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Vorphila - Postbeförderung

  • dietbeck
  • 19. Oktober 2008 um 07:18
  • dietbeck
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.329
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Oktober 2008 um 07:18
    • #1

    Hallo,

    mir hat jemand die folgende Frage gestellt, die ich mangels Ahnung nicht beantworten kann. Wäre dankbar für Aufklärung.

    dietbeck


    Ich frage mich, womit Goethe und Schiller ihre Briefe in den Jahren
    1794 bis 1805 zwischen Weimar und Jena hin und her befördert haben.
    Zweimal wöchentlich ging ein Botendienst, der, wie ich vermute,
    privat war. Aber wenn von fahrender oder reitender Post die Rede ist,
    konnte ich noch nicht eruiueren, ob die Reichspost oder sonst eine
    Post gemeint ist.
    Vielleicht kann mir jemand von Euch weiter helfen, ich würde mich
    sehr freuen.

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Oktober 2008 um 07:41
    • #2

    Hallo Dietbeck,

    beide Städte verfügten über das Institut der kaiserlichen Reichspost und gehörten zu Sachsen - Weimer - Eisenach.

    Die Reichspost in Jena wurde schon 1686, die in Weimar 1704 tätig.

    Wenn es, wie du schreibst und ich nicht weiß, eine private Botenpost zwischen beiden Orten gab, wäre das natürlich eine Möglichkeit gewesen, seine Poststücke (Briefe und Pakete) gegenseitig auszutauschen.

    Zitat

    Aber wenn von fahrender oder reitender Post die Rede ist, konnte ich noch nicht eruiueren, ob die Reichspost oder sonst eine Post gemeint ist.

    Jetzt vermengt man etwas: Die Post hatte 2 Dienste, die Fahr- und die Briefpost, auch reitenden Post genannt.

    Mit der Fahrpost wurden Personen, Wertsachen, Pakete, Nachnahmen usw. transportiert, da sie langsam, aber sicher war.

    Mit der Briefpost, also der schnelleren reitenden Post, kamen Briefe mit Gewichtslimitierung, Drucksachen und Zeitungen zur Beförderung.

    Mit Goethe oder Schiller hat das nichts zu tun, sondern allein mit demjenigen, dem man seine verschiedenlichen Poststücke anvertrauen mochte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • dietbeck
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.329
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Oktober 2008 um 15:59
    • #3

    @bayern-klassisch

    Danke für die schnelle Hilfe. Wie gesagt, ich hatte diese Anfrage von einem Nicht-Philatelisten, der sich aber wohl mit Schiller und Goethe beschäftigt und über deren Korrespondenz wohl zu den gestellten Fragen kam.

    @alle

    Nun kommt die Frage, ob es Literatur über die Postbeförderung zu diesem Zeitraum gibt, sicher mit dem Interessenschwerpunkt der Post in Weimar und Jena in dem fraglichen Zeitraum.

    Wenn jemand dazu etwas weiss, dann bitte die entsprechende Information posten.

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
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  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.529
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 19. Oktober 2008 um 16:26
    • #4

    dietbeck

    Doch gibts

    Auflage 70 Stück, alle Stücke an Postgeschichtler verteilt, sowie die Bibliotheken in München, Hamburg und London

    Autoren Horst Diederichs, Christian Springer 2003

    Herausgeber Christian u. Renate Springer als Sonderdruck

    Zur Postgeschichte der landesherrlichen Fahrpost im Herzogtum Sachsen-Weimar, einschliesslich die Nebenlinien von Sachsen-Eisenach und Sachsen-Jena.

    mfG

    Nigel

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    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • dietbeck
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.329
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    Männlich
    • 19. Oktober 2008 um 16:46
    • #5

    doktorstamp and @bayern-klassisch

    super, ich bin echt beeindruckt über die schnelle und kompetente Hilfe. Damit ist ein Nicht-Philatelist vollkommen glücklich gemacht.

    dietbeck

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