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Achtung ! Fundgrube Zensurpost

  • m.w.myname
  • 21. Februar 2009 um 07:44
  • m.w.myname
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    • 17. März 2009 um 17:43
    • #41

    So
    Stamp Charlie, jetzt bist Du auch mal dran. Wie ich Dir in einer Mail schon
    mitteilte, kann ich Dir im Moment mit den beiden Nachkriegsbelegen
    nicht helfen. Den Riemer, der das klären könnte. habe ich leider ver-
    liehen. Außerdem bin ich für diese Zeit (1946 und später) auch nicht so
    fit.
    Die Literatur, die Dir helfen kann, ist:
    Karl-Heinz Riemer:
    Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. Weltkrieg.
    Für Österreich habe ich leider nichts. Tut mir leid

    beste Grüße

    Michael

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • TomWolf_de
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    9. September 1963 (62)
    • 17. März 2009 um 19:43
    • #42

    Stamp_Charly

    1. wurde in Wien zensiert, leider fehlt am linken Rand der Verschluß. Der rote Stempel "Munich" ist ein Durchlaufstempel der amerikanischen Zensurstelle in München.

    2. wurde in der amerikanischen Zensurstelle in Berlin zensiert und verschlossen. Den Bandstempel am linken Rand kann ich nicht deuten.

    3. Der Terminus "zensuriert" stammt aus Österreich, das Datum lese ich als 25.9.1918, also 1.WK.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • m.w.myname
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    • 18. März 2009 um 06:37
    • #43

    Hallo,
    dies muß man als Zensurpostsammler der Zeit DR 1939-45 gelesen ha-
    ben. Eine Zeitzeugin, die bei der Auslandsbriefprüfstelle in Berlin als Prü-
    ferin verpflichtet wurde, berichtet:


    m.w.myname

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    Einmal editiert, zuletzt von m.w.myname (18. März 2009 um 06:39)

  • mar-vel
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    • 18. März 2009 um 07:57
    • #44

    vielen Dank m.w.myname für die Links!
    Das ist wirklich interessant - auch für mich als nicht Zensurpostsammler.

    Schönen Gruß
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • m.w.myname
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    • 18. März 2009 um 18:01
    • #45

    Hallo,
    es ist auch schon mal so, daß der Frankaturwert eines Poststücks den
    Zensurwert bei weitem übersteigt, so wie bei dem abgebildeten Brief
    aus Belgrad (bes. Serbien) nach Berlin.
    Er durchlief die Auslandsbriefprüfstelle Wien, erkennbar an dem Ver-
    schlußstreifen und dem Bandprüfstempel auf der linken Seite. Beide
    wurden kombiniert mit einer Maschine aufgetragen. Die Nr. L32293 ist
    ein Eingangszähler für Einschreiben. Wenn alles notiert war, wurde
    diese Nummer durchgestrichen. Unten rechts erkennt man noch eine
    grüne Prüfernummer und einen handschriftlichen Vermerk.
    Der Brief ist portogerecht und - natürlich geprüft

    m.w.myname

    Bilder

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  • muemmel
    Gast
    • 18. März 2009 um 18:29
    • #46

    Salut m.w.myname,

    vielen Dank für die beiden überaus aufschlussreichen Links.

    Auch wenn Zensurpost nicht mein Gebiet ist, doch äußerst interessant.

    Einmal editiert, zuletzt von muemmel (19. März 2009 um 21:37)

  • m.w.myname
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    • 19. März 2009 um 06:48
    • #47

    Hallo Freunde,
    ja - die links sind wirklich gut. Ihr werdet bestimmt auch schon bemerkt
    haben, daß viele Beiträge in der LEMO-Abteilung des Deutschen Histo-
    rischen Museums (DHM) hochinteressant sind und vor allem geeignet
    sind, eine historische Briefmarkensammlung aufzulockern

    Michael

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  • m.w.myname
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    • 19. März 2009 um 17:19
    • #48

