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Preussen-Bayern

  • Bayern-Nils
  • 9. April 2009 um 20:22
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. September 2010 um 19:49
    • #181

    Lieber Michael,

    danke für die prompte Antwort - ich weiß doch, auf wen ich mich verlassen kann. :) :)

    Preußen war sehr locker, was dieses angeht (und auch in anderen Bereichen eher progressiv).

    Hallo kreuzer,

    Michael hat die Antwort schon gegeben - superschnell.

    Gerne würde ich deinen Brief bewundern - hier oder in einem anderen Thread, je nachdem, wo er am besten paßt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    10. September 1983 (42)
    • 21. September 2010 um 19:57
    • #182

    Da haben sich die posts wohl überschnitten...

    Hallo Michael, vielen Dank für die Quelle. Da waren die Preußen in der Tat etwas großzügiger.

    @bayern klassisch: der Brief war hier schon zu sehen, Thread Bayern-Hannover, gleich der erste post. Da hat mich dann ein anerkannter Bayernspazialist auf die Besonderheit hingewiesen :D
    Deshalb war die Antwort für mich auch nicht allzu schwer zu erraten.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 24. September 2010 um 08:25
    • #183

    Hallo Bayernfreunde,

    ich möchte 2 Briefe aus der Treibs-Korrespondenz zeigen, die von Oberstein (Fürstentum Birkenfeld/Oldenburg - Posthoheit Preußen) nach Kissingen gelaufen sind.

    Der erste Brief (mit K1 Oberstein) datiert vom 15.6.1852, der 2. Brief vom 4.8.1859.

    Bei beiden Briefen handelt es sich um
    - Portobriefe und
    - einfache Briefe (bis 1 Loth) über 20 Meilen im DÖPV.

    Insofern passen die vorderseitig von Preußen vermerkten 12 Kreuzer. (Beim ersten Brief wurden sie von Bayern nochmal mit Rötel bestätigt.)

    Was mir jedoch nicht klar ist, sind die siegelseitig vermerkten Ziffern "4" beim ersten Brief und "3" beim 2. Brief jeweils mit blauer Tinte. Hat Preußen hier das Porto in Silbergroschen notiert? Aber warum dann einmal "4" und einmal "3"?

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • Preußen K1 Oberstein.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (24. September 2010 um 14:50)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. September 2010 um 11:33
    • #184

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    sehr aufmerksam! :jaok:

    Wichtig und maßgeblich für die Verrechnung der Postverwaltungen war die addressseitig notierte Taxe.

    Hinten machten sich preußische Postbeamte manchmal ihre Notizen in Form von Vortaxierungen usw..

    Hierbei ist zu beachten, dass Briefe innerhalb Preußens ohne Portozuschlag verblieben. Bekam der Annahmebeamte einen Stapel Briefe, die (fast!) alle nach Preußen gerichtet waren, so notierte er auf jedem 3 Sgr. und zählte am Ende zusammen, um diesen Betrag in der Briefkarte zu vermerken.

    Hier hat sich wohl dieser Brief nach Bayern eingeschlichen - doch die falsche Antaxierung hat man nicht mehr korrigiert.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 24. September 2010 um 14:44
    • #185

    Hallo Bayern-Klassisch,

    vielen Dank für die Antwort.

    Ja, so wird es gewesen sein.
    Ich habe noch einen weiteren Portobrief von Oberstein nach Kissingen (aus dem Jahr 1866), der keine diesbezügl. Notiz auf der Siegelseite mehr hat.

    Viele Grüße und
    ein schönes Wochenende
    bayern-kreuzer

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    5. Februar 1961 (65)
    • 5. Oktober 2010 um 06:52
    • #186

    Liebe Sammelfreunde

    gestern Abend erhielt ich von einem weiterem Sammler Scans von 3 Belegen. (Vielleicht meldet er sich hier selbst zu Wort)

    Alle liefen von Oberstein nach Kissingen, sind Paketbegleitungen und stammen aus der Trebs-Korrespondenz.
    Die Datierungen:
    1. Brief vom 09.09.1864 - Paketgewicht 7 Pfund 8 Loth - 8 Pfund aufgerundet
    2. Brief vom 11.08.1865 - Paketgewicht 3 Pfund 2 Loth - 4 Pfund aufgerundet
    3. Brief vom 11.09.1865 - Paketgewicht 3 5/10 Loth - 1 Pfund aufgerundet

    Laut Taxquardrate erhalte ich eine Entfernung von 27 Meilen. Siegelseitig ist jeweils P8 notiert worden, was als (Entfernungs)P(rogressionsstufe) 8 "übersetzt" werden kann.
    Diese Progression wäre für eine Entfernung zwischen 28 bis 32 Meilen anzusetzen, was hier durchaus anzunehmen ist.

