Vom fröhlichen «Post-Sali» und den bekannten Posthalterfamilien berichtet Ernst Schmid in seiner Chronik über das Postwesen im Bezirk Dielsdorf. Der Autor ist Bauer, die Post sein grosses Hobby.
Nur als «Post-Sali» war den Leuten aus Dielsdorf, Regensberg und dem Wehntal Salomon Schärer bekannt. Der spätere Posthalter von Dielsdorf verteilte um 1842 in diesen Gemeinden die Post zu Fuss. Er hat die Postsachen wohl an der Postkutschen-Haltestelle Dielsdorf abgeholt. Er ist dann aber zu Fuss in alle Gemeinden im nördlichen Bezirksteil auf Verteiltour gegangen
Weiter war auch eine Postkutsche unterwegs. Um 5 Uhr fuhr der dreispännige Postkurs jeweils dienstags und freitags in Niederweningen los, verteilte Briefe und Pakete und nahm bis zu acht Frauen, Männer und Kinder mit nach Zürich, wo die Kutsche um 7.45 Uhr ankommen sollte. «Der ‹Post-Sali› galt als fröhlich und war überall gern gesehen», weiss Ernst Schmid.