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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Wozu dienen UNO Marken?

  • Tommy_H
  • 23. Mai 2006 um 21:49
  • Tommy_H
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    5. August 1963 (62)
    • 23. Mai 2006 um 21:49
    • #1

    Die Frage ist rein praktisch gemeint: Wer oder was frankiert man mit UNO Marken? Sind das Dienstmarken? Oder kann die auch im normalen Postverkehr verwenden, z.B. UNO Genf anstatt der Schweizer Postmarken?

    Oder sind UNO / Vereinte Nationen nur reine "Philateliemarken" ohne praktische Anwendung?

    Mit Google konnte ich nichts Brauchbares finden. Ja selbst unter der UNO Website Genf habe ich nichts finden können (die ist übrigens extrem nichtssagend, man bekommt nicht mit, was die dort überhaupt machen... wahrscheinlich nicht viel Gescheites...)

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 23. Mai 2006 um 21:57
    • #2

    Die Vereinten Nationen haben eine eigene Postverwaltung. Am 11. Dezember 1968 wurde ein Postvertrag zwischen der (damaligen) PTT und der Postverwaltung der Vereinten Nationen abgeschlossen.
    Die Briefmarken dieser Postverwaltung dürfen nicht von Privaten Personen als Frankatur verwendet werden.
    Das sind in diesem Fall in weitestem Sinn Dienstmarken der UNO.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    479
    • 23. Mai 2006 um 22:12
    • #3

    Also in Österreich kann jedermann UNO-Briefmarken auf seine Briefe und Postkarten verkleben und seine Post damit verschicken. Einzige Einschränkung, man muß die Post beim Postamt Wien 1400 in der UNO-City aufgeben, weil die Briefmarken (gemeint sind die Ausgaben der UNO-WIEN) nur dort gültig sind.

    Bilder

    • BriefUNOwien.jpg
      • 147,33 kB
      • 1.192 × 875
      • 667

    2 Mal editiert, zuletzt von obelix.fg (23. Mai 2006 um 22:56)

  • Tommy_H
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    • 23. Mai 2006 um 22:20
    • #4

    Ach so... Hm, ich habe im Zumstein Katalog gelesen, dass es auch in Genf so ein besonderes Postamt gibt, nämlich Genf 10 Nations Unies.

    Somit ist wohl anzunehmen, dass primär die Geschäftspost der UNO damit frankiert wird. Also bekomme ich so eine Marke nie ins Haus...

    Ich war gerade letzte Woche in Genf. Ich hätte hingehen und probieren können, einen Brief aufzugeben. Aber ich habe gar nicht daran gedacht! :rolleyes:

    2 Mal editiert, zuletzt von Tommy_H (23. Mai 2006 um 22:26)

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 23. Mai 2006 um 22:42
    • #5

    Das ist natürlich in der Schweiz genauso geregelt. Aber ich fahre natürlich nicht von Uster zur Postverwaltung der UNO in Genf (ca. 300km) um einen Brief abzugeben, der ev. wieder nach Uster frankiert ist. Das wäre ja paradox.
    Ich könnte natürlich auch einen Brief im Brief an die UNO schicken, damit die mir den beiliegenden Brief versenden, dann zahle ich aber doppelt Porto. Und ob die das machen?
    Das können die Versender machen, die in Genf oder näheren Umgebung wohnen.

    Gruss
    Afredolino

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  • Tommy_H
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    • 23. Mai 2006 um 23:02
    • #6
    Zitat

    Original von Afredolino
    Aber ich fahre natürlich nicht von Uster zur Postverwaltung der UNO in Genf (ca. 300km) um einen Brief abzugeben...


    Nein? :D:D

  • Lacplesis
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    • 23. Mai 2006 um 23:04
    • #7

    Irgendwie geht es aber doch private Post über die UNO-Postämter zu verschicken. Ein freundlicher ebay Verkäufer aus Wien hat mir mal was über Wien 1400 geschickt.
    Wenn ich die Homepage der UNO-Postverwaltung richtig verstehe, kann man auch mit UNO-Marken frankierte und fertig adressierte Sendungen and die jeweiligen Postämter schicken, und die werden dann von dort weiterverschickt.
    Und da man zumindest das Postamt in Wien auch persönlich aufsuchen kann, um dort die Marken zu kaufen, wäre es ja totaler Blödsinn, wenn man die Briefe nicht auch direkt aufgeben könnte.


