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Rußland - Schweiz 1871

  • bayern klassisch
  • 8. Juli 2009 um 16:28
  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juli 2009 um 16:28
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich habe einen Brief aus Rußland über den Norddeutschen Bund, Bayern und Baden nach der Schweiz gekauft. Er trägt eine Militäradresse.

    Kann jemand sagen, ob der Brief im Zusammenhang mit dem Krieg von 1870/71 steht?

    Kann jemand das Kyrillische transkribieren? War der Inhalt auch militärisch grprägt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 8. Juli 2009 um 17:33
    • #2

    Lieber BK

    In Kyrillisch kann ich nur Stadt Nyon und den Namen lesen, und hier heisst er Dr Düder, unten Güder, da hat der Schreiber sich vertauscht, denn in Kyrillisch ist das kleine d als g gegeben.

    Der Inhalt des Briefes ist in Französisch, und hier sind meine Sprachkenntnise sehr schwach, sprich am Rande meiner Fähigkeit, aber zum Kriege 1870/71 kann ich nichts lesen.

    Ich meine auch einige Rechtschreibfehler gelesen zu haben, was in sich keineswegs verwunderlich ist wenn man bedenkt der Absender Russe ist.

    Es sind welche hier im Forum die Französisch können. Freilich wird der einer oder anderer Kenner den Inhalt bessser aufhellen als ich.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juli 2009 um 18:13
    • #3

    Lieber Nigel,

    hab vielen Dank für deine Einschätzung - leider ist bei mir kyrillisch und französisch ein Problem; englisch, Latein, italienisch oder flämisch wären enifacher. :)

    Ich weiß nur, dass 1871 ein franz. General mit seiner Einheit in die welsche Schweiz ging und dort das weitere Geschehen abwartete; daher dachte ich, es könnte damit etwas zu tun habein.

    Vielleicht findet sich ein Sprachtalent, der für Klarheit sorgt. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nerv
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    4. Januar 1966 (60)
    • 8. Juli 2009 um 18:15
    • #4

    Hallo BK.

    Ich stimme doktorstamp zu, der Brief ist in französisch geschrieben, aber wirklich sehr schwer zu entziffern - ich versuche zumindest mal den ersten Satz: Lieber Doktor, tausendfachen Dank für Ihren Brief, der mich bereits nach nur 4 Tagen erreicht hat.....

    Vielleicht komme ich am Wochenende dazu, noch ein paar Textstellen zu entziffern. :)

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nerv (8. Juli 2009 um 18:15)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juli 2009 um 18:44
    • #5

    Hallo Bayern-Nerv,

    danke für deine Mühe. Lass dir Zeit, der Brief ist ja auch schon fast 140 Jahre alt ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • CHDDK
    Gast
    • 8. Juli 2009 um 23:32
    • #6

    Hallo Bayern Klassisch,

    wie Bayern-Nerv schon schrieb ist das Französisch des Briefes sehr schwer zu entziffern und ich kann leider keine 1:1 Übersetzung liefern. Aber ein paar inhaltliche Zusammenhänge konnte ich doch rauslesen und die will ich hier nicht für mich behalten. (Berichtigungen und Ergänzungen sind erwünscht :))

    Den ersten Satz hat Bayern-Nerv ja schon übersetzt, deswegen geht's mit dem Zweiten weiter:

    "Ich bin glücklich zu wissen, dass Schwägerli sich in seinem Appartment wohl fühlt..."
    Ja, ab hier kann ich nur noch einen ungefähren Sinnzusammenhang wiedergeben. Es wird von einer Olga gesprochen, über die sich der Absender anscheinend negativ äußert: "avidité par Olga" kann als "durch Olgas Gier" übersetzt werden. Dazu passt ggf. der übernächste Satz "Elle nous parti déja dans son coeur..." - Sie hat uns bereits aus ihrem Herzen ausgeschlossen... eine unsicherer Übersetzungsversuch!
    Auf der zweiten Seite nach dem ersten Absatz steht geschrieben: "Nous attendons Madame Hoffmann demain dans la nuit ...(...)... chercher Mme Hoffmann à la gare." Der Absender erwartet eine Frau Hoffmann (aus der Schweiz?) am nächsten Abend (nachts), kurz darauf geht es darum, sie vom Bahnhof abzuholen. Im nun folgenden Abschnitt kommt ein Päckchen (colis) ins Spiel: darin befinden sich offenbar drei verschiedene Winterkleidungsstücke (Auflistung im Brief), die mit den Personen Olga und Schwägerli in Verbindung gebracht werden. Ein Obermantel (paletot) scheint für Schwägerli bestimmt.
    Der vorletzte Abschnitt auf der dritten Seite handelt vom Winterwetter. Worte wie Schnee und Frost werden genannt.
    Postalisch interessant ist ein Satz am Schluss des Briefes, den ich relativ sicher lesen kann: "Excusez moi de ne pas affranchir mes lettres." - "Entschuldigen Sie, dass ich meine Briefe nicht frankiere (=freimache)".

