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Stempelfrust

  • Rainer
  • 30. Mai 2009 um 17:54
  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 30. Mai 2009 um 17:54
    • #1

    Kann das denn wirklich wahr sein?

    Da sendet mir ein Mitglied des Forums eine Tauschsendung und die Post verschlampt den Brief nicht nur 2 Tage in Lübeck, sondern verhunzt auch noch den Beleg!

    1. Entwertung mit sauberen Vollstempel am 20.05. um 22:00
    2. Entwertung mit Handstempel am 22.05. 18.00

    Das verstehe, wer will...... :( X( :oneien:

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    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
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    451
    • 30. Mai 2009 um 18:23
    • #2

    Im Anhang die Tauschsendung eines Forenkollegen, wie er bei mir ankam, nachdem er ca. 3 Wochen im Nirvana kreiste. Bedarf das eines weiteren Kommentars?

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (42)
    • 30. Mai 2009 um 18:27
    • #3

    wenn ich immer wieder sehe wie bei mir teilweise Briefe ankommen mit teilweise "abgerupften" Marken, *schauder*. Das obwohl die laut versender immer sauberst verklebt wurden, wundert mich ab und an immer wieder.

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 31. Mai 2009 um 09:42
    • #4

    Hallo Rainer,

    wir sprachen ja gestern schon über den Beleg. Jetzt im Bild wird mir einiges klarer. Schau mal auf das Datum vom Vollstempel. Da muss sich die Einstellung verdreht haben: 20.9.05-22 Ich weiss aber genau, dass ich den am 22.5.09 abgeschickt habe. Ausserdem war die 70 ct-Marke noch gar nicht verausgabt. Nun hat das sicherlich in der Poststelle noch jemand bemerkt und wollte wohl schlimmeres verhindern (Anpfiff aus dem Briefzentrum wegen der falschen Einstellung) Ich versuche das mal am Dienstag vor Ort zu kären, was da los war ?(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Quvadis
    Gast
    • 31. Mai 2009 um 09:58
    • #5

    Rainer
    so gesehen wurde aus einem 0815 (naja nicht ganz wegen Ränder) philatelistisch beeinflußten Brief ein interesanntes Stück Postgeschichte gemacht...man stelle sich den selben Brief mit einer Altdeutschen Marke aus dem Jahr 1850 vor...
    Gruß
    Sascha

  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (69)
    • 31. Mai 2009 um 10:07
    • #6

    Der Vergleich mit dem altdeutschen Beleg ist gut.... ;)
    Da ich diese Serie nicht mehr auf Belegen dokumentiere, geht er zurück an den Absender (ok Bernd?)

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 31. Mai 2009 um 15:56
    • #7

    Hier sind zwei weitere Beispiele, wie man das Datum einstellen kann kann:

    a) Lübeck 20.09.05-22 für den 22. Mai 2009
    b) Luckenwalde 03.11.20-06 für den 03. November 2006
    (leider nur schwach)

    In Lübeck hat man wohl den Fehler bemerkt, und dann noch einmal mit der richtigen Einstellung nachgestempelt.

    Stempelfehler kommen häufiger vor.

    Anbei noch drei ausländische Marken ohne Jahreszahl im Stempel, da offenbar das Klischee nicht zur Verfügung stand.

    Bei der kenianischen Marke hat man einfach einen "---" eingesetzt, in Ghana und Philippinen ohne die Jahreszahl gestempelt (zumindest in Makati CPO über einen längeren Zeitraum).

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  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 31. Mai 2009 um 17:11
    • #8

    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggggghhhhhhhhhhhhhhhhhhhh X( X( X( X( X( X( X( X( Ich fall vom Glauben ab, der ATM Beleg auch noch!!!!!!!!! Na, die können sich am Dienstag auf was gefasst machen X( X( X( X( X(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Rainer
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    17. April 1957 (69)
    • 31. Mai 2009 um 17:40
    • #9
    Zitat

    Original von Bernd HL
    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggggghhhhhhhhhhhhhhhhhhhh X(X(X(X(X(X(X(X( Ich fall vom Glauben ab, der ATM Beleg auch noch!!!!!!!!! Na, die können sich am Dienstag auf was gefasst machen X(X(X(X(X(

    Bleib ruhig, ist doch Bedarfspost! :bier:

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 31. Mai 2009 um 17:51
    • #10

    Ja, nee, ja,... aber wer meine aufggegebenen Belege versaut, der :boese: :boese: :boese: :boese: :boese: :spinnst: :spinnst: :spinnst: :spinnst: :spinnst: X(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Herbie60
    erfahrenes Mitglied
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    3. Oktober 1960 (65)
    • 31. Mai 2009 um 21:22
    • #11

    Habe hier auch noch ein schönes Briefstück aus 23881 Breitenfelde bei Mölln, wo der Tagesstempel "bis 25 Uhr" anzeigt...

    Schöne Pfingsten
    Herbie60

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    Markige Grüße aus dem Süden Holsteins

    ;)Herbie60 :]

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 2. Juni 2009 um 21:29
    • #12

    So, Fall geklärt.

