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Bayern - Baden : Franko Grenze

  • VorphilaBayern
  • 29. März 2009 um 09:22
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 29. März 2009 um 09:22
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    nachdem bereits einige Belege "Bayern - Württemberg -
    Franko Grenze" gezeigt wurden, möchte ich einen Beleg
    zwischen Bayern und Baden zeigen und diese sind noch
    weniger zu finden.

    Brief von Esselbach (seit 3.6.1814 zu Bayern)
    nach Echtersheim bei Sinsheim (Baden)
    vom 17. März 1815 mit Vermerk links unten
    "frei Grenze". Der Absender bezahlte 6 Kreuzer
    bei der Briefaufgabe und der Empfänger mußte
    12 Kreuzer Porto bezahlen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 09:33
    • #2

    Lieber VorphilaBayern,

    ein sehr hübscher Brief! Lässt sich feststellen, welches Grafengeschlecht der Absender war?

    Von dieser seltenen Spezies kann ich nur einen vorweisen aus Neustadt an der Aisch vom 26.2.1812 nach Neckargemünd, der siegelseitig mit 12 Kr. bis zur Grenze (vorne rechts neben frco - Grz) bezahlt worden war.

    Ab dieser kamen noch 10 Kr. für den Empfänger in Ansatz.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 29. März 2009 um 13:48
    • #3

    Hallo bayern klassisch,

    herzlichen Dank für das Zeigen
    dieses ebenfalls sehr schönen
    und sehr seltenen Briefes.
    Bei meinen Brief wird das Siegel
    wahrscheinlich das der Fürsten
    von Löwenstein-Wertheim sein.
    Muß aber erst bei Gelegenheit
    die Wappenbücher von Bayern
    im Internet durchsuchen.

    Liebe Sammlerfreunde,
    möchte noch zwei Briefe zeigen:
    Brief von Regensburg nach Konstanz (Baden)
    aus dem Jahr 1808. In Regensburg befand sich
    eine Thurn und Taxissche Lehenspostanstalt
    in den Landen des Fürsten Primas. Hier war der
    Brief gebührenfrei.
    Auch im Königreich Bayern und im Königreich
    Württemberg. In Baden bestand jedoch keine
    Gebührenfreiheit. Dementsprechend mußte
    der Empfänger 4 Kreuzer Porto bezahlen.

    Herzoglich Bayerische Dienstsache von Holzkirchen
    (bei Remlingen - Kgr. Bayern) nach Gerlachsheim
    (bei Tauberbischofsheim - Großherzogtum Baden)
    vom 4.6.1842. Aufgabestempel REMLINGEN in rot.
    In Bayern bestand Portofreiheit (Rückseite roter
    Querstrich), in Baden jedoch nicht.
    Nach der Postreform in Baden im Jahr 1841 war folgender Tarif:
    Bis 3/4 Loth über 3 bis 6 Meilen = 4 Kreuzer, die der Empfänger
    zu zahlen hatte.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • liball
    neues Mitglied
    Beiträge
    72
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    Männlich
    • 30. März 2009 um 11:11
    • #4

    Hallo,

    zu dieser Thematik kann ich auch einen Brief beisteuern.
    Es handelt sich um einen Brief aus Lindau vom 19.6.1828, der im Einzeltransit durch Württemberg nach Meersburg lief.
    In Lindau wurden 3 Kr. bezahlt, Württemberg setzte 2 Kr. an. In Meersburg wurde der Frco Graenze-Stempel abgeschlagen, der 1809 von der badischen Post gegenüber Württemberg eingeführt wurde, jedoch nach Vertragsbeginn mit Bayern auch im Postverkehr mit Bayern eingesetzt wurde.
    Nachdem die geringste Portostufe in Baden 2 Kr. war, hat es den Anschein, dass in Baden nur 1 Kr. Bestellgeld in Ansatz gebracht wurde.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2009 um 12:00
    • #5

    Lieber VorphilaBayern,

    wie immer wunderbare Stücke - vielen Dank fürs Zeigen und die Beschreibungen. :)

    Hallo liball,

    ein toller Brief. Wie viel hat der Absender denn in Lindau bezahlt?

    Wäre es möglich, dass der Brief über den See lief? Dann wären die 2 Kr. das Minimalporto von Baden plus einen Kreuzer Botenlohn und die Sache wäre rund.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 30. März 2009 um 12:00
    • #6

    Hallo ihr drei.

    Danke fürs Zeigen.

    Schöne Briefe :P :P :P :P

    Und viel neues gelernt. Danke

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 30. März 2009 um 15:04
    • #7

    Hallo liball,

    herzlichen Dank für das Zeigen
    dieses wunderschönen Briefes.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • liball
    neues Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 30. März 2009 um 15:57
    • #8

    Hallo bayern-klassisch,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass der Brief über den See nach Meersburg gelaufen ist. In der mir zugänglichen Literatur habe ich noch nie etwas von einem Kurs Lindau-Meersburg gelesen. Einen solchen Postkurs auf dem Landwegegab es jedenfalls schon in der Reichspostzeit.
    Ich habe die Rückseite eingescannt. Ich ging immer davon aus, dass es 3 Kr. sind. Die Klaue ist aber für mich nur schwer zu entziffern. Vielleicht kommst du auf eine andere Zahl.
    Nachdem Meersburg Grenzpostamt war, kann es durchaus sein, dass der Württenberger bis Meersburg fuhr und diesem das ganze Porto bis Meersburg zustand (analog Bayern-Württemberg). Nach § 6 des Postvertrages Bayern-Baden v. 1810 war eine Teilfrankatur im Einzeltransit nur zulässig bis zur württembergischen Grenze.
    Um das ganze noch etwas verwirrender zu gestalten, habe ich zusätzlich einen Portobrief aus dem Jahr 1827 angehängt. Gleicher Absender, gleicher Empfänger, 3 Kr. Bayern, 2 Kr. Württemberg, 2 Kr. Baden, dieses Mal ohne Bestellgeld?

