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Bayern - doppelte Trennungslinie

  • Nacktnasenwombat
  • 30. September 2008 um 15:26
  • Nacktnasenwombat
    aktives Mitglied
    Beiträge
    133
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    Männlich
    Geburtstag
    26. April 1987 (38)
    • 30. September 2008 um 15:26
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich hätte ein paar Fragen zu den "kleinen Zwischenstegen" der bayerischen Ausgaben von 1849.
    Im Sem steht dazu dass die vier Markengruppen des Druckbogens durch einen 13,5mm breiten Zwischensteg zwischen den linken und den rechten Gruppen und einen 1- später 2,5mm breiten Steg zwischen den oberen und den unteren Gruppen des Druckbogens getrennt war.
    Außerdem wird die Druckzeit von zwei Auflagen von Oktober 1849 bis Februar 1850 (Auflage 1) und April 1850 bis Dezember 1850 (Auflage 2) genannt.
    Bezieht sich das "später" beim Gruppenabstand von 2,5mm auf diese zweite Auflage? Ein Indiz dafür könnte sein dass die 1I nur mit doppelter Trennungsline mit 1mm-Abstand katalogisiert ist, die 1II dagegen mit dem 2,5mm-Abstand.
    Laut dieser Theorie müssten dann auch die 2I und die 4I mit doppelten Trennungslinen von 2,5mm Abstand gedruckt worden sein. Sind solche Stücke bekannt? Oder gilt der Hinweis der zwei Druckauflagenn im Sem (Seite35) nur für die Nummer 1?
    Bisher habe ich von der 2I und 4I nur doppelte Trennungslinien mit einem Millimeter Abstand gesehen.
    Zum Beispiel hier von dreiKreuzer

    oder der Marke im Anhang. Sind die breiteren doppelten Trennungslinien deutlich seltener weil dem mit dem Trennen der Druckbögen beauftragten Arbeiter die Schere leichter mal um einen Millimeter als um drei ausrutschen konnte oder gibt es diese bei der 2I und 4I gar nicht?

    Schöne Grüße,

    Nacktnasenwombat

    Bilder

    • 4III.jpg
      • 33,49 kB
      • 256 × 307
      • 252
  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. September 2008 um 19:08
    • #2

    Hallo Nacktnasenwombat,

    mir ist keine 2I (wird dann die 2III) bzw. 4I (wird dann die 4III) bekannt, deren kleiner Zwischensteg anders aussähe, als der von dir gezeigte bei der 4III.

    Die 1II, die du angesprochen hast, hat mit der Erstausgabe 1I, 2I und 4I nicht soviel gemeinsam, wurde jedoch auch noch im 180er Bogen gedruckt.

    Von zumindest einer anderen Bayernmarke ist das auch zu vermuten, aber hierüber sind meine Forschungsarbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass ich dieses nicht thematisieren möchte.

    Von der 1II ZA kommt nur alle Jubeljahre etwas auf den Markt - 10.000 € für ein lose Marke mit Ansatz sind ja auch ein Wort. Sem schreibt 20.000 € für einen Brief - auch das spricht schon etwas für sich.

    Ein komplettes senkrechtes Paar, also oben und unten eine Marke, nur getrennt durch den dicken Zwischensteg, kenne ich nicht; den Katalogwert könnte man sich vorstellen ... auf Brief dann gerne auch sechsstellig.

    Zu deinem letzten Satz: Niemals hat ein Arbeiter einen Druckbogen zerschnitten - das war schon theoretisch nicht möglich, denn die Bögen wurden gefaltet in die Bogentaschen gelegt und von Kontrolleuren gezählt und verpackt. War alles in Ordnung, kam der Stempel "Controlirt" auf die Bogentasche, und der Versand an die Bezirksämter gegen Versandnachweis mit Postlieferschein konnte losgehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Nacktnasenwombat
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    • 30. September 2008 um 19:40
    • #3

    Hallo bayern klassisch!

    Ersteinmal herzlichen Dank für die Aufklärung! Die 2,5mm breiten Stege kommen also wirklich nur bei 1II vor.

    Mein Satz mit dem Zerschneiden bezog sich auf folgende Passage aus dem Sem-Handbuch:

    "Der Druckbogen wurde noch in Fa. Weiß waagerecht in Schalterbogen von 2 Gruppen à 45 Marken getrennt. Die 90er-Bogen wurden 1x gefaltet und in vorgeschriebener Anzahl in die Bogentasche eingelegt. Der waagerechte Zwischensteg daher stets mit Faltspur! senkrechte Paare von Nr. 1 I, 2 I und 4 I mit doppelter Trennungslinie sind Beweis dafür, daß Bogen auch unzerteilt ausgeliefert wurden!"

    Irgendjemand muss die Druckbogen also geteilt haben. Für mich klingt das so als wäre es eine große Ausnahme dass Druckbogen nur gefaltet und nicht zerteilt wurden. Die senkrechten Paare müssten dann ja auch eine Faltspur besitzen, auch wenn diese bei dem geringen Abstand wohl nicht immer genau auf dem Steg liegen würde.

    viele Grüße,

    Nacktnasenwombat

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. September 2008 um 21:14
    • #4

    Hallo Nacktnasenwombat,

    auf Grund der Grösse der ersten Bogentaschen glaube ich nicht, dass die 180er Bögen zerschnitten wurden. Sie wurden einmal gefaltet, wie es Peter Sem schreibt.

    Gefaltete senkrechte Paare mit Zwischensteg kenne ich nicht.

    Waagrechte "Brücken", also Marke, 13,5 mm Zwischensteg, und weitere Marke ohne Bug kenne ich nicht. Sie haben alle einen Bug, zumindest das halbe Dutzend, das ich in den Händen hatte, auch wenn keine Erstausgaben dabei waren (es gibt aber eine waagrechte Einheit der 1I als ungebrauchte Brücke, die ich nur aus dem Auktionskatalog kenne, die aber auch einen Bug im Zwischenraum haben soll).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Nacktnasenwombat
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    26. April 1987 (38)
    • 30. September 2008 um 21:24
    • #5

    Alles klar, herzlichen Dank! :)

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