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DDR 327 als Einzelfrankatur?

  • harweg
  • 15. September 2009 um 23:21
  • harweg
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    • 15. September 2009 um 23:21
    • #1

    Wer kann mir weiter helfen? Wie im Bild zu sehen sein sollte habe ich einen Beleg 2 Pfg. Köpfe als EF. Habe jedoch im Michel keinen Hinweis gefunden, dass es eine solche Frankatur überhaupt gibt! Hat jemand irgendwelche Hinweise für mich? Evtl. auch Aussagen zum Wert (oder Unwert) dieses Belegs?

    Bilder

    • 327brief.jpg
      • 377,43 kB
      • 921 × 571
      • 740

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Einmal editiert, zuletzt von harweg (15. September 2009 um 23:22)

  • harweg
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    • 18. September 2009 um 19:00
    • #2

    Kann mir wirklich niemand weiterhelfen?
    Wäre für jeden Hinweis echt dankbar!!!

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • SammlerBernd
    Gast
    • 18. September 2009 um 21:29
    • #3

    Hallo,
    nun ich wills ´mal versuchen, obwohl ich seit gut 15 Jahren kein D-Sammler mehr bin.
    Z.Zt. liegt mir auch kein Mi.-Spez. oder Briefekatalog vor.
    Aber das Kuvert sagt ja Einiges aus & ist sicher auch portogerecht.
    Diese niedrige Frankatur galt zu dieser Zeit für Massen(Werbe)-Sendungen der niedrigsten Gewichtsstufe.
    Sammlergruß SB

  • philnum
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    • 18. September 2009 um 21:43
    • #4

    Hallo harweg,

    vermutlich handelt es sich um eine so genannte Anschriftenprüfung durch die Firma Gottfried Foerster.

    Die Gebühr für eine solche Anschriftenprüfung betrug 2 (Reichs-)Pfennig (die alten Reichspost-Gebühren galten bis zu ihrer jeweiligen Neuregelung weiter), wofür diese Freimarke wohl gedacht war und hier als Einzelfrankatur gebraucht wurde.

    Je nach Wasserzeichen- und Farbtype wertet die MiNr. 327 (DDR) auf Beleg zwischen € 16,- und 1.400,-, als MiNr. 212 (SBZ) € 8,- oder 10,-.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • wolleauslauf
    Gast
    • 18. September 2009 um 21:50
    • #5

    hallo harweg,

    erstmal herzlich willkommen im Forum !!!

    ich habe einen Katalog, muß Dir aber Recht geben, in den Gebührentabellen ist zu dieser Datumszeit das geringste Porto 5 Pfg.

    Jetzt müssen unsere absoluten Portofreaks ran, die wesentlich mehr Tabellen, Bestimmungen und vor Allem Wissen haben, als im Katalog steht :D
    Die wissen ( fast ) Alles ;)
    Wenn der Belegt echt gelaufen ist, würde mich das Porto auch sehr interessieren, warum, weshalb ;)

    Schau mer mal, ob sich noch Jemand meldet und uns nicht dumm sterben läßt :D

    Sammlergrüße von Wolle

  • PW0001
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    13. Juni 1950 (75)
    • 18. September 2009 um 22:25
    • #6

    harweg

    Wie lautet denn die Jahreszahl auf dem Poststempel und der Ort? Auf dem Scan sieht es fast wie 63 aus. Die Marke wurde aber 1954 ungültig. Ich kann mich natürlich irren und der Stempel lautet auf 53.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • wolleauslauf
    Gast
    • 18. September 2009 um 22:29
    • #7

    Hallo philnum,

    Du warst mit Deinem Beitrag wieder mal schneller :D

    Danke für die Mitteilung, die nicht in meinem Katalog steht, aber ein "Hauptreffer" sein dürfte. :D
    Danke für die Info !!!

    Sammlergrüße von Wolle

  • philnum
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    • 18. September 2009 um 22:34
    • #8

    Hallo wolle,

    endlich hat mal jemand meine Antwort beachtet. Danke!

    Der Poststempel lautet "Senftenberg d 28.9.53. -17" und scheint echt zu sein. Die Marke ist damit im Gültigkeitszeitraum (bis 28.2.1954) abgestempelt.

