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7 Kreuzer Frankaturen

  • Bayern-Nils
  • 2. Dezember 2008 um 19:56
  • Bayern-Nils
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    • 22. Februar 2010 um 18:30
    • #81

    Hallo mikrokern und bayern klassisch

    Ich habe auch zwei Göggingen Briefe, leider noch keine mit eine 7 Kreuzer Marke. Glückwünsche zum schönen Brief mikrokern :)
    Es gibt eigentlich ganz viele Brief von diesen Korrespondenz. (Die meisten doch mit 3 Kreuzer Marken.) Wenn badische oder bayerische Post jemals etwas gemerkt hätte, wäre es wohl auch nicht so viele Brief mit dieser Besonderheiten. Und wie lange man es so bei Göggingen gemacht hat, weiss sicher keine der die Kreuzerzeit sammelt. Vielleicht gibt es Antworte in der Pfennigzeit?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Februar 2010 um 18:32
    • #82

    Hallo Nils,

    ich kann die Postbetrügereien von Göggingen von 1868 bis 1874 belegen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 22. Februar 2010 um 19:21
    • #83

    Hallo bayern klassisch,

    und noch eine Frage zu meinem Brief:
    was bedeutet der Vermerk "ct 5 ctr2" unter der Adresse "Carl Bauer"?
    Hat ja wohl nichts mit der nach der im Krieg zerstörten Innenstadt Mannheims zu tun, als die "Quadratstadt" mit ihren Planquadrat-Adressen geschaffen wurde... :oneien:
    Bezieht sich das vielleicht auf die 5 Einlagen, quasi als "Code"?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Februar 2010 um 19:34
    • #84

    Hallo mikrokern,

    ich glaube nicht, dass die Buchstaben der Quadratestadt Mannheim etwas mit dem 2. Weltkrieg zu tun hatten. :D

    Sicher war das die Adresse in Mannheim.

    Meinen Brief mit der Nr. 15 (etwas off topic) darf ich hier mal von vorn und hinten zeigen: Da brauchte es noch keine Adresse und die Einlage war hoffentlich kein Slip. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 22. Februar 2010 um 20:09
    • #85
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    ich glaube nicht, dass die Buchstaben der Quadratestadt Mannheim etwas mit dem 2. Weltkrieg zu tun hatten. :D

    Sicher war das die Adresse in Mannheim.

    Meinen Brief mit der Nr. 15 (etwas off topic) darf ich hier mal von vorn und hinten zeigen: Da brauchte es noch keine Adresse und die Einlage war hoffentlich kein Slip. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    und wieder mal Recht hast Du...

    Ich war immer der Meinung, das mit Mannheims Quadraten wäre ein Nachkriegs-Amerika-Grossstadt-Städteplanungs-Abkupfer-Ding gewesen.
    Wer hätte das gedacht. Also wirklich die Adresse.
    Dankschönvielmal.

    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 6. März 2010 um 09:35
    • #86

    Hallo,

    da das winterliche Sauwetter alle Rebschnittaktivitäten zunichte macht, bleibt halt mehr Zeit für die Bayern-Philatelie :)
    Brief vom 12. April 1871 aus Lindau nach Chene (eigentlich Chene-Bourg bei Genf) in der Schweiz, nach dem Postvertrag vom 1. Sep. 1868 mit 7 Kr. frankiert.
    Lindau ist häufig ein Kandidat für auf 3 Kreuzer ermässigte Grenzbereichsbriefe, was hier bei der Destination in den Kanton Genf nicht der Fall ist.

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    Gruss

    µkern

    Einmal editiert, zuletzt von mikrokern (6. März 2010 um 09:49)

  • Kreuzerjäger
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    • 6. März 2010 um 17:48
    • #87

    Hallo zusammen.

    Hier mal ein Brief von von Neustadt nach Amsterdam vom 21.11.1872.

