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Schöne Belege aus Elsass - Lothringen

  • woermi
  • 10. Oktober 2008 um 20:14
  • Latzi
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    • 12. März 2010 um 18:03
    • #121

    Auch in Weyersheim wurde gespart, der Bürgermeister nutzte das alte Briefpapier (und schrieb die Anschrift in Deutsch) und auch der alte K1. Da die Reichspost logischerweise keine 9 für die Jahreszahl mehr lieferte, blieb auch die Zeitrechnung im Jahr 1918 stehen.

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  • Latzi
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    • 16. März 2010 um 17:25
    • #122

    Marienthal hatte hingegen im Oktober 1919 zwar einen französischen Stempel. Der R-Zettel ist aber noch deutschen Ursprungs.

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  • Latzi
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    • 13. Mai 2010 um 15:33
    • #123

    Da ich befürchte, dass Beiträge ohne Bayern-Bezug hier ignoriert werden, gibt es hier
    Bayrischen Bahnpoststempel Saargemünd-Zweibrücken vom 07.02.03

    Die Strecke verband die damals bayrische Pfalz mit Lothringen.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Mai 2010 um 15:38
    • #124

    Hallo Latzi,

    Zitat

    Da ich befürchte, dass Beiträge ohne Bayern-Bezug hier ignoriert werden, gibt es hier Bayrischen Bahnpoststempel Saargemünd-Zweibrücken vom 07.02.03

    na, na, bei der Überschrift geht es auch ohne Bayern, wenngleich ein nicht so häufiger Bahnpoststempel Bayerns immer gerne gesehen wird - nicht nur von den Bayern. :)

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch, der auktionär hofft, hier auch bald etwas zeigen zu können ... mit bayerischem Bezug natürlich!!

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Mai 2010 um 16:52
    • #125

    ... wie weiland angedroht ein Briefchen aus Bischweiler vom 18.12.1871 nach Lambrecht in der bayer. Pfalz ( :) ), welches eine Besonderheit aufzuweisen hat, die man bei der gewählten Auflösung sehen könnte (für den Allgemeinzustand dieses Kuverts entschuldige ich mich vielmals und bitte mir denselben ebenso nachzusehen, wie die Verkürzung des Belegs und damit der Marken durch meinen Scanner). :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (28. Mai 2010 um 16:53)

  • Latzi
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    • 30. Mai 2010 um 21:31
    • #126

    Hallo bk:
    Eigentlich fange ich Elsass-Lothringen aus Angst vor Altdeutschland erst 1872 an. Ich wage trotzdem eine Vermutung:
    Gehen die Spitzen des Unterdrucks der 1 centimes- Marken einmal nach oben und einmal nach unten?

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 05:20
    • #127

    Hallo Latzi,

    davon habe ich keine Ahnung - vlt. kann ein EL - Kenner hier mehr dazu sagen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • krauseklatt
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 07:16
    • #128

    Guten Morgen @bayernklassisch ,
    womöglich wurde die 5 Centimes einem zweiten, nicht zulässigen Ge- bzw. Verbrauch zugeführt. Diese Marke wurde vorher schon einmal verklebt und ist entsprechend "ausgeschnitten" worden. Diese Sparsamkeit erbrachte mit 33,33% eine stattliche Einsparung!
    Entweder fehlte es dem Postbeamten an geeigneter Beleuchtung oder er war schon "weihnachtlicher Stimmung" und ließ Milde vor Recht ergehen. Wiedereinmal zeigt sich hier ein vermeintlich häßlicher Brief mit schöner Geschichte. Mir gefällt der Brief, zumal ich Vergleichbares aus dieser Zeit noch nicht gesehen habe. ...mfG ---krauseklatt---

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 07:39
    • #129

    Moin Moin krauseklatt,

    schön, wenn er dir auch gefällt - hätte der doofe Scanner nicht die Seiten rasiert, wäre zu sehen, dass alle Marken noch vollständig vorhanden sind.

    Als ich ihn kaufte, war er mit einem Mini - Scan versehen, so dass ich auch erst später gesehen habe, dass die 5 C. Marke noch auf einem blauen Brieffetzen klebt.

    Einer meiner kompetenten Freude behauptet aber, dass es nichts schlimmes war, eine unentwertet gebliebene Marke von einem Brief abzulösen und sie erneut aufzukleben. Wenn es keinen Stempelabdruck auf der Marke zu sehen gäbe, wäre das keine Wiederverwendung und demnach nicht zu beanstanden.

    Ich frage mich jedoch, warum ausgerechnet diese eine Marke Farbabnahmen und Radierungen aufweist, die anderen jedoch nicht.
    In meinen Augen ist jede Wiederverwendung ein Postbetrug, wurde die Marke nun entwertet, oder nicht, da die Post ja eine Gegenleistung dafür erbracht hatte.

    Vlt. sollte ich den Brief einem Prüfer vorlegen, damit sich dieser dazu äußert, auch was irgendwelche Spitzen nach oben, unten oder sonstwohin angeht. Ich finde, dass diese Marken nicht attaktiv sind, aber wenn mehrere auf einen Brief kommen, ändert sich meine Grundhaltung dieses gezackten Geschichtsträgern gegenüber dramatisch (wie bei alten Kirchenstaatbriefen auch - lose Marke = schrecklich, aber als Mehrfarbfrankatur auf Brief eine Augenweide).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • krauseklatt
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 14:56
    • #130

    Hallo @bayernklassisch,
    Dein kompetenter Freund hat recht, jedoch bleibt die recht ungewöhnliche, hier sehr schlechte Erhaltung eines angeblich ungebrauchten Wertzeichens der Einschätzung des Postbeamten wohl vorbehalten ! Postbetrug hin oder her --- eine immernoch schöne 4-Farben-Frankatur obendrein mit waagerechtem Paar und gemäß Scann einigen Rahmenbrüchen, in einer wohl nicht alltäglichen Portostufe.
    Nochmals Glückwunsch zum angeblich "häßlichem Entlein" !
    .... mfG ---krauseklatt---

