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Inflationsbelege

  • muemmel
  • 18. Januar 2009 um 00:51
  • BaD
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    • 1. Juni 2009 um 12:06
    • #21

    Hallo Ulf

    Wie Thomas schon schrieb, hätten für den Brief eigentlich 508 Milliarden Mark Frankatur gereicht. Jemand hat das schon auf der Vorderseite notiert.

    Wertbrief über 58 000 000 000 000 Mark.

    Gebühren:
    Brief bis 100 gramm ( 57 1/2 gramm notiert) = 112 Milliarden Mark
    Eilbotengebühr ( Ortsbestellbezirk) = 160 Milliarden Mark
    Einschreiben ( Mußte bei Wertbriefen immer bezahlt werden) 80 Milliarden Mark
    Versicherungsgebühr: pro Milliarde = 0,02 Milliarden
    84000 * 0,02 = 1680 Milliarden Mark

    Summe: 2032 Milliarden oder 2 Billionen und 32 Milliarden Mark

    In dieser letzten Periode der Inflazeit gab es Mangels hoher Werte bei Briefmarken die Sonderbestimmung, das Briefmarken den vierfachen Wert darstellten, ob zum vierfachen Wert gekauft oder aus eigenen Altbeständen. Also mußte der Brief mit nur 508 Milliarden Mark freigemacht werden.
    Die 1 Milliarde Überfrankatur kann ein Rechenfehler des Beamten sein, ist aber bei so einem Brief unerheblich. Ein wunderbarer Infla-Beleg, Gratuliere.

    Mit besten Grüßen Bernd

  • Magdeburger
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    • 1. Juni 2009 um 13:07
    • #22

    Hallo Thomas und Bernd,

    danke für die Info. Bei diesen Zahlen wird's einem schwindlig.

    Gruss Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Rostigeschiene
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    • 1. Juni 2009 um 16:47
    • #23

    So hochwertige Briefe und Frankaturen habe ich nicht.
    Infla ist auch nicht mein Gebiet.
    Aber das Eine oder Andere zeigenswerte Stück befindet sich doch in meinem Schrank.

    Nicht wertvoll dafür schön bunt.

    Schöne Grüße aus Bochum

  • BaD
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    • 1. Juni 2009 um 21:21
    • #24

    Hallo Rostigeschine,

    schön bunt, Auslandskarte, Aufbrauch einer Ganzsache von 1922 mit einer Marke, die auf keinen Fall mehr am Schalter gab (25 Pf.).
    Der Wert der Ganzsache betrug nicht mal 0,5% des Frankaturwertes und trotzdem machte man sich die Mühe, auch diese noch zu verwenden.
    Das war Sparsamkeit und Rechenkunst, ein schöner Beleg der Inflation.

    Mit besten Grüßen BaD

  • infla-alec
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    • 2. Juni 2009 um 20:34
    • #25

    Hallo,

    Ausser OPD Infla Brief habe ich wenig aber schaue ich paar Belege gefund in der Ami krimskiste :) Erste eine MEF Mi 188 Portogerecht Fernbrief aus Eisenach - Berlin 5.11.23.

    Zweite, Ausland Einschreiben Breslau - USA Germania Brief mit Oberrand Mi 154 Ia Platte und 155 II Walzendruck.

    Beide mit Attest und habe ich schoen Verkauft. €€€€€€€ :D

    Gruesse Alec.

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  • Rostigeschiene
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    • 2. Juni 2009 um 21:26
    • #26

    Hallo
    einen Beleg aus dem Jahr 1922 hab ich auch noch.
    Wie der Letzte schön bunt und gar nicht mal so häufig.
    180,- RM für ein Paket von Königsberg nach Memel, zu der Zeit unter französischem Einfluß und somit Ausland.

    schönen Abend noch
    Werner

    Schöne Grüße aus Bochum

  • Totalo-Flauti
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    • 3. Juni 2009 um 05:03
    • #27

    Liebe Sammlerfreunde,

    einfacher Brief bis 20g mit 60 Pf und Einschreibegebühr mit 100 Pf aus der Zeit vom 01.4.1921 bis 31.12.1921.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • BaD
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    • 3. Juni 2009 um 17:56
    • #28

    Hallo Totalo-Flauti,
    jeder Brief mit einer Marke der Serie 116-118 ist sehenswert. Ihre geringe Auflage rief die Sammler auf den Plan, so das bei ihrer Ausgabe festgelegt wurde, nicht mehr als 10 Stück pro Person abzugeben( in Berlin und Hamburg nur 5)
    Hallo Rostigschiene,
    Die Paketkarte mit dem Aufkleber ist wunderbar, es wurde also nur diese zugestellt. Und bei der Abholung hätte sie eigentlich in Besitz der Post gelangen müssen, was der Empfänger wohl verhindert hat.

