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Württembergische Fahrpostbriefe

  • Minimarke
  • 26. Januar 2009 um 18:24
  • Minimarke
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    • 18. April 2009 um 09:27
    • #41

    Portoperiode: Gewichtstarif vom 01-01-1868
    Paket vom 15 Dezember 1872 mit 13 Pfund Gewicht, von Bonfeld (Siegel Rentamt) nach Stuttgart.
    Warum das Paket im ca. 11 km entfernten Gundelsheim aufgegeben wurde ist nicht erklärbar.
    An Gebühren waren bei einer Entfernung von 5 - 10 Meilen zu entrichten:
    Je Pfund 1 2/12 Kreuzer ; bei einem Gewicht von 13 Pfund wären das dann 13 * 14 / 12 = 15,16 Kreuzer, ergibt gerundet 16 Kreuzer.

    Empfänger: Sr. Hochwohlgeborener Herr Hofdomänrath von Blezsing in Stuttgart

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b86m0fd1z2xe800al.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b86m1ctfnanh3cfp9.jpg]

    mit der Bitte um eure Kommentare zur Portobestimmung und Schrift!

    DANKE

    MINIMARKE

  • Minimarke
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    • 18. April 2009 um 10:53
    • #42

    Portoperiode: Gewichtstarif vom 01-01-1868
    Paket vom Juni 1873 mit 1 Pfund und 460 Gramm Gewicht, von Heilbronn nach Neckar-Mühlbach Post Rappenau - BADEN.
    An Gebühren waren bei einer Entfernung von bis zu 5 Meilen zu entrichten:
    Je Pfund oder einem Teil davon 7 Kreuzer: 2 * 7 = 14 Kreuzer.
    Diese 14 Kreuzer in blau vermerkt waren vom Empfänger zu bezahlen.

    Unten links steht der Vermerk "Akten gegen Schein", dafür hat der Absender 3 Kreuzer bezahlt, in rot vwermerkt.

    Es gab wohl die Vorschrift dass dienstliche Akten wie Wertsendungen zu behandeln waren, ohne dafür eine Wertgebühr zu veranschlagen.
    Leider fehlt mir zu dieser Aussage noch die entsprechende Verordnung.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b86ohochvy4ppxtod.jpg]
    Vielen Dank für Eure Unterstützung.
    Mit Grüssen aus Bempflingen
    MINIMARKE

    2 Mal editiert, zuletzt von Minimarke (26. April 2009 um 09:14)

  • Minimarke
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    • 26. April 2009 um 06:04
    • #43

    SODELE!!!

    Es ist vollbracht!!!

    Der Vortrag während der Arge Württemberg Hauptversammlung ist "überstanden".

    Ohne eurer aller Hilfe wäre dies nicht möglich gewesen, dafür möchte ich mich bei euch allen bedanken!!!

    Andererseits werde ich aber an diesem Thema weiterhin dranbleiben, und möchte Sie fragen in welcher Form ich Sie weiter mit einbeziehen kann.

    Sollen wir hier in diesem Thread weitermachen?

    Oder ist es besser für jeden Beleg ein eigenes Thema zu starten?

    Wie bei den bereits gezeigten Belegen wird es hauptsächlich darum gehen mich be der Entzifferung von Schriften zu unterstützen.

    Als Zweites geht es dann um Belege bei denen ich mit der Portoberechnung nicht ganz klar komme.

    Sollte die Mehrheit der Meinung sein das dass Thema hier weitergeht werde ich mir die Mühe machen die alten Themen neu zu bebildern!

    In der Hoffnung auf eine aufschlussreiche Diskussion wünsche ich einen Schönen Sonntag aus Bempflingen

    mfg
    MINIMARKE

  • sammlermax
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    • 26. April 2009 um 08:32
    • #44

    Hallo Minimarke,

    ist nee Super Seite bzw.Thread ich würde alles in diesen Thread belassen,man kann es besser finden, finde es ist sonst zu sehr zergliedert!

    Ist aber nur meine Meihnung, egal wie du es weitermachst, werde sicherlich immer wieder Nachlesen und versuchen dazuzulernen.

    Gratuliere und schöne Grüsse

    sammlermax

    Wer suchet,der findet.

  • lickle
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    • 27. April 2009 um 09:13
    • #45

    uli

    Ein sehr schöner Vortrag. Mach ruhig in diesem thread weiter. Ich suche auch mal in meinen Beständen und zeige sie hier.
    So wie diesen Dienstbrief aus Stuttgart nach Neckarmühlbach in Baden aus der Kreuzerzeit. Links unten der Vermerk "Actenwerth: 1fl". Dieser 230g schwere Fahrpostbrief wurde mit 13 Kreuzern Porto belastet und mit weiteren 3 Kreuzern Bestellgeld (Danke an den Postboten für die ausführliche Beschreibung :D) für insgesamt 16 Kreuzer dem Freiherrlichen Gemmingen`schen Rentamt zugestellt.

