Ausgabe Michel 212.
    Dennoch bleibt dieser Beleg für mich nicht weniger interessant, denn eine endgültige Aussage scheint es nicht zu geben? Mir fehlt hier irgenwie der Bezug zum Haus "Foerster". Ausgegangen von der Annahme, dass es tätsächlich ein posttalisch nicht gerechtfertigtes Porto ist, ist dann dieser Brief nicht mehr sammelwürdig? Im Michel-Briefe (allerdings der von 2000) ist diese Marke in Einzelfrankatur mit -.- eingetragen, also muss es doch noch weitere Belege dieser Art geben?

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Rainer
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.961
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (68)
    • 20. September 2009 um 11:34
    • #23

    Im Michel-Briefe 2006/06 ist eine Einzelfrankatur der Nr. 212 bzw 327 nicht mehr aufgeführt
    also auch kein Platzhalter -,-

  • PW0001
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    603
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juni 1950 (75)
    • 6. März 2010 um 00:34
    • #24

    Hallo,
    ich habe einen Brief erworben, der evtl. einen Teil zur Aufklärung beitragen kann. Es befindet sich darauf ein Nachgebührstempel über 1 Pfg. Das beweist zumindest, dass die 2 Pfg. Frankatur nicht ausreichend war und 1 Pfg. Nachgebühr erhoben wurde. Es beweist weiterhin, dass diese 2 Pfg. Frankaturen keine Ausnahme sondern gang und gäbe waren und ihre Ignorierung in den Katalogen unverständlich ist.

    Jedoch ist fraglich ob die nun bezahlten 3 Pfg. korrekt oder ob die Nachgebühr von (nur?) 1 Pfg. ein Zugeständnis waren um Großkunden nicht zu verprellen. Großkundenrabatt sozusagen?

    Auffällig ist die mit blauem Stift groß vermerkte 6. Das wäre m.E. die korrekte Gesamtgebühr gewesen. Das hätte aber 4 Pfg. Nachgebühr erfordert. Denn für Drucksachen bis 20g galten 6 Pfg. Gebühr.

    Da aber anscheinend nur 1 Pfg. Nachgebühr erhoben wurde, ist der Brief rechtens oder unrechtens (?) als Postwurfsendung behandelt worden. Denn dafür galten 3 Pfg. Gebühr. Doch die Werbeantwort, als Rückantwort einer Privatperson, kann keine Postwurfsendung sein.

    Was Sagt Ihr dazu?

    Bilder

    • Werbeantwort.jpg
      • 69,53 kB
      • 800 × 457
      • 177

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

    2 Mal editiert, zuletzt von PW0001 (6. März 2010 um 00:42)

  • Wolffi 4. April 2022 um 06:46

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach DDR 1949–1990 verschoben.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™