Zehn bis zwanzig Prozent der Briefmarken in Österreich haben christliche Motive
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Der erste Christbaum von Ried/I. (Dezember 1847) ziert eine der beiden heurigen Weihnachtsmarken. Dass er es auf einen so prominenten Präsentationsplatz geschafft hat, verdankt er dem 1951 gegründeten österreichischen Philatelistenverein St. Gabriel.
Der Erzengel Gabriel wurde 1972 Patron der Post und derer, die sich mit Briefmarken beschäftigen. Im österreichischen Verein St. Gabriel haben sich etwa 500 Markensammler zusammengeschlossen, die christliche Markenmotive sammeln. Sie engagieren sich zudem dafür, dass die Österreichische Post auch immer wieder Briefmarken mit christlichem Inhalt oder Hintergrund ausgibt. Wobei christliche Marken noch wenig über die Verhältnisse im Land aussagen. So gab es während der kommunistischen Zeit viele „heilige“ Marken in osteuropäischen Ländern.