Und Teil 3 ![]()
Div. Länder, 18XX - ca. 1900
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- Wertermittlung
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RobertR -
4. September 2009 um 00:59 -
Erledigt
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1. Bild: Ich nehme mal an, deine Hoffnung hängt an der ersten Marke? Tut mir leid, das ist auf jeden Fall keine 1858er Ausgabe sondern die von 1865/66. Davon gibt es 4 verschiedene, wobei die beste mit 50,- Michel-Euro wertet, aber um das zu bestimmen muß man das Wasserzeichen bestimmen.
Die zweite Marke ist, abhängig vom Wasserzeichen, unter Umständen sogar noch mehr wert, aber die Chance ist nicht besonders hoch.2. Bild: Nichts
3. Bild: Nichts
4. Bild: 1,- €
5. Bild: Nichts
6. Bild: Nichts
7. Bild: Obere Reihe- Soweit man das anhand der Bilder sagen kann: Fälschungen. Macht aber nichts, weil die Orginale auch wertlos sind.
Untere Reihe - Schön gestempelt, dafür 1,50 €
8. Bild: Nichts
9. Bild: Nichts
Teil 3: alles NichtsWenn die beiden Marken auf dem ersten Bild kein besseres Wasserzeichen haben, wovon ich leider ausgehen würde, gibt der ganze Posten auf ebay ~5,- €.
Tut mir leid, das kein Wunderfund dabei ist. Der Sammler hat damals augenscheinlich kein großes Geld in die Sammlung gesteckt (auch wenn eindeutig bei einem Händler gekauft wurde). Briefmarken werden halt mit der Zeit leider nicht wertvoller, egal was einem die Verkäufer erzählen wollen.
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Hallo Lacplesis,
danke für deine Bewertung.
Was die erste Marke angeht bin ich mir nicht ganz sicher. Wir haben folgendes PDF im Internet gefunden, wo meiner Ansicht nach genau diese Marke als eine der ersten Russlands gezeigt wird, von 1858, zusammen mit den 20 und 30 Kupeken, die angeblich zu den Seltenheiten Europas zählen. Ich sehe da zwischen den Marken keinen Unterschied, aber ich weiß natürlich auch nicht worauf ich genau achten muss - wo sind denn die Unterschiede?
Wir haben die Marke (bis auf eine kleine Kante hat der Kleber den Dienst quittiert) problemlos angehoben, ein Wasserzeichen ist da nicht vorhanden.Hier das PDF:
Was sagt denn der Michel Katalog zur MiNr. 2-4?
Zu Bild 7: Die Sammlung wurde nur von meinem Urgroßvater geführt, da hat kein anderer Marken eingeklebt. Gestorben ist er '32, sprich die Fälschung müsste schon aus der damaligen Zeit sein - halte ich etwas für unwahrscheinlich, Fälschungen sind aufwendig und werden sicherlich nicht für Marken hergestellt die 1,50€ wert sind, oder? Aber da auch das Original nicht viel wert ist brauch man da auch keine weiteren Forschungen anstellen, aber an Fälschungen glaube ich eher weniger in der Sammlung..
Werden heute oder morgen noch die Marken aus Niederlande, Norwegen und Schweden machen, vll findet man, soweit man das an den Bildern sehen kann, doch was nennenswertes.
Gruß
Robert -
Zitat
Original von RobertR
Was die erste Marke angeht bin ich mir nicht ganz sicher. Wir haben folgendes PDF im Internet gefunden, wo meiner Ansicht nach genau diese Marke als eine der ersten Russlands gezeigt wird, von 1858, zusammen mit den 20 und 30 Kupeken, die angeblich zu den Seltenheiten Europas zählen. Ich sehe da zwischen den Marken keinen Unterschied, aber ich weiß natürlich auch nicht worauf ich genau achten muss - wo sind denn die Unterschiede?Erstmal vorweg: ...nicht ZUSAMMEN mit den 20 u. 30 k... NUR die 20 und 30 k Werte sind selten (steht auch so in der weiter unten angegebenen Quelle).
