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Preussen-Bayern

  • Bayern-Nils
  • 9. April 2009 um 20:22
  • Michael D
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    • 28. August 2010 um 18:50
    • #161

    Lieber Ulf,

    zumindest schon mal die Adresse :
    An die Fürstlich Wrede'sche Gestüts Direction

    In dem Brief geht es um entsprechende Themen: Zuchtstuten u.ä.
    Erwähnung findet ein Ober-Stallmeister Freiherr von Lerchenfeld.

    Den eigentlichen Brief könnte man entziffern, die Antwortzeilen eher nicht - da müssen bayerische Spezialisten ran ... :)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (28. August 2010 um 18:52)

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 28. August 2010 um 20:23
    • #162

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Unfrankierter Brief aus München nach Lippstadt vom 27. Januar 1825.
    Durchgangsstempel Paderborn vom 2. Februar 1825. Zu den verwirren-
    den Taxierungen kann ich nichts sagen. Beim Empfänger wurde jeden-
    falls ein hohes Porto von 12 1/2 Silbergroschen kassiert.
    Siegelseite keine Vermerke oder Stempel.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. August 2010 um 20:35
    • #163

    Lieber VorphilaBayern,

    ein interessanter Brief mit seltener Destination. :)

    14 Kr. für Bayern wurden unten links schwarz notiert und reichten für die Strecke bis Aschaffenburg.

    Diese 14 Kr. wurden in 4 Sgr. reduziert und mittig unter dem "G" des Empfängervornamens notiert. Die zuerst notierten 5 Sgr. links davon waren falsch und wurden zu Recht gestrichen.

    Für Taxis wurde ein Transitporto von 2 Sgr. unter den 4 Sgr. angesetzt, so dass wir nun ein Porto von 6 Sgr. bis Coblenz hatten.

    Zu diesen 6 Sgr. kamen 4 1/2 Sgr., die in blauer Tinte links oben für den preußischen Transit notiert wurden.

    Die Summe von 6 und 4 1/2 Sgr. an der Postgrenze zu Lippe = 10 1/2 Sgr. wurde rechts unter dem Stempel von München notiert bei der Übergabe von Preußen.

    Zu diesen 10 1/2 Sgr. kam die Inlandstaxe bis zum Empfänger von 1 3/4 Sgr., so dass wir an Postporto total 12 1/4 Sgr. für den Empfänger hatten.

    Wie hoch das Bestellgeld war, wenn denn eines anfiel, kann ich leider nicht sagen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 28. August 2010 um 20:43
    • #164

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre wie immer
    umfassende Erklärung der Taxierungen.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Magdeburger
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    • 29. August 2010 um 07:27
    • #165

    Lieber Bayern Klassisch,
    Lieber VorphilaBayern

    In dem Postregulativ gültig ab 01.01.1825, ist das Ortsbestellgeld für einen einfachen Brief mit 1/2 Sgr angegeben. Allerdings konnten einfache Briefe vom Empfänger selbst bei Postamt abholen werden und damit entfiel das Bestellgeld.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • VorphilaBayern
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    • 30. August 2010 um 07:52
    • #166

    Lieber Magdeburger,

    vielen Dank für Ihren Hinweis.

    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 30. August 2010 um 09:27
    • #167

    Guten Morgen allerseits,

    anbei wieder ein nettes Briefchen - ganz komme ich aber mit der Berechnung nicht zurecht:

    Berlin 14.5.1863 nach Nürnberg
    21 Sgr. Postvorschuß + 1 Sgr Procura + 3 Sgr. Beförderung ergibt die 21+4.
    Umgerechnet wären die 25 Sgr. - 87,5 Kr. = aufgerundet 1 Gld. 28 Kr., was rechts angeschrieben steht. (lese ich eigentlich mehr als 1 f. 38.)

    Was bedeuten dann die "1.41" am Unterrand bzw. rs. die "P13" ? ?(

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Einmal editiert, zuletzt von Postgeschichte-Kemser (30. August 2010 um 09:28)

  • Magdeburger
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    • 30. August 2010 um 09:46
    • #168

    Hallo Schorsch

    gerade noch gesehen und muss gleich los.

    Dieser Beleg ist komplett der Fahrpost zuzuordnen und da nach Bayern als Porto gelaufen, auch komplett mit der Guldenwährung dann auszurechnen.

    Postvorschuß 21 Sgr (*3,5) = 73,5 Kreuzer aufzurunden auf 74 Kreuzer
    Versicherungsgebühr 3 Kreuzer (mindestens 3 Kreuzer ansonsten je Gulden 1 Kreuzer)
    Fahrposttarif über 32 Meilen 21 Kreuzer

    Gesamt 98 KReuzer = 1 Gulden 38 Kreuzer wie in Bayern richtig angeschrieben.

    Die Taxierung von 1 Gulden 41 ist wahrscheinlich falsch

    Das "P 13" wird eine Journalnummer sein...

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 3. September 2010 um 07:05
    • #169

    Guten Morgen :)

    Ulf - Dir zunächst nochmals herzlichen Dank für die Erläuterungen.

    Anbei ein nettes Briefchen, das mir gerade in die Hände gefallen ist:
    1 Sgr. Nachbereichsporto auf Brief Creuznach - Rockenhausen vom 24. August 1860 .

    Frage dazu:
    Lässt sich das Nahbereichsporto Preussen/Bayern eigentlich nur in der Pfalz darstellen ?

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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  • bayern klassisch
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    • 3. September 2010 um 08:02
    • #170

    Lieber PK,

    die 1 Sgr. - Frankaturen sind nach meiner Beobachtung nicht häufig. Nach außerhalb der Pfalz habe ich noch keine registriert, aber 75km sind auch wirklich nicht sehr weit. Viele Preußenbriefe in die Pfalz kosteten schon 2 Sgr., von daher ist die relative Seltenheit gegeben.

