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Kriegsgefangenenpost ?

    • Wertermittlung
  • Kiwi007
  • 13. Januar 2009 um 15:33
  • Erledigt
  • Kiwi007
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    5. November 1966 (59)
    • 13. Januar 2009 um 15:33
    • #1

    Hallo, ich bin heute bei meinen Recherchen (nach jahrelanger Pause) auf euer Forum gestoßen und finde es sehr interessant.

    Habe mal ein paar Postkarten bei einem Trödelhändler erworben (nicht von Oma) :D und dazu einige Fragen

    Foto Nr.1 zeigt MiNr. 29 als Einzelfrankatur auf Karte, abgestempelt am 21.03.46
    Nun habe ich nur einen älteren Briefekatalog von 2003, da steht, daß es Gefangenenpost der 2. Periode nur vom 1. - 11.03.46 gibt.
    Oder handelt es sich hier um eine Drucksache ?
    Dann allerdings wundert mich Foto Nr.2 mit MiNr. 32 als Einzelfrankatur, abgestempelt am 13.03.46, etwa ein überfrankierter Fernbrief ?
    Dann habe ich da noch zwei recht interessante (?) Mischfrankaturen, einmal mit MiNr. 17 +23 auf Karte, abgestempelt am 30.01.46 (Foto 3), das vom Porto her allerdings nur zu einer Gefangenenpostkarte passen würde
    und einmal MiNr. 8 +24 auf Karte, abgestempelt am 13.03.46 (Foto 4)

    vielleicht gibt es ja in der Zwischenzeit schon neue Erkenntnisse

    Schon mal DANKE im Voraus

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  • Phila_Tom
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    • 13. Januar 2009 um 16:32
    • #2

    Das Porto in der zweiten Portoperiode vom 01.03.1946 bis 31.10.1946 betrug für eine Kriegsgefangenen postkarte 30 Pf und für einen Kriegsgefangenenbrief 50 Pf. In der ersten Portoperiode bis 28.02.1946 betrug das Porto 15 bzw. 25 Pf.
    Die Belege sehen authentisch aus. Kriegsgefangenpost ist bei den AM-Post Ausgaben nicht so häufig und erzielt teilweise gute Preise. Lass sie durch Herrn Schlegel prüfen.
    Die Angabe im Michel, dass Kriegsgefangenenpost nur bis zum 11.03. zu diesen Portosätzen möglich war, halte ich für falsch, da Auslandspost erst ab 01.04. möglich war. Vor dem 01.04. waren Auslandsbriefe also nur als Kriegsgefangenpost möglich - oder als Feldpost, wenn man einen Angehörigen der Besatzungsmächte kannt.

    Schöne Belege - Glückwunsch.
    Phila_Tom

  • Kiwi007
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    5. November 1966 (59)
    • 13. Januar 2009 um 18:30
    • #3
    Zitat

    Original von Phila_Tom
    Die Angabe im Michel, dass Kriegsgefangenenpost nur bis zum 11.03. zu diesen Portosätzen möglich war, halte ich für falsch, da Auslandspost erst ab 01.04. möglich war. Vor dem 01.04. waren Auslandsbriefe also nur als Kriegsgefangenpost möglich - oder als Feldpost, wenn man einen Angehörigen der Besatzungsmächte kannt.

    Schöne Belege - Glückwunsch.
    Phila_Tom

    ...na, das läßt doch schon mal hoffen, denn fast alle der Belege stammen (wenn echt) von der Zeit nach dem 11.03.

    ...auch hatte mich der Text im Katalog, daß (neben anderen) Einzelfrankaturen der 30- und 50-Pf.-Werte nur auf Paketkarten, Postanweisungen und Päckchenausschnitten bekannt seien, irritiert.

    zwecks Prüfung: wie sollte man solche Belege am besten verschicken, als Einschreiben mit Rückschein, als Wertbrief, oder besser kombiniert?
    haben schließlich auch mal Geld gekostet (jedes Stück einen ganzen Euro :D)

    Ach ja, der Händler hatte auch die Antwortkarten aus dem Hospital (wahrscheinlich von einer Haushaltsauflösung), die mir aber anfangs uninteressant erschienen, da ohne Marken.
    Als ich dann eine Woche später den Karton "nochmal sehen" wollte: den habe ich weggeschmissen, hat außer dir keiner was von haben wollen -AUA-

  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 13. Januar 2009 um 20:54
    • #4

    Fällt diese Karte auch unter Kriegsgefangenenpost? Sie wurde von einem Mitgefangenen meines Vaters an seine Familie geschickt.
    Allerdings war er da wohl schon wieder aus der Gefangenschaft heraus.

