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  • balf_de
  • 14. Juli 2009 um 18:08
  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. August 2009 um 18:37
    • #101

    Lieber Nigel,

    hab vielen Dank für deine ausführliche und spannende Einsichtnahme in die Usancen der Britischen Postverwaltung. Als Sammler von Bayern kann man das nicht wissen ... :oneien:

    Ich werde die Beschreibung der Ausstellungsseite entsprechend ändern.

    Hoffentlich zeigt uns asmodeus noch mehr. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • asmodeus
    Moderator
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    • 1. August 2009 um 18:39
    • #102

    Wie Nigel schon geschrieben hat, mußte er sein Schriftstück bei der Post anmelden. Nicht immer gab es Portoermäßigung, zumeist ging es darum, das diverse Schriftstücke als "Drucksache" angesehen wurden.

  • asmodeus
    Moderator
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    • 1. August 2009 um 18:42
    • #103

    Keine Belege nach Altdeutschland! Nur zum Zeigen der Open Printed Circular. Anbei 2 Scans von 8 Belegen aus meiner Sammlung.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. August 2009 um 18:46
    • #104

    Hallo asmodeus,

    danke fürs zeigen dieser interessanten und sehr schönen Belege. :P :)

    Alt-GB ist halt immer faszinierend ... zumal wenn es so aussieht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. August 2009 um 08:37
    • #105

    Liebe Sammlerfreunde,

    eine weitere Seite von Briefen von und nach Bayern über Belgien kann ich auch noch zeigen - viel Spaß.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • doktorstamp
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    • 2. August 2009 um 09:42
    • #106

    Vier Belege aus meiner Post aus aller Welt nach Deutschland Sammlung, aus Langeweile betrieben.

    Obwohl zwei der Belege nach 1872 stammen ist für viele der Begriff Deutschland oder gar Germany immer noch nicht geläufig.

    mfG

    Nigel

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    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. August 2009 um 09:45
    • #107

    Lieber Nigel,

    bei mir kommt da keine Langeweile auf! Vor allem nicht bei dem Brief, auf dem steht "wird abgeholt". Prima Stück!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • asmodeus
    Moderator
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    • 2. August 2009 um 09:52
    • #108

    Hier noch Briefe nach Deutschland.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 18:05
    • #109

    Hallo in die Runde,

    jetzt haben wir so schöne Sachen hier gesehen, da möchte ich mal mein jüngstes Baby, ehe ich zu den Transiten über Frankreich komme, vorstellen:

    Aus Rossbrunn am 9.3.1874 ging ein nur mit 7 Kr. frankierter Brief nach London ab. Nach dem PV Preußens mit GB war ab dem 1.7.1870 das Franko für einfache Briefe auf 9 Kr. festgesetzt worden.

    Ich bin mal gespannt, ob unsere GB - Sammler die Taxierungen aufschlüsseln können. Viel Spaß!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (5. August 2009 um 18:06)

  • balf_de
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    • 5. August 2009 um 21:22
    • #110

    Hallo zusammen!
    Ab 1871 wurde es für die Badener noch einmal billiger: auf dem Leitweg über Preussen (Köln) und Belgien (Ostende) kosteten einfache Briefe - bis 1 Loth - nur noch 9 Kreuzer. Entsprechend weniger spektakulär sind natürlich die Frankaturen. Bevor also BK mit seinen über Frankreich gelaufenen Belegen "zuschlägt" (wo das Porto aufgrund der unterschiedlichen Gewichtsregelungen viel interessanter ist), will ich schnell noch meine "Hausmannskost" präsentieren. Beide Briefe gingen im Juli 1871 aus Heidelberg ab, der eine mit einer Nr. 20 a nach Leeds, der zweite mit der 20 ba nach London.
    Viele Grüße
    balf_de

  • doktorstamp
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    • 6. August 2009 um 17:23
    • #111

    Ich werds mal versuchen.

    Die Fehlbeträge sind beider vorderseits auf dem Brief geschrieben.

    1d. (entsprach den Fehlbetrag von ½d, wenn der Brief über Belgien gelaufen wär, immerhin war das doppelte war zu entrichten). Dieser ist durchstrichen da der Brief tatsächlich über Frankreich gelaufen ist und deswegen galt sie als Doppelbrief/2te Gewichtsstüfe, somit war 4d. fällig.

    Und hierzu ist die Hand des Zufalls im Spiel.

    Briefe waren auch damals auf den schnellsten Weg zu befordern. Geograpisch und Industrie entwicklungsmässig war die Bahnverbindung Bayern-Französissche Küste in der Lage den Brief schneller zu befordern als wenn der Brief über Aachen geleitet wäre.

    Für den Empfänger hatte Frankreich sich leider immer noch nicht an den oft vereinbarten und gängigen unteren Gewichtsstüfen angepaßt.

    Auch hatte die zwischen England und Frankreich vereinbarte Vergutung ihr Anteil.

    Somit hatte der Adressat 4d statt 1d. zu blechen.

    mfG

    Nigel

    BK wenn ich falsch liege sanft abschiessen

    Editiert in meiner Eile die deutsche Sprache zu verhunzen habe ich ein Wort vergessen.Hihihihihih

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (6. August 2009 um 17:28)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2009 um 17:23
    • #112

    Lieber balf_de,

    auch wenn ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass deine Briefe alles andere als "Hausmannskost" darstellen, möchte ich nun die Verträge von 1822, 1847 und 1858 Bayerns mit Frankreich vorstellen, die ja alle auch die Versendung von und nach GB vorsahen.

