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Baden Brief bitte um Erklärung

  • soaha
  • 7. Februar 2009 um 21:56
  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    908
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. Februar 2009 um 21:56
    • #1

    Hallo,

    kann mir bitte jemand diese Regierungsache beschreiben.

    Am 4. Mai war sie in Carlsruhe, weitergesand
    5. Mai "R2 Offenbung" ? und dann?? nachgesand? wohin? 7Kr.? Gebührvermerk.
    9. Mai in GR. BAD Bahnpost? Transitstempel? 3Kr.? Gebühren
    und wieder am 9. in Offenburg??

    Kann man hier auch von einer Nachentwertung sprechen?

    Fragen über Fragen.

    Grüße
    soaha

    Bilder

    • Baden mif offenburg1867.jpg
      • 934,27 kB
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      • 253

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 7. Februar 2009 um 23:18
    • #2

    Hallo soaha,

    Es handelt sich hier meiner Meinung nach um zwei Versendungen nacheinander:

    Zunächst wurde der Faltbrief am 4. Mai 1867 in Carlsruhe aufgegeben und ist nach Offenburg gelaufen, siegelseitig wurde der in der Abbildung links dargestellte Stempel Offenburg vom 5. Mai abgeschlagen. Das Porto betrug 3 Kreuzer wie ausgewiesen.

    In Offenburg wurde der Brief als Nachnahme mit einer Nachnahmegebühr von 3 Kreuzern deklariert und mit 4 Kreuzern frankiert am 9. Mai 1867 erneut aufgegeben.

    Den Gesamtbetrag von 7 Kreuzern forderte man in Bretten beim Empfänger ein.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 8. Februar 2009 um 15:23
    • #3

    Hallo mx5schmidt,

    danke für Beschreibung.

    Zitat

    Zunächst wurde der Faltbrief am 4. Mai 1867 in Carlsruhe aufgegeben und ist nach Offenburg gelaufen, siegelseitig wurde der in der Abbildung links dargestellte Stempel Offenburg vom 5. Mai abgeschlagen. Das Porto betrug 3 Kreuzer wie ausgewiesen.

    Also die 4Kr. + den 3Kr. ergeben die 7Kr. "rückversand" ok, jetzt kann ich es auch sehen und dann am 9.Mai nach Bretten.
    Warum wurden die gesamten 7Kr. ausgewiesen.?

    In Offenburg wurden doch 4Kr. Porto freigemacht.
    Verstehe ich was falsch.


    Beste Grüße
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    26. August 1943 (82)
    • 8. Februar 2009 um 15:46
    • #4

    Hallo Soaha !
    Meiner Meinung nach handelt es sich bei dem Offenburger Absender des Briefs nach Bretten um einen besonders sparsamen Zeitgenossen, der aber auch an den Vorteil seines Brettener Adressaten dachte.
    Mit dem ersten Brief aus Karlsruhe hatte der zweite Brief nichts zu tun: lediglich das Briefumschlags-Papier wurde aus Sparsamkeit doppelt verwendet, was damals relativ häufig vorkam. Meistens wurde allerdings die Innenseite zweit-verwendet, dann sah das Ganze nicht so unübersichtlich aus.
    Der Offenburger Absender hatte nicht die Absicht, das Porto für seinen Brief nach Bretten zu übernehmen. Hätte er aber den Brief unfrei aufgegeben, wären auf den Empfänger 6 Kreuzer „Strafporto“ zugekommen. Der Trick zur Umgehung des doppelten Portos bestand darin, vom Empfänger eine Nachnahme zu erheben – das kostete nur 1 Kreuzer Nachnahmegebühr, die der Absender ausgelegte und auf diese Weise aber wieder erhielt. Der Empfänger sparte so 2 Kreuzer.
    Was lernen wir: von unseren Badener Urgroßeltern können wir Sparen lernen!

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    26. August 1943 (82)
    • 8. Februar 2009 um 15:58
    • #5

    Sorry, Soaha: Ur-Ur-Großeltern (Du bist so alt wie mein Sohn ...)
    Grüße
    balf_de

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    908
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    Männlich
    • 8. Februar 2009 um 21:43
    • #6

    Hallo balf_de

    danke für Deine Einschätzung, macht überhaubt nix das Du mich älter geschätzt hast.

    Grüß Deinen Sohn.

    Beste sammler Grüße
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

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