    Die allermeisten Marken der so genannten Köpfeserie - auch mit späten Stempeldaten ab Erscheinen der Köpfeserie II (mit Wasserzeichen DDR) 1952/53 - entpuppen sich bei genauerer Wasserzeichen-Untersuchung erfahrungsgemäß leider als (häufigere, billige) SBZ-Ausgabe.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    2 Mal editiert, zuletzt von philnum (18. September 2009 um 22:42)

  • harweg
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    • 19. September 2009 um 08:37
    • #9

    Besten Dank für die Auskunft. Nun weis ich endlich diesen Beleg zuzuordnen? Stellt sich die Frage, warum so etwas nicht mal aus dem Michel-Spezial heraus zu lesen ist. Nochmals Besten Dank für die Info. Da hat es sich für mich ja ausgezahlt, dass ich mich im Forum angemeldet habe. :)

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • harweg
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    • 19. September 2009 um 08:59
    • #10

    hallo philnum,

    melde mich gleich noch mal. Also wolle betreffend, stimmen die Aussagen über die Stempeldaten. Habe nochmal nachgeschaut. Was die Anschriftenprüfung betrifft, so stimmt das wohl auch mit großer Wahrscheinlichkeit. Habe im Netz recherchiert und folgende Info gefunden:
    " Der Kaufmann Gottfried Förster gründete 1928 ein Unternehmen zur Vermittlung von Finanzierungs-, Hypotheken- und Grundstücksgeschäften. Die Firma, die einen internationalen Kundenkreis besaß, erzielte zu Beginn ihrer Existenz bereits einen Umsatz von 1 Mio. Reichsmark. Die in den Immobiliengeschäften veräußerten Grundstücke lagen vorwiegend in Leipzig und Umgebung. Während in den 30er bis Mitte der 40er Jahre vorwiegend Privatleute zu den Geschäftspartnern zählten, sind ab 1945 über die Firma Foerster viele Immobilienverkäufe an das Ministerium für Außenhandel der damaligen UdSSR getätigt worden. Das Unternehmen wurde im April 1954 durch den Rat der Stadt Leipzig handelsgerichtlich gelöscht.

    Bestandsinhalt: An- und Verkauf von Grundstücken.- Grundstücksbewertungen.- Hypothekenangelegenheiten."
    Von daher macht es natürlich Sinn.
    Noch eine Frage: Wie kann man als "Laie" denn das WZ auf Brief prüfen?
    :(

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • philnum
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    • 19. September 2009 um 09:01
    • #11
    Zitat

    Original von harweg
    Stellt sich die Frage, warum so etwas nicht mal aus dem Michel-Spezial heraus zu lesen ist.


    Anschriftenprüfung ist schon eine besondere Verwendungsform bzw. Gebühr. Man kann der Michel-Redaktion ja mal eine Ergänzung der Portotabellen vorschlagen, aber die Antwort würde mit Sicherheit lauten: Das sprengt selbst den Rahmen eines Spezial-Kataloges und außerdem gibt es dafür unser MICHEL Postgebühren-Handbuch Deutschland.

    Zitat

    Original von harweg
    Da hat es sich für mich ja ausgezahlt, dass ich mich im Forum angemeldet habe. :)


    Das Forum wird sich noch viel mehr und öfter auszahlen, da bin ich mir ganz sicher.

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (19. September 2009 um 09:01)

  • harweg
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    • 19. September 2009 um 09:07
    • #12

    hallo philnum, bin ich was dämlich...
    suche im Web und glänze mit Zitat, habe dabei die beiden links von dir übersehen... :D

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • philnum
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    • 19. September 2009 um 09:38
    • #13

    Hallo harweg,

    macht doch nichts, doppelt hält besser. :)

    Zitat

    Original von harweg
    Noch eine Frage: Wie kann man als "Laie" denn das WZ auf Brief prüfen?
    :(


    Wasserzeichen bei aufgeklebten Marken zu bestimmen, ist meistens schwierig. Schräg gegen das Licht gehalten, zeichnen sich manchmal einige Einzelheiten ab, anhand derer man das Wasserzeichen unterscheiden kann.

    Dann gibt es noch technische Geräte, wie z. B. das Signoscope. Als allerletztes Mittel bliebe nur, die Marke abzulösen und anschließend wieder aufzukleben, wie es auch Prüfer in Zweifelsfällen machen.

    Wie schon erwähnt, würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen auf eine wertvolle Variante machen und den Beleg lieber so belassen und bei Gelegenheit mal einem Spezialisten zeigen. Die sehen das meistens schon auf den ersten Blick, welche Ausgabe genau, welche Farbe usw.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Rainer
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    • 19. September 2009 um 10:14
    • #14

    Dann werde ich mich einmal an dem Teil versuchen, mit dem zitierten Postgebühren-Handbuch auf meinem Schreibtisch.
    Vorweg, es gab zu diesem Zeitpunkt kein 2-Pfg.-Porto!
    Eine Anschriftenprüfung kostete 6 Pfg (im Sammelauftrag 4 Pfg, damit sind wohl mehrere Aufträge an ein Postamt gemeint, ist aber nicht näher beschrieben).
    Drucksachen, Zeitungsdrucksachen, alles mindestens 6 Pfg.
    Selbst eine Postwurfsendung kam schon auf 3 Pfg.