    In der Postagentur hat eine neue Aushilfe angefangen, die nur Vormittags Dienst schiebt. Der hat man vergessen zu zeigen, wie das Datum im Stempel eingestellt wird. Sie war nun der Meinung, das Datum müsse so wie auf dem Scan von Rainer und DrMoeller_Neuss gezeigt eingestellt sein, welches sich dann rückwärts liest. Der Stempel wurde zuletzt am 20.5. benutzt, dann kam der Feiertag 21.5. und am Freitag 22.5. stellte sie den Stempel auf das falsche Datum ein. Wie gesagt, seitenverkehrt. 20 blieb vom Werktag zuvor stehen. Und von rechts gesehen steht ja auch 22.05.09 X( Die Dame, die dann am Nachmittag gestempelt hat, hat natürlich nicht auf die Einstellung geachtet, da ja morgens schon umgestellt wurde. Und wie ich schon vermutet hatte, ist dann kurz vor der Abholung der Post durch den Botendienst dem Chef aufgefallen, dass das Datum nicht stimmte. Und die Vorschrift im Briefzentrum sagt aus, dass falsch gestempelte Briefe in der Postagentur beanstandet werden. Daher noch in aller Eile und Panik der richtige Datumstempel auf alle falsch gestempelten Belege geschlagen, damit es keinen Ärger aus dem Briefzentrum gibt.

    Ich soll hier den Empfängern ausrichten, dass es dem Übeltäter sehr leid tut und er bittet vielmals um Entschuldigung. Na ja, dass ich schon die Hände an seinem Hals hatte... X( X( X( X( X(

    Auf jeden Fall ist die betreffende Kraft schon an dem folgenden Tag ob des Stresses kurz vor Postabholung ordentlich zusammengefaltet worden und wird jetzt wohl nie wieder so einen Blödsinn mit der Datumseinstellung machen. Und als kleine Entschädigung wolle man nun bei Rollenmarken mal die eine oder andere Nummer 5 vom Ende für mich bei Seite legen :)

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • leomemmi
    Gast
    • 2. Juni 2009 um 23:47
    • #13

    Die jungen Leute können da nix dafür....
    Die bekommen, neben den den alltäglichen Anglizismen, an manchen Fach- und sicher auch anderen Schulen die amerikanische Art der Datierung beigebracht.
    Wenn ich dann PraktikantInnen aus diesen Schulen zu Gast habe, weiss ich meist auch nicht mehr, in welchem Jahr ich lebe.
    Ich bin sicher, diese Unart (ich glaube, dieses Wort habe ich noch nie getippt) hat den Zahlendreher auf den Stempeln verursacht.
    Im Moment sind die Datierer a la USA noch in der Minderheit; bald werden sie in der Überzahl sein;... und ich sitz im Alten---äh---Seniorenheim und weiss nicht mehr, welches Jahr wir schreiben (und bin als Alzheimer-Fall abgestempelt).

    Für die Übergangszeit aber (also heute!) von alter nach neuer Schreibweise fällt mir folgender Witz wieder ein (so einen Bart hat der:----------------):

    Achtung, der Witz:
    In England wird jetzt der Verkehr von Links- auf Rechtsverkehr umgestellt, um sich dem europäischen Festland anzupassen.
    Zu Beginn fängt man mit den Lastwagen an. :D :weinen:

    Gruß, leomemmi

    2 Mal editiert, zuletzt von leomemmi (2. Juni 2009 um 23:57)

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
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    451
    • 3. Juni 2009 um 01:03
    • #14
    Zitat

    Anglizismen


    Schon das ist ein "Anglizismus", von "Anglicism". Auf Korrektdeutsch müsste es wohl "Anglismus" heissen :D

  • leomemmi
    Gast
    • 3. Juni 2009 um 01:36
    • #15

    Das bezweifle ich jetzt einfach mal.
    leomemmi

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
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    451
    • 3. Juni 2009 um 10:06
    • #16

    Ich auch ;)

    Anglismus: Fehlübersetzungsleistung aus dem Angelsächsischen Sprachraum. Irreführende Einflüsse des Englischen und Begriffe, die aus der Übersetzung des Englischen entstehen.

    Anglizismus: Verwendung und Barbarisierung englischer Wörter.

    Aber zurück zum Thema, oder wie man sagt: "Back to Topic" :P
    Ist doch ein netter Bedarfsbeleg entstanden, mit vollständig erfasstem Hintergrund. UND es springen noch reservierte Rollenmarken bei raus, also is doch alles gut gelaufen :D

  • mar-vel
    erfahrenes Mitglied
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    5. März 1970 (56)
    • 3. Juni 2009 um 18:06
    • #17

    Apropos verhunzter Brief.....
    Der war heute in der Post.

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • Saguarojo
    Gast
    • 3. Juni 2009 um 18:17
    • #18

    das ist auch ein krasses Negativbeispiel eines versauten Stempel

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  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 3. Juni 2009 um 20:08
    • #19

    ...und der lag heute in meinem Kasten, dafür war der Inhalt absolut traumhaft :jaok:

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 3. Juni 2009 um 20:20
    • #20

    Der traumhafte Inhalt aus Brechen war.... :tongue:

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