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Polen / Russland - Württemberg

  • VorphilaBayern
  • 29. November 2008 um 17:52
  • VorphilaBayern
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 29. November 2008 um 17:52
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Frankobrief aus Warschau (Königreich Polen im Russischen Reich) nach Botnang bei Stuttgart (Kgr. Württemberg) vom 14. April 1855.
    Der Absender bezahlte insgesamt 20 Kopeken = 6 Silbergroschen (3/3). 3 Sgr für Rußland und 3 Sgr für Preußen. In Botnang fiel für den Empfänger noch 1 Kreuzer Bestellgeld an (in Württemberg eigentlich seit 1850 abgeschafft).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    2 Mal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (29. November 2008 um 17:55)

  • VorphilaBayern
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    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 29. November 2008 um 18:04
    • #2

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich möchte hierzu auf einen interessanten Artikel
    "Briefpost zwischen Bayern und Russland, Polen sowie Finnland von Ralph Bernatz"
    im Rundbrief Nr. 51 vom September 2008
    der Arbeitsgemeinschaft Bayern (klassisch) im BDPh e.V.
    hinweisen.

    Als kleiner Hinweis der Link zur Arbeitsgemeinschaft:


    Möchte noch einen weiteren Frankobrief von Warschau nach Botnang vom 26. Januar 1854 zeigen.
    Die Taxierung von 3/22 ist für mich aber rätselhaft.
    Auch hier fielen ein Kreuzer Bestellgeld an.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 29. November 2008 um 18:42
    • #3

    Die Portostufen Rußland-Bayern sowie andere AD Staaten werden in dem drei Bändigen Werk Kaiserreich Rußland von Hans Kupec ausführlich behandelt. Das Buch ist noch nicht vergriffen, und wer die Email von Hans Kupec haben möchte, kann sie von mir per PN erhalten.

    Zu sagen ist nur das Buch ist Gewohnheitsdürftig, es geht ein bisschen hin und her, aber alles ist da drinne.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. November 2008 um 18:49
    • #4

    Lieber VorphilaBayern,

    rätselhafter Brief - es kann eigentlich nur eine Angabe in Silberkopeken sein, aber damals war das Franko 20 Kopeken, die 6 Sgr. entsprachen und diese wiederum entsprachen 21 Kreuzern.

    Kann es sein, dass der Brief für 3 Skop. erst bis zum Postamt transportiert werden musste?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 29. November 2008 um 19:26
    • #5

    Hallo doktorstamp,

    vielen Dank für die Info.
    Habe mich auf Ihren Hinweis im Internet bereits informiert und werde evtl. den betreffenden Band kaufen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 9. Dezember 2008 um 17:57
    • #6

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Portobrief vom Ministerium der Reichsdomänen vom Sarataer Gebiets - Amte in Bessarabien Kol. Sarata vom 7. Dezember 1856.

    Dazu ein Link zu "SARATA"


    Der Brief ging nach Stuttgart und der Empfänger bezahlte das Porto von 20 Kreuzer.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Dezember 2008 um 06:34
    • #7

    Lieber VorphilaBayern,

    schönes Stück - prima.

    Lese ich da als Kastenstempel Odessa?

    10 Silberkopeken kostete es vom Aufgabeamt bis zur preußischen Grenze, die hinten in 3 Sgr. reduziert wurden. Dazu kamen 3 Sgr. für Preußen als Vereinsaufgabepost, so dass 6 Sgr. eigentlich zu zahlen waren.

    Diese hätten aber den Wert von 21 Kr. (6 mal 3,5 Kr.) gehabt.

    Daher musste man das fremde Porto (aus Rußland) paritätisch mit 3 mal 3,5 Kr. = 10,5 Kr. = 11 Kr. gerundet kassieren, wo hingegen man den Postvereinsanteil nur mit 9 Kr. ansetzen musste, weil man in Württemberg nicht mehr kassieren konnte. Daher sind die geforderten 20 Kr. korrekt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der so etwas in seinen Sammlungen heute mal sucht, um es hier einzustellen ...

  • Lacplesis
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    • 10. Dezember 2008 um 07:37
    • #8
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Lese ich da als Kastenstempel Odessa?