    Alles waren Portobriefe, so dass der Mindestfahrposttarif für 24 bis 32 Meilen zu dieser Zeit 5 Sgr bzw. 18 Kreuzer betrug.
    In Bayern wäre folgende Rechnung aufzustellen:
    7/12 Kreuzer je Pfund mal Progressionsstufe = Gewichtstaxe
    1. Brief
    7/12 Kr * 8 Pfund * 8 Prog = 38 Kreuzer - taxiert 41 Kreuzer
    2. Brief
    7/12 Kr * 4 Pfund * 8 Prog = 19 Kreuzer - taxiert 22 Kreuzer (würde ich so lesen)
    3. Brief
    7/12 Kr. * 1 Pfund * 8 Prog = 5 Kreuzer - also Mindestfahrposttarif 18 Kreuzer - taxiert 21 Kreuzer

    Bei allen 3 Belegen ist die Differenz 3 Kreuzer, könnte dies als "Botenlohn" angesehen werden?

    Anmerkung
    Bei einer Entfernung von 32 bis 36 Meilen, halte ich hier für sehr unwahrscheinlich, ergebe sich folgendes:
    1. Brief 42 Kreuzer - passt nicht
    2. und 3 Beleg jeweils 21 Kreuzer - mit sehr viel Willen könnte dies beim 2 Brief so geschrieben sein.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Die Siegelseite des letzten Briefes ist wie beim ersten Brief - nur in blau notiert.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 5. Oktober 2010 um 08:13
    • #187

    Hallo Magdeburger,

    vielen Dank für das Zeigen und Beschreiben der schönen Belege
    von Oberstein nach Kissingen.

    Im Ortsbestellbezirk durfte für jedes mit der Post ankommende
    Frachtstück, welches durch den Packer an den Adressaten oder
    dessen Bevollmächtigten selbst bestellt wird, folgende
    Bestellungsgebühr erhoben werden:
    Ab 1.10.1860: Wertbriefe 3 Kr, über 1000 Gulden Wert 6 Kr.
    Pakete 3 Kr., über 25 Pfund 6 Kr.

    Im Landbestellbezirk waren andere Bestellungsgebühren festgelegt
    und die Entfernung wurde unterschieden bis 1 Meile und über 1 Meile.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    5. Februar 1961 (65)
    • 5. Oktober 2010 um 08:40
    • #188

    Lieber VorphilaBayern

    recht vielen Dank für schönen Informationen.

    Ich war mir bisher nicht ganz sicher, jedoch kam mir das "Phänomen", dass für mich scheinbar bei Paketsendungen von Preussen nach Bayern eine Differenz von 3 Kreuzer zu viel immer existiere.
    Das "immer" stimmt nicht, werde jedoch darauf mehr achten.

    Der Sammler wird sich freuen, dass er nun eine richtige Beschreibung der Belege bekommt. Vielleicht meldet er sich selbst dazu.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • coethen
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    30. August 1946 (79)
    • 5. Oktober 2010 um 21:55
    • #189

    Liebe Sammlerfreunde,

    habe mich gestern beim Philaforum angemeldet und schon interessante
    Beiträge gelesen. Das Stamm Mitglied Magdeburger hat mir das Philaforum empfohlen und meine 3 Paketbegleitbriefe aus
    Oberstein nach Bad Kissingen eingestellt.
    Ich bedanke mich recht herzlich bei Magdeburger und Vorphila Bayern für Ihre Hilfe.
    Mein Sammelgebiet ist Baden und Deutsches Reich.

    Mit freunlichen Sammlergrüßen

    Coethen

    Coethen

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Oktober 2010 um 05:22
    • #190

    Hallo coethen,

    willkommen hier in der starken Gemeinde der Altdeutschen. :jaok:

    Ich hoffe, du meinst mit "Baden" auch Alt - Baden. :)

    Dann leg mal los mit deinen badischen Briefen, damit wir etwas schönes zu sehen bekommen. :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • coethen
    neues Mitglied
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    30. August 1946 (79)
    • 12. Oktober 2010 um 22:54
    • #191

    Hallo bayern klassisch,

    in den letzten Tagen habe ich im Philaforum vieles gelesen.
    Schon über 10 Jahre sammle ich Alt-Baden und bin in der ARGE Baden.
    Leider habe ich mich bisher nicht um die Porto-Berechnung gekümmert.
    Habe von Graf Band 1 Vorphilatelie von 1971 und Band 3.

