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Bayern - 3 Kreuzer Michel Nr. 15

  • Bayern-Nils
  • 9. Januar 2009 um 19:36
  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 19:11
    • #41

    Lieber VorphilaBayern,

    das ist die Lösung des Briefes - sorry Nils, aber dahin kommst du auch noch, ganz sicher.

    Wenn man die Nr. 15 nach Destinationen sammelt, dann gibt es zwar häufig Briefe nach Württemberg, Baden und Österreich,auch ein paar nach Preußen und Sachsen - aber in die Lehenspostgebiete von Thurn und Taxis, dazu noch in dem engen 10 Meilen Gürtel, wird man nicht viel finden.

    Nachdem diese Nuss geknackt ist, kommt schon die nächste:

    Am 9.6.1869 schrieb man von Lindau nach Romanshorn in der Schweiz einen Brief, dem man eine Nr. 15 aufklebte. Doch welche Post machte nun welche Zeichen, die was zu bedeuten haben?

    Ein simpler Brief, und doch voller Rätsel ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (16. Januar 2009 um 19:12)

  • VorphilaBayern
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    • 16. Januar 2009 um 19:38
    • #42

    Lieber bayern klassisch,

    einen sehr schönen und sehr seltenen Brief zeigen Sie hier.

    Der Brief war in der zweiten Gewichtsstufe (Rötel "2"
    unter der Marke). Der ermäßigte Grenzverkehrstarif
    von 3 Kreuzer galt nur für Sendungen bis 1 Loth
    bis 7 geographische Meilen in gerader Linie.
    Dementsprechend kostete der Brief 12 Kreuzer,
    abzüglich der frankierten 3 Kreuzer = 9 Kreuzer
    = 30 Rappen, die beim Empfänger eingezogen
    wurden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 16. Januar 2009 um 19:46
    • #43

    Hallo VorphilaBayern

    Schöne Lösung!!

    Kleine Frage. In Sem ist es 10 Meilen geschrieben. Wo liegt die Unterschied?


    Und Danke bayern klassisch "for this little school of grammer"

    Ich sehe gern mehr davon :)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (16. Januar 2009 um 19:46)

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 16. Januar 2009 um 20:03
    • #44

    Hallo Bayern-Nils,

    im Postvertrag von 1868 zum 1.9.1868
    zwischen Bayern, dem Norddeutschen Bund, Württemberg und Baden mit der Schweiz wurde für den Grenzverkehr folgendes festgelegt:
    Bayern-Schweiz:
    "Zwischen den bayerischen und den schweizerischen Postorten,
    welche in gerader Linie nicht über 7 geographische Meilen voneinander entfernt liegen, beträgt das Gesamtporto für den einfachen Brief
    a) bei frankierter Versendung 3 Kr.
    b) bei unfrankierter Versendung 20 Rappen = 7 Kr."

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
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    • 16. Januar 2009 um 20:12
    • #45

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte aus meiner Heimatsammlung folgenden Beleg zeigen:

    Brief aus Vilseck (Oberpfalz) nach Eschenbach,
    frankiert mit 3 Kreuzer mit Rand, der um den Brief
    geklebt wurde.
    Die Marke wurde mit dem offenen Mühlradstempel Nr. 609
    entwertet. Aufgabestempel VILSECK 11.9. (1868).


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 20:45
    • #46

    Lieber VorphilaBayern, lieber Nils,

    die Lösung ist natürlich richtig - Kompliment. Unterfrankierte Briefe von Bayern in die Schweiz sind relativ häufig. Nur im Nahbereich gibt es kaum welche.

    Was noch erwähnt werden könnte: Die Gebühr von Nahbereichsbriefen ging immer an die Aufgabepost, so dass hier Bayern 3 Kr. (Marke) und später 9 Kr. (Schweiz) bekam. Die Schweiz erhielt also gar nichts.

    Ein Brief aus Vilseck, bei dem der Absender zuerst nach Vilseck schrieb, ist auch nicht alltäglich. Etwas verwirrt gewesen, der gute Mann.

    Aber große Randstücke der Nr. 15 sind selten, auch auf der Rückseite. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 16. Januar 2009 um 21:25
    • #47

    hallo bayern klassisch

    Habe ich noch ein Verwirrter gefunden? :D :D

    Zitat:
    und später 9 Kr. (Schweiz) bekam. Die Schweiz erhielt also gar nichts.


    Oder bin ich nur müde und verwirrt :zZz: :) :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 22:05
    • #48

    Lieber Nils,

    bei Nahbereichsbriefen gab es keine Gebührenteilung, da die Aufgabepost, egal ob die bayerische oder die schweizerische, die gesamten Gebühren bekam.

    Bayern erhielt 3 Kr. und verkaufte dafür die Marke. Die Schweiz kassierte 30 Rappen vom Empfänger und musste diese 30 Rappen = 9 Kr. an Bayern abliefern. Also behielt die Schweiz nichts.

