Die vom Viersener Sozialausschussvorsitzenden Jochen Häntsch vor einem Monat begonnene Briefmarkensammelaktion zugunsten der Evangelischen Stiftung Hephata ist in die letzte Aktionswoche gestartet. Als Häntsch mit seinem Team Ende April sein Vorhaben vorstellte, wollte er mit dem Titel "100 000 Briefmarken aus Viersen für Hephata" ein spektakuläres Ziel vorgeben. Der Politiker hatte damals Zweifel, ob ein solch anspruchsvolles Ergebnis erreicht werden kann. Häntsch heute: "Inzwischen hat uns geradezu eine Spendenlawine überrollt. Ganze Briemarkensammlungen sind abgegeben worden. Es ist angesichts der großen Spendenbereitschaft nicht mehr abzuschätzen, wie viele sicherlich auch zum Teil relativ wertvolle Marken bereits in meinem Keller lagern. Vermutlich sind es weit mehr als eine Million. Es können aber auch noch erheblich mehr sein." Dabei fehlt noch ein beträchtlicher Teil, denn Häntsch hat die in den Schulen, Kindergärten, Institutionen und Verbänden eingesammelten Spenden noch gar nicht abgeholt.