    Zigfach seltener sind Drucksachen - da heißt es lange, lange warten, vor allem bei den barfrankierten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 3. September 2010 um 08:02
    • #171

    Lieber Schorsch,

    ein schöner Brief.
    Es gibt auch andere Nahbereiche
    zwischen Preußen und Bayern,
    wie z.B. zwischen Zeitz und Hof,
    oder Gefell und Hof.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 3. September 2010 um 08:13
    • #172

    Vielen Dank Euch beiden für Eure Rückmeldungen.

    Zitat

    die 1 Sgr. - Frankaturen sind nach meiner Beobachtung nicht häufig

    Dafür gibt es doch eigentlich keine logische Begründung - es sei denn, der Nachrichtenaustausch im Nahbereich durch einen Boten war billiger.
    Oder man hat als Sammler noch nie so darauf geachtet - es ist ja "nur eine simple" 1 Sgr. Frankatur.

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
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  • Magdeburger
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    • 4. September 2010 um 15:29
    • #173

    Hallo zusammen,

    leider ist für Magdeburg keine Nahbereichstaxe zu Bayern möglich.

    endlich habe ich den "ersten" Paketbegleitbrief von Magdeburg aus der ersten Zeit des DÖPV bis 31.12.1857.

    Aufgegeben am 26.01.1855 und nach Nürnberg gesendet. Da das extrem leichte Paket von nur 7 Loth sehr klein war, wurde siegelseitig der zum Paket gehörende Aufkebezettel angebracht.

    Doch zurück zur Vorderseite. Er ist komplett bar mit 6 Sgr frankiert wurden. Links daneben ist ein Gebührenbaum von 2 / 2 / 2 zu sehen. Als Laufweg würde ich Magdeburg -> Leipzig -> Hof -> Nürnberg, damit Preussen - Sachsen - Bayern ansehen.
    Bei der Prüfung der Taxierung wurde ein "Haken"gesetzt, so jedenfalls (bewußt) noch nicht gesehen.

    Jedem "AD-Staat" standen somit 2 Sgr zu, was dem Mindestfahrposttarif zwischen 10 bis 20 Meilen entspricht. (Ich war zu faul, dies nachzurechnen, bin jedoch sicher, dass dies paßt)

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • peterhz
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    • 16. September 2010 um 09:14
    • #174

    Hallo zusammen,

    Eine 3 Sgr Ganzsache in B Format von Berlin nach dem Solbad Achselmannstein bei Reichenhall konnte ich bei Ebay ersteigern.
    Den letzten Zusatz in der Adresse kann ich leider nicht lesen(Hotelname?) und was bedeutet die 2 (Bestellgeld?).

    schönen Gruss

    Peter

    Ulf. Gratulation für den Paketbegleitbrief mit dem großen Aufkleber. Schönes Stück. Wenn der nicht aus Magdeburg gewesen wäre, hätte ich ihn ersteigert.

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 16. September 2010 um 09:22
    • #175

    Hallo peterhz,

    .... im Kurhause

    viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. September 2010 um 15:29
    • #176

    Liebe Sammlerfreunde,

    dem guten Schorsch Kemser, dessen Angebote für mich immer interessant sind, habe ich folgendes Kuvert aus dem Berlin des Jahres 1852 zu verdanken, welches eine kleine Besonderheit zeigt, über die ich in der bayerischen Primärliteratur leider nichts finden konnte.

    Vielleicht fällt es jemandem auf und er kann mir sagen, ob es preußischerseits etwas hierüber gibt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • kreuzer
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    • 21. September 2010 um 19:26
    • #177

    Hallo @ bayern klassisch.

    Mir ist der Vermerk "Mit Briefen Herren Gebrüder Zettner" aufgefallen, weiß nicht, ob Du den gemeint hast. Solche Vermerke waren zumindest in Bayern äußerst selten, da es eigentlich untersagt war, Briefe beizulegen, da für den Fiskus so das Franco verloren ging.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. September 2010 um 19:32
    • #178

    Hallo kreuzer,

    was soll ich zu dieser Antwort noch sagen? 100 Punkte. :)

    Ich kenne ca. 20 Briefe mit Briefen, die bayerischen Bezug haben. Für mich ein halbes Wunder: 19 davon blieben im 1. Gewicht!

    Die bayer. Primärquellen erwähnen nichts über diese Versendungsart.

    Vielleicht haben unsere Preußen ein Quelle zur Hand? Schließlich kommt er ja daher ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 21. September 2010 um 19:44
    • #179

    Lieber bayern klassisch,

    als Quelle kann ich die preußische Porto-Taxe von 1824 anbieten. In einer Erläuterung für die Postbeamten zur Gewichtsprogression findet man dort:

    Da das Brief-Porto lediglich nach dem Gesammt-Gewichte eines jeden Briefes bestimmt wird, so dürfen etwaige Einlagen, gleichviel, versiegelt oder unversiegelt, von einem und demselben Absender an einen oder verschiedene Empfänger gerichtet, in keinem Falle, weder bei der Reit- noch Fahr-Post einzeln mit der Brief-Porto-Taxe belegt werden.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • kreuzer
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    10. September 1983 (42)
    • 21. September 2010 um 19:45
    • #180

    Da bin ich mal gespannt, ob unsere Preußen-Spezialisten da eine Quelle zur Hand haben, würde mich auch mal interessieren, ob das in anderen altdeutschen Staaten geregelt war.
    Einen bayerischen mit so einem Vermerk habe ich auch, allerdings auch erstes Gewicht, was um so mehr verwunderlich ist, da Briefe, also mehrere, beigelegt waren.

    Viele Grüße

    kreuzer

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