    Hallo infla-alec,
    2 Super-Belege.

    Die Oberrandstücke der 154 und 155 sind natürlich Phantastisch, aber auch ohne Oberrand muß man erst mal eine 155 auf Brief in dieser Periode finden.

    Mit besten Grüßen Bad

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (3. Juni 2009 um 17:56)

  • erron
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    • 9. Juni 2009 um 19:44
    • #29

    Möchte diese Seite auch mal mit ein paar nicht so häufigen Belege aus der Anfangszeit der Inflation einpflegen.

    Die Dienstmarkenbelege fristen ja immer noch ein Mauerblümchen-Dasein.
    Dabei gibt es Belege, die schon etwas seltener sind.

    Hier z.Bsp. ein Beleg aus dem Jahre 1920 als Drucksache mit einer 5 Pfg Dienstmarke. Nr 23. Die Möglichkeit einer portogerechten Verwendung war ja nur vom 1.4 - bis zum 5.5.1920 gegeben.

    Desweiteren ein Beleg aus der Dienst- Abschiedsausgabe von Bayern mit Überdruck Deutsches Reich.

    Eine portogerechte Verwendung als Einzelfrankatur war auch nur vom 1.4 - bis zum 5.5.1920 möglich.

    mfg

    erron

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  • Germaniafan
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    • 11. Juni 2009 um 09:56
    • #30

    Da hab ich auch noch was nettes gefunden. Einstellung des Postverkehrs mit der Tschechoslowakei am 1.3.1919 "nicht zulässig zurück"

    Schöne Grüße
    Guido

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  • VorphilaBayern
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    • 11. Juni 2009 um 10:06
    • #31

    Hallo erron,

    sehr schöne Drucksache mit der D23.
    Ist der Beleg mit der sehr seltenen Einzelfrankatur D34 geprüft?
    Ich habe auf die Echtheit meine Zweifel.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Magdeburger
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    • 11. Juni 2009 um 11:27
    • #32

    @All

    Da ich fast nur noch Magdeburg bis 1870 sammle, ist auch ab und zu etwas von späterer Zeit dabei. Allerdings lege ich soetwas nicht unter "unbedingt haben" ab. Es sind alles Postkarten (allerdings weiß ich nicht, welche Ganzsachen es sind und zum heraussuchen der Michel-Nr. der Marken bin ich jetzt zu faul).

    Gruss Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • BaD
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    • 11. Juni 2009 um 19:31
    • #33

    Hallo Germaniafan,
    ein postgeschichtlich wunderbarer Brief,Gratuliere!

    Der Brief vom 19.3.1919 ist allerdings gemäß den Inlandsgebühren ( für Österreich-Ungarn bis 1.10.1919) mit 25 Pf. für einen Brief über 20 gr und 20 Pf. für das Einschreiben korrekt freigemacht. Eine Einlieferung beim Zusteller mit der Einlieferungsgebühr hat es nicht im Ortsbestellbezirk gegeben, diese gab es nach meinen Erkenntnissen nur bei Landzusteller im Landbestellbezirk eines Postamtes!
    Ist eigentlich auch nachvollziehbar, da im Ortsbestellbezirk das Postamt nicht weit war.

    Anbei aus Postanordnungen 1905 und 1922, wo immer nur von Landzustellern geschrieben steht.

    Mit besten Grüßen BaD

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  • Germaniafan
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    • 11. Juni 2009 um 21:23
    • #34

    @ BaD

    Vielen Dank für Deine Ausführungen. Inlandsporto nach Österreich-Ungarn ist richtig. :ups: Ich hab da wohl den einfachsten Weg genommen, da die Unterbrechung des Postverkehrs ab 22.3. mit der Tschechoslowakei im Michel Postgebührenhandbuch unter Ausland steht. :O_O::D
    Hier einige Details zu Bakow an der Iser und eine Karte Österreich Ungarns vor dem Ende.


    und

    Schöne Grüße
    Guido

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  • erron
    Moderator
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    • 18. Juni 2009 um 21:28
    • #35

    Mal wieder zwei nicht so häufige Dienstbelege aus 1920.