    Grüßle

    lickle

    Bilder

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      • 139,18 kB
      • 1.361 × 944
      • 450

    Einmal editiert, zuletzt von lickle (27. April 2009 um 09:52)

  • VorphilaBayern
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    • 28. April 2009 um 19:02
    • #46

    Lieber Minimarke,

    leider konnte ich nicht zur Hauptversammlung
    der ARGE Württemberg kommen und konnte
    daher Deinen sehr interessanten Vortrag nicht
    hören und sehen.
    Bitte mache mit Deinen Thread weiter.
    Vielleicht habe ich mal auch wieder was
    zum zeigen.

    Beste Grüße nach Bempflingen,
    VorphilaBayern

  • Minimarke
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    • 1. Mai 2009 um 08:50
    • #47

    Dann werde ich mal in loser Folge hier weiterbasteln!

    Paketumhüllung vom Oktober 1872 von Neresheim nach Ballmertshofen

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b8jruc2jc2rpns82e.jpg]

    Portoperiode: Gewichtstarif vom 01-01-1868 Paket vom Juni 1872 mit dem Bahnpostleitzettel Dischingen, damit die Bahnpostler wussten wo das Paket auszuladen war. Beklebt ist das Paket mit dem Ersten Auflieferungszettel von Württemberg. Da es sich mit 370 Gramm um einen Grossbrief gehandelt hat wurde der komplette Zettel verklebt!

  • Minimarke
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    • 1. Mai 2009 um 08:53
    • #48

    lickle; kannst du den Dienstbrief aus Stuttgart nach Neckarmühlbach in Baden genauer datieren?

  • lickle
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    • 1. Mai 2009 um 13:08
    • #49
    Zitat

    Original von Minimarke
    lickle; kannst du den Dienstbrief aus Stuttgart nach Neckarmühlbach in Baden genauer datieren?

    Nein, leider nicht.

  • Minimarke
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    • 9. Mai 2009 um 14:40
    • #50

    Paketumhüllung von Stuttgart nach Unterböbingen

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b8s4q02z04eeruh6b.jpg]

    Portoperiode: Gewichtstarif vom 01-01-1868 Paket vom 05 August 1870 mit dem Streckenleitzettel Stuttgart – Nördlingen. Diese Zettel wurden wohl eingesetzt um bei Streckenknoten die Beladung in den richtigen Zug zu gewährleisten. Beklebt ist das Paket mit dem Dritten Auflieferungszettel von Württemberg. Da es sich um einen Grossbrief gehandelt hat wurde der komplette Zettel verklebt!

    Viele Grüsse aus Bempflingen
    MINIMARKE

  • Minimarke
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    • 23. Mai 2009 um 07:04
    • #51

    Grosser Umschlag von Waiblingen nach …. OA Gaildorf
    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b9604jnbmi8caggjv.jpg]

    Portoperiode: Gewichtstarif vom 01-01-1868
    Paket vom 18 Oktober 1873 mit dem Bahnpostleitzettel Gaildorf, damit die Bahnpostler wussten wo das Paket auszuladen war.
    Beklebt ist das Paket mit dem Dritten Auflieferungszettel von Württemberg.
    Da es sich mit 200 Gramm um einen grossen Umschlag gehandelt hat wurde der komplette Zettel verklebt!

  • Minimarke
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    • 23. Mai 2009 um 19:49
    • #52

    Ohne Worte!!!!

    Beschreibung folgt!!!

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b96jecroeko7kwhqj.jpg]

    TEXT:

    Ostmettingen, den 18ten Febr. 1868
    Herrn A. Link Mechaniker in Freiburg

    Beifolgend übersende ich ihnen von den Briefwaagen 6 Stück und von den Packetwaagen 1 Stück.
    Von den Packetwaagen habe ich den Eisenguß erst heute bekommen, deßwegen sende ich Ihnen für jetzt die fertigen, da es zu lange dauert bis die Farbe trocken ist. Ich werde Ihnen die 5 fehlenden in 8 Tagen senden können, wenn Sie vorher nicht anders bestimmen per Post.
    Der Betrag von heute mit 19f 57 wollen Sie mir gef. gutschreiben zum nächsten.
    Den Fuß der Packetwaage mußte ich abschrauben derselbe paßt auf der einen Seite gerade eben zu der Stellschraube wie sie gestellt ist, auf der anderen Seite wäre die Schraube zu kurz. Hoffent, daß Sie mit der Arbeit zufrieden sein werden grüße ich Sie
    Achtungsvoll ergebens
    Johs. Conzelmann senior


    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b96jk0hhwskcbi18r.jpg]

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke (27. Mai 2009 um 20:41)