    Hier noch ein paar links zum Thema:

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  • rothilo
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    • 24. Mai 2006 um 12:44
    • #8
    Zitat

    wahrscheinlich nicht viel Gescheites...)


    naja hab mal in genf gewohnt, da hab ich die uno auch beischtig die machen schon ein paar interressante und gescheite sachen. hatte auch ein paar freunde derren eltern dort arbeiten ist schon interressant.

    gruß
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  • rothilo
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    • 24. Mai 2006 um 12:47
    • #9

    warum gibt es eigentlich keine briefmarken der uno in bonn? währe doch auchmal ganz interressant. wenn es jemand schaft die zu überreden das die hier briefmarken einführen dann fahre ich eingenthändig zum postamt von wo die abgeschickt werden und schickt ihm einen schönen brief mit ganzvielen marken der uno bonn. :D

    gruß
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  • Lacplesis
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    • 24. Mai 2006 um 12:59
    • #10

    Da hast Du recht.
    Bonn ist inzwischen eine genauso wichtige UNO-Stadt wie Wien.
    An Genf reicht es natürlich von der Bedeutung her nicht heran.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

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  • rothilo
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    • 24. Mai 2006 um 16:30
    • #11

    ich habe eine idee. wir machen ein gästebuch in das sich alle eintragen die für bonner uno marken sind und dann schicken wir das an die uno. man müsste nur ein onlinegästebuch erstellen und wenn wir genung stimmen haben schick ich das an die uno in bonn. die adresse kann ich bestimm rausfinden. wie findet ihr das?

    gruß
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  • philafred63
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    • 4. Juni 2007 um 13:38
    • #12

    Das Sammelgebiet UNO ist durch seine drei Standorte bereits kompliziert genug. Ich glaube nicht, dass die UNO-Sammler an einen vierten Standort Freude hätten. Ich denke da an die Sammler, die UNO komplett sammeln (UNO New York, UNO Genf, UNO Wien, Gebiete unter UNO Interimsverwaltung, UNICEF, IGH, Flaggenserie und Bedrohte Arten). Ein vierter Standort würde das monatliche Budget stark strapazieren.

    Übrigens UNO Briefmarken werden hauptsächlich für Sammler verausgabt. Natürlich verwendet die UNO ihre eigenen Briefmarken. Doch der Grossteil der Sonderausgaben wird vor allem für Sammler produziert. Mit dem Erlös werden diverse UNO-Projekte finanziert.

  • saschJohn
    Gast
    • 4. Juni 2007 um 14:39
    • #13

    aus gegebenen Anlaß :D

  • philafred63
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    • 4. Juni 2007 um 14:56
    • #14

    saschJohn

    Bei diesem beleg handelt es sich nicht um einen eigentliche UNO-Beleg. Die verwendeten Marken sind sogenannte UNMIK - Marken aus dem Kosovo. Also ein Gebiet unter UNO Interimsverwaltung. Ein Nebengebiet der UNO-Philatelie.

  • saschJohn
    Gast
    • 4. Juni 2007 um 14:57
    • #15

    Aha danke für die Aufklärung :)

  • drkohler
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    • 25. Oktober 2007 um 00:55
    • #16
    Zitat

    Original von haegint
    Die Frage ist rein praktisch gemeint: Wer oder was frankiert man mit UNO Marken? Sind das Dienstmarken? Oder kann die auch im normalen Postverkehr verwenden, z.B. UNO Genf anstatt der Schweizer Postmarken?

    Oder sind UNO / Vereinte Nationen nur reine "Philateliemarken" ohne praktische Anwendung?

    Mit Google konnte ich nichts Brauchbares finden. Ja selbst unter der UNO Website Genf habe ich nichts finden können (die ist übrigens extrem nichtssagend, man bekommt nicht mit, was die dort überhaupt machen... wahrscheinlich nicht viel Gescheites...)

