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Bayern 1 Kreuzer Nr. 22

  • Bayern-Nerv
  • 19. Juli 2009 um 13:05
  • Bayern-Nils
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    • 6. Oktober 2009 um 18:21
    • #21

    Hallo kreuzer

    Glückwünsche zum schönen Brief/DS.

    Wir Menschen sind in diesem Sinn immer gleich gewesen. Wir suchen immer Wege zum Reichtum. Die Wege hat sich von Steinalter bis Heute wenig geändert (zB Betrug). Die Mitteln aber schon.

    Danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kreuzer
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    • 6. Oktober 2009 um 18:48
    • #22

    Es ist doch wirklich interessant, was man mit Eurer Hilfe auch noch nach so langer Zeit auf- und entdecken kann.

    Eigentlich war der Brief nur Beifang, aber diese Umstände machen ihn natürlich viel interessanter.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Dezember 2009 um 16:18
    • #23

    Hallo,

    ein Ortskuvert, welches zwar gummiert war, aber offen innerhalb Münchens versandt wurde, kostete 2 Kr., wenn es schwerer als 15g und leichter als 500g war.

    Der Absender war ein Rechtsanwalt - von diesen sind Drucksachen recht selten, denn in ihrem Fach ist die Verschwiegenheit eher zu finden, als die Offenbarung. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 16. Dezember 2009 um 18:31
    • #24

    ... lustig auch der Zusatz "Hausbesitzerin".
    War offensichtlich nicht selbstverständlich, und unterstrich die Bedeutung von Frl. Strecker.

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Dezember 2009 um 18:47
    • #25

    Hallo mikrokern,

    bei einer Hausbesitzerin konnte man die normale Post auch in den Türrahmen stecken, wenn die Damen außer Haus war - ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Stadtpostboten damals.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 16. Dezember 2009 um 19:00
    • #26
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    bei einer Hausbesitzerin konnte man die normale Post auch in den Türrahmen stecken, wenn die Damen außer Haus war - ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Stadtpostboten damals.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    wirklich?
    Ist das der Grund für die "Hausbesitzerin"?
    Was es nicht alles (zu lernen) gibt... :jaok:

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Dezember 2009 um 19:14
    • #27

    Hallo mikrokern,

    bei ungeklärten Wohnverhältnissen war es immer gut, über sinnvolle Adress - Zusätze den Job der Briefträger zu erleichtern. Das "Ausstecken" von Briefen bei fremden Behausungen war nicht zulässig, bei eigener Behausung schon.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 16. Dezember 2009 um 19:50
    • #28

    Hallo die Runde

    Was man hier nicht alles lernt :) :) :)
    Besten Dank

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 25. Dezember 2009 um 21:38
    • #29

    Hallo Freunde

    Ein schöner Ortsbrief für 5 Euro bekommt man nicht jeden Tag (brauche ich auch nicht :D).

    Hier ein Ortsbrief von Kaufbeuren von 3. Januar 1874. Ortsbrief ist wohl nicht ganz richtig. Bezirksbrief ist ein besserer Begriff. Der Brief ist in 10 Kilometer entfernte Osterzell geschrieben. Also ein Brief für der Landbriefträger. Oder was sagt der LBT Spezialist dazu? :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. Dezember 2009 um 21:48
    • #30

    Hallo Nils,

    Kaufbeuren ist zwar kein Kuhdorf gewesen, aber eine Großstadt war es auch nicht gerade. :D

    Prinzipiell sind Briefe aus dem Lokalbezirk, so das amtsbayerisch, immer besser als reine Ortsbriefe, die viel häufiger sind.

    Dieser Brief wurde tatsächlich von dem dortigen LBT zum Postlokal getragen - in dieser Zeit erhielten sie nur noch selten den Ruralstempel aufgedruckt. Auch daher sind die späten Ruralstempel viel seltener, als die ersten ab Oktober 1860.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der hier fast eine aktuelle LBT - Thread - Lösung verraten hätte ... :ups:

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (25. Dezember 2009 um 21:48)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. Dezember 2009 um 08:10
    • #31

    Liebe Sammlerfreunde,

    weil man Chargébriefe (oder gar eingeschriebene Drucksachen!) mit einer Nr. 22 nur sehr vereinzelt sehen dürfte, zeige ich mal einen schönen aus München (woher sonst?) vom 12.3.1873.

    Der Absender war keine kleine Nummer:

    Seiner Wohlgeboren dem Herrn Generalstabsarzt und Universitätsprofessor Dr. von Nußbaum in München.

    Die Kosten waren erheblich, denn neben dem billigen Franko von einem Kreuzer kamen noch 7 Kr. für die Einschreibung hinzu, der Hauptgrund, warum Ortseinschreiben so selten waren.