  • BaD
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    • 23. Mai 2009 um 20:44
    • #53

    Ich habe die Probleme auch

    Ostmettingen, den 18ten Febr. 1868
    Herrn A. Link Mechaniker in Freiburg

    Beifolgend übersende ich ihnen von den Briefwaagen 6 Stück und von den Packetwaagen 1 Stück.
    Von den Packetwaagen habe ich den Eisenguß erst heute bekommen, deßwegen sende ich Ihnen für jetzt die fertigen, da es zu lange dauert bis die Farbe trocken ist. Ich werde Ihnen die 5 fehlenden in 8 Tagen senden können, wenn Sie vorher nicht anders bestimmen per Post.
    Der Betrag von heute mit 19f57 wollen Sie mir gef. gutschreiben zum nächsten.
    den Fuß der Packetwaage mußte ich abschrauben derselbe ? auf der einen Seite gerade eben zu der Stellschraube ? ? ?, auf der anderen Seite wäre die Schraube zu kurz.
    Hoffend, daß Sie mit der Arbeit zufrieden seinwerden
    grüße ich Sie
    Achtungsvoll ergebens
    Johs. Conzelmann senior

    Mit besten Grüßen BaD

    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (23. Mai 2009 um 20:54)

  • Minimarke
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    • 24. Mai 2009 um 10:55
    • #54

    Portoperiode ab 1 Januar 1868
    Gewicht aufgerundet auf 17 Pfund
    Entfernungszone 3; 10 - 15 Meilen
    Ergibt sich 7*17*3/12 = 29,75 gerundet auf 30
    Fehlen wieder einmal 2 Kreuzer zu dem Vermerk "32"
    Könnte es sich um einen Begleitbrief der Zweiten Gewichtsstufe gehandelt haben, da sich einen unterstrichen "2" auf dem Brief befindet?
    Wäre damit die 2 Kreuzer Differenz erklärt?

    Vielen Dank für eure Unterstützung

    MINIMARKE

  • lickle
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    • 24. Mai 2009 um 19:36
    • #55

    Minimarke

    Bleistiftvermerke stammen doch fast immer von den Postboten. Könnte es sich nicht um den Gesamtbetrag incl. des Bestellgeldes von 2 Kreuzern handeln?

  • Minimarke
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    • 24. Mai 2009 um 20:19
    • #56

    lickle - Danke für den Hinweis!

    Dann werde ich die Frage etwas genauer definieren:
    Gab es zu diesm Zeitpunkt in Baden eine Zustellgebühr für Paketbegleitbrief, oder Paketsendungen?
    Leider habe ich dazu keinerlei Unterlagen, es müsste aber Veröffentlichungen in den Rundbriefen der Arge Baden dazugeben.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!!!
    MINIMARKE

  • Erdinger
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    • 25. Mai 2009 um 09:56
    • #57

    den Fuß an der Paketwaage mußte ich abschrauben derselbe paßt auf der einen Seite gerade eben zu der Stellschraube wie sie gestellt ist

    Schönes Stück, würde mir auch gefallen!

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Minimarke
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    • 27. Mai 2009 um 20:42
    • #58

    Vielen Dank für die "Übersetzung" des Textes!!!
    Vielleicht findet sich noch ein Badener der etwas zu den fehlenden 2 Kreuzern sagen kann!

    DANKE
    MINIMARKE

  • Minimarke
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    • 31. Januar 2010 um 18:42
    • #59

    Nun will ich den nächsten Beleg zeigen, der erste ins "richtige" Ausland.
    Und sofort gibt es Probleme und Fragen!


    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/bgb0u70mccg309axt.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/bgb0usf6vfoh2bfz5.jpg]

    Ich kann zwar aus den Angaben ermitteln wieviel der Empfänger bezahlt hat, habe aber noch keine so richtige Ahnung wie sich das Porto von 3,75 Franken zusammensetzt.

    Deswegen ergeben sich folgende Fragen.

    - gab es in der Schweiz einen Zuschlag für unfrankierte Sendungen
    - wie war der Verrechnungskurs zwischen dem Württenbergischen Gulden (Kreuzer) und dem Franken.
    - wie war der Verrechnungskurs zwischen dem Württenbergischen Gulden (Kreuzer) und der Mark.

    dann sollte es mir möglich sein die Gebühren mit dem Tarif von 1874 zu berechnen.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung

    MINIMARKE

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Januar 2010 um 18:49
    • #60

    Hallo minimarke,

    aus dem Hinterkopf:

    Es gab nur die rheinische Währung im Süden (Baden, Bayern, Württemberg und die verschiedenen süddeutschen Kleinstaaten).

    1 Mark = 35 Kreuzer rheinisch.

    3 Kr. rheinisch = 10 Rappen bzw. in der Westschweiz 10 Centimes.

    Liebe Grüsse von bayen klassisch

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