Print-Briefmarke, Online-Porto, SMS-Freimachung: Wer Briefe heute noch per Post verschickt, muss weder am Automaten, noch am Schalter auf Marken warten. Schneller und schicker geht's per Internet: Mobiltelefon oder Drucker vorausgesetzt.
Man sollte ja meinen, dass heutzutage kein Mensch mehr Briefe verschickt. Geht ja alles viel schneller und billiger per E-Mail. Doch weit gefehlt: Mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz machte die Deutsche Post AG 2007 mit der Zustellung von Briefen und Paketen.
Die gute alte Briefmarke gibt es dennoch kaum noch. Firmenbriefe werden von Automaten per Stempel frankiert, in der Postfiliale gibt es Standard-Porto-Aufkleber. Besonderes bekommt nur, wer nach Sondermarken fragt. Ganz übel ist freilich dran, wer seine Post nach Schalterschluss frankieren will. Da bleibt nur der Gang zum Portoautomaten. Und der liefert nicht nur potthässliche Billigmarken, er weigert sich zudem beharrlich, Wechselgeld auszuspucken.
[URL=http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,581360,00.html]weiterlesen >>[/URL]