    Am 1. April 1920 wurden Dienstmarken für die preußischen Behörden in Kurs gesetzt.
    Als Einzelfrankaturen sind Belege mit Abstempelung vom Ersttag 1.April 1920 nicht häufig zu finden.

    mfg

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  • erron
    Moderator
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    • 18. Juni 2009 um 22:01
    • #36

    Nicht nur in der Hochinflation gab es Belege mit Massenverwendungen.

    Der gezeigte Dienstbeleg datiert vom 18.5.1920 ist ist frankiert mit 100 Marken D Nr 21 und natürlich darf bei solch einem Beleg auch der Plattenfehler 21I "Ovallinie unter M gebrochen" nicht fehlen.
    Hier sogar zwei mal vorhanden.

    Bei Kobold "Inflaband Nr 44" sind nur Massenverwendungen bis 99 Marken aufgeführt.

    mfg

    erron

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  • BaD
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    • 19. Juni 2009 um 17:59
    • #37

    Hallo erron,

    eiine sehr schöne Massenfrankatur. Als Höchstwert gab es die 1 Mark ( Mi 22) am 19.5.20,
    aber die hatte man in Jagolshagen noch nicht. Und da allein der Wertbriefzuschlag 49,50 Mark betrug ( das Porto war nur 60 Pf.), mußten diese 100 Stück der 50-Pfennig-Marken genommen werden. Klasse.

    Die Erstagsbelege vom 1.4.1920 sind nicht häufig, es begann die Zeit der Dienstmarken. Zugleich liefen alle Aversional-Verträge aus, wo z.B. die Behörden in Sachsen-Meiningen seit dem 1.1.1870 in den 50 Jahren nie eine Briefmarke brauchten.

    Mit besten Grüßen Bad

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (19. Juni 2009 um 18:00)

  • Schnulli
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    • 25. Dezember 2009 um 11:15
    • #38

    Eine schöne bunt frankierte Infla-Karte kann ich zeigen. Diese ist vom 19.03.1923 von Baden Baden nach Freiburg i. Breisgau gelaufen. Die Karte ist BPP geprüft Duntsch und trägt auf der Rückseite den Infla geprüft Stempel Berlin einwandfrei. Dabei soll die Marke 179 sein, die recht wertvoll ist.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • erron
    Moderator
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    • 25. Dezember 2009 um 15:58
    • #39
    Zitat

    Original von Schnulli
    Dabei soll die Marke 179 sein, die recht wertvoll ist.

    Schnulli

    Leider ist es nicht die Marke Nr 179.

    Das Prüfsignum des verstorbenem Infla Berlin Prüfer Herrn Dr. Gerhard Düntsch befindet sich nicht an der besagten Marke, sondern an dem Postreiteraufdruck.
    Auch ist an deinem Beleg diese 15 Pfg Marke mit der Nr 160 gekennzeichnet, also WZ 1.

    Die Infla Prüfer setzten früher ihr Signum bei Belegen immer bei der teuersten Marke an. Siehe Scann mit Beleg Nr 245.

    Heutzutage wird teilweise nur noch das Wasserzeichen/Farbe gekennzeichnet und auf der Belegrückseite erfolgt ein Namensignum des Infla Prüfers. Siehe Scann mit Beleg Nr 181.

    Bzw. der Beleg bekommt auf Wunsch des Einlieferers ein Befund/Attest.


    mfg

    erron

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    Einmal editiert, zuletzt von erron (25. Dezember 2009 um 19:11)

  • Germaniafan
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    22. März 1960 (65)
    • 25. Dezember 2009 um 17:44
    • #40

    Postkarte vom Ersttag (20.10.23) in die Tschechei. Portorichtig frankiert mit 14 Mio. (Mi.Nr. 316 AP und 318 AP)
    Portorichtige Postkarte vom Ersttag (1.10.23) im Inland (Mi.Nr. 304)
    Portorichtige Postkarte vom Ersttag (1.10.23) im Inland (Mi.Nr. 308)

    Schöne Grüße
    Guido

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