    Gruß
    Marc

    Bilder

    • am_postkarte.jpg
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      • 236

    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/veltwisch/gif/schl.gif] 
    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 21:26
    • #5

    mar-vel

    Das ist eine um 2Pf überfrankierte Fernpostkarte aus der erten Portoperiode. Überfrankierte Belege sind bei den AM-Post Ausgaben häufig, da nicht immer alle Wertstufen verfügbar waren.

    Das Papier der Marke sieht sehr glatt aus. Es könnte die x Variante sein. Dann hättest Du immerhin ein waagerechtes Paar mit 20 M€.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 21:39
    • #6
    Zitat

    zwecks Prüfung: wie sollte man solche Belege am besten verschicken, als Einschreiben mit Rückschein, als Wertbrief, oder besser kombiniert?

    Hallo,

    warum willst du die Karte prüfen lassen- man muss ja den Prüfern nicht ünnötig Geld nachschmeißen.
    Der Fundort, den du angegeben hast, ist ja authentisch & so selten sind diese KGF-Karten aus dem II. WK ja auch nicht.
    Es gab ja immerhin rund 10 Mio Gefangene.
    Sammlergruß Bernd

  • Kiwi007
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    • 13. Januar 2009 um 21:42
    • #7

    Laut meines etwas älteren Kataloges von 2003 würde ich sagen, kommen nur "Geschäftspapier bis 100 gr." oder "Ortsbrief" jeweils der ersten Periode (bis zum 28.02.46) in Frage
    wenn ich das richtig sehe, handelt es sich hier um die MiNr. 2 der Bizone

    ...aber Brief, wo es sich doch eindeutig um eine Karte handelt ?, also wohl doch eher das Erstere, und sogar noch besser notiert, zumindest damals

    ...und das mußte ich noch sagen: ein wirklich schöner sauberer Beleg !

  • Kiwi007
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    5. November 1966 (59)
    • 13. Januar 2009 um 21:59
    • #8

    ...da waren mal wieder welche schneller,

    Phila_Tom: klar, auf `ne Überfrankeirung bin ich eben nicht gekommen

    @ SammlerBernd: "warum willst du die Karte prüfen lassen- man muss ja den Prüfern nicht ünnötig Geld nachschmeißen.
    Der Fundort, den du angegeben hast, ist ja authentisch & so selten sind diese KGF-Karten aus dem II. WK ja auch nicht.
    Es gab ja immerhin rund 10 Mio Gefangene."

    nun ja, mein Katalog (von 2003) sagt da bei den Karten ab 01.03. immerhin 850€ und bei den Briefen 1.000€, das klingt für mich nicht gerade nach Massenware, kann sich aber inzwischen durch neue Funde etz. geändert haben

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 22:54
    • #9

    @SB: Kriegsgefangenenpostkarten und -briefe mit AM-Postmarken notieren im Michel mit 125 bis 1000 Euro. Einzelfrankaturen der 30Pf und 50Pf sind so selten, dass diese noch nicht gesondert gelistet sind.

    Eine Kriegsgefangenenpostkarte mit 30Pf EF vom 14.03. steht aktuell bei Rauhut für 250 € zu Ausruf.

    So häufig sind diese Belege nicht zu finden. Du musst bedenken, dass die AM-Post Ausgabe 1945/46 verwendet wurde. Zum einen wussten zu dem Zeitpunkt Viele noch gar nicht, in welchem Lager sich ihre Angehörigen befinden. Das Postsystem befand sich erst wieder im Aufbau und die Belege verließen Deutschland und wurden nicht unbedingt wieder mit heim gebracht. Belege nach Deutschland sind sicher einfacher zu finden.

    Auch wenn die AM-Post Ausgaben im Michel hoffnungslos überbewertet sind, würde ich Belege in diesem Preisbereich vor einer Veräußerung befunden lassen.

    Gruß
    Phila_Tom

  • SammlerBernd
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 23:02
    • #10

    @ Phila_ Tom
    Danke & ok 8-)
    Wie bekannt nicht unbedingt mein Sammelgebiet... :D
    Also da müßte man ´mal öfter zu einer Wohnungsauflösung gehen... ;)
    Gruß & gn. 8
    SB

  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 14. Januar 2009 um 08:20
    • #11

    Phila_Tom
    vielen Dank für die Infos zu meiner Karte.

    Schönen Gruß
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

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