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2 Briefe bitte um Hilfe

  • marroseu
  • 12. Januar 2009 um 18:07
  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 18:07
    • #1

    hallo, ich versuchs nochmals :D

    könnte jemand versuchen zumindest das Datuzm zu entziffern und von wem und an wen der Brief gegangen ist

    BITTE, mir wäre das ein echtes Anliegen!

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  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 18:09
    • #2

    Brief 2

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Januar 2009 um 18:23
    • #3

    Hallo,

    der 1. Brief datiert vom 20.12.1662 und ist unterschrieben von Georg Landgraff zu Hessen.

    Der 2. Brief datiert vom 11./21. Dezember 1671 (es gab mehrere Kalender damals, das war regional und religiös unterschiedlich) und ist auch von Georg Landgraff zu Hessen unterschrieben. Beide also eigenhändig (manu propria).

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 18:33
    • #4

    wahnsinn - sehr nett von Dir

    noch 2. kurze Fragen

    1. wie eignet man sich am besten Kentnisse an, diese alten Schriften zu entziffern - ich habe schon einiges über altdeutsche Schrift recherchiert bin aber noch lange nicht soweit....

    2. an wen sind die briefe geschrieben oder waren es bloß Notizen


    vielen vielen Dank bayern klassisch

  • BaD
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    • 12. Januar 2009 um 19:04
    • #5

    Die Briefe gingen an den( Fürst)bischoff zu Münster, das war von 1650 bis 1678 Berhard von Galen. Dies ist erkennbar auf dem ersten Brief unten links
    " An Herrn Bischopfe von Münster"
    Die Unterschrift ist rätselhaft, den kein Landgraf von Hessen hieß Georg.
    Es könnte Georg der III von Hessen - Lauterbach sein , der auch Landgraf zu Hessen - Itter war. Im Brief von 1662 lese ich zwar Georg der Mittler, es kann aber irgendwie auch Itter bedeuten. In dem Brief wünscht er dem Fürstbischoff wohl ein gutes neues Jahr.

    Mit besten Grüßen BaD

  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 19:31
    • #6

    der könnte es somit schon sein :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_III._(Hessen-Itter)


    danke für die Information

    werde jetzt noch einen anderen tollen (meinen ältesten) brief posten

  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 19:44
    • #7

    hier seht Ihr meinen vermutlich ältesten Brief angeblich 1464

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  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 20:28
    • #8

    ??und was sagt ihr zu dem Brief??

  • Bayern-Nils
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    • 12. Januar 2009 um 20:41
    • #9

    Hallo marroseu

    Ich glaube dein Brief in 1764 geschrieben ist. Wenn ich die zwei 4 in 1464 vergleichen sehe ich die als ganz unterschiedlich.

    Übrigens ein sehr schöner Brief. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Januar 2009 um 21:09
    • #10

    Hallo marroseu,

    Nils hat Recht - dein Brief ist von 1764; ich hätte auf das Datum gar nicht schauen müssen, da der Duktus der Schrift typisch für die Mitte des 18. Jahrhunderts ist.

    Es gab unterschiedliche Schreibschulen, so dass man pauschal nicht sagen kann, von wann welcher Brief ist (wir reden jetzt hier nur von Marken- und Stempellosen Stücken).

    Ein Brief Oberitaliens von 1600 hat einen fortschrittlicheren Stil als ein Brief aus Sachsen von 1700.

    Des weiteren ist der Stand, Bildungshorizont und die Schule des Schreibenden von enormer Wichtigkeit. Man nennt die Wissenschaft von der Sammlung der Briefschaften Epistolografie.

    Wenn dir ein paar Semester Zeit nichts ausmachen, kannst du das sicher irgendwo studieren. Es böte sich jedoch an, gewisse Kenntnisse in Latein, mittelalthochdeutsch, neudeutsch, französisch und anderer Sprachen vorweisen zu können. Das ist eigentlich die Untergrenze.