    Heute versuche ich 2 Paketbegleitbriefe aus Pforzheim und Rippoldsau
    beide nach Kissingen ein zustellen (erste Mal für mich).

    1. Brief vom 09.06.1870 aus Pforzheim- Paketgewicht 11 Pfund 2 Loth-
    12 Pfund aufgerundet mit Wert 30 Gulden
    Rückseite P 4 = Progressionsstufe 4

    2. Brief vom 03.08.1865 aus Rippoldsau- Paketgewicht 3 Pfund 21 einhalb Loth aufgerundet 4 Pfund
    Rückseite P.S. 9 = Progressionsstufe 9

    Vielleicht kann mir jemand bei der Porto-Berechnung helfen???

    Viele Grüße coethen.

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    Coethen

    Einmal editiert, zuletzt von coethen (12. Oktober 2010 um 23:09)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Oktober 2010 um 05:24
    • #192

    Hallo coethen,

    danke für deine Anmeldung und Vorstellung (in der ARGE Baden bin ich auch :) ).

    Da ich nur Briefpost sammle, müssen sich andere zu deinen Fahrpostbriefen äußern (Ulf u. a.).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 13. Oktober 2010 um 06:32
    • #193

    Hallo Coethen

    so richtig helfen kann ich Dir bei der Berechnung der Taxierung nicht.
    Der erste Grund ist, dass ich nur bis Ende 1867 sammle.

    Zur Entfernungsbestimmung nutze ich zwar Litheratur des NDP und darin ist auch die Taxierung innerhalb des Norddeutschen Postbezirkes enthalten, aber weder Baden noch Bayern gehörten dazu.

    Unterstellt, zwischen Baden und Bayern galten die gleichen Vorschriften wie im Norddeutschen Postbezirk, würden sich folgende Werte ergeben:

    Die Entfernung Pforzheim - Kissingen beträgt ca 23 Meilen und nach dem Buch wäre es die 5. Progressionsstufe, bei Rippoldsau - Kissingen etwa 31,5 Meilen = 7.Progressionsstufe.
    Die Gewichtstaxe wird ermittelt mit:
    Pfund * 7/12 Kreuzer (oder 2 Pfennig) * Progressionsstufe = Gewichtstaxe

    Pforzheim - Kissingen:
    12 Pfund * 7/12 Kreuzer * 5 = 35 Kreuzer Gewichtsstaxe + 4 Kreuzer Werttaxe
    (35 ist taxiert, könnte zum Gewicht passen, die 6 steht unterhalb der Wertdeclaration - ist dies für den Wert + ? - keine Ahnung)

    Rippoldsau - Kissingen
    (im nächsten Posting falsches korrigiert und hier entfernt)

    Hier gibt es zuviele offene Fragen...

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (13. Oktober 2010 um 21:47)

  • Magdeburger
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    • 13. Oktober 2010 um 21:45
    • #194

    Hallo coethen,

    ich glaube ich war heute morgen noch nicht ganz wach, denn der 2. Brief ist dem DÖPV zuzuordnen.

    Bei den ermittelten 31,5 Meilen ist durchaus auch eine Entfernung von über 32 Meilen bis 36 Meilen möglich.

    (Eine Ursache ist die Entfernungsbestimmung über die Taxquadrate, NDP = 2 Meilen, DÖPV = 4 Meilen Kantenlänge - die Fehlerrate ist theoretisch die doppelte Kantenlänge, da immer von Mittelpunkt zu Mittelpunkt eines Taxquadrates die Entfernung bestimmt wird)

    Der Brief wäre somit in der 9. Entfernungsprogression, da hier von 4 zu 4 Meilen gerechnet werden muss. Die Rechnung bleibt jedoch die gleiche und auch die Mindestfahrposttaxe von 21 Kreuzer bleibt.
    7/12 Kreuzer * 4 Pfund * 9 (32 - 36 Meilen) = 21 Kreuzer.
    Das Porto von 24 Kreuzer, also vom Empfänger zu zahlen, können somit nur incl. 3 Kreuzer Botenlohn sein.

    Was die grosse "5" da noch soll, ist fraglich, da auch eine fehlerhafte Angabe von 5 Sgr = 18 Kreuzer komisch wäre. (Würde jedoch zur Entfernung von 28 - 32 Meilen passen - viellleicht ein Irrtum in der Übertragung?)

    Entschuldigung....