    Nun ist mir jedoch bekannt, daß Werbeantworten gerne mit dem kleinsten vorhandenen Briefmarkenwert frankiert wurden, damit der Empfänger der Werbung sofort sieht, daß ein frankierter Rückumschlag beiliegt. Normalerweise muß der Werbetreibende dann natürlich bei Antwort das fehlende Porto nachentrichten, der von Dir gezeigte Beleg ist wahrscheinlich durchgeschlüpft. Zu den Werbeantworten noch dieser Hinweis bei Wikipedia

    Alle von mir genannten Portostufen beziehen sich auf den Zeitraum 01.03.1946 - 30.09.1954

  • philnum
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    • 19. September 2009 um 11:43
    • #15
    Zitat

    Original von rainer
    ... mit dem zitierten Postgebühren-Handbuch auf meinem Schreibtisch.
    ...
    Eine Anschriftenprüfung kostete 6 Pfg (im Sammelauftrag 4 Pfg, damit sind wohl mehrere Aufträge an ein Postamt gemeint, ist aber nicht näher beschrieben).


    Dann sollte MICHEL auch beim Handbuch mal tüchtig nachbessern und bei Neuauflagen nicht immer nur die Verkaufspreise kräftig erhöhen!

    Auf der Homepage zur Köpfeserie gibt es zu den Frankaturmöglichkeiten des 2-Pf-Wertes auch einige Erläuterungen. Am wahrscheinlichsten ist bei diesem Beleg wohl die für Lotterie-Sammelstellen angeführte Version, wobei keine Nachgebühr für die Werbeantwort vermerkt wurde. Möglicherweise wurde die Nachgebühr nicht einzeln, sondern gesammelt erhoben.

  • Rainer
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    • 19. September 2009 um 12:21
    • #16
    Zitat

    Original von philnum


    Dann sollte MICHEL auch beim Handbuch mal tüchtig nachbessern und bei Neuauflagen nicht immer nur die Verkaufspreise kräftig erhöhen!

    Auf der Homepage zur Köpfeserie gibt es zu den Frankaturmöglichkeiten des 2-Pf-Wertes auch einige Erläuterungen. Am wahrscheinlichsten ist bei diesem Beleg wohl die für Lotterie-Sammelstellen angeführte Version, wobei keine Nachgebühr für die Werbeantwort vermerkt wurde. Möglicherweise wurde die Nachgebühr nicht einzeln, sondern gesammelt erhoben.


    Nur weil der Sammelauftrag jetzt nicht ausführlich beschrieben ist eine tüchtige Nachbesserung fordern?

    • Aus dem Handbuch: es gibt kein 2-Pfg-Porto, nichts anderes steht auf der hp
    • Drucksache etc. 6 Pfg., habe ich so auf der hp ebenfalls gefunden
    • Werbeantworten werden wie andere nachgebührpflichtige Sendungen behandelt steht nirgends im Handbuch und wurde auch von mir nirgends behauptet

    Sicherlich ist dieses Handbuch nicht perfekt, aber wenn Du solche Aussagen machst, solltest Du diese auch begründen können.Außerdem steht auf dieser Homepage unter Literaturhinweis: ** Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland, Schwaneberger Verlag München 2004 ISBN 3-87858-554-3
    Ich habe im Portostufen-Bereich auf der Homepage nichts gefunden, was nicht so auch im Handbuch steht (ausgenommen Paketkarten), wobei ich noch im Besitz der Erstausgabe von 2001 bin.

  • philnum
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    • 19. September 2009 um 13:40
    • #17
    Zitat

    Original von rainer
    Sicherlich ist dieses Handbuch nicht perfekt, aber wenn Du solche Aussagen machst, solltest Du diese auch begründen können.Außerdem steht auf dieser Homepage unter Literaturhinweis: ** Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland, Schwaneberger Verlag München 2004 ISBN 3-87858-554-3
    Ich habe im Portostufen-Bereich auf der Homepage nichts gefunden, was nicht so auch im Handbuch steht (ausgenommen Paketkarten), wobei ich noch im Besitz der Erstausgabe von 2001 bin.

    Von einem Handbuch darf man wohl schon etwas mehr an Informationsgehalt erwarten als durch Googeln herauszufinden ist, nämlich ausführliche Fakten auch zu speziellen Verwendungsformen und nicht nur lapidare Auflistung von Standard-Porti.

    Anschriftenprüfung und Werbeantwort wären Beispiele für eingehenden Erklärungsbedarf, wo man sich schon etwas mehr als die bloße Wiedergabe von in postamtlichen Quellen abgeschriebener Gebührensätze wünschen würde. Was sich nicht in Tabellenform pressen oder in Fußnoten fassen lässt, könnte zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit kurz erläutert werden.

