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Bayern - Österreich B.O.C. - O.B.C.

  • VorphilaBayern
  • 14. September 2008 um 09:45
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. September 2009 um 19:46
    • #81

    Hallo Nils,

    schöner Brief, aber das beste kommt zum Schluß:

    Was ich noch nie bei einem BOC - Brief gesehen habe, und ich habe schon viele gesehen, ist der österreichische Vermerk "1/2 P" neben "R.S."

    Halbes Porto = 6 Kr. CM.

    Früher hieß es auch Halbfranko. Der liebe VorphilaBayern hat mal ein oder zwei Briefe mit diesem Vermerk hier gezeigt.

    Wunderbares Stück mit unglaublicher Notation - ab jetzt werde ich noch genauer hinschauen müssen. Vielleicht gibt es ja einen zweiten Brief mit vergleichbarem Hinweis.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 21. September 2009 um 20:17
    • #82

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für deine Antwort und die Erklärung zu dem Vermerk. Dachte schon dass der Vermerk ein Hinweis an halbes Porto, aber ich habe es nicht als 1/2 P gelesen, sondern 1/2 6. Macht eigentlich keine Unterschied.
    Wusste nicht dass es so selten war. Es ist so wie so mein erster Brief mit halbes Porto zwischen Österreich und Bayern.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 22. September 2009 um 20:45
    • #83

    Hallo Freunde

    Noch ein BOC Brief ist hier bei mir gelandet.

    Es ist ein normaler einfacher Brief der von Regensburg nach Steyr gelaufen ist. Es war ein Portobrief, so der Empfänger musste hier 12 Kreuzer CM bezahlen - dh 2. Entfernungsstufe über 10 Meilen.

    Der Rote Abgabestempel von Regensburg ist ganz schön finde ich, und mit dem Datum 18. Januar 1849 ist dieser Stempeltyp in Regensburg auch ganz neu.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. September 2009 um 09:13
    • #84

    Hallo Nils,

    schöner Brief - da passt alles.

    Kleine Korrektur: Regensburg war die Aufgabepost, nicht die Abgabepost.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. September 2009 um 09:51
    • #85

    Hallo bk

    Dank für den Korrektur
    Ich will es erinnern (hoffe ich)

    Es dauert etwas bis ich alle Wörter (Terminologie) gelernt habe, und es gefellt mir wenn ich den richtigen Weg geleitet bin. :)

    Gibt es überhaupt ein Abgabestempel?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (23. September 2009 um 09:51)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. September 2009 um 11:30
    • #86

    Hallo Nils,

    klar gibt es die: Ankunfts - Stempel oder Abgabe - Stempel, das ist dasselbe.

    Gab es bei der Abgabepost noch Briefträgerstempel, nennt man diese auch Abgabe - stempel.

    Wer zwischen Aufgabe- und Abgabepost stempelte, hinterließ Transitstempel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der weiß, dass das alles ein bißchen verwirrend sein kann ... ;)

  • VorphilaBayern
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    • 11. November 2009 um 19:31
    • #87

    Hallo Sammlerfreunde,

    nun kann ich meinen ersten Beleg
    aus Österreich in die Rheinpfalz zeigen:

    Barfrankierter Brief (Rückseite 18 und 6 Kr.C.M.),
    zusammen 24 Kreuzer C.M., die der Absender für
    den Brief von Wien nach Dürkheim bei der Brief-
    aufgabe bezahlte. Der Brief ist vom 14. April 1844.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. November 2009 um 19:59
    • #88

    Lieber VorphilaBayern,

    schön und selten - was will man mehr?

    Er sieht aber wie ein Dienstbrief aus, wurde aber trotzdem frankiert. Kann man aus dem Inhalt erkennen, warum man das tat?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 11. November 2009 um 19:59
    • #89

    Hallo VorphilaBayern

    So du hast den gekauft, Glückwünsche :P

    Wenn es dein erster ist, dann sind wahrscheinlich auch sehr selten.
    Danke fürs Zeigen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 11. November 2009 um 21:17
    • #90

    Lieber bayern klassisch,

    habe den Text in zwei Bilder gescannt.
    Vielleicht können Sie erkennen, warum
    der Brief frankiert wurde.

    Hallo Bayern-Nils,

    ich denke schon, daß der Brief sehr selten ist,
    denn ich konnte bisher noch keinen auftreiben.
    Aus der Pfalz nach Österreich suche ich noch einen Brief.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. November 2009 um 06:09
    • #91

    Lieber VorphilaBayern,

    danke für den Inhalt - jetzt wird es klar.

    Der Auswanderer Friedrich Stützel (von der Pfalz nach Österreich) bekam 600 Gulden rheinisch und benötigte noch einen Taufschein aus der Heimat.

    Daher bat das österreichische Amt die Polizeibehörde in Frankenthal um Hilfe.