Diese Zeichnung (also genau dieses Markenbild) ist verwendet worden auf den Marken:
1857 - 1a, 1b, 1c (ungezähnt)
1858 - 2x, 2y
1858 - 5
1865 - 15y, 15z
1866 - 21x, 21yDie 1 kann es ja schon mal nicht sein, weil eure Marke Zähne hat...
So richtig, richtig selten ist selbst die 2 nicht, 250,- resp. 350,- Michel-Euro sind nicht grade sensationel viel. Ist aber egal, weil der Farbton der Marke nicht der 2 entspricht und der Stempel nicht auf einer 2 vorkommen kann.
Die 5 wäre weiter gezähnt.ZitatWir haben die Marke (bis auf eine kleine Kante hat der Kleber den Dienst quittiert) problemlos angehoben, ein Wasserzeichen ist da nicht vorhanden.
Die Nr. 2 hat eins, aber ich glaube nicht, das Du es so sehen würdest...
Wenn das Wasserzeichen nicht übersehen wurde, was recht gut möglich ist, wenn man keine große Übung hat, dann handelt es sich um die (wirklich wasserzeichenfreie) 15. Die y wertet 5,- Mi-€, die z 25.- Mi€ZitatWas sagt denn der Michel Katalog zur MiNr. 2-4?
Was die 2 kostet haben wir ja schon geklärt, aber die 4? Ja, die wertet im Michel 3000,- resp. 3500,- €. Schöne Sache wäre das...
ZitatZu Bild 7: Die Sammlung wurde nur von meinem Urgroßvater geführt, da hat kein anderer Marken eingeklebt. Gestorben ist er '32, sprich die Fälschung müsste schon aus der damaligen Zeit sein - halte ich etwas für unwahrscheinlich, Fälschungen sind aufwendig und werden sicherlich nicht für Marken hergestellt die 1,50€ wert sind, oder? Aber da auch das Original nicht viel wert ist brauch man da auch keine weiteren Forschungen anstellen, aber an Fälschungen glaube ich eher weniger in der Sammlung..
Dieser Satz erschien im Jahr 1919. Mindestens zwei, wahrscheinlich drei Falschausgaben erschienen im Jahr 1920 um Engpässe im Briefmarkenhandel abzudecken. Wobei die Auflagenhöhe der Fälschungen mit Sicherheit größer war, als die der Orginalausgabe.
Der Katalogwert für einen GANZEN (echten) Satz ist 0,50 Michel-€ !Logik hilft da leider nicht weiter.
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Moin,
tut mir leid dass ich mich erst so spät melde, mir ist noch was dazwischen gekommen. Hier wie versprochen die Fotos im Anhang von:
Estland
Finnland
Lettland
Litauen
Norwegen
Schweden
Schweiz
Türkei
UngarnTeilweise sind es nur wenige Marken pro Land, bei der Schweiz zB. waren 2 recht gut erhaltene Marken neben die Vordrucke geklebt, vll. erkennt die ja einer wieder.
Wenn da jetzt nichts besonderes dabei ist würde ich sagen belassen wir es dabei, war ein Versuch wert.
Herzlichen Dank und schönen Gruß
RobertHier nun die Bilder:
Teil1
Estland
Finnland
Schweiz -
Teil 2
Lettland + Litauen
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Teil 3
Norwegen
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Teil 4
Schweden 1-5
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Teil 5
Schweden 6 & 7 + Türkei (Kaiserreich)
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Teil 6
Ungarn
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Finnland, Estland, Litauen und Lettland zusammen ca. 1,- - 2,- € Handelswert.
Wie gesagt, da wurde kein Geld reingesteckt, also ist auch keins rauszuholen.
Kann auch schlimmer kommen, z.B. das jede Menge Geld reingesteckt wurde und trotzdem nichts rauszuholen ist. -