Ein paar Besucher mehr hätte Hans-Jürgen Salier verdient gehabt, als er am Donnerstag sein Geburtstagsgeschenk für Hildburghausen im Stadttheater vorstellte. Auch wenn es nach der – ebenfalls von ihm verfassten und verlegten – großen Hildburghäuser Chronik nun „nur“ eine „Kleine Chronik“ geworden ist, so zeigt das Buch doch auf eigene Weise wichtige Etappen aus 775 Jahre Stadtgeschichte auf.
Salier selbst nahm den relativ leeren Theatersaal gelassen und deklarierte den Abend kurzerhand als „erweiterte Sitzung des Hildburghäuser Kulturausschusses“. Theatermanager Jürgen Ludwig kündigte bei seiner Begrüßung an, mit diesem Abend eine neue Veranstaltungsreihe im Stadttheater etablieren zu wollen, in der regelmäßig Bücher öffentlich vorgestellt werden.
Gleich eingangs bedankte sich der Autor und Verleger bei Almut Siller aus Themar, die ihm auch bei der „Kleinen Chronik“ wieder als verlässliche, geübte Gestalterin zur Seite stand. Und Burkhard Knittel, seit langem leidenschaftlicher Sammler von postalischen Erzeugnissen und historischen Ansichtskarten, hatte viel zur reichhaltigen Bebilderung des 145 Seiten umfassenden Bändchens beigetragen. Salier dankte dafür auch ihm herzlich und natürlich Museumsleiter Michael Römhild, der nicht zum ersten Mal eine große Aktie an einem Buch aus dem Hause Salier hatte.
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