    Nach der Vorschrift war der Chargé - Stempel in schwarz abzuschlagen und mit Rotstift zu unterstreichen. Hier unterstrich man aber "gegen Schein", was der Absender geschrieben hatte und eben nicht den Stempel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    • 5. März 2010 um 18:43
    • #32

    Hier haben wir mal wieder eine 22er - genauer - eine 22xa (meist bekommt man ja nur die 22ya-c in die Finger)

    Der Brief ging an eine Münchner Chocoladenfabrik (lecker) und die innenseitige Bestellung zeigte Geschmack - ging es neben Vanille auch um Pakete von Gewürzschokolade - auch damals schon ein leckeres Zwischendurch (oder eher als Zutat für andere Kolorienbomben :P )

    Der Stempel gibt mir ein Rätsel auf - was bedeutet die "50" über dem April - das Jahr kann es wohl nicht gewesen sein, kam die Marke ja erst 1870 zum Schalter.... - was dann? ( (hab leider (noch) kein Stempelhandbuch) Danke!!

    Die Adresse sollte ursprünglich wohl Mangfallstr heißen, wurde dann aber korr.

    Gruß
    phila4ever

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    Einmal editiert, zuletzt von phila4ever (5. März 2010 um 18:44)

  • kreuzer
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    • 5. März 2010 um 18:56
    • #33

    Hallo phila4ever!

    Dort wo die 50 steht, sollte eigentlich der Tag zu lesen sein. Wahrscheinlich war der Bediener des Stempels an diesem frühen Morgen zwischen sechs und sieben Uhr noch nicht ganz wach und hat die Zahlen für den Tag im Datum falsch gesteckt (die einzelnen Ziffern waren nur gesteckt, so dass das Datum einfach verändert werden konnte). Wahrsceinlichste Daten entweder die 0 zuviel oder statt ner 2 die fünf erwischt, also richtig entweder 5. oder 20. Gibts ein Datum im Brief?

    Viele Grüße

    kreuzer

  • phila4ever
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    • 5. März 2010 um 19:01
    • #34
    Zitat

    Original von kreuzer
    Gibts ein Datum im Brief?

    Viele Grüße
    kreuzer

    Leider nein, auf die Idee bin ich auch schon gekommen :(
    - aber da steht nur die Bestellung an sich, nix vom Datum - hatte mich auch schon irritiert

    - na ja - dann war meine Vermutung die Zahl könnte neben dem Datum ggf was mit den Münchner Ortsteilen zu tun haben komplett falsch (50 war später der Postleitzahlenzusatz für den Stadtteil Moosach..)

    Gruß
    phila4ever


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  • kreuzer
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    • 5. März 2010 um 19:13
    • #35

    Schade, dann werden wir das Rätsel des korrekten Datums nicht lösen.

    Die Zahl gehört definitiv zum Datum. Habe leider gerade keinen Scan mit einem Vergleichsabschlag parat. Villeicht kann ja hier noch jemand aushelfen.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Michael D
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    • 5. März 2010 um 19:52
    • #36

    Eine unmaßgebliche Meinung aus dem preußischen Norden dazu:
    Könnte es sich nicht um eine 30 handeln?

    Leider ist hier die Auswahl an Zeichensätzen begrenzt, aber es gibt die Zahl Drei mit oberer waagerechter Linie.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • kreuzer
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    • 5. März 2010 um 20:35
    • #37

    30 würde ich ausschließen. Die Form der drei mit oberem Querstrich ist meines Wissens auf dem Stempeltyp nicht vorgekommen. Wenn man auf den Aufgabestempel schaut, wird das auch deutlich. Man muss sich nur mal eine Verbindung vom unteren "Bauch" der drei bzw. fünf zum rechten Ende des oberen Striches denken. Die Zahl wäre doch recht unförmig.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
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    • 5. März 2010 um 20:41
    • #38

    Hallo,

    30 ist richtig - eine 5 wurde dort nicht gesteckt. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • phila4ever
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    • 5. März 2010 um 21:24
    • #39

    ...also auf der Rückseite ist die 50 bei gaaaaanz genauem HInsehen dann doch als 30 zu erkennen, da gibt es keine Zweifel mehr :unsicher: .... - zeig ich dann gern morgen nochmal, hab den Brief schon aufgeräumt

    p4e


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    Einmal editiert, zuletzt von phila4ever (6. März 2010 um 09:11)

  • phila4ever
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    • 6. März 2010 um 09:17
    • #40

    So - hier ein Negativ des Stempels, hier ist die alte Form der "3" gut zu erkennen. Auf den ersten und zweiten Blick für mich eine 5 - aber wenn man ganz genau hinsieht, ist es dann doch eine 3

    Na das wäre mal eine kuriose Geschichte gewesen, aber deswegen hatte ich ihn auch nicht gekauft.

    Gruß
    phila4ever

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