    Was bedeutet die 3/4? Jedenfalls lese ich da 3/4. :unsicher:

    Viele Grüße
    Kreuzerjäger

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  • mikrokern
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    • 6. März 2010 um 17:54
    • #88

    Hallo Kreuzerjäger,

    kann es sein, dass das "3 Kr für Bayern, 4 für Holland" bedeutet? Zumindest entspräche diese Aufteilung dem Postvertrag Bayerns mit Holland vom 1.10.1868.

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. März 2010 um 18:50
    • #89

    Hallo mikrokern,

    nicht ganz. ;)

    Das Weiterfranko für die NL war von Bayern in Silbergroschen auszudrücken und zwar in kleinen roten Ziffern - hier also 3/4 Sgr..

    Du hast aber Recht - Bayern durfte 3 Kr. von den 7 Kr. behalten; folglich musste man 4 Kr. an das Dt. Reich abführen.

    Von diesen 4 Kr. kreditierte das Reich 3/4 Sgr. den NL, aber das waren nur 3 Kr.. Ein kleiner Gewinn von 1 Kr. also für jeden Brief Bayerns nach Belgien und den NL.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 6. März 2010 um 19:03
    • #90

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für die Aufklärung :ups:
    Also, noch mal zum Mitschreiben:
    3 Kr für Bayern, die notierten 3/4 Sgr (bei 1 Sgr = 3.5 Kr im Auslandsverkehr, gerundet also 3 Kr) für Holland, und 1 Kr fürs Reich, quasi für den Transit.
    Die Reichs-Postverwaltung hat die Gutschrift der 3 Kr an Holland "gemanagt"?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. März 2010 um 19:08
    • #91

    Hallo mikrokern,

    Transitkosten fielen keine an - das war intern ab dem 1.1.1868 abgeschafft worden zwischen den Vertragsstaaten. Der gewonnene Kreuzer war ein Unterdrückungsgewinn der Hauptwährung Thaler gegen die Nebenwährung Gulden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Kreuzerjäger
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    • 6. März 2010 um 19:21
    • #92

    Hallo @bayern klassich und mikrokern.

    Super. Ich danke euch beiden.

    Viele Grüße
    Kreuzerjäger

  • mikrokern
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    • 7. März 2010 um 09:05
    • #93
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    Transitkosten fielen keine an - das war intern ab dem 1.1.1868 abgeschafft worden zwischen den Vertragsstaaten. Der gewonnene Kreuzer war ein Unterdrückungsgewinn der Hauptwährung Thaler gegen die Nebenwährung Gulden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo,

    und nochmals 2 Fragen an den Experten für Postgeschichte:
    1. Wie wurde das vor der Reichsgründung gehandhabt? Hätte Bayern 1869 direkt mit Holland abgerechnet? Wie wäre die Portoaufteilung da vollzogen worden?
    2. Wie wurde mit Nachbarstaaten verfahren? Hat Bayern z.B. mit der Schweiz direkt abgerechnet, oder hatte ab 1871 auch hier die Reichspostverwaltung die Oberhand? Meinen zuletzt in diesem thread gezeigten Brief von Lindau nach chene (Genf) interpretiere ich als "4 Kr für Bayern, 3 Kr. für die Schweiz". Das wurde doch direkt zwischen Bayern und CH verrechnet, oder?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. März 2010 um 09:41
    • #94

    Hallo mikrokern,

    zu deiner 1. Frage:

    Vor der Reichsgründung gab es den Norddeutschen Bund. Bayern war nie im NDB, halt jedoch als postalisch diesem beigetreten. Daher war der modus operandi derselbe.

    Was du meinst ist die Preußenzeit - aber auch zu dieser bis 31.12.1867 galt, dass Preußen Vertragspartner war und Bayern als Mitglied des DÖPV in die Rolle Preußens trat, wenn ein Brief in die NL lief (nicht von dieser nach Bayern ging!). Also nichts mit vice versa!

    Bayern hatte in keinem Fall die Möglichkeit, direkt mit den NL irgendetwas zu verrechnen, auszulegen oder zu bezahlen. Dies erfolgte immer über die kartierende preußische, norddetusch oder Reichspostanstalt.