    Dann wären bereits transkribierte Briefe als Übungsmaterial aus mehreren Jahrhunderten mehrerer, völlig verschiedener Schreiberschulen und unterschiedlicher Bildungsniveaus zur Übung angeraten.

    Danach schreibt man diese nach, zuerst mit dem Original daneben, dann später ohne Vorlage. Alle.

    Wenn die Ergebnisse dem Original auch dann nahe kommen, wenn man sich einer kritischen Betrachtungsweise befleißigt, geht man an fremde Briefe und versucht sich an diesen.

    In einer Zeit, in der man das Wissen von Jahrhunderten per Mausklick erfahren kann, ist es immer schwer zu vermitteln, dass es Bereiche gibt, die jahrelang intensiver Tätigkeit bedürfen, ohne je Vervollkommnung zu suggerieren.

    Hilfe zur Selbsthilfe kann ich geben, aber meine Zeit ist limitiert.

    Dein 1. Brief fängt wie folgt an:

    "Durchleuchtigster des heyligen Römischen Reichs Fürst, Gnädigster Fürst, Herr, Herr ..." es war also ein Adelsbrief, wie üblich.

    Dein 2. Brief fängt so an:

    "Unsern freundlichen Dienst und was wir mehr liebes und gutes vermögen jeder Zeit zuvor! Hochwürdiger Fürst, besonders lieber Herr und Freundt". Das gleiche Level wie zuvor also.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • BaD
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    • 12. Januar 2009 um 21:12
    • #11

    Leider muß ich Bayern-Nils beipflichten. Der Brief der Äbtissin des Klosters Sankt Walburg in Eichstätt datiert wohl aus dem Jahre 1764. Ein Brief aus dem Jahr 1464 sähe ganz anders aus (Schrift).
    Aber ich weiß es nicht genau!

    Mit besten Grüßen BaD

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 12. Januar 2009 um 21:36
    • #12

    Aber wunderbare Belege!!!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 21:56
    • #13

    Hallo

    mtcyrus (danke für Deine Nachricht, ich hole das jetzt auf ) :D
    bayern klassisch (danke für Deine Mühen)
    Bayern-Nils (auch Dir vielen Dank)


    erstmal zu mir:

    Also ich sammle seit einem Jahr Altbriefe - aber eben eher wirklich Altbriefe, schön verschnörkelt und am besten schön alt. Verkaufe aber ab und an und bin auch gerne an Tausch interessiert. Ich habe aber kein spezielles Themengebiet - bei meiner Sammlung achte ich eher auf das Aussehen als auf einen bestimmten Inhalt oder eine bestimmte Herkunft.

    Mich fasziniert vor allem das hohe Alter - man kann die Geschichte dahinter fast erschnuppern... ;)

    Leider noch, ich würde aber eben gerne die Inhalte lesen können - ich werde wohl versuchen langsam Grundkenntnisse zu erlernen.

    Für ein von bayern klassisch empfohlenes Studium hätte ich keine Zeit – aber vielen Dank für den Ratschlag :D:D:D

    Die Herkunft meiner Briefe und Belege kommt aus einer Erbschaft und aus zugekauften Alben von einem Auktionshaus aus dem Nahen Umland Potsdam (bleibt aber mein Geheimnis, da ich einmal pro Monat dort Briefmarken kaufe – und (fast) niemand kennt das…. – nicht böse sein, jeder hat so seine Geheimnisse

    Ich stelle jetzt noch einen Brief ein bin schon auf Eure Reaktionen gespannt!

    Viele Grüße an alle und danke

  • marroseu
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    • 12. Januar 2009 um 22:10
    • #14

    hier noch ein Brief aus meiner Sammlung auf den ich etwas stolz bin...

