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  • balf_de
  • 14. Juli 2009 um 18:08
  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. April 2010 um 09:22
    • #201

    Hallo meimei,

    ich hätte noch eine Alternative anzubieten (wenn du bisher mit der Antwort zufrieden warst, dann lies jetzt bitte nicht weiter).

    Die britische "2" für das 2. Gewicht wurde in Preußen fehlinterpretiert als fehlende 2 Pence. Diese wurden in 2 Sgr. reduziert, welche paritätisch 7 Kreuzern entsprachen. Dazu kämen dann die 2 Kr. für die Bestellung in Bad Ems und wir hätten 9 Kr. für den Empfänger zu zahlen gehabt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • asmodeus
    Moderator
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    • 24. April 2010 um 12:48
    • #202

    @bayern klassisch:

    Das würde dann mit keinem britischen Porto übereinstimmen: 1/4 und 1/2 Unzen: 6 Pence via Belgien; 3/4 Unzen 1 Shilling GB- Preußen

    GB- Thurn und Taxis - Nassau Bad Ems:

    Via Belgien:

    1/4 und 1/2 Unzen 8 Pence und 3/4 Unzen 1 Shill. und 4 Pence.

    Deshalb war ja meiner Überlegung, das es nach dem Porto für GB- Thurn und Taxis abgerechnet wurde

  • meimei
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    27. August 1967 (58)
    • 24. April 2010 um 12:56
    • #203

    Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Brief recht klein ist (6 x 14 cm). Besonders schwer kann er nicht gewesen sein.

    Gruß,
    meimei

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. April 2010 um 13:19
    • #204

    Liebe Leute,

    wir sollten es bei meinem 1. Erklärungsversuch belassen - ich wollte nur noch einen nachschicken, damit auch dieser Theorie geünge getan wird. ;)

    Dass ein Brief klein ist - diesem hier siehst man es ja an - hat nichts zu tun mit einem geringen Gewicht. Der Brief kann sehrwohl 16g gewogen haben und war damit schon doppelt schwer. Ich kenne kleinere Briefe, die über 31g gewogen haben mussten und damit sogar dreifach schwer waren. :jaok:

    Sicher hat das Kuvert keinen Inhalt mehr - daher müssen wir nach Lage der Dinge annehmen, dass er schwerer als 1 Loth oder eine halbe Unze gewesen war.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • peterhz
    aktives Mitglied
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    • 28. Mai 2010 um 18:27
    • #205

    Hallo zusammen,

    Ein Brief aus bekannter Korrespondenz. Brief aus Aachen nach London vom 18.05.1845.

    Eine Frage was ist das auf der Rückseite für ein grüner Stempel?

    schönen Gruss

    Peter

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    5. August
    • 28. Mai 2010 um 18:38
    • #206
    Zitat

    Original von peterhz
    ...
    Eine Frage was ist das auf der Rückseite für ein grüner Stempel?
    ...

    Hallo Peter,

    ALLEMAGNE PAR CHEMIN DE FER
    ein Transitstempel der belgischen Bahnpost (v.d.Linden Nr. 62).

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • nitram
    neues Mitglied
    Beiträge
    47
    • 28. Mai 2010 um 18:43
    • #207

    Hallo zusammen,

    aufgrund des Abstandes zwischen den Worten FER und ALLEMAGNE würde ich eher auf
    van der Linden Nr. 38 "ALLEMAGNE / CHEMIN DE FER"
    oder vielleicht(ist nicht genau zu erkennen)
    van der Linden Nr. 37 "ALLEMAGNE / CHEMIN-DE-FER"
    tippen.

    Viele Grüße von nitram

    2 Mal editiert, zuletzt von nitram (29. Mai 2010 um 09:46)

  • peterhz
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 09:33
    • #208

    Vielen Dank euch beiden,

    wieder was dazu gelernt.

    in der Anlage noch ein Brief von 1847 aus Rönsahl nach London.

    schönen Gruss

    Peter

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 29. Mai 2010 um 15:10
    • #209

    Da du die englische Abkürzungen vielleicht nicht lesen kannst, steht

    Rönsahl Juli 10

    recd (received) 14.

    ansd (answered) 27.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Juni 2010 um 20:37
    • #210

    Hallo,

    wer lange sucht, der endlich findet. Nach langer Zeit habe ich endlich das Weltpostvereinsfranko von 2 1/2 Pence nach Bayern auftreiben können.

