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Ausgleichszahn bei Bogenmarken?

  • Rainer
  • 5. August 2009 um 10:59
  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 5. August 2009 um 10:59
    • #1

    Bei dieser Posthornmarke 129I ist der untere Zahn deutlich breiter, bei einer Rollenmarke würde ich an einen Ausgleichszahn denken, die 15er Posthorn erschien jedoch nur in Bogenform. Hat jemand eine Erklärung für mich?

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    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • collie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.028
    • 5. August 2009 um 11:13
    • #2

    Hallo Rainer,

    eine Erklärung nicht. Aber ein weiteres Beispiel.

    MfG
    collie

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    • 240.jpg
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  • nugman
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    25. September 1964 (61)
    • 5. August 2009 um 12:55
    • #3

    Hallo rainer,

    So weit ich weiß, wurden die die meisten Dauerserienmarken in Rollenform auch auf den gleichen Maschinen gedruckt wie die Bogenmarken. Es wurde für die Rollenmarken lediglich das Klische der Reihenwertzähler duch Markenklisches ausgetauscht. Der Ausgleichszahn befindet sich, so weit ich bisher beobachtet habe, über Feld 1-10 - also auf den Feldern der RZW. Insofern hast Du recht es es "ein Ausgleichszahn" wie bei Rollenmarken nicht sein kann.
    Es muss aber kein Ausgleichszahn sein. Es kommt halt manchmal vor, dass zwischen zwei Kammschlägen bei der Perforierung der Druckbogen nicht exakt weitertransportiert wurden. Dies ist in beiden Richtungen möglich - also schmaler und breiter Zahn. Meist wird beim nächsten Kammschlag diese Differnz wieder aufgeholt. D.h. auf einen etwas breiteren Zahn folgt ein etwas schmaler Zahn und umgekehrt. Bei Marken die von der Bundesdruckerei hergestellt wurden, kommt dies kaum vor. Extrem ist dies bei den von der Firma Bagel hergestellten Bögen zu beobachten - auch die von collie gezeigte Bund 240 gehört dazu.

    Gruß Jens

    Gebiete: Komplette Bögen Bund (bis Nr. 1753), Berlin, Saarland (ab Nr. 379), DDR (inkl. Beitrags- und Spendenmarken), Weihnachtssiegelmarken/Tuberkulosemarken
    BogenWiki (aktuell rund 13.300 Bögen/Klb/Blocks) - Literaturliste
    Mitglied in der ArGe Posthorn/Heuss und DDR-Spezial

  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 5. August 2009 um 13:14
    • #4

    Hallo Jens (nugman), vielen Dank für die umfassende Antwort, zusammen mit dem Plattenfehler ein schönes Stück für meine Sammlung. ;)

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    787
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    Männlich
    • 30. Juli 2011 um 13:15
    • #5
    Zitat

    Original von nugman
    Hallo rainer,

    So weit ich weiß, wurden die die meisten Dauerserienmarken in Rollenform auch auf den gleichen Maschinen gedruckt wie die Bogenmarken. Es wurde für die Rollenmarken lediglich das Klische der Reihenwertzähler duch Markenklisches ausgetauscht. Der Ausgleichszahn befindet sich, so weit ich bisher beobachtet habe, über Feld 1-10 - also auf den Feldern der RZW. Insofern hast Du recht es es "ein Ausgleichszahn" wie bei Rollenmarken nicht sein kann.
    Es muss aber kein Ausgleichszahn sein. Es kommt halt manchmal vor, dass zwischen zwei Kammschlägen bei der Perforierung der Druckbogen nicht exakt weitertransportiert wurden. Dies ist in beiden Richtungen möglich - also schmaler und breiter Zahn. Meist wird beim nächsten Kammschlag diese Differnz wieder aufgeholt. D.h. auf einen etwas breiteren Zahn folgt ein etwas schmaler Zahn und umgekehrt. Bei Marken die von der Bundesdruckerei hergestellt wurden, kommt dies kaum vor. Extrem ist dies bei den von der Firma Bagel hergestellten Bögen zu beobachten - auch die von collie gezeigte Bund 240 gehört dazu.

    Gruß Jens

    Moin,
    dann zeige ich einen Ausgleichszahn (Breiter Zahn) aus Bogen. Schön zu sehen, links wie rechts.
    Wie von nugman berichtet, auf dem Feld der Reihenwertzahl (RWZ).

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