    Zu deiner 2. Frage:

    Nur mit Frankreich und der CH hatte Bayern eigene Verträge, rechnete also logischerweise selbst mit diesen beiden Postverwaltungen ab. Auch die Gründung des Norddeutschen Bundes änderte hieran nichts.

    Prinzipiell regelten ja alle Vertragsstaaten (NDB, Bayern, Baden, Württemberg, Luxemburg und Österreich mit Ungarn) ihre Beziehungen gleich, so dass sie als ein Postgebiet fungierten. Von daher war es auch der CH egal, ob sie 4 Kr. an Baden, Bayern oder Württemberg vergüten musste, bzw. oder man in Bayern, Baden und Württemberg 7 Kr. für den einfachen Brief zahlte, oder von dem Gebiet des NDB das Äquivalent i. H. v. 2 Groschen, oder von Österreich aus 10 Neukreuzer oder von Ungarn aus 10 Filler hierfür anfielen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (7. März 2010 um 09:42)

  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 7. März 2010 um 16:24
    • #95

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank!
    Und doch noch ne Frage, zur Vergütung von Holland:
    in welchem Vertrag wurde diese Vergütung von 3/4 Sgr festgelegt? Auch am 1.10.68 (Vertrag mit NDB) oder bereits früher oder separat?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. März 2010 um 17:15
    • #96

    Hallo mikrokern,

    seit es nur noch 7 Kr. kostete - zuvor ja 12 Kr. (8 für Bayern und 4 für die NL, da wurde korrekt abgerechnet).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. Dezember 2010 um 18:26
    • #97

    Hallo Bayernfreunde,

    der folgende 7-Kreuzerbrief kam vor einigen Tagen in meine Sammlung:

    Er lief am 1.11.1875 (Datum aus dem Inhalt ersichtlich) als Brief der 2. Gewichtsstufe (über 15 gr. - 250 gr.) von Pappenheim nach München.

    Ungewöhnlich ist das lange Format von über 22 cm in der Breite. (Wenn ich ihn auf eine Albenseite aufziehen will, muss ich ihn schon querstellen.)

    Bei der Marke tippe ich auf eine 25 Xa oder Ya.
    Vom Datum her könnte - und das wäre zu schön - aber auch eine Mi.Nr. 34 infrage kommen. Die war ja wohl lt. Sem seit dem 5.7.1875 schon auf dem Markt.

    Das Wasserzeichen kann ich jedoch beim besten Willen nicht erkennen - zumindest nicht, wenn ich die Marken / den Brief gegen eine Lichquelle halte. Mit Benzin hab´s ich noch nicht versucht. Und einen elektrischen WZ-Sucher habe ich nicht.

    Also, so wird das Wasserzeichen denn bis auf weiteres ein Geheimnis bleiben. Aber mir gefällt der Brief auch mit einer Mi.Nr. 25.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 3. Dezember 2010 um 18:39
    • #98

    Hallo bayern-kreuzer

    Wenn es wichtig ist, muss du den Brief zum Prüfer schicken. Wenn nicht dich mit einem schönem Brief freuen :)

    Pappenheim ist nicht der grösste Stadt der Welt und hatte sicher kein grosser Verbrauch von die 7 Kreuzer Marken. Es beweist aber nichts si oder so.

    Danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Dezember 2010 um 18:46
    • #99

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    ein sehr schöner und stattlicher Brief - Glückwunsch!

    Wenn es im Zimmer dunkel wird, kannst du eine starke Taschenlampe zum Durchleuchten nehmen.

    Ist kaum etwas zu sehen, dürfte es das x oder y - Wasserzeichen sein, weil die Welle schon etwas deutlicher zu erkennen ist.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. Dezember 2010 um 19:30
    • #100

    Hallo Bayern Klassisch,

    der Tipp mit der Taschenlame im dunklen Zimmer war gut - vielen Dank.

    Am WZ "breite Rauten" gibt es jetzt keinen Zweifel mehr - also
    Mi.Nr. 25 Ya.
    Wellenlinien waren leider nicht zu erkennen. :( :(

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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