    Hallo,
    schlagen wir mal ein neues Kapitel bei meiner Zensurpost "Deutsches
    Reich 1939 - 45"auf und zwar nehmen wir uns mal die deutsch
    besetzten Gebiete Serbien und griechische Inseln vor. Diese waren so
    von 1941 bis Ende 1944 von deutschen Truppen besetzt. Die
    Auslandspost aus und in diese Gebiete wurde genau so behandelt, wie
    wir es bisher gesehen haben. Allerdings wurde in diesen Gebieten auch
    die Inlandspost zensiert und dies im allgemeinen von deutschen
    Feldkommandanturen. Fangen wir mit einer Karte von der Insel Kreta
    (Retymnon) nach Athen an. Stempeldatum 4. 12. 41. Die Karte ist
    griechische Inlandspost und zeigt auf der Vorderseite den Stempel
    "Zensiert Feldkommandantur"

    m.w.myname

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  • m.w.myname
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    • 20. März 2009 um 08:00
    • #49

    Hallo,
    wer noch mehr über die Kontrollkarte im Zusammenhang mit dem Aus-
    landsbriefverkehr wissen möchte, sollte sich mit der abgebildeten Litera-
    tur befassen

    m.w.myname

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  • Abarten-Hannes
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    • 20. März 2009 um 13:52
    • #50

    Ein evtl. hoch staatsgefährdentes Briefchen vom 17.12.43 aus BASEL zeige ich hier gerne mal: 7 x 12,7cm klein (zum Vergleich mit einem heutigen Normkuvert gescannt), auf dem mit 4 Stempelchen, 1 roten Haken und 2 handschriftlichen Kennziffern auf dem Schreiben selbst bestätigt wird, dass man dieses Briefchen grade noch so zustellen kann!
    Einen Verschlusstreifen drauf, und den auch nochmals extra stempeln - und ab zur Mittagspause, so stelle ich mir das vor....

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  • m.w.myname
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    • 20. März 2009 um 18:42
    • #51

    Hallo Hannes,
    Dein Briefchen ist schön, alleine schon, weil der Inhalt noch erhalten ist.
    Du siehst auch, daß die beiden handschriftlichen Prüfernummern auch
    als rote Stempel auf der Umschlagvorderseite auftauchen. Dies war
    üblich und bestätigt eine meiner früheren Aussagen. Der "rote Haken"
    ist wahrscheinlich ein "V" (oder X ?) und kennzeichnet wahrscheinlich
    eine Prüfergruppe. Dies ist aber nicht bewiesen. Der blaue Nummern-
    stempel ist auch ein Prüferstempel. Dein Briefchen mit Inhalt stecke ich
    mal in die Kategorie 5 - 10 € (schon wegen des Inhalts).
    Hab ja ganz vergessen zu sagen, daß der Brief die Auslandsbriefprüf-
    stelle in München (Kennbuchstabe d) durchlaufen hat.

    m.w.myname

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  • Abarten-Hannes
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    30. März 1939 (86)
    • 20. März 2009 um 21:53
    • #52

    Vielen Dank für Deine fundierte Aufdröselung der einzelnen Zeichen und Stempel, m.w.myname! Den "roten Haken" lese ich als Y.
    Deine Beschreibung habe ich mir ausgedruckt und mit zu dem Briefchen gepackt!
    Das Ganze war mal in einem Sammelsurium von Briefen mit dabei und hat mich nichts Nennenswertes gekostet...