    Ja, und ein besserer ist es auch noch. In meiner Erstauflage des Vorphila-Stempelkataloges von Russland ist er nicht enthalten. Es hat zwar inzwischen erweiterte Neuauflagen gegeben, aber da ich Vorphila ganz am Rande mitsammle wird das wohl noch eine weile dauern, bis ich mir den anschaffe.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Dezember 2008 um 07:48
    • #9

    Lieber Lacplesis,


    Zitat

    Vorphila-Stempelkataloges von Russland

    ist denn der Dezember 1856 in Rußland wirklich noch vorphilatelistisch, also vormarkenzeitlich?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • SitzendeUndMehr
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    • 10. Dezember 2008 um 07:59
    • #10

    Hallo,

    laut meinem Michel Osteuropa gab es die ersten Marken im Kaiserreich Russland 1857.

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • Lacplesis
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    • 10. Dezember 2008 um 09:29
    • #11

    Der Verkauf von Briefmarken begann in Russland um den 23.12.1857.
    Hat halt eine Weile gedauert bis sich die Experten einigen konnten ,welche Sicherheitsmerkmale verwendet werden sollten, um Fälschungen zu erschweren.

    Die Vorphilastempel waren dann noch bis zur Einführung der Punktnummernstempel gegen Ende 1858 flächendeckend in Gebrauch. Und selbst danach sind Vorphilastempel noch für längere Zeit aufgebraucht worden.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • silberlocke1940
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    • 10. Dezember 2008 um 09:50
    • #12

    Von mir heute mal "andersrum". Brief aus Ulm, frankiert mit 20 Kreuzer. Postvereinstaxe 9 Kreuzer, russisches internes Porto 11 Kreuzer (3 Sgr.)

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  • Lacplesis
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    • 10. Dezember 2008 um 09:56
    • #13

    silberlocke1940

    Ist rückseitig noch ein Ankunftsstempel von SPB?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • silberlocke1940
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    • 10. Dezember 2008 um 10:20
    • #14

    Lacplesis

    kann den Stempel leider nicht lesen - ist aber etwas "russisches". Vielleicht kannst Du mich aufklären.

    Gruss aus Berlin
    silberlocke1940

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  • doktorstamp
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    • 10. Dezember 2008 um 11:44
    • #15

    Eingegangen/Erhalten 1854 Nov 11 morgens

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Lacplesis
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    • 10. Dezember 2008 um 12:36
    • #16

    Ankunftsstempel der Abteilung für eingehende Auslandspost. (D&R 00-04-02)

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Dezember 2008 um 15:20
    • #17

    Hallo Lacplesis und SitzendeUndMehr,

    danke für die Markenzeit - Information zu Rußland.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 10. Dezember 2008 um 16:11
    • #18

    Hallo silberlocke1940,

    herzlichen Dank für das Zeigen von diesen sehr schönen und sehr seltenen frankierten Brief von Württemberg nach Rußland.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (10. Dezember 2008 um 16:12)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Dezember 2008 um 17:10
    • #19

    Dann will ich mal einen aus Lodz (Polen, damals Rußland) vom 15.1.1854 zeigen. Es war ein Portobrief, für den man 3 Sgr. von Preußen vergütet bekam. Mit dem "AUS RUSSLAND" Stempel versehen wurde er für 20 Kr. (von der preußischen Bahnpost notiert) über Sachsen und Bayern nach Groß Sachsenheim geleitet, wo ihn die Abgabepost prüfte und den korrekten Betrag von 20 Kr. mit weinroter Tusche unterstrich.

    In 8 Tagen von Lodz nach Württemberg - ob die Post das heute noch schafft, darf bezweifelt werden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • silberlocke1940
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    25. Oktober 1940 (85)
    • 11. Dezember 2008 um 11:04
    • #20

    @doktorstamps und @ Lacplesis,

    vielen Dank für die Erläuterung des Ankunftsstempels

    Grüsse aus Berlin
    silberlocke1940

    HWR

  • Wolffi 13. September 2021 um 08:56

    Hat das Thema aus dem Forum Altdeutschland nach Europa verschoben.

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