    Zudem verzeichnen MICHEL-Kataloge Bewertungen für diverse 2-(Reichs-)Pfennig-Ausgaben (und sicher auch noch andere reine Ergänzungswerte) vom Deutschen Reich bis zur Nachkriegszeit. Auch hier wäre jeweils die Frage zu stellen, ob es denn überhaupt portogerechte Einzelfrankaturen dieser Ausgaben geben kann und wenn nicht, warum nicht an jeweiliger Stelle auf diese Besonderheit hingewiesen wird (z. B. in Form einer Fußnote).

    Das war hoffentlich Begründung genug zu meiner Kritik aus Sicht eines (potenziellen) Lesers von MICHEL-(Mach-)Werken. Würde ich mir etwas von Verbesserungsvorschlägen, Rezensionen oder dergleichen zu MICHEL-Publikationen versprechen, würde ich sie der MICHEL-Redaktion gewiss nicht vorenthalten. Wie ich bereits mehrmals beim "Gespräch mit MICHEL" - einer regelmäßig auf Briefmarkenmessen stattfindenden Podiumsdiskussion - erleben konnte, mangelt es vor allem aus wirtschaftlichen Gründen an genügend Personal selbst für kleinere redaktionelle Überarbeitungen, da die vorhandenen Mitarbeiter mit Neuheiten-Katalogisierungen aus aller Welt und unumgänglichen Neubearbeitungen einzelner Gebiete infolge neuer Forschungserkenntnisse ausgelastet sind. Ein ganz klein wenig Beratungsresistenz, Beharrungsvermögen und Festhalten an lieb gewordenem Bewährten ist sicher auch nicht von der Hand zu weisen.

  • PW0001
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    • 19. September 2009 um 17:05
    • #18

    Interessant wäre zu erfahren was unter der Marke ist. War eine Frankatur überhaupt gewollt? Ein Eindruck im Sinne wie: "Bitte frankieren falls Marke zur Hand"

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • harweg
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    • 19. September 2009 um 18:30
    • #19

    An alle, die ich in eine heiße Diskussion verstrickt habe,

    nochmals besten Dank für die interessanten Kommentare und Hinweise, wenn auch der Eindruck bei mir entsteht, dass offensichtlich keine einheitliche Meinung zu diesem Thema besteht, doch das ist wohl in einer Demokratie so ;).
    Habe nun den Umschlag mal unter der Lampe betrachtet, es gibt definitiv keinen Aufdruck wie "bitte frankieren, falls Marke zur Hand." Mich macht eigentlich nur der Gummistempel "Werbeantwort" stutzig ?(, warum sollte der bei einer Anschriftenprüfung aufgebracht werden (Ursprünglich hat mich das auch auf die Lottoidee gebracht). Doch das passt nun überhaupt nicht zur Recherche über den Adressenten Gottfried Foerster. Und der aufgedruckte Zusatz "Bitte nicht zukleben" sollte ja auch etwas mit der Portohöhe zu tun haben??? Na, letztendlich wird mein Umschlag seinen Platz in meiner Sammlung vorerst an der alten Stelle behalten. Vielleicht werde ich mal Hernn Foerster anrufen ;)
    Allen, die mir fleißig Infos geliefert haben erst mal besten Dank, werde mich intensiv bemühen, meiner Sammlung noch ein paar solcher disputfreudigen Belege zu entlocken.
    Denke, dass ich in diesem Forum dank sehr kompetenter Partner noch eine Menge lernen kann.
    :)

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Rainer
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    • 19. September 2009 um 20:19
    • #20

    Vorweg, ich bin kein Sammler der SBZ/DDR, meine Informationen habe ich aus meiner Literatur.

    • Anschriftenprüfungen sind Sendungen an Postämter mit dem Auftrag, eine Postadresse zu bestätigen bzw. eine neue Adresse dem Auftraggeber zu senden. Die Sendung ging an die Firma Foerster, ist demnach keine Anschriftenprüfung!
    • Bei einer Werbeantwort wurden Nachgebührbeträge entweder pauschal abgerechnet oder zumindest mit einem geringerem Zuschlag erhoben.
    • Drucksachen haben ein ermäßigtes Porto, Umschläge durften nicht verschlossen sein. Der Hinweis "Bitte nicht zukleben!" weist zumindest auf eine Drucksache hin

    Das sind die Fakten, viel mehr wundert mich die 5stellige Nummer, die auf der Vorderseite angegeben ist. Hier kann ich nur spekulieren, aber ohne Fakten werde ich dieses nicht (öffentlich) tun!

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