    Schönen Dank und Gruß!
    Abarten-Hannes

  • m.w.myname
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    • 21. März 2009 um 07:47
    • #53

    Hallo,
    einen Beleg von den griechischen Inseln habe ich noch und zwar von
    der Insel Lesbos.
    Von der Hauptstadt der Insel Mytilene, ging der Brief am 17. 12. 43
    nach Athen. Es handelt sich also wieder um griechische Inlandspost.
    In Mytilene befand sich eine deutsche Feldkommandantur, bei der
    dieser Brief geprüft wurde. Auf der Vorder- und Rückseite ist ein Prüf-
    stempel "Deutsche Zensur Mytilene" zu erkennen. Weiterhin ist auf der
    Vorderseite ein Stempel mit einem griechischen Lambda und 15 zu
    sehen. Dieser Stempel ist auch der Prüfstelle zuzuordnen. Diese Belege
    sind nicht allzu häufig und bewegen sich grundsätzlich im "N x 50 €" -
    Bereich

    Michael

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  • mar-vel
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    • 23. März 2009 um 17:31
    • #54

    Hallo,

    diesen Brief hatte ich heute in der Post. Es ist einer von ca. 50 Briefen, welche anlässlich einer Hochzeit verschickt wurden. Die anderen Briefe sind innerhalb Deutschlands gelaufen.
    Bei diesem Brief musste ich an diesen Thread denken und möchte ihn hier auch zeigen.
    Leider kann ich keine Infos zu diesem Brief geben, außer das offensichtliche - das er von Groningen nach Bremen gelaufen ist.
    Ich würde mich freuen wenn Du, m.w.myname oder einer der anderen Spezialisten etwas über diesen Brief sagen kannst.
    Vielen Dank schon mal und beste Grüße
    Marc

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  • m.w.myname
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    • 24. März 2009 um 06:21
    • #55

    Hallo mar vel,
    dann will ich mal mein Glück versuchen:
    Dein Brief vom 21. 3. 1940 ist durch die Auslandsbriefprüfstelle in Köln
    gelaufen, wie es sich für Post aus den Niederlanden nach Deutschland
    gehört hat (Kennbuchstabe c).
    Auf der Vorderseite siehst Du links den Verschlußstreifen, der nach der
    Öffnung den Brief wieder geschlossen hat. Am Oberrand siehst Du
    handschriftliche Vermerke der Prüfstelle, wozu auch die rote 12 (17 ?)
    gehört. Daneben ist noch ein Prüferstempel (21) zu sehen.
    Auf der Rückseite erkennst Du etwas undeutlich den roten Prüfstempel
    auf dem Verschlußstreifen abgeschlagen. Leider läßt er sich nicht be-
    stimmen.
    Dein Brief ist ok. und wertet mit etwa 2 - 5 €

    Michael

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    2 Mal editiert, zuletzt von m.w.myname (24. März 2009 um 06:23)

  • mar-vel
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    • 24. März 2009 um 07:44
    • #56

    Hallo Michael,

    vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung!
    Da dieses meine erste Zensurpost ist, bekommt er mit Deiner Beschreibung auch einen schönen Platz in meiner Sammlung.
    Und da ich für alle 50 Briefe 10 € bezahlt habe, war er ja auch nicht zu teuer.
    Schönen Gruß
    Marc

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  • m.w.myname
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    • 25. März 2009 um 16:26
    • #57

