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"Zurück"-Stempel 1. Weltkrieg

  • kartenhai
  • 14. September 2009 um 14:27
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.067
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. September 2009 um 14:27
    • #1

    „Zurück-Stempel“ - Kriegsschicksale im 1. Weltkrieg

    Am 20.8.1918 verschickte die auf der Karte abgebildete junge Dame eine Ansichtskarte an ihren in Russland in Gefangenschaft geratenen Cousin (Anschrift: Kriegsgefangenensendung! Herrn Kriegsgefang. Eins. Freiw. Kadettaspirant Franz Södel in Irbit Gouvernement Perm Russland.
    Einzige Inschrift: Zur freundlichen Erinnerung an Deine Kusine Hildegard.
    Diese einfache Foto-Karte kam nie an und wurde mit folgendem blauen Stempel wieder an die Absenderin zurückgeschickt:
    „Zurück. Ansichtskarten, Bildkarten u. Photographien im Auslandsverkehr nicht zulässig.“
    Der Aufgabe-Ort Schleusenau im Kreis Bromberg (Posen) heißt heute polnisch Wilczak.

    Eine unmenschliche Zeit. Ob sich die beiden jemals wiedersahen?

    Weiß jemand, in welchen Gebieten und in welchen Zeiträumen diese Stempel in Verwendung waren? Wurde die Karte von einer deutschen Zensur-Stelle oder vom Empfänger-Postamt zurückgeschickt?

    Bilder

    • Schleusenau R.jpg
      • 567,38 kB
      • 1.425 × 974
      • 227
    • Schleusenau V.jpg
      • 440,84 kB
      • 931 × 1.475
      • 238
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 14. September 2009 um 18:43
    • #2

    Hallo kartenhai,

    im Juli 1918 wurde in der Postverordnung der kgl. bayer. Post Nr.230 /
    1918 ein Beförderungsverbot für Ansichtskarten und Sendungen mit
    Photographien nach dem Ausland bekanntgegeben. Diese Verordnung
    wurde sicherlich auch von der Deutschen Reichspost für das gesamte
    Reichspostgebiet bekanntgegeben.
    Der angebene "Zurück" Stempel wurde entweder beim
    Aufgabepostamt, oder was wahrscheinlicher ist, beim Grenzpostamt
    abgeschlagen und die Ansichtskarte ging wieder an den Absender
    zurück. Für die Absenderin war der Grund der Rücksendung der
    Ansichtskarte sicherlich noch angenehmer, als die Rücksendung
    mit der Begründung "Zurück - verstorben", was in den Kriegsjahren
    öfters auf Feldpostkarten zu lesen war.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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