    Viele Grüsse
    liball

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. März 2009 um 16:27
    • #9

    Hallo liball,

    ich würde diese Briefe so interpretieren:

    1. Brief (fro Graenze)

    Der Absender zahlte 4x für Bayern bis zur württembergischen Grenze siegelseitig. 2x fielen für den württembergischen Einzeltransit an, die vorderseitig notiert wurden.
    Ab der württembergisch - badischen Grenze kam ein Sonderporto von 1x für Baden (oder die taxische Post fuhr ihn "gratis" bis Meersburg und der eine Kreuzer war für den Postboten) hinzu, so dass der Brief total 7 Kr. kostete.

    2. Brief (porto)

    Wieder 4x für Bayern bis zur württembergischen Grenze, als Portobrief vorne notiert und 2x für den württembergischen Einzeltransit bis zur badischen Grenze. Der eine Kreuzer für Baden oder den Postboten von Meersburg ist nicht sicher zuordenbar, aber, wie bei deinem 1. Brief wurden total 7x entrichtet.

    Vielleicht solltest du mal Herrn Vermeulen (Baden - VMZ - Sammler) fragen, ob er eine entsprechende Verfügung aus der Zeit kennt, die deine Briefe erklären könnte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 3. Juli 2009 um 15:30
    • #10

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief von Lindau
    nach Meersburg zeigen:

    Unfrankierter Brief von Lindau (Königreich Bayern)
    nach Meersburg (Großherzogtum Baden) vom 29.6.1810.
    Hier wurden 3 Kr für Bayern und 3 Kr für Baden,
    sowie in Meersburg 1 Kr Bestellgeld angeschrieben.
    Beim Empfänger wurden 7 Kreuzer Porto kasssiert.
    Der Brief ging von Lindau im Bodensee nach Buchhorn
    (Buchhorn - ab 1803 zu Bayern - ab 6.10.1810 an
    Württemberg - wurde später mit anderen Eingemeindungen
    in Friedrichshafen umbenannt). Nach Buchhorn folgte als
    badische Grenzstation Immenstaad am Bodensee. Von dort
    wurde der Brief auf badischen Boden bis Meersburg befördert.
    Der Brief hat also Württemberg nicht berührt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (3. Juli 2009 um 20:12)

  • VorphilaBayern
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    • 17. Juli 2009 um 13:27
    • #11

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Teilfrankobrief (handschriftlich "frei gre" = Frei Grenze)
    von Würzburg (Bayern) nach Leibenstadt bei Adelsheim
    (Baden) vom 12. Juni 1824.
    Der Absender bezahlte 3 Kr bei der Briefaufgabe (Siegel-
    seite "3" Kr.) bis zur Grenze. In Baden wurde zuerst "6"
    Kr vermerkt, die in "4" Kr geändert wurden. Der Empfänger
    bezahlte 4 Kreuzer von der Grenze bis Leibenstadt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 14. Dezember 2009 um 10:22
    • #12

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zwei weitere Briefe zeigen:
    Brief von Regensburg nach Konstanz (Baden)
    vom 10. Oktober 1829 als "Fürstliche Dienstsache" -
    Vermerk "Franco O = Franko Null".Im Königreich
    Bayern und im Königreich Württemberg war der
    Brief Gebührenfrei. In Baden bestand jedoch keine
    Gebührenfreiheit für Thurn und Taxis. Es mußte
    der Empfänger daher 4 Kreuzer Porto bezahlen.

    Teilfrankobrief (handschriftlich "frei Gr. = Frei Grenze)
    von Schongau nach Weingarten bei Durlach (Baden)
    vom 21. 9. 1839. Der Absender bezahlte 10 Kreuzer
    bei der Briefaufgabe bis zur Württ. Badischen Grenze.
    Für Baden kamen 5 Kreuzer für den Empfänger zum
    Ansatz. Dazu 1 Kr Botenlohn in Weingarten (links unten
    "6 Kr"), die beim Empfänger kassiert wurden. In Wein-
    garten (Baden) wurde am 1.10.1838 eine Postexpedition
    eröffnet.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 31. Dezember 2009 um 15:15
    • #13

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Eingeschriebener Teilfrankobrief ("frei Gränz" = Frei Grenze)
    aus Hassfurt (Bayern) nach Bretten (Baden) vom 16.10.1830.
    Der Absender bezahlte 3 Kreuzer bis zur bayer. Grenze (Siegel-
    seite vermerkt) und der Empfänger 24 Kreuzer von da bis Bretten.
    Kennt jemand das rückseitige Siegel ? Der Absender könnte evtl.
    aus dem benachbarten Königsberg in Franken sein. (Exclave in Bayern
    zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha gehörend). Briefe aus
    Königsberg wurden im benachbarten Hassfurt (eine Meile entfernt)
    aufgegeben und Briefe nach Königsberg in Hassfurt abgelegt. Ein
    Amtsbote aus Königsberg holte in Hassfurt die abgelegten Briefe ab
    und brachte sie dort hin.

    Zu Königsberg in Franken folgender Link:


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (31. Dezember 2009 um 15:18)

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