    Dieses galt für die bayer. Kreuzerzeit nur vom 1.7.1875 bis zum 31.12.1875, also ein halbes Jahr.

    Der Brief ging am 31.7.1875 nach München auf die Reise und traf dort, man kann es kaum glauben, am Vormittag des 2.8. ein. Der Empfänger weilte jedoch nicht mehr in der Theatinerstraße der bayer. Haupt- und Residenzstadt, sondern war nach Seeon abgereist, wohin man ihm den Brief nachsandte. Der Stadtbriefträger mit der Nr. 33 gab ihn mit korrigierter Adresse zurück, so dass man ihn am 2.8. nachmittags nach Seeon weiter leitete.

    Unüblich für Bayern, aber Routine und Vorschrift für Österreich, war das Abdrucken des Aufgabestempels auf der Marke bei der Weiterleitung. Schön, dass man hier in München ein Herz für die Österreicher damals und für uns Sammler heute hatte. :)

    Am 3.8. wurde er auch prompt dort ausgeliefert. Ab dem 1.1.1868 war die Weiterleitung nicht ausgelieferter Briefe kostenlos geworden, so dass für die Strecke München - Seeon nichts angesetzt wurde.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    3 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (20. Juni 2010 um 20:39)

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    5. August
    • 23. Juli 2010 um 20:01
    • #211

    Liebe Sammlerfreunde,

    der folgende kleine Brief lief im Jahre 1863 von Sheffield (GB) via France nach Iserlohn in der preußischen Rheinprovinz.

    Die Leitung über Frankreich (Calais) war langsamer als die über Belgien (Ostende). Dafür war sie für die Bewohner der preußischen Rheinprovinz etwas günstiger. Der monetäre Vorteil (3 1/2 gegenüber 5 Sgr. ab 1859) war aber nicht so groß, dass sich die Mehrzahl der Briefschreiber hiervon beeinflussen ließ.
    Für die Absender auf der britischen Insel betrug das Porto seit einigen Jahren 6 Pence (= 5 Sgr.) , unabhängig vom Leitweg. Daher bestand für Engländer eigentlich kein Grund, den langsameren Weg über Frankreich zu wählen.

    Daher ist dieser Leitweg in dieser Laufrichtung, nicht sehr häufig.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Juli 2010 um 20:26
    • #212

    Lieber Michael,

    ausweislich meiner Beobachtungen von Briefen aus GB nach AD scheint mit es so gewesen zu sein, dass die Vorgaben der Versender relativ unwichtig zu sein schienen, denn es gibt mehrere Briefe über Frankreich, die über Belgien spediert werden sollten, und umgekehrt.

    Ein Kenner der britischen PO sagte mir einmal, dass der Abgang eines entsprechenden Zuges zu einem entsprechenden Schiff maßgeblicher war, als die Leitwegsvorgabe, wenn es keine gravierenden Unterschiede in der Frankatur zu ermitteln galt.

    Ein schöner Brief mit 5 sauberen Stempeln ist schließlich auch nicht ohne. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 23. Juli 2010 um 20:43
    • #213

    Lieber bayern klassisch,

    der preußische K2 FRANCO / AUS FRANKREICH PER AACHEN bestätigt hier allerdings die Vorgabe des Absenders.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Juli 2010 um 20:54
    • #214

    Lieber Michael,

    bei deinem schönen Brief hat auch alles hin gehauen. Aber es gibt auch andere ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 24. Juli 2010 um 12:32
    • #215
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ...
    ausweislich meiner Beobachtungen von Briefen aus GB nach AD scheint mit es so gewesen zu sein, dass die Vorgaben der Versender relativ unwichtig zu sein schienen, denn es gibt mehrere Briefe über Frankreich, die über Belgien spediert werden sollten, und umgekehrt.

    Ein Kenner der britischen PO sagte mir einmal, dass der Abgang eines entsprechenden Zuges zu einem entsprechenden Schiff maßgeblicher war, als die Leitwegsvorgabe, wenn es keine gravierenden Unterschiede in der Frankatur zu ermitteln galt.
    ...