    Hallo,
    es soll weitergehen mit Belegen der Zensur im besetzten Serbien. Das
    ist die Zeit von 1941 - 44.
    Gleich zu Anfang möchte ich auf Literatur aufmerksam machen, die man
    bei ernsthafter Sammeltätigkeit wohl schon benötigt. Leider ist dieses
    "Serbien - Handbuch" von H. J. Zydek auf dem freien Markt nicht mehr
    erhältlich und man muß die Ausleie bei den einschlägigen Büchereien be-
    mühen oder - Ebay.
    Nun in kurzen Sätzen zu der Zensur im besetzten Serbien.
    In keinem anderen von Deutschland besetzten Gebiet gab eine um-
    fassendere Kontrolle des inneren Postverkehrs, als in Serbien. Die Zensur
    setzte praktisch mit der Wiederaufnahme des Postverkehrs nach der Be-
    setzung ein (und das in vollem Umfang).
    Man kann die Gesamtzeit (ca. 3,5 Jahre) aufteilen in 3
    Organisationstufen, die an den jeweiligen Stempeln erkennbar sind.
    1. Erste Organisationsstufe – Zeit der provisorischen Stempel
    2. Zweite Organisationsstufe – Zeit der “quadratähnlichen“
    Stempel
    3. Dritte Organisationsstufe – Zeit der Sektionsstempel
    Diese Stempel sind durchweg selten bis sehr selten und werten
    entsprechend hoch (Zeit ab 8. 44)
    Bitte beachtet, daß ich zu den drei Zeiträumen jeweils nur wenige
    Beispiele mit kurzen Erklärungen bringen kann. Dieses Gebiet ist sehr
    reichhaltig.
    Heute zeige ich Beispiele zur ersten Organisationsstufe (Provisorien):
    Die Zeit war geprägt durch stark unterschiedliche Stempel der einzelnen
    Prüfstellen (i. w. Feldkommandanturen).
    Fangen wir an mit Prüfstelle in Belgrad:
    Beleg 1 – Ganzsachenkarte aus Belgrad nach Veliki Beckerek. Der
    Prüfstempel ist ein langes Rechteck (2,5 zeilig) “Zensuriert“
    und “Censurisano“, kyrillisch geschrieben. Links und rechts
    befinden sich verzierte Unterscheidungsziffern (25). Bei dem
    Wort “Zensuriert“ kommt irgendwie österreichischer Einfluß
    durch. Da kommen wieder Zeiten vor dem I.WK hoch.
    Beleg 2 – Ortsbrief Belgrad. Der Prüfstempel unterschiedet sich vom
    Beleg 1 nur durch die Unterscheidungsziffern. Diese sind hier
    unverziert. Weiterhin sieht man ein Kürzel des Prüfers.
    Prüfstelle in Veliki Beckerek:
    Beleg 3 – Ganzsachenkarte aus Bavaniste nach Belgrad.
    Offener, 5zeiliger Stempel mit zweisprachigem Text und U-
    Nummer 14.
    Beleg 4 - Gleicher Stempel (etwas undeutlich) mit U-Nummer 20 auf
    einer Ganzsachenkarte aus Petrovgrad nach Belgrad.
    Prüfstelle in Nisch:
    Beleg 5 – Doppelkreisstempel zweisprachig ohne U-Merkmale auf einem
    Brief aus Krusevac nach Nisch

    So, das wär’s für heute. Das nächste mal folgen dann Belege der
    zweiten Organisationsstufe (Ab Frühjahr 1942)

    Michael

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    • 5. April 2009 um 09:11
    • #58

    Hallo m.w.myname und die anderen Zensurpostkenner,

    da ich gerade noch mal über meine Ganzsache aus Rumänien gestolpert bin, wollte ich fragen, ob dieses auch eine Zensurpost ist.
    Könntet Ihr mir mehr über diese Karte sagen?
    Vielen Dank für Eure Antworten und beste Grüße
    Marc

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    • 5. April 2009 um 11:01
    • #59

    hallo
    mar vel,
    ja - Du hast hier auch wieder eine Zensur-Ganzsachenkarte aus Rumä-
    nien vom 27. 2. 1942.
    Sie wurde bei der Auslandsbriefprüfstelle (ABP) in Wien geprüft. Dies
    belegt der rote Maschinen-Prüfstempel auf der linken Seite. Außerdem
    siehst Du noch einen "grünen Eingangszähler 202632" und handschrift-
    liche Prüfernotierungen am rechten Unterrand. Etwas undeutlich ist
    an gleicher Stelle noch ein blauer Prüferstempel (69?) zu sehen.
    Der schwarze Kreisstempel 66 entstammt der rumänischen Zensur, die
    der deutschen Zensur vorangegangen ist. Deine Karte ist mit 3 - 5 €
    zu bewerten

    Grüße

    m.w.myname

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    • 6. April 2009 um 11:16
    • #60

    Hallo m.w.myname,

    vielen Dank noch einmal für Deine sehr gute und ausführliche Beschreibung.

    Schönen Gruß
    Marc

    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/veltwisch/gif/schl.gif] 
    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

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