    Der Brief ist auch auf Stempelpapier geschrieben, so dass Herr Stützel

    a) die Postgebühr,
    b) das Stempelpapier und
    c) die Auslagen (Kopien, Beglaubigungen, Porti usw.)

    von Franktenthal nach Österreich zu zahlen hatte. Er hat sicherlich alles bezahlt bzw. bezahlen können.

    Eigentlich war das eine klassische Parteisache, aber vlt. kannte man das in Österreich nicht. Umgekehrt wäre es so gewesen.

    Wer 5 OBC - Briefe in die Pfalz gesehen hat, ist nah am Weltbestand. In den lezten 25 Jahren kamen weniger zum Verkauf.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 7. Februar 2010 um 13:14
    • #92

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Fürstliche Thurn und Taxissche Dienstsache
    von Regensburg an das fürstliche Rentamt
    in Chotischau bei Pilsen (Böhmen) vom 15.
    November 1847. Der Brief lief sicherlich über
    Waldmünchen (ca. 70 km = unter 10 Meilen).
    Die Strecke von Waldmünchen nach Chotischau
    betrug ca. 50 km = knapp 7 Meilen). Thurn und
    Taxis hatte in Bayern Gebührenfreiheit, somit müßte
    der Brief zwischen 1 - und 1 1/2 Loth schwer
    gewesen sein = bis 10 Meilen (Waldmünchen
    bis Chotischau), oder es wurde fälschlicherweise
    die Gemeinschaftsgebühr (vielleicht war dies auch
    richtig) von Regensburg bis zum Empfänger (= über
    10 Meilen bis 1 /2 Loth = 12 Kr.C.M.) verlangt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (7. Februar 2010 um 13:15)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Februar 2010 um 13:33
    • #93

    Lieber VorphilaBayern,

    ein wunderbarer Brief, den jeder Sammler hochschätzt. :P

    Ich tendiere ganz stark zur 1. Variante, weil man ja gerade in Regensburg jeden Tag die Post derer zu Taxis nebst Behörden pfundweise erhielt und ich mir kaum vorstellen kann, dass man eine so deutlich gekennzeichnete Dienstsache falsch taxiert hätte.

    Der Brief war sicher 3fach schwer und brachte Bayern nichts, aber Österreich 12 Kr. CM ins Säckel.

    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 7. Februar 2010 um 13:52
    • #94

    Lieber bayern klasasisch,

    herzlichen Dank für Ihre Einschätzung der fürstlichen Dienstsache.


    Liebe Grüße,
    Ihr VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 8. Februar 2010 um 10:41
    • #95

    Hallo VorphilaBayern

    Ein herrlicher Brief :P :P
    Danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 15. Februar 2010 um 19:25
    • #96

    Hallo Zusammen

    da mich Bayern-Sammlern immer wieder bei meiner Heimatsammlung unterstützen, habe ich diesen Brief mal mitgekauft.
    Geschrieben am 05.März 1845 in Regensburg und am gleichen Tag versendet nach Steyr, wo er am 08.März ankam. Vorderseitig wurden 12 Kr notiert - müsste vom Empfänger bezahlt werden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Februar 2010 um 19:50
    • #97

    Lieber Magdeburger,

    du liegst richtig - 12 Kr. CM (Conventionsmünze) zahlte der Empfänger für den einfachen Brief bis 8,75g, die hälftig später zwischen Bayern und Österreich geteilt wurden (erster Gemeinschaftsvertrag Bayerns mit Österreich vom 1.10.1842).

    Interessant noch am Rande: Jede bayer. Poststelle hatte einen B.O.C. - Stempel - in Österreich nur die kartierenden Ämter und diejenigen, welche über erhebliche Korrespondenzen nach Bayern verfügten.

    Hübscher Brief - da hast du nichts verkehrt gemacht. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (15. Februar 2010 um 19:50)

  • VorphilaBayern
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    • 9. März 2010 um 20:42
    • #98

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Gebührenfreie Regierungssache von Waldmünchen
    nach Böhmisch Eisenstein vom 14.2.1844 bei dem
    der B.O.C. Stempel vergessen wurde. Der Brief ging
    in Waldmünchen über die Grenze nach Klattau in Böhmen
    und wurde von dort aus zugestellt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. März 2010 um 07:48
    • #99

    Liebe Gemeinde,

    nachdem nun schon - höchst erfreulicherweise - Preußen unseren Kreis erweitern, möchte ich mal einen zeigen, wie man ihn nicht jeden Tag sieht:

    Wer kann mir erklären, wie die Taxe von 30 Kreuzer in Nürnberg am 13.12.1844 zustande kam?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    • 12. März 2010 um 08:46
    • #100

    Lieber bayern klassisch,

    es ist ein Brief mit einer anhängenden Probe
    von Kaffee ohne Wert. Wie die gemeinschaftliche
    Taxe errechnet wurde, kann ich derzeit nicht sagen.
    Ist jedenfalls ein sehr seltener Brief.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

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