    Lieber bayern klassisch,

    ich bin sicherlich kein GB-Spezialist und befasse mich hauptsächlich mit englischer Korrespondenz nach Preussen bzw. über Preussen Richtung T&T, Sachsen, Russland.
    Ich habe meine Belege durchgesehen und auch in alten Unterlagen gesucht. Die von dir beschriebene Unverbindlichkeit der Leitwegsvorgabe hinsichtlich englischer Korrespondenz über Frankreich resp. Belgien kann ich für mich nicht nachvollziehen.
    Beginnend mit dem PV von 1852, wurde die Verbindung über Frankreich für die preussische Korrespondenz nur noch auf Wunsch des Absenders genutzt. Dies spiegelt sich auch in den mir vorliegenden Belegen.

    Kann es sein, dass die von Dir beobachtete Beliebigkeit des Leitweges eher für Korrespondenz von/nach süddeutschen Orten zutrifft ?
    Hier könnte auch der längere Transitweg durch Frankreich zeitlich gegenüber dem belgisch/preußisch/T&T-Leitweg aufholen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. Juli 2010 um 12:41
    • #216

    Lieber Michael,

    ich beziehe mich nur auf britische Briefe nach den süddeutschen Staaten bzw. durch dieselben nach weiter südlich gelegenen Postgebieten. Da kommen schon hin und wieder Briefe vor, die statt über Frankreich über Belgien und statt über Belgien über Frankreich liefen, wobei nur letztere dadurch unterfrankiert sein konnten.

    Ich habe ca. 200 Briefe dieser Art nach den Verträgen der 50er und 60er Jahre gesehen und ca. 10 - 12 Briefe waren entgegen der Leitwegsvorgabe des Absenders falsch instradiert worden. Ob dies etwas mit der Destination Süddeutschland zu tun haben könnte, vermag ich nicht zu sagen. Bei internationaler Korrespondenz sind 5 - 6% natürlich auch immer als Irrtum zu unterstellen. Wenn aber bei mehreren Hundert Briefen nach Preußen kein einziger falsch geleitet wurde, sollte das doch zu denken geben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    5. August
    • 24. Juli 2010 um 13:23
    • #217
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ...
    Wenn aber bei mehreren Hundert Briefen nach Preußen kein einziger falsch geleitet wurde, sollte das doch zu denken geben.
    ...

    Lieber bayern klassisch,

    ich weiß nicht, wie viele dieser Belege ich gesehen habe. Aber bisher ist mir keine derartige Fehlleitung bei Preußen-Briefen aufgefallen (in beiden Richtungen nicht !).

    Aber vielleicht hat ja ein anderes Forumsmitglied einen derartigen Beleg ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. Juli 2010 um 15:29
    • #218

    Lieber Michael,

    ich besitze 3 Briefe dieser Spielart - 2 habe ich gefunden und kann ich zeigen:

    Frankiert für die Leitung über Belgien, aber unterfrankiert für die Leitung über Frankreich - daher verfiel der Wert der Marke(n) gänzlich. Ein teures Vergnügen für die bayer. Empfänger!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 24. Juli 2010 um 16:40
    • #219

    Hallo bayern klassisch

    Zu dein ersten Brief habe ich eine Frage. Hier gibt es nur eine 4 Pence Frankierung. War es jetzt nicht 6 Pence ob über Belgien oder Frankreich?

    Links der Vermerk "Returned from Spain". War der Brief zuerst in Spanien (Stempeln) oder war es en Vermerk von Empfänger?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. Juli 2010 um 17:04
    • #220

    Hallo Nils,

    das "returend from Spain" hat keine postalischen Gründe. Leider! ;)

    6 Pence ist richtig - aber über Belgien hätte man nicht 21 Kr. vom Empfänger gefordert. Als unterfrankiert über Frankreich verfiel der Wert der Marke(n), daher hätte ihn die britische Post über Belgien leiten sollen, weil das die Standardroute war (zumindest von Bayern nach GB war diese Route immer zu nehmen, es sei denn, der Absender wünscht und bezahlt den Brief für die Leitung über Frankreich, was hier nicht der Fall war).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (24. Juli 2010 um 17:05)

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