    Bei Baden klang es schon an, dass die französische Forderung von 7,5g Gewichtsschritten oft genug ein Problem für die Versender darstellte, weil andere Postverwaltungen halblöthige und später löthige Briefe zu einfachen Gewichten erklärten und Frankreich nichts dagegen setzen konnte.

    In der VMZ hingegen hatte Frankreich, auch aus historischen Gründen, fast ein Monopol für diesen Teil des Korrespondenzverkehrs, so dass wir auch heute noch zahlreiche Briefe mit diesem Leitweg bis in die fünfziger Jahre hinein kennen. Vor allem die Huth - Korrespondenz nach und von London war riesig und jedenfalls so groß, dass auch ein paar Bayernbriefe im Netz hängen geblieben sind. Danke Herr Huth noch nachträglich dafür. :)

    Meine 1. Seite soll jedoch noch die Verhältnisse des Altvertrages von 1822 aufzeigen und hat einen Hannover - Brief mit Abzug von München nach GB und einen normalen zur Grundlage. Wenn man sich die Kosten, vor allem des hannöverschen Abzugsbriefes, ansieht, wird einem fast schwindelig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • bayern klassisch
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    • 7. August 2009 um 22:21
    • #113

    Lieber Nigel,

    zuerst gebührt dir der Dank, dass du dich mit der Interpretation als erster und einzigster geoutet hast. Das finde ich prima - auch wenn die Interpretation eine andere ist.

    Zur Demonstration zeige ich den Brief hier unten nochmals; dann kann man alles leichter nachvollziehen. :jaok:

    Die Unterfrankatur wurde bemerkt, jedoch ein Denkfehler begangen. Man dachte, weil der Brief insgesamt soviel wie ein unfrankierter kosten würde, müsste man ihn auch seitens der Aufgabepost wie einen solchen behandeln.

    Nach der Vorschrift taxierte man links unten 2 1/2 Sgr. vor, die natürlich falsch waren. Tatsächlich musste man der Wert der Marken in Silbergroschen reduzieren und als Weiterfranko komplett ansetzen. Im Klartext: Bayern erhielt für diesen Brief gar nichts!!

    Da 7 Kr. verklebt wurden, musste Bayern diese auch als Weiterfranko an Preußen vergüten. Die 2 1/2 unten links waren also zu streichen und dafür wurde links oben eine "2" notiert, also 2 Silbergroschen (2 mal 3,5 Kr.).

    Der Wert der verwendeten Marken, hier 2 Sgr., wurden von der britischen Post völlig korrekt von dem Wert eines unfrankierten Briefes abgezogen.

    Ein unfrankierter Brief kostete 18 Kr. (also 100% Aufschlag zum Frankopreis), welche 6d entsprachen. Also zog man 2d = 2 Sgr. von 6d ab und erhielt, was man mittig notierte, 4d für GB.

    And the winner ist - Great Britain. Warum? Weil sie nicht so blöd waren, einen England - Brief mit 7 Kr. am Schalter anzunehmen, wie die Flasche in Rossbrunn. Dummheit bezahlt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Denis
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    • 8. August 2009 um 18:57
    • #114

    Hallo,

    auf Hinweis von balf_de poste ich hier auch meinen Brief von Heidelberg über Belgien nach Birmingham. Kann jemand die rote Schrift links unten entziffern?

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    Gruss
    Denis


    Bitte bietet mir alles von Altdeutschland Baden an, ich brauche noch viele Stempel zur Komplettierung meiner Stempelsammlung.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. August 2009 um 19:09
    • #115

    Hallo Denis,

    2 3/4 Weiterfranko. Gemeint waren Silbergroschen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. August 2009 um 16:11
    • #116

    Liebe Sammlerfreunde,

    eine weitere Seite meiner Sammlung soll euch nicht vorenthalten bleiben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • asmodeus
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    • 10. August 2009 um 16:33
    • #117

    Ist der untere Brief in Deiner Sammlung oder verkaufst Du auch? ;)

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. August 2009 um 16:34
    • #118

    Lieber asmodeus,

    alles, was ich zeige, ist mir. Grundsätzlich verkaufe ich nichts - bin ja Sammler! ;)

    Ein Tausch wäre aber bei einigen Briefen durchaus möglich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. August 2009 um 16:20
    • #119

    Hallo,

    auch wenn sich die Reaktionen in Grenzen halten, hoffe ich doch mit dem Gezeigten, etwas das weite Tor zwischen GB und Bayern weiter aufstossen zu können. Hierbei wäre vlt. diese Seite behilflich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • nitram
    neues Mitglied
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    47
    • 11. August 2009 um 17:22
    • #120

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für das Einstellen dieser und auch der anderen sehr gehaltvollen Seiten aus Deiner Sammlung.

    Eine Frage zu dem Brief oben. Wie hat denn Bayern mit Frankreich abgerechnet und die 36 Kr. erhalten?

    Ich frage auch deswegen, da ich einige Portobriefe aus der Huth-Korrespodenz von Spanien via Frankreich nach London habe, die ausschließlich eine englische Taxierung aufweisen. Wenn auch hier die Abrechnung Frankreich mit GB analog nach Gewicht erfolgte, dann könnte es ja sein, daß die Abrechnung Spanien mit Frankreich ebenfalls analog der Abrechnung Bayern mit Frankreich erfolgte?

    Ich hoffe, hier nicht völlig Äpfel mit Birnen verglichen zu haben, aber bei diesen Briefen habe ich schon seit längerem Interpretationsprobleme. Zumindest hätte ich dann eine theoretische Möglichkeit, die weiter zu verfolgen sich lohnen könnte.

    Danke im voraus und viele Grüße, nitram

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