    Soviel erst einmal zu dem, was ich entziffern konnte. Es scheinen auch tatsächlich, wie doktorstamp bereits andeutete, einige Rechtschreibfehler und grammatikalische Ungenauigkeiten in dem Brief zu stecken. Einen Zusammenhang mit dem Deutsch-Französischen Krieg konnte ich aus dem Brief heraus nicht erkennen.

    Viele Grüße von

    Harald

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Juli 2009 um 06:59
    • #7

    Hallo CHDDK,

    vielen Dank für deine Übersetzung - mehr als das brauche ich nicht, weil es (leider) kein Brief im Zusammenhang von 1870/71 ist, sondern "nur" ein Privatbrief, den der Absender nicht frankieren wollte.

    Was jetzt noch fehlt wäre eine Übersetzung des Textes der siegelseitigen Stempel, die ich nicht sicher interpretieren kann.
    Vor allem der mir unbekannte Dreizeiler würde mich interessieren.

    Vlt. kann Nigel oder ein anderer Rußland - Experte sich nach dazu äußern.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    • 9. Juli 2009 um 19:01
    • #8

    Der Zweizeiler entziffere ich wie folgt

    Sosnovka Sch. ?????
    15 Noyabraya 1871 (alte Screibweise) Heute Noyabr=November


    Ob dies ein und den selben Ort sind??

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 9. Juli 2009 um 19:11
    • #9

    Hier noch eine der geograpisch besser paßt

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Nacktnasenwombat
    aktives Mitglied
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    26. April 1987 (38)
    • 9. Juli 2009 um 19:33
    • #10

    Vielleicht noch als Ergänzung: Das Wort in dem Dreizeiler/Rautenstempel ist das gleiche wie in dem Zweizeiler, also auch November. Es dürfte sich um einen Stempel aus Moskau handeln.

    mfg Nacktnasenwombat

    Einmal editiert, zuletzt von Nacktnasenwombat (9. Juli 2009 um 19:33)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Juli 2009 um 20:26
    • #11

    Hallo Nacktnasenwombat, Lieber Nigel,

    ich habe also keine Fehlbitte geleistet. :)

    Vielen Dank für eure Bemühungen und die Links. Jetzt wird mir vieles klarer.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.430
    • 30. August 2024 um 18:38
    • #12

    Zitat aus dieser in der Tat sehr unsicheren Übersetzung : „Es wird von einer Olga gesprochen, über die sich der Absender anscheinend negativ äußert: "avidité par Olga" kann als "durch Olgas Gier" übersetzt werden. Dazu passt ggf. der übernächste Satz "Elle nous parti déja dans son coeur..." - Sie hat uns bereits aus ihrem Herzen ausgeschlossen... eine unsicherer Übersetzungsversuch!“

    Das kann man zur Ehrenrettung der armen Olga auch nach soviel Jahren so nicht stehen lassen. In Wirklichkeit las sie die Briefe begierig (avec avidité) und trägt die Verwandten in ihrem Herzen (porte dans son coeur).

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.430
    • 30. August 2024 um 18:45
    • #13

    Das mit der Frankatur ist schon witzig. Der Absender frankiert nicht weil der Brief dann sicherer ankommt und weil die kleinen Postbüros in der Provinz Schwierigkeiten mit Briefen ins Ausland haben. Er bittet, auch die Rückantwort nicht zu frankieren !

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

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