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 15:29
    • #131

    Hallo krauseklatt,

    danke für deine netten Worte - ich halte das Briefchen in die Pfalz (das war mein alleinige Kaufgrund) in Ehren und bekomme als Schmankerl gewissermaßen obendrauf noch ein paar kleine Besonderheiten, mit denen nicht zu rechnen war. Was will man mehr?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Latzi
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    • 31. August 2010 um 19:14
    • #132

    3 Monate nichts passiert hier?
    Ich zeige einfach meine Neuerwerbung. Schöne Einheiten französischer Marken und dazu die Nachverwendung des deutschen Stempels Colmar 2 vom 14.02.1919. Wohl ein Hauch von philatelistischer Beeinflussung dabei.

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  • Latzi
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    • 19. September 2010 um 19:18
    • #133

    Hallo,

    wir hatten hier vor einiger Zeit die Frage, wie lange deutsche Marken im Elsass gültig waren. Ich bin auch nach wie vor davon überzeugt, dass der 31.12.1918 der Stichtag für die Germania war.
    Allerdings habe ich hier wohl einen Gegenbeweis (?).
    portocard war so freundlich mir mitzuteilen, dass das Postkartenporto für eine eingeschriebene Karte von Frankreich nach Deutschland 1919 sich wie folgt zusammensetzt:
    karte 10ctm
    einschreibegebühr 25ctm

    Damit wäre die folgende Karte nur dann ausreichend frankiert, wenn der Wertstempel mit 5 ctm eingerechnet wurde.
    Die Karte ist offensichtlich echt gelaufen mit franz. Zensur. Der Absender bittet um Aufbewahrung wegen der Briefmarken, war also wohl Sammler.

    Hat jemand eine Meinung dazu?

    Gruß Lars

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  • krauseklatt
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    • 19. September 2010 um 21:58
    • #134

    Guten Abend Latzi,
    der "geduldete?" Aufbrauch deutscher Vordrucke - hier wohl die Ganzsache P 107 I , nebst deutschem Einschreibezettel war wohl nur in derartiger Weise möglich. Man verkaufte das "Beutegut" entsprechend zum Kurs und der Rest wurde mit regulär zugelassenen, gültigen , frz. Wertzeichen zufrankiert.
    .... eine feine, sehr rare -und wie ich finde- wunderschöne Karte!!!!
    Danke fürs zeigen. --- GLÜCKWUNSCH ---- ...mfG ---krauseklatt---

  • Latzi
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    • 13. November 2010 um 13:08
    • #135

    Schade, dass man heute nicht mehr erfahren kann, wie lange es wohl gedauert hat, eine Eil-karte von Straßburg nach Luxemburg zu schicken, die über die für Straßburg zuständige Zensurstelle und die für Luxemburg zuständige Zensurstelle in Trier laufen mußte.

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    • 6. Dezember 2010 um 15:56
    • #136

    Hallo Latzi,

    habe die Tage einen kleinen Posten Stempelbelege bekommen, viele KOS aber auch ein kleiner Stapel Elsass Belege ist dabei. Die gezeigte Karte aus Nancy in Lothringen sagt mir rein gar nichts, ist nett anzusehen, Zensur Mif, aber erklären darfst du sie mir gerne :)

    Gruß

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    • 6. Dezember 2010 um 17:28
    • #137

    postschild:
    Nancy war nie deutsch.
    Von daher hat hier ein Sammler eine "erbeutete" deutsche GS mit einer deutschen und einer französischen Marke "aufgepeppt" und "en ville" also im Ortsverkehr und unzustellbar -vgl den blauen Hinweisstempel (dt entsprechend: Bei Aufruf im Saal der Briefträger unbekannt) - aufgegeben. Der Absender befindet sich offensichtlich auf der Rückseite. Der rote Stern ist der übliche französiche Zensurstempel.
    Das Porto ist durch die französische Marke vollständig abgegolten. Damit eine Spielerei, die zwar nach Lothringen gehört, aber eigentlich unter der Rubrik "Frankreich"

    Gruß Lars

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    • 6. Dezember 2010 um 18:49
    • #138

    Latzi,

    vollkommen zufriedenstellende Antwort, 100 Punkte ;)

    Aber bleiben wir in Lothringen, ein kleines Damenbriefchen mit K1 der Postagentur in KEDINGEN, einem Nest im Kreis Diedenhofen mit gerade einmal 394 Einwohnern (stand 1895). Sicherlich kein Beleg der sofort ins Auge springt, aber Stempelsammler haben an so etwas ihre Freude.

    Gruß

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  • Latzi
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    • 7. Dezember 2010 um 16:35
    • #139

    Dann sollten wir einen anderen Kedingen-Stempel (weitere sind bei der SPAL 1952 auch nicht verzeichnet) gleich hinterherstellen. Warum der Beleg von Herrn Peschl "infla-geprüft" ist, ohne dass eine Typenbestimmung stattgefunden hat, ist mir Rätsel.

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  • balf_de
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    • 7. Dezember 2010 um 18:32
    • #140

    Hallo zusammen !

    Ein kleines Briefchen hat sich in meine Heidelberg-Sammlung "verlaufen", das mit etwas gutem Willen hierher passt: zwar gab es im Dezember 1870 das Deutsche Reich nur beinahe schon, aber im Michel werden die Elsass-Lothringen-Marken auch nicht mehr unter "Altdeutschland" geführt.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: Viel fragen zu "Incoming Mail" nach Heidelberg dürft ihr mich aber nicht ...

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