    Bei allen anderen Briefen, die unterfrankiert waren, wurde die Gebühr im Verhältnis geteilt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 08:09
    • #49

    2 Briefe, die nicht ganz alltäglich sind, möchte ich noch zeigen.

    Der 1. aus München nach Berlin von 1868 zeigt einen meiner Lieblingsstempel, den kleinen Einkreiser aus München.

    Der 2. wurde bei der Postablage Mertingen aufgegeben und lief nach Osterbuch bei Wertingen. Was könnte daran denn besonderes sein?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (17. Januar 2009 um 13:56)

  • oisch
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    • 17. Januar 2009 um 10:39
    • #50

    Hallo Bayern Klassisch,

    der Brief trägt nicht den Stempel der zugeordneten Postexpedition Donauwörth sondern wurde vermutlich direkt zugestellt, was aufgrund der geographischen Lage der 3 Ortschaften Donauwörth - Mertingen - Osterbuch zueinander günstiger war ???

    Gruß oisch

  • Bayern-Nils
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    • 17. Januar 2009 um 10:45
    • #51

    Guten Morgen bayern klassisch und alle Andere

    Der zweite Brief sollte wohl eigentlich mit 1 Kreuzer frankiert geworden sein, wenn ein einfacher Brief? Ich nehme dann an, dass Osterbuch und Mertingen in derselbe Postkreis waren. Also sollte der Brief in zweite Gewichtsstufe 2 Kreuzer haben, aber 3 Kreuzer? Wahrscheinlich falsche Spur.

    Was ich jetzt sehe ist dass der Brief fehlt ein Abgangsstempel, und dass der Brief keine Postamt gesehen hat, sondern direkt Ausgeliefert ist.

    Jetzt habe ich es vielleicht? :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 14:02
    • #52

    Hallo,

    leider habe ich durch einen Schreibfehler "Mertingen" geschrieben, statt "Wertingen". Sorry :ups:

    Aber wenn es Mertingen gewesen wäre, hätte Nils 100% Recht. So lief der Brief von der Postablage - ohne den Nebenstempel der vorgesetzten Poststelle in Donauwörth - direkt über Wertingen nach Osterbuch.

    Das kommt hin und wieder vor und ich freue mich, dass ich solch ein Stück ergattern konnte.

    Weil ihr dem Brief auf die Schlichte gekommen seid, zeige ich mal meinen schönsten Brief mit der Nr. 15, der aussieht, als wäre er vor 3 Minuten erst geschrieben worden ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • flow47
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    • 17. Januar 2009 um 15:31
    • #53

    Hallo bayern klassisch,

    wirklich ein toller Brief ! Vielen Dank fürs Zeigen !

    Zum Thema habe ich nicht viel beizutragen. Ich möchte aber einen Bref mit einer schönen Mischfrankatur (10+15) nach Stralsund zeigen. Als Abgangsstempel ist der seltene Bahnpoststempel Nürnberg -ohne Sehnenkasten - abgeschlagen.

    Viele Grüße sendet flow47

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 15:37
    • #54

    Hallo flow47,

    danke für die Blumen. :)

    Dein Brief ist ja auch nicht ohne - vor allem eine 10IIb vom Rand mit Halbkreisstempel in Mischfrankatur hat nicht jeder ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 17. Januar 2009 um 20:51
    • #55

    Hallo bayern klassisch

    Ein Schreibfehler macht nichts wenn man davon etwas lernt :)

    Und ich stimme zu, dein ist perfekt.


    Viele grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 09:30
    • #56

    Lieber Nils,

    danke für deinen netten Kommentar. :)

    Ich möchte 2 weitere Briefe hier zeigen, die auch unseren Freund Luitpold etwas erbauen könnten:

    Beide stammen von Bahnhofsexpeditionen, einer von Würzburg und einer von Bamberg. Schönere Briefe wird man sich kaum wünschen können. So attraktiv und immer noch günstig kann Bayern sein ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 18. Januar 2009 um 09:44
    • #57

    Hallo,

    hier zeige ich mal meinen mit #15 frankierten Lieblingsbrief.

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    Gruss

    µkern

  • Bayern-Nils
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    • 18. Januar 2009 um 09:57
    • #58

    hallo mikrokern

    Ich will kein Wettbewerb machen, aber ich halte dein Brief für einer der schönsten. Wer so ein hat muss glücklich sein. :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • mikrokern
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    • 18. Januar 2009 um 10:09
    • #59
    Zitat

    Original von Bayern-Nils
    hallo mikrokern

    Ich will kein Wettbewerb machen, aber ich halte dein Brief für einer der schönsten. Wer so ein hat muss glücklich sein. :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    Vielen Dank, Nils!
    Ja, der Brief macht schon Freude...

    Ich leg noch mal nach und zeig einen anderen, aber aus einem nicht so sehr "Ästhetik"-Grund ;)...

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    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 10:30
    • #60

    Hallo mikrokern,

    ich schließe mich Nils Meinung gerne an - eine Postablage vom feinsten und auch mit fehlendem Expeditionsstempel. Sammlerherz, was willst du mehr? :P

    Der Brief aus Aitrang mit der umgefalteten Ecke könnte eine Güterbenachrichtiung einer KGE sein. Liege ich da richtig?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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