    In New York hat die UNO kürzlich die Postregeln geändert und es dürfen keine Priority oder Express Briefe/Pakete mehr verschickt werden. Der (nicht ganz eingestandene) Grund ist der zunehmende Verlust mit dem Briefmarkengeschäft. Grundsätzlich war man bei der UNO immer der Meinung, dass die Briefmarken an Sammler verkauft werden und 99% davon nie in den Umlauf gelangen, also reiner Profit darstellt - ausser die paar Touristen, die ihre Ansichstkarten verschickten (für jeden Brief, der iin NY bei der UNO mit UNO-Briefmarken aufgegeben wird, verlangt die amerikanische Post unnachgieblich den Gegenwert in $). Das eingenommene Geld aus dem Profit ist längst ausgegeben. Nun war es zunehmend so, dass die Briefmarkenhändler in und um NY von Sammlern die UNO-Briefmarken aufgekauft haben (zu einem geringen Bruchteil des Nennwerts, man bekommt wirklich fast nichts für ungebrauchte UNO-Marken) um damit ihre Kataloge/Preislisten/Wasimmerauch zu verschicken vom Unogebäude aus. Das ersparte den Händlern einiges in der Portokasse und war hoch profitabel, die UNO guckte allerdings böse in die Röhre. Sie musste zunehmend für Marken zahlen, die eigentlich gar nicht gebraucht werden sollten und deren Verkaufsprofit längst verbraucht war...

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (25. Oktober 2007 um 00:56)

  • rolin
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    • 25. Oktober 2007 um 06:31
    • #17

    :D Selbes passiert in Wien. Ausstellungskataloge werden mit Unomarken frankiert und von 1400 Wien (dem UNO-Postamt) aus versendet.

    Unomarken zu abonnieren ist Geldvernichtung par excellance, man muss sich halt bewusst sein dass man die UN damit sponsort. Gelaufene Marken besonders Geschäftspost kann durchaus mal interessant werden.

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

  • dj_postmann
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    • 25. Oktober 2007 um 06:35
    • #18

    Hallo drkohler,

    hehe, das ist ja niedlich ... ;) Tja, man sollte halt nicht vergessen, dass Briefmarken nicht nur dazu da sind, Sammlern das Geld aus der Tasche zu ziehen... Geht denen recht so...

    @ alle

    Wie haben manchmal echt gelaufene BEDARFS!!!-Post mit UNO-Marken in der Frima. Wenn ihr wollt hebe ich die mal alle auf und wer welche wollen würde kann sich melden. (Es sind aber nicht sehr viele - etwa 1 oder 2 per Monat.)

    Grüße
    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
    Suche momentan eine Mi. 3 .. mit gMR "1". Zahle gut!!!

  • Lacplesis
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    • 25. Oktober 2007 um 09:27
    • #19

    Einige von den Wienern, die auf ebay Briefmarken verkaufen, sind auch so freundlich von 1400 zu verschicken.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Concorde
    Gast
    • 25. Oktober 2007 um 14:16
    • #20

    Kann es sein,dass da etwas durcheinander gebracht wird?

    Die Ausgaben der UNO Wien/Uno Genf und UNO N.Y. sind natürlich auch auf Privatpost von diesen Postverwaltungen bzw. -ämter erhältlich und gültig!

    Ich vermute,Alfredolino meint bei die Ausgaben von Dienststellen der UNO,den sogenanmnten Ämter-Dienstmarken, diese sind nur für den Gebrauch innerhalb der Uno gedacht.Bei persönlichem Besuch des Postamtes des UNO Postamtes in Genf ist es jedoch auch möglich,eigene Belege mit diesen Dienstmarken aufzugeben,nicht jedoch auf dem Postweg!

    hier einige Luftpostbelege ab Uno Genf, u.a. ein echt geflogener Concorde-Beleg Leipzig-Paris...


    P.S. Um auf die Eingansfrage des Threads zurückzukommen: ein echter Bedarf für diese UN-Marken besteht eigentlich nicht,es dient praktisch nur zur Geldbeschaffunf vie Briefmarkensammler!! :O_O:

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von Concorde (25. Oktober 2007 um 15:03)

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