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  • marroseu
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    25. November 1978 (47)
    • 12. Januar 2009 um 22:11
    • #15

    und noch einer meiner Lieblinsgbelege

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  • doktorstamp
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    • 13. Januar 2009 um 08:21
    • #16

    marroseu

    Zu den Schriftarten (Ganz) Altdeutschland sind schon einige Beiträge im Forum erfaßt worden. Ferner bei Wiki.de ist auch jedemenge zu lernen.

    Sprachmässig sind im Forum durch die Mitglieder praktisch alle Europäische Sprachen vertreten. Sofern ich feststellen kann hapert es bei den Slavischen Sprachen.

    Lateinkenner gibts mehrere hier.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Lacplesis
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    • 13. Januar 2009 um 09:29
    • #17
    Zitat

    Original von doktorstamp
    Sofern ich feststellen kann hapert es bei den Slavischen Sprachen.

    Ich glaube aber, das wir auch da das (zumindest bis jetzt und im Notfall mit Hilfe von aussen) bis jetzt immer hin bekommen haben...
    In zwei anderen Foren in denen ich aktiv bin ist die slavische Sprachgruppe sehr gut besetzt und im Notfall frage ich halt dort um Hilfe.

    Grade noch so Europa:
    Ein wirkliches Problem ist osmanisches Türkisch (welches in arabisch geschrieben ist). Das taucht immer wieder auf und bereitet wirklich Probleme.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • marroseu
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    25. November 1978 (47)
    • 13. Januar 2009 um 14:34
    • #18

    ich versuche ständig zu lernen - aber die die unterschiedlichen Schriften sind für mich noch kaum zu entziffern.

    ich hoffe das wird noch - aber es ist schade da ich wirklich sehr viele Altbriefe besitze aber noch kaum einen Inhalt kenne - teilweise kenne ich nicht mal die Absender und/ oder die Empfänger :(

    und das finde ich so schaden da ich stundelang in diesen alten Briefen versinken könnte... :D

    was sagt ihr zu den 2 neu geposteten briefen (von gestern Abend)?

  • doktorstamp
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    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 13. Januar 2009 um 15:13
    • #19

    Der erste Brief ist ohne Zweifel aus dem Jahre 1653

    Der zweite ist allerdings keineswegs 1530, sondern um 1752.

    Diese Schriftform als Kurrent oder Laufschrift bekannt findet Verwendung ab 1700, geläufig wird sie bis 1910.

    Ab 1911 wird Süterlin, auch Sütterlin geschrieben in das Preussische Schulwesen eingeführt, es dauerte bis zirka 1920 eher es ganz verbreitet war. 1941 werden diese beiden Schriftarten abgeschafft und die moderne Lateinschrift eingeführt. Die Verwendung dieser Schrift war nach dem Kriege von den Alliierten bekräftigt, und sogar Pflicht.

    Vor 1700 war die sogenannte Kanzleischrift am häufigsten verwendet, Die ist auch in Englisch als Chancellery Script bekannt. Zugleich werden aber viele andere Schiftarten verwendet.

    Gibt doch Süterlin in die Forumsuchfunktion ein und du wirst Links finden.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (13. Januar 2009 um 15:15)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 15:21
    • #20

    Hallo marroseu,

    bei dem 1. Brief gebe ich Nigel (doktorstamp) Recht, da 1653 eindeutig notiert wurde.

    Beim 2. Brief sehe ich das ganz anders als er. Das Jahr 1530 kann ich zwar nirgendwo entdecken (Scan taugt nicht viel), aber vom Duktus der Schrift käme es für den süddeutschen Raum hin. 17?? ist sicher falsch.

    Der Absender war wohl Conrad Bischof zu Würzburg und Herzog zu Frannkhenn, also Franken. Bitte mal selber googlen, ob 1530 da herein paßt. Ich halte es in jedem Fall für einen Brief des 16. Jahrhunderts, da die Orthographie eindeutig auf die Zeit um oder vor 1600 schließen läßt.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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