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • coethen
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    • 13. Oktober 2010 um 22:05
    • #195

    Hallo Ulf,

    danke für Deine schnelle Antwort und Deine Portoberechnung.
    Habe bisher keine Tabelle zur Entfernung- und Portoberechnung von Baden nach Bayern gefunden.
    Vielleicht kann mir jemand helfen?? ;) ;)

    Viele Grüße coethen

    Coethen

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 05:20
    • #196

    Hallo coethen,

    so eine Tabelle gibt es nicht, weder hier noch da.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 14. Oktober 2010 um 07:00
    • #197

    Hallo coethen,

    zur Entfernungsberechnung ist der folgende Band eine sehr gute Hilfe:

    Post- und Telegraphenhandbuch 1868, Herausgeber: Arge NDP

    Für die Portoberechnung kann (muß) man auf die Postordnungen der einzelnen Staaten bzw. die Postverträge zurückgreifen.
    Es gibt Sekundärliteratur, z.B. Hörter, Fahrpost in Deutschland 1808-1923. Diese deckt aber nicht alle Gebiete ab.

    Dem Forscherdrang eröffnet sich hier ein dankbares Feld. ;)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • coethen
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    • 15. Oktober 2010 um 23:22
    • #198

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte mich bei magdeburger, bayern klassisch und Michael D für die Beantwortung meiner Fragen bedanken.
    Heute möchte ich 2 Paketbegleitbriefe aus Waldkirch einstellen, wenn Bedarf besteht. Die Paketbegleitbriefe haben unterschiedliche Aufkleber.
    Bei dem einen ist der Aufdruck in schwarz und bei dem anderen der Ort in schwarz und Aus und die Nummer in rot ( bei Wertpaketen?????).

    1. Brief K2 Waldkirch vom 03.03.1869-Paketgewicht 3 Pfund 25 Loth-
    4 Pfund aufgerundet
    Rückseite Ra 3 von Neunkirchen R.Bez. Trier

    2. Brief K2 Waldkirch vom 02.03.1872- Paketgewicht 3 Pfund 435 Gramm - aufgerundet 4 Pfund Werth 500

    Vielleicht weiß jemand ob man bei Wertpaketen die Nummer in rot aufgedruck wird?????

    Wünsche allen Sammlern ein schönes Wochenende.

    Viele Grüße Coethen

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    Coethen

  • Magdeburger
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    • 16. Oktober 2010 um 04:30
    • #199

    Guten Morgen Coethen

    die Entfernung beträgt knapp 25 Meilen. Für den ersten Brief ist dies auch siegelseitig mit PS 5 angegeben worden.
    Vorausgesetzt ist gilt die Taxberechnung wie im NDP, dann ergibt sich folgendes:
    4 Pfund * 2 Pfennige * 5 = 40 Pfennig = 3 1/3 ist aufzurunden auf 3 1/2 Groschen - Hier ist der Mindestfahrposttarif von 4 Groschen anzuwenden.

    Zum zweiten Brief kann ich nichts sagen, da ich hierfür keine Unterlagen mehr habe.

    Deine Frage zu den Klebezetteln, wird sicherlich auch noch von kompotenter Seite beantwortet.

    Mit freundlichem Sammmlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 27. November 2010 um 14:02
    • #200

    Liebe Sammlerfreunde,

    nach den vielen zuletzt hier vorgestellten Fahrpostbriefen mal wieder ein einfacher Brief:
    Von Berlin an das Königlich bayerische Wohllöbliche Landgericht zu Markt Erlbach (in Franken, LK Neustadt a.d.Aisch).
    In Preußen wurde der Brief mit 6 Sgr. taxiert, die in Nürnberg mit 21 Kreuzern in Auslage genommen wurden. Mit dem bayerischen Porto von 6 Kreuzern hatte der Empfänger dann 27 Kreuzer zu zahlen.

    Etwas verwirrend sind die farbigen Streichungen der Taxen. Ein Interpretationsversuch:
    Das preußische Porto von 6 Sgr. wurde mit Rötelstift notiert. Dann wurde mit blauer Tinte in 21 Kr. reduziert, dabei die Rötelnotierung gestrichen, und das bayerische Porto von 6 Kr. daruntergeschrieben. Anschließend (in Erlbach ?) mit Rötelstift wurden wiederum die beiden blauen Taxen gestrichen und das Gesamtporto von 27 Kr. notiert.

    Ist es für bayerische Landgerichte normal, dass diese Portobriefe annehmen ?
    Rückseitig ist leider nur ein sehr undeutliches Siegel (Koenigl. .... Berlin) abgeschlagen, evtl. auch ein Gericht ?

    Kann man von bayerischer Seite den möglichen Zeitraum einschränken ?
    Für den Berliner Stempel liegen die bekannten